Trennung von Politik und Beruf

  • Moin,


    dass von Mitarbeitern hin und wieder versucht wird politische Ansichten in den Beruf einzubringen, gab es schon immer.


    Neu zu beobachten ist jedoch, dass dies nun sogar auch durch Firmen passiert.

    So prangte z.B. das Firmenlogo der Wisag über mehrere Monate in blau-gelb (anstatt grün) auf der Homepage.

    Auf BDSW.de erscheint ein Text der Firma Piepenbrock, in welchem sich für aktuell stattfindende Aufmärsche ausgesprochen wird,

    Auf der Homepage der KWS und Sicherheit Nord ist unten links eine LGBTQ-Flagge zu sehen.

    Während der Corona-Zeit schickten viele Firmen Briefe an ihre Mitarbeiter, um Ihnen mitzuteilen, welche Meinung die richtige ist.

    Wer sich für Mitarbeiter-Rechte einsetzt und dabei nicht an ver.di vorbei kommt, wird es zwangsläufig auch mit Werbung für Demonstrationen zu tun bekommen, welche überhaupt nichts mit dem Thema Arbeitskampf zu tun haben.


    Ich finde dass politische Ansichten nichts im Berufsalltag zu suchen haben. Diese schaden dem Zusammenhörigkeitsgefühl und somit objektiv der Arbeit.

  • Wenn Subjekte Objektivität für sich beanspruchen. Herrlich.

    Sag Bescheid wenn du Gold findest. Dann interessiert es mich. Bis dahin... nicht.


    In diesen Zeiten ist es wichtig und richtig sich zu positionieren.

    Es gibt kaum ein entpolitioniertes Gewerbe...

  • Ich finde dass politische Ansichten nichts im Berufsalltag zu suchen haben.


    Grundsätzlich finde ich die Trennung von Beruf und Politik auch richtig und wichtig.

    Insbesondere in unserem Tätigkeitsfeld.


    Das aktuelle Problem ist aber, dass wir uns mitten in einem zwischenstaatlichen Konflikt befinden, in dem sich eine Seite massiv verschiedenster Mittel der hybriden Kriegsführung bedient, wärend wir geistig, politisch und tatsächlich demilitarisiert wie ein Kaninchen auf die Schlange starren.


    Ziel ist eine gezielte, absichtliche und massive Aufspaltung sowohl der einzelnen individualstaatlichen Gesellschaften, der Gemeinschaft der europäischen Staaten sowie das Aufbrechen und Aufweichen internationaler Bündnisse.


    Und da es in Deutschland und darüber hinaus offensichtlich ziemlich viele ziemlich wenig intelligente und zu viele leicht beeinflussbare Menschen gibt, trifft das auf erstaunlich fruchtbaren Boden. Die denken dann halt quer, extrem links oder extrem rechts.


    Insofern ist es - leider - aktuell wichtig und richtig, sich zu positionieren.

    Das macht nicht immer jeder richtig. Aber es wird immerhin gemacht.


    Diese schaden dem Zusammenhörigkeitsgefühl


    Das ist - nach aktuellem Stand - schon massiv geschädigt und wird von einigen Strömungen gezielt und absichtlich weiter gestört. Die Protagonisten denken zwar, dass sie an verschiedenen Enden des Spektrums zerren, sind aber am Ende die nützlichen Idioten der gleichen Verursacher. Die sind/waren nur gründlich.



    Ich finde dass politische Ansichten nichts im Berufsalltag zu suchen haben.

    Und trotzdem hast Du Dich mit der Wahl Deiner Auflistung positioniert.

  • Wenn Subjekte Objektivität für sich beanspruchen. Herrlich.

    Sag Bescheid wenn du Gold findest. Dann interessiert es mich. Bis dahin... nicht.


    In diesen Zeiten ist es wichtig und richtig sich zu positionieren.

    Es gibt kaum ein entpolitioniertes Gewerbe...

    Immerhin so interessant, dass Du Dich zum Antworten genötigt gefühlt hast.

    Vielen Dank für Deine "Einordnung" meiner Person, welche mich natürlich brennend interessiert...

  • Und trotzdem hast Du Dich mit der Wahl Deiner Auflistung positioniert.

    Aber ich dachte das wäre richtig und wichtig ?


    Mal ganz abgesehen davon, dass wir hier nicht auf der Arbeit sind.

    Ich würde es übrigens auch nicht wollen, dass politische Themen reingebracht werden, denen ich zustimme.

    So hat zum Beispiel kürzlich jemand etwas politisches in einer dienstlichen WhatsApp-Gruppe gepostet. Obwohl ich dem inhaltlich zustimmen würde, habe ich (als einziger) die Person darauf hingewiesen, dass dies hier fehl am Platze ist (und das obwohl ich keine Führungsfunktion habe).

  • Brav auswendig gelernt...

    Here we go. q.e.d.



    Aber ich dachte das wäre richtig und wichtig ?

    Korrekt. Leider wählst Du die falsche Seite, siehe oben.



    Kann es sein, dass Du diesen Post benutzt, um hier bissl rumzutrollen?

    Mag so sein, mag' nicht so sein.


    Sein Statement ist klar.

    Seine persönliche Position zu vermuten.


    Da ich ihm aber grundsätzlich zustimme und es auch bevorzuge, wenn man das Thema hier nicht noch mit reinbringt, da es besser ist, dass dieses Forum eine Quelle für Fachinformationen zum Themenbereich Sicherheit und Arbeit ist und bleibt, statt ein weiterer Hobbypolitiksumpf im Internet zu werden, ist hier jetzt auch dicht.

  • Peter S.

    Hat das Thema geschlossen
  • Peter S.

    Hat das Thema in den Papierkorb verschoben