Auftiegsmöglichkeiten als Sicherheitsmitarbeiter

  • Servus liebes Forum ;)


    Nach dem Erstellen meines Kontos, bin ich bereit für meine erste Frage.


    Ich stelle mich mal kurz vor,


    Ich bin M/20 Jahre alt, habe vor kurzem angefangen im Sicherheitsdienst zu arbeiten und möchte mich auf diesem Forum informieren, welche Aufstiegsmöglichkeiten es geben kann.


    Mein Ziel ist es den Meister zu machen.


    Ich habe jetzt im September meine Unterrichtung nach Paragraph 34a GewO abgelegt und möchte in nächster Zeit meine Sachkundeprüfung nach Paragraph 34 GewO ablegen.


    Jetzt ist meine Frage: welche Voraussetzungen benötige ich um später meinen Meister zu machen?


    Wie ist der Ablauf der Aufstiegsmöglichkeit?


    Habe jetzt die Unterrichtung gehabt, danach will ich die Sachkundeprüfung machen, was wäre der nächste Schritt?


    LG

  • Mein persönlicher Rat ist nach der 34a SKP wäre die GSSK dran, da Du keine Ausbildung in einem Bereich hast. Da ja 5 Jahre Erfahrung und ein Mindestalter von 24 Jahren verlangt wird ist das eine gute Basis.

    Da man eine Ausbildung in der Sicherheit hat. Der Spaß kostet je nach Bundesland mit Vorbereitung um die 1300 Euro. Der Vorteil man bekommt immer einen guten Job in der Sicherheit oder im Werkschutz. Natürlich kann man statt der GSSK auch gleich den Meister machen, aber das ist ohne die nötige Basis mit dem Vorbereitungskurs schon sehr schwer.

    Ich habe mit 49 überlegt den Meister zu machen, obwohl ich seit 4 Jahren in der Branche bin und eine kaufmännische Ausbildung habe. Nur möchte ich aber in der Sicherheit bleiben und nicht wieder die Branche wechseln, da man mit dem Meister nicht immer einen Job bekommt.

    Da der Meister in der Sicherheit kaum nachgefragt wird habe ich mich entschieden die GSSK zu machen, da man immer einen Job bekommt und die Prüfung einfacher ist.

  • Warum machst du nicht eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit?
    Mein Rat. Lerne erst einmal einen vernünftigen Beruf. Dann kannst du immer noch eine zweite Ausbildung machen in dem Bereich Sicherheit. Sprich z.B die Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder die Service Fachkraft für Schutz und Sicherheit.

  • Warum machst du nicht eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit?
    Mein Rat. Lerne erst einmal einen vernünftigen Beruf. Dann kannst du immer noch eine zweite Ausbildung machen in dem Bereich Sicherheit. Sprich z.B die Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder die Service Fachkraft für Schutz und Sicherheit.

    Würde ich von abraten, da die Bezahlung mies ist und die Prüfung schwerer ist als bei der GSSK.

  • Sehe ich anders.
    Finde die GSSK schwerer als die FSS.
    Die Serviceskraft ist meiner Meinung nach, noch viel leichter.

    Dazu reichen dort 3 Jahre Berufserfahrung und es gibt keiner Vorlage der "ersten Hilfe", weiter kein Mindestalter von 24 Jahren.

    Sprich; leichter und schneller erreichbar

  • Na dann vergleichen wir mal.



    Die Fachkraft mündliche Prüfung, wird wie folgt bewertet:
    33% für Auftreten und verwendete Mittel
    33% für das vorstellen des Konzeptes
    33% für das beantworten der Fragen zum Thema des Konzeptes
    (je nach IHK, kann man das mündliche Konzept zu Hause vorbereiten)


    Die Serviceskraft mündliche Prüfung, wird wie folgt bewertet:
    50% für das vorstellen der Dokumentation
    50% für Fragen zur Dokumentation
    (man darf sich das Thema der Dokumentation selbst aussuchen und es wird dann Eines von Zwei ausgewählt)


    Die GSSK mündliche Prüfung, wird wie folgt bewertet:
    50% für das vorstellen des Falles mit Erklärung der Lösung
    50% für Fragen aus allen Fachbereichen mit Bezug zum Fall (Fachgespräch)
    (der Fall wird in Regel vorgegeben)

  • Eine Weiterqualifizierung ist noch kein Aufstieg.

    Erst wenn eine entsprechende Stelle eingenommen werden kann, würde ich von Aufstieg sprechen.

    Und dafür braucht man nicht zwingend die gssk oder aufwärts.

    Jede gssk skss fkss die sachkunderelevante Tätigkeiten leistet, stützt meinen Standpunkt

  • Sehe ich auch so, dass die GSSK Prüfung deutlich schwieriger ist, als die SKSS und FKSS.
    Und durch die höheren Löhne, habe ich schon bei 3 unterschiedlichen Objekte beobachtet, dass zum 1 Oktober GSSK Stellen zu Sachkundestellen umgebaut werden. Angeblich wünschen die Kunden das so.....
    Wenn im Norden vielleicht auch mal zwischen GSSK,SKSS und FKSS in den Tarifen unterschieden wird, kann ich mir Vorstellen, dass es sehr wenig FKSS Stellen geben wird im Norden. GSSK reicht doch, werden sich viele Kunden sagen. Was die Versicherung oder Auflagen der Stadt betrifft. Ob GSSK oder höherwertig, die meisten Verantwortlichen kennen nicht mal die Unterschiede. Werkschützer ist Werkschützer. Langes Thema.

  • Bisher hat der TE seine persönliche Situation noch nicht dargelegt. Er hat nicht geschrieben ob er schon eine Ausbildung in einer anderen Branche gemacht hat. Vom Alter her wäre das möglich.
    Wenn er noch zuhause wohnt, kann er eine Ausbildung FSS/SSS machen weil er niedrige Lebenshaltungskosten hat und er wahrscheinlich mit dem Azubigehalt auskommen kann. Verkürzung bei guten schulischen Leistungen sind möglich.

    Hat er eine eigene Wohnung hat er deutlich höhere Kosten und sollte berufsbegleitend die Sachkundeprüfung und/oder GSSK Prüfung machen. Hat er schon eine Ausbildung in einer anderen Branche braucht er ja nur 2 Jahre Berufserfahrung für die GSSK.

  • Ihr vergesst mit der GSSK immer, das man min. 24Jahre sein muss.
    Er ist aber erst 20 Jahre alt.


    Sein Ziel ist der Meister, der mit 4 Jahren Berufserfahrung machbar ist.


    Daher mein Tipp:
    Sachkundeprüfung nach §34a der GewO (ca. 180€) so schnell wie er sich das zutraut,
    in 3 Jahren die Serviceskraft als Externprüfung (ca. 280€).
    Denn was man hat hat man erstmal.

    Und dann zack ab zum Meister in 4 Jahren.

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