Attentat(sversuch) auf US Präsidentschaftskandidat (und ehemaligen Präsidenten) Donald Trump

  • Bei einem Wahlkampfauftritt in Butler, Pennsylvania ist der Präsidentschaftskandidat Donald Trump angeschossen und (offenbar nur leicht) verletzt worden.

    Zwei Besucher der Wahlkampfveranstaltung sind schwer verletzt worden, ein Besucher ist getötet worden.


    Der Attentäter wurde von den Sicherheitskräften vor Ort erschossen.


    Die Informationen sind schon ein paar Stunden nach der Tat dank Wahlkampfbedingter umfangreicher Medienpräsenz vor Ort ziemlich umfangreich, der Täter ist wohl auch schon identifiziert.


    In den Videos zum Vorfall ist der direkte Personenschutz des Secret Service und sein Wirken direkt nach den ersten Schüssen zu beobachten (Schutz, Evakuierung), weiterhin sieht man das Aktivwerden des Counter Assault Teams (unterstützt von lokalen SWAT Teams) und die Zusammenarbeit bei der Evakuierung in einem gepanzerten SUV. Im Hintergrund sieht man mindestens ein Countersniper-Team, das den Täter vermutlich auch ausgeschaltet hat.


    Gewirkt hat der Täter wohl von einem Dach in ca. Metern Entfernung.

    Auf Helikopteraufnahmen ist ein AR15 zu erkennen, den Schussgeräuschen im Video nach habe ich auf eine Entfernung von 150-200 Metern geschätzt (erst Geschossknall, dann recht gedämpfter Mündungsknall, also eventuell eine Waffe mit Schalldämpfer), Google Maps sagt, dass es recht genau 145 Meter waren:

    https://www.google.com/maps/@4…m/data=!3m1!1e3?entry=ttu


    Modern Times, daher viele Bilder (keine Ahnung, wie lange die online bleiben), ich versuche sie mal in den vermuteten zeitlichen Ablauf zu bringen:


    (Man achte auf linken Bild auf das, was rechts hinter dem Kopf zu sehen ist, da hat die Kamera wohl das Geschoss im Flug erwischt...)

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    In der ersten Salve hört man drei Schüsse, der erste ist bereits der, der Trump am Ohr trifft (und damit den Kopf um wenige Zentimeter verfehlt):



    In einer zweiten Salve hört man dann noch vier weitere Male einen Überschallknall (sprich die Geschosse fliegen recht nah an den Mikrofonen vorbei), kurz danach ein oder zwei (nicht sicher, ob das Echo eines oder zwei seperate sind) ebenfalls schallgedämpfte Schüsse ohne Überschallknall, vermutlich von den Counter Snipern auf dem Dach hinter Trump. Bei ca. Sekunde 18 hört man auch nochmal etwas, das ein Überschallknall sein könnte, allerdings keinen passenden (gedämpften) Mündungsknall dazu. Da zwischen der zweiten Salve und dem einzelnen Schuss aber ca. 10 Sekunden nicht geschossen wird, gehe ich aber davon aus, dass der Täter da schon ausgeschaltet war.


    Auch wenn das kein 100%iges Indiz ist, bei den ersten beiden Salven gehen die Blicke der Umstehenden nach bildlinks Richtung Position des Täters, beim einzelnen vermeintlichen Schuss gehen die Blicke vereinzelt nach bildrechts (das könnte aber auch an eventueller Betriebsamkeit um die anderen Verletzten und den Toten liegen).


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    In der Live-Berichterstattung hört man dann die Kommunikation des CAT mit der Meldung "Shooter is down", dann erfolgt die Evakuierung:


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  • Hier das Dach mit dem (verpixelten) toten Schützen, seine Waffe liegt rechts vor ihm, Richtung Dachrand vermutlich sein Rucksack.


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    Hier die geräumte Veranstaltungsfläche:


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    Der Täter hat von bildlinks nach bildrechts geschossen, das Counter Sniper Team war auf dem Dach der linken Halle mit Blickrichtung nach bildlinks positioniert, d.h. man hatte das Gebäude, von dem der Täter aus geschossen hat als potentielle Gefahr erkannt, ggf. haben die CS-Schützen gepennt oder der Täter hat sich erst im letzten Moment über den Dachfirst bewegt. Stellt sich die Frage, warum kein Secret Service Beamter auf dem späteren Tatort positioniert war.


    Die verletzten und der getötete Besucher befanden sich also vermutlich vor oder auf der bildrechten Tribüne. Vom Winkel Dach-Podium-Tribüne würde ich vermuten auf den unteren Rängen der Tribüne, wenn der Schütze nicht hektisch wurde.


