Tarifvereinbarung Schleswig-Holstein

  • Tarif-Info ver.di:


    Forderungsbeschluss in Schleswig-Holstein

    • Lineare Lohnerhöhung in Höhe von 15 Prozent, mindestens 2 Euro/Std.
    • Erhöhung des Nachtarbeitszuschlages von 10 auf 25 Prozent / Stunde
    • Zahlung des Mehrarbeitszuschlages verbindlich ab der 229 Std./Monat (Streichung § 4 Ziff. 1 c TV SH „Nur ausdrücklich angeordnete und genehmigte Mehrarbeit ist zu vergüten.“)
    • Lineare Erhöhung der Auszubildendenvergütung in Höhe von 150 Euro/Monat
    • Laufzeit: 12 Monate


    Weitere Informationen findet im Flugblatt per PDF


    Quelle: Ver.di

  • Ver.di-Tarifinfo vom 10.01.2024:

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    BDSW diktiert Tarifbedingungen

    "Verhandlungen" ergebnislos abgebrochen!


    In der zweiten Verhandlungsrunde am 9. Januar 2024 legten die Arbeitgeber der Wach- und Sicherheitsbranche in Schleswig-Holstein kein verbessertes Angebot vor. Im Gegenteil: Eine Laufzeit von 12 Monaten sei für sie nicht verhandelbar und auch ihr Angebot nicht – frei nach dem Motto: „Friss, Vogel, oder stirb!“


    25 Cent (in Worten: fünfundzwanzig!) sei man bereit, den Sicherheitsmitarbeitern in den militärischen Anlagen als Waffenträgerzulage „on top“ zu gewähren. Das ist Flaschenpfand!

    Eine Lohnerhöhung soll es bestenfalls zum 1. März 2024 geben.


    Weil es nichts zu verhandeln gab, hat die Tarifkommission die „Verhandlungen“ ergebnislos abgebrochen. Laut BDSW sehe man etwaigen Streikmaßnahmen gelassen entgegen – nun seid ihr gefragt! Werdet ver.di-Mitglied, sprecht eure Kolleginnen und Kollegen an und erkämpft mit uns gemeinsam einen guten Tarifvertrag!


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    Quelle: ver.di-Webseite und Facebook

  • Ich stimme dem BDSW vollkommen zu, dass man den Streik gelassen entgegen sieht!

    Weil die Forderungen aus meiner Sicht total lächerlich sind und Verdi einknickt!

    Grüsse vom

    hartarbeitenden Elitekrieger

  • Einfach keinen Vertrag abschließen?


    Warum nicht das ganze system zusammenbrechen lassen?


    Wenn irgendwann der Mindestlohn kommt, wird auch der letzte Wachmann merken, dass er vielleicht doch kündigen oder in eine Gewerkschaft eintreten sollte.


    Vielleicht zahlt der Arbeitgeber dann freiwillig eine Objektzulage, weil er keine Mitarbeiter mehr hat.

    Der Arbeitgeber spart viel Geld und die Mitarbeiter, die dann für die nächste Zeit nur noch den aktuellen Lohn haben, haben es auch nicht anders verdient.


    Sonst würde man den Streik unterstützen. :)

  • Weil die Forderungen aus meiner Sicht total lächerlich sind


    Wenn Mitarbeiter zu großen Firmen gehen wo sie mit 1 Jahresverträgen abgespreist und einem Tarif bezgl. Zulagen von 16 - 17 Euro Pro Stunde rechnen. Während sich die großen Vorstände/Teamleiter/Einsatzleiter/Objektleiter die Taschen voll haben. Die Coronazeit war die beste Zeit von 18 - 20 Euro die Stunde. Danach hatte man den Lohn schöööööön nach unten deregiert von 20 auf 14 Euro.


    Es ist schon erbärmlich und armselig, das sehr viele sich durch so einen Tariflohn abspeisen lassen dund sich alles gefallen lassen.

    Du solltest Dich schon entscheiden, welche Meinung Du hier vertreten möchtest.


    Andernfalls könnte ich auf die Idee kommen, dass Du hier nur provozieren möchtest.

    Das wäre der Halbwertszeit Deiner Beiträge nicht unbedingt zuträglich.

  • ver.di-Tarifinfo:


    21.01.2024


    Liebe Kolleginnen und Kollegen, auch die zweite Verhandlungsrunde am 09. Januar 2024 wurde ergebnislos abgebrochen! Die Tarifkommission hat sich dem Tarifdiktat der Arbeitgeber nicht unterworfen.


    Am 21.01.24 waren die Beschäftigten der Sicherheit Nord GmbH &Co. KG zum Warnstreik aufgerufen.


    Quelle: Webseite Besondere Dienstleistungen

  • Wieso streikt man denn an einem Sonntag?

    Zwei Schulen und eine Kaserne?


    Das ist meiner Meinung nach so, als sage ich meinem Chef das ich früher gehe oder mal einen Tag frei brauche.

    Und in diesen Objekten kann man bestimmt schnell einen Soldaten zur Wache abkommandieren.

