Flock Safety: 80.000 Kameras – das geheime Überwachungsnetz der US-Polizei

  • In den USA wächst mit Flock Safety ein privates Überwachungsnetzwerk heran, das Kennzeichen, Fahrzeuge und Bewegungen systematisch erfasst und speichert. Offiziell dient das System der Verbrechensbekämpfung. Kritiker sehen darin jedoch den nächsten Schritt zur Echtzeit-Dystopie. Mehr als 80.000 Kameras, Millionen Suchabfragen und Polizeizugriffe ohne richterlichen Beschluss zeichnen ein anderes Bild. Hinzu kommen Vorwürfe, dass US-Beamte und sogar Flock-Mitarbeiter die Datenbank für fragwürdige Zwecke genutzt haben sollen.


    https://tarnkappe.info/artikel…0-kameras-usa-328747.html

  • Das sind wir.


    Das hält uns aber nicht davon ab, dass wir uns auch außerhalb Deutschlands über technische Möglichkeiten und damit mögliche künftige Entwicklungen hierzulande informiert halten können.


    Ring-Kameras habe ich mittlerweile in Deutschland genügend gesehen.

    Und auch wenn hinter denen ein anderes Konzept steht, einige der Probleme die es mit Flock geben kann, gibt es mit denen auch.

  • Die „bösen“ Überwachungskameras dann lieber gar keine oder? Was für ein Unsinn. Wer z. B irgendwo klingeln will, obwohl dort eine Kamera hängt, kann sich theoretisch auch eine Sturmmaske aufziehen. Aber mal ehrlich, als ob sich der BND, die CIA oder sonst wer dafür interessiert, was ich mache. Ich bin kein Terrorist, kein Dealer und habe auch sonst nichts zu verbergen, deshalb habe ich mit einer Kamera grundsätzlich kein Problem. Natürlich muss Datenschutz eingehalten werden, aber dieses ständige Verschwörungsgerede nervt. Nicht jede Kamera ist gleich staatliche Totalüberwachung. Manchmal geht es einfach nur um Sicherheit, Abschreckung und den Schutz des eigenen Eigentums.


    Man sieht ja, wie es um die Sicherheit in Deutschland steht. Vielleicht würden ein paar mehr Kameras, Gesichtserkennung und ähnliche Maßnahmen zumindest dabei helfen, Straftaten schneller aufzuklären, nicht wahr?

  • Die „bösen“ Überwachungskameras dann lieber gar keine oder? Was für ein Unsinn. Wer z. B irgendwo klingeln will, obwohl dort eine Kamera hängt, kann sich theoretisch auch eine Sturmmaske aufziehen.

    Ich sehe, Du kannst oder willst das Problem nicht sehen und verstehen.

    Ist auch egal.


    Aber mal ehrlich, als ob sich der BND, die CIA oder sonst wer dafür interessiert, was ich mache. Ich bin kein Terrorist, kein Dealer und habe auch sonst nichts zu verbergen, deshalb habe ich mit einer Kamera grundsätzlich kein Problem.

    Typisches Strohmann Argument. Aber ich erwarte auch nichts anderes.


    Natürlich muss Datenschutz eingehalten werden

    Ahja.


    Na, vielleicht kommst Du dem Problem ja vielleicht doch noch auf die Spur.


    aber dieses ständige Verschwörungsgerede nervt. Nicht jede Kamera ist gleich staatliche Totalüberwachung

    Niemand hat von staatlicher Totalüberwachung geredet (also, außer Du).

    Worauf ich hingedeutet habe, hat auch nichts mit "Verschwörungsgerede" zu tun (auch das kommt wieder nur von Dir, zeigt aber den Horizont auf).


    Manchmal geht es einfach nur um Sicherheit, Abschreckung und den Schutz des eigenen Eigentums.

    Darum geht es aber bei den hier diskutierten Flock-Kameras nicht. Aber dafür müsste man sich ja vielleicht mal damit beschäftigen.


    Die von mir angedeuteten Probleme mit den Ring-Kameras haben auch nichts mit dem Schutz des eigenen Eigentums zu tun. Aber wie gesagt, egal. Mir geht es nicht darum, hier irgendwen von irgendwas zu überzeugen. Das ist verbrannte Lebenszeit.

    Vielleicht würden ein paar mehr Kameras, Gesichtserkennung und ähnliche Maßnahmen zumindest dabei helfen, Straftaten schneller aufzuklären, nicht wahr?

    Um dann vor deutschen Richtern zu Klopfern auf die Finger oder Sozialstunden zu führen?

    Wir haben kein wirkliches Problem mit der Aufklärung (klar, geht immer ein bisschen besser), wir haben ein Problem mit der Judikative, die daraus Konsequenzen zieht.


    Ansonsten mal bei Benjamin Franklin in der Zitatesammlung rumstöbern.

  • In den USA wächst mit Flock Safety ein privates Überwachungsnetzwerk heran, das Kennzeichen, Fahrzeuge und Bewegungen systematisch erfasst und speichert. Offiziell dient das System der Verbrechensbekämpfung. Kritiker