    Auf Google Earth Streetview kann man das Dach des Täters und das Dach des CS-Teams gut sehen:


    https://www.google.com/maps/@4…8192?coh=205410&entry=ttu


    o6e6yi57.jpg


    3ohveoqi.jpg

  • Bitter wäre, wenn das hier stimmt:



    https://news.sky.com/story/tru…tid=7968287#liveblog-body

  • d.h. man hatte das Gebäude, von dem der Täter aus geschossen hat als potentielle Gefahr erkannt, ggf. haben die CS-Schützen gepennt oder der Täter hat sich erst im letzten Moment über den Dachfirst bewegt. Stellt sich die Frage, warum kein Secret Service Beamter auf dem späteren Tatort positioniert war.



    i.V.m.



    lässt den Verdacht aufkommen, dass es eine Kombination von Fehlentscheidung bei der Sicherung des Daches als mögliche Schützenposition, falschem Reagieren bzw. Nichtweitermelden der Beobachtung von Zeugen im Vorfeld der Tat plus pennende bzw. zu langsam reagierende Countersniper gewesen sein wird.

  • Hier nochmal eine etwas ungeschnittenere Version des Vorfalls der gleichen Kamera wie oben schon verlinkt:



    Hier beginnt die erste Salve bei ca. 00:18, die zweite Salve bei ca. 00:22, der vermeintliche einzelne Schuss gegen 00:33, gegen 00:44 kommt ein SecServ-Agent und meldet, dass die Evakuierungsroute frei ist, gegen 00:47 kommt das Kommando "Move", aber scheinbar bewegt Trump sich nicht sofort, gegen 00:59 hört man in der Kommunikation des Secret Service zum ersten Mal ein "Shooter is down", bei 01:20 bekommt man Trump dann endlich hoch, dann sind noch Schuhe, Faust hochrecken und "Fight" rufen wichtiger, gegen 01:41 setzt man sich mit der SP dann endlich in Bewegung, bei 02:17 ist er dann nach nochmaligem Faustrecken und unnötigen Exponieren im Schutzfahrzeug.


    Für's Bauchgefühl:


    Das sind ca. 36 Sekunden für eine Evakuierungsstrecke von unter 20 Metern.

    Vom Kommando "Move" bis zum Fahrzeug hat es 90 Sekunden gedauert.


    Zur Erinnerung:


    Das Evakuierungsfahrzeug steht an der Absperrung zwischen der mittleren und bildrechten Tribüne:


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  • Also zur Politik in den USA habe ich keine Meinung, aber was das Sicherheitskonzept angeht.
    Absolut unterirdisch


    Peter gute Darstellung und Übersicht, sehr informative, danke dir.

              

    Bücher für das Sicherheitsgewerbe

  • Die Reddit-Spezialisten lokalisieren den Schützen woanders (aka falsch).

    Dass der Schütze sich in den ca. 10 Sekunden zwischen seiner zweiten Salve und dem Schuss des Secret Service ca. 30 Meter auf dem Dach verschoben hat, halte ich für unwahrscheinlich.


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  • Ja, das ist wirklich schrecklich, was da passiert ist und ich muss in diesem Punkt der National Rifle Association (NRA) wirklich absolut Recht geben.

    Jeder, der eine Waffe besitzt, sollte nachweisen müssen, dass er damit umgehen kann. Regelmäßiges Schießtraining wäre bestimmt sinnvoll, Waffenkunde u.s.w


    Es ist schon schlimm, dass sich in den USA jeder so einfach eine Waffe kaufen kann. Jeder Amerikaner kann sich auf die Verfassung berufen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es viele Unfälle mit Waffen in amerikanischen Haushalten gibt, sollte man das Thema unbedingt in den Griff kriegen.


    Ich hoffe, dass Herr Trump ganz schnell wieder aus dem Krankenhaus entlassen wird und seinen Wahlkampf fortsetzen kann.

    Damit auch andere Republikaner noch die Chance bekommen, Herrn Trump bei seinen Wahlkampfveranstaltungen persönlich zu treffen.


    Das Sicherheitskonzept kann ich auch nach den obigen Informationen nicht wirklich beurteilen.
    Ich denke, dass viele ihr Bestes gegeben haben.

  • und ich muss in diesem Punkt der National Rifle Association (NRA) wirklich absolut Recht geben.


    Jeder, der eine Waffe besitzt, sollte nachweisen müssen, dass er damit umgehen kann.