  • "Mitarbeiterinfo" des BDSW:


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    Sicherheitsgewerbe Schleswig-Holstein:


    Keine Einigung zwischen BDSW und ver.di

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    die Tarifverhandlung mit ver.di Nord am 9. Januar 2024 verlief leider erneut ergebnislos.
    Die Arbeitgeberseite hat das folgende Paket angeboten:


    1. Lineare Erhöhung aller tariflichen Grundlöhne des Lohntarifvertrages
    um 6,9 % mit Wirkung zum 01.03.2024.


    2. Laufzeit des Tarifvertrages
    • bis zum 31.12.2025, hier mit einer weiteren Erhöhung der o. g. Grundlöhne
    um 5,0 % mit Wirkung bereits zum 01.01.2025.


    Lineare Gesamterhöhung der o. g. Grundlöhne bei einer Laufzeit bis zum 31.12.2025:
    12,2 %.


    3. Einführung einer neuen Waffenträgerzulage für die LG 3 Militärische Anlagen in Höhe von
    0,25 €


    Dieses Angebot wurde von der Gewerkschaft als zu niedrig abgelehnt. Ausschlaggebend für die
    Ablehnung war, dass die Erhöhung für die Mitarbeiter der LG 3 trotz der Einführung der Zulage, die
    so gut wie alle Mitarbeiter dieser LG betrifft, als zu gering angesehen wurde. Für die gängigsten
    Lohngruppen 3.1.1.1 und 3.1.1.2 addieren sich die Zuwächse allerdings auf 8,59 bzw. 8,51 %.
    Damit gehört dieses Angebot zu den höchsten, die von der Arbeitgeberseite in dieser
    Tarifrunde bisher gemacht wurden.


    Wohlwissend, dass diese Tarifverhandlung die letzte Chance war, eine Lohnerhöhung zum
    01.03.2024 zu bewirken, spekuliert die Tarifkommission von ver.di weiterhin darauf, dass die
    Zulage für Mitarbeiter in Militärischen Einrichtungen noch weiter erhöht wird. Hintergrund der
    ablehnenden Haltung der ver.di-TK ist wohl ihre Besetzung: Die weit überwiegende Mehrheit der
    TK-Mitglieder sind Mitarbeiter der LG 3, Militärische Anlagen. Als Konsequenz der
    Verweigerungshaltung dieser Personen wird es wahrscheinlich mindestens einen weiteren
    Leermonat für alle Mitarbeiter geben. Diese verhältnismäßig kleine Gruppe verhindert also aus
    eigennützigen Motiven eine Lohnerhöhung für alle Mitarbeiter der Branche.


    Bad Homburg, 22. Januar 2024


    gez. Lutz Kleinfeldt
    Vorsitzender der Landesgruppe Schleswig-Holstein des BDSW und
    Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite

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    Info als PDF im Anhang

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    Quelle: Webseite BDSW

  • "Mitarbeiterinfo 2/2024" des BDSW:


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    Sicherheitsgewerbe Schleswig-Holstein:


    Weiterhin keine Einigung zwischen BDSW und ver.di


    Sehr geehrte Damen und Herren,
    auch die dritte Tarifverhandlung mit ver.di Nord am 6. Februar 2024 verlief erneut ergebnislos.
    Die Arbeitgeberseite hat das folgende Paket angeboten:


    1. Lineare Erhöhung aller tariflichen Grundlöhne des Lohntarifvertrages
    um 6,9 % mit Wirkung zum 01.04.2024.


    2. Laufzeit des Tarifvertrages
    • bis zum 31.12.2025, hier mit einer weiteren Erhöhung der o. g. Grundlöhne
    um 5,0 % mit Wirkung bereits zum 01.02.2025.
    Lineare Gesamterhöhung der o. g. Grundlöhne bei einer Laufzeit bis zum 31.12.2025:
    12,2 %.


    3. Einführung einer neuen Waffenträgerzulage für die LG 3 Militärische Anlagen zum 1.4.2024
    in Höhe von 0,50 €, die sich zum 1.2.2025 auf 0,75 € erhöht,


    4. Erhöhung der Auszubildendenvergütung um 100 € zum 1.4.2024 und um weitere 50 € zum
    1.2.2025


    Vergleichbare Abschlüsse mit entsprechenden prozentualen Erhöhungen wurden bereits von zwölf
    Landesgruppen des BDSW erzielt. Dennoch wurde dieses Angebot von der Gewerkschaft als zu
    niedrig abgelehnt. Zwar hat die Arbeitgeberseite der Forderung nach einer Erhöhung der
    Waffenträgerzulage nachgegeben und damit die Ursprungsforderung von einer zehnprozentigen
    Erhöhung für Mitarbeiter in militärischen Anlagen übererfüllt. Die Arbeitnehmerseite forderte nun
    aber eine Kompensation für die als Konsequenz aus der Verzögerung unausweichliche und bei
    den letzten Verhandlungen angekündigten Leermonate. Als sich herausstellte, dass es eine solche
    Kompensation nicht geben werde, brach die Arbeitnehmerseite die Verhandlungen abrupt ab und
    verließ den Raum.


    Wir haben in den Verhandlungen unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass durch diesen
    erneuten Abbruch der Gespräche und eine dadurch bedingte weitere Verzögerung des
    Abschlusses wiederum Leermonate entstehen werden.


    Bad Homburg, 7. Februar 2024


    gez. Lutz Kleinfeldt
    Vorsitzender der Landesgruppe Schleswig-Holstein des BDSW und
    Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite


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    Info als PDF im Anhang

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    Quelle: Webseite BDSW

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