    Die NRA setzt sich gegen praktisch jede Einschränkung des Waffenbesitzes aktiv ein. Dazu zählen auch solche Mindestanforderungen an den Erwerb von Waffen.


    Zwar bietet man Grundschulungen (weit unter dem Niveau einer Deutschen Waffensachkundeschulung) an, will diese aber sicher nicht als verpflichtend eingeführt sehen.


    Regelmäßiges Schießtraining wäre bestimmt sinnvoll, Waffenkunde u.s.w

    Ja, dann hätte der Schütze vielleicht auf 145 Meter kein manngroßes Ziel verfehlt...


    ...insofern hat Trump durchaus Glück, dass die meisten Amerikaner zwar Waffen erwerben dürfen, die wenigsten der amerikanischen Waffenbesitzer aber wirklich damit umgehen können.


    Es ist schon schlimm, dass sich in den USA jeder so einfach eine Waffe kaufen kann. Jeder Amerikaner kann sich auf die Verfassung berufen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es viele Unfälle mit Waffen in amerikanischen Haushalten gibt, sollte man das Thema unbedingt in den Griff kriegen.

    Jein.


    Nicht "jeder Amerikaner" kann sich "so einfach" eine Waffe kaufen.

    Zum einen kommt es ganz stark auf den Bundesstaat an (das Waffengesetz von z.B. Arizona oder Wyoming unterscheidet sich massiv von z.B. dem Waffengesetz in Kalifornien oder Washington), je nach Staat und Waffentyp gibt es mehr oder weniger große Einschränkungen, wer was innerhalb welcher Zeit und mit welchen Berechtigungen kaufen darf oder nicht.


    Und es gibt Einschränkungen für bestimmte Personengruppen, z.B. verurteilte Straftäter oder psychisch kranke Personen.


    Dass diese Personengruppen überproportional an Straftaten unter Verwendung von Schusswaffen beteiligt sind zeigt aber, dass die grundsätzliche Verfügbarkeit von Schusswaffen (gestohlene Waffen, Waffen von Familienmitgliedern, Strohkäufe, Schwarz- und Graumarkt sowie vielerorts unregulierte Privatverkäufe) in den USA so hoch ist, dass diese Straftaten in der Praxis aktuell kaum verhindert werden können.


    Beim Unfallgeschehen bin ich absolut bei Dir, da in den meisten Bundesstaaten kaum bis keinerlei Anforderungen an den Erwerb und Besitz von Waffen gestellt werden und auch das Führen von Waffen mit Carry Permit meist nur an eine Kurz-Schulung (ebenfalls weit unter dem Niveau einer Sportschützen-Waffensachkunde hierzulande) gebunden ist und immer mehr Staaten Constitutional Carrry einführen, das selbst diese Kurz-Schulung unnötig macht.


    Diese häufig erschreckende Unfähigkeit im Umgang mit Schusswaffen ist die Ursache für den überwiegenden Großteil der Waffenprobleme der USA abseits der eigentlichen Kriminalität unter Verwendung von Schusswaffen.


    Das Sicherheitskonzept kann ich auch nach den obigen Informationen nicht wirklich beurteilen.
    Ich denke, dass viele ihr Bestes gegeben haben.

    :D


    Den Satz muss ich mir merken.


    Spass beiseite: Das war jetzt ja nicht der erste Tag, den der Secret Service diesen Job macht, und auch nicht die erste Veranstaltung, die von ihnen abgesichert wird. Aber es ist jetzt schon ziemlich deutlich, dass hier sowohl im Vorfeld (Aufklärung und Absicherung des Daches, von dem der Täter aus geschossen hat) als auch unmittelbar vor der Tat (Meldung einer bewaffneten Person durch Versammlungsteilnehmer) grobe Fehler gemacht wurden, die die Tat erst ermöglichten.


    Der tatsächliche Ablauf der Personenschutzmaßnahmen nach der ersten Schussabgabe war - bis auf das Wirken der Scharfschützen, wobei es hier ggf. eine Sichtlinienthematik aufgrund eines Baumes gab - soweit es die derzeit verfügbaren Videos erkennenlassen relativ nah am Lehrbuch, abgesehen vom egomanischen Verhalten der Schutzperson.


    Ich hoffe, dass Herr Trump ganz schnell wieder aus dem Krankenhaus entlassen wird

    Herr Trump ist schon lange wieder aus dem Krankenhaus raus und (zumindest physisch) nur leicht verletzt.

  • Ja, das ist wirklich schrecklich, was da passiert ist und ich muss in diesem Punkt der National Rifle Association (NRA) wirklich absolut Recht geben.

    Jeder, der eine Waffe besitzt, sollte nachweisen müssen, dass er damit umgehen kann. Regelmäßiges Schießtraining wäre bestimmt sinnvoll, Waffenkunde u.s.w

    so ein Statement der NRA wäre quasi eine 180% Kehrtwende zu allem was von denen bisher gefordert wurde. Wenn es nach der NRA ginge würde die paar wenigen Einschränkungen die es überhaupt schon nur gibt auch noch gestrichen werden. Kannst du uns dazu eine Quelle nennen?


    Das Sicherheitskonzept kann ich auch nach den obigen Informationen nicht wirklich beurteilen.
    Ich denke, dass viele ihr Bestes gegeben haben.

    Wenn das das beste eines Dienstes wie dem Secret Service war dann sollten die lieber manch einen Sicherheitsdienst um Hilfe bitten, den selbst die (ich meine jetzt die die wirklich gute Arbeit machen davon und keine hinterhoffirmen) hätten hier ein besseres Sicherheitskonzept erstellt. Ein Gebäude das sogar in der Reichweite von normalen Gewehren liegt ungesichert zu lassen ist grob fahrlässig in so einem Fall. Wenn man sich das verfügbare Kartenmaterial etc. mal kurz anschaut und in Maps oder ähnlichen Anwendungen mal kurz die Entfernungen prüft erkennt man das sogar als "normaler" Sicherheitsmitarbeiter ohne entsprechende Vorerfahrung, Ausbildung etc.


    Jeder, der eine Waffe besitzt, sollte nachweisen müssen, dass er damit umgehen kann. Regelmäßiges Schießtraining wäre bestimmt sinnvoll, Waffenkunde u.s.w

    Wenn das wirklich eine Vorgabe wäre hätte der Schütze wohl wie Peter S. schon schrieb wahrscheinlich wirklich getroffen und nicht nur das Ohr. Wäre somit bei sowas wie Attentaten eher Kontraproduktiv wenn man einen potentiellen Attentäter zwingt das ganze auch noch zu trainieren damit er sich eine Waffe kaufen kann


    Desweiten ist inzwischen bekannt das es wohl die Waffe von seinem Vater war. Also wie so oft leider alle Sicherheitsvorkehrungen beim Waffenkauf komplett ausgehebelt.

    Der Preis des Erfolges ist Hingabe, harte Arbeit und unablässiger Einsatz für das, was man erreichen will (Frank Lloyd Wright)


    Der überlegene Mensch vergisst nicht die Gefahr, wenn er in Sicherheit ist (Confucius)

  • Interessante Aufnahme:



    Ein zweites, auf dem Dach der südlichen Halle stationiertes USSS Counter-Sniper Team repositioniert sich Sekunden vor den Schüssen neu.


    Das passt dazu, dass die Köpfe der Zuschauer bei dem einzelnen Schuss auf der Höhe Trumps nach Süden und nicht nach Osten drehen (hier um die ca. 00:33-00:34 Zeitmarke). Das auf den bekannten Aufnahmen (siehe hoben) zu sehende CS Team hatte vermutlich eine durch einen Baum verdeckte Sichtlinie, daher auch die Überraschung des Schützen mit Dreibein, wenn die Schüsse beginnen.


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  • Und hier noch Videoaufnahmen des Täters bevor er schiesst:



    Es haben also tatsächlich diverse Zuschauer den Täter vor der Tat gesehen und gemeldet.


    Vermutlich also am ehesten ein Problem der Kommunikation und Abstimmung zwischen lokalen Behörden und dem Secret Service und dem daraus entstehenden Zeitverzug.

  • Neues Video, diesmal sogar inclu. der Schussabgabe und der Reaktion der CS:



    Unter Umständen war der Täter sogar einigen der Zuschauer bekannt.

  • https://www.cbsnews.com/live-u…tement-joe-biden-updates/



    Zitat

    The sniper who took out the gunman was located on the roof behind and to Trump's to his left — the square furthest to the right in the below map.

  • Etwas Lesestoff passend zum Thema:


    Protecting the Presidential Candidates von Mel Ayton (nur in englisch)


    Protecting the Presidential Candidates is the first book of its kind to examine how presidents and presidential candidates were protected during the presidential election cycles – from JFK to Biden. It is also the first book of its kind to tell the story of the role of state troopers and private bodyguards in protecting presidential candidates. Protection for candidates changed and evolved from the free-wheeling style of the 1950s and early 1960s, which afforded presidential candidates little or no protection, to the growth of bodyguard personnel, increased intelligence facilities and state of the art technology employed today to keep the candidates safe. Presidential candidates relish connecting with the public and it has given greater visibility to the bodyguards who are willing to place themselves between a presidential candidate and a would-be attacker. In the milieu in which the Secret Service operates, bodyguards have witnessed the terrors of election campaigns when presidential candidates have waded into crowds to shake hands with their supporters, rode in open-top cars, and made sudden but risky changes to their schedules – oblivious to the fact that in every campaign there have been people stalking candidates with ill intent. Many stories revealed in Protecting the Presidential Candidates have remained largely hidden from the public; some buried in newspaper archives and others in oral histories, presidential libraries or official government documents. The author draws on numerous sources, including FBI files, presidential biographies, vice presidential biographies, civilian bodyguard memoirs, Secret Service agent memoirs, White House staff memoirs and more so that these stories can now be told. The book also allows readers to gain an insight into the personal as well as professional relationships between the candidate and the bodyguards who protected them. Some candidates were so trusting of their bodyguards they embraced them as part of an ‘inner circle’ of advisers. Bodyguards have also witnessed embarrassing moments in a candidate’s campaign and how intrusive they have been at the most delicate of moments. "The president’s day is your day," one agent said. "Nobody sees the president the way an agent does."


    https://www.amazon.de/Protecti…DT4&qid=1722766003&sr=8-1

  • Etwas Lesestoff passend zum Thema:


    Protecting the Presidential Candidates von Mel Ayton (nur in englisch)

    Hier die Übersetzung:


    Schutz der Präsidentschaftskandidaten von Mel Ayton


    "Schutz der Präsidentschaftskandidaten" ist das erste Buch seiner Art, das untersucht, wie Präsidenten und Präsidentschaftskandidaten während der Präsidentschaftswahlzyklen - von JFK bis Biden - geschützt wurden.

    Es ist auch das erste Buch, das die Rolle von Staatspolizisten und privaten Leibwächtern beim Schutz von Präsidentschaftskandidaten erzählt.

    Der Schutz für Kandidaten änderte sich und entwickelte sich von dem lockeren Stil der 1950er und frühen 1960er Jahre, der den Präsidentschaftskandidaten wenig oder keinen Schutz bot, hin zur Zunahme von Leibwächtern, verbesserten Nachrichtendiensten und modernster Technologie, die heute eingesetzt wird, um die Kandidaten zu schützen.

    Präsidentschaftskandidaten genießen es, mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten, was den Leibwächtern, die bereit sind, sich zwischen einen Präsidentschaftskandidaten und einen potenziellen Angreifer zu stellen, größere Sichtbarkeit verschafft hat.

    Im Umfeld, in dem der Secret Service tätig ist, haben Leibwächter die Schrecken von Wahlkampagnen miterlebt, wenn Präsidentschaftskandidaten in Menschenmengen eintauchen, um ihren Unterstützern die Hand zu schütteln, in offenen Autos fahren und plötzliche, aber riskante Änderungen ihres Zeitplans vornehmen – ohne zu beachten, dass in jeder Kampagne Menschen mit bösen Absichten die Kandidaten verfolgen.

    Viele Geschichten, die in "Schutz der Präsidentschaftskandidaten" enthüllt werden, blieben der Öffentlichkeit weitgehend verborgen; einige waren in Zeitungsarchiven begraben und andere in mündlichen Überlieferungen, Präsidentenbibliotheken oder offiziellen Regierungsdokumenten.

    Der Autor stützt sich auf zahlreiche Quellen, darunter FBI-Akten, Präsidentenbiografien, Vizepräsidentenbiografien, Memoiren ziviler Leibwächter, Memoiren von Secret Service-Agenten, Memoiren des Weißen Hauses und mehr, sodass diese Geschichten jetzt erzählt werden können. Das Buch ermöglicht es den Lesern auch, Einblicke in die persönlichen und beruflichen Beziehungen zwischen dem Kandidaten und den Leibwächtern, die ihn schützen, zu gewinnen. Einige Kandidaten vertrauten ihren Leibwächtern so sehr, dass sie sie als Teil eines „inneren Kreises“ von Beratern betrachteten.

    Leibwächter haben auch peinliche Momente in der Kampagne eines Kandidaten miterlebt und wie aufdringlich sie in den heikelsten Momenten sein mussten. "Der Tag des Präsidenten ist dein Tag", sagte ein Agent. "Niemand sieht den Präsidenten so, wie es ein Agent tut."

              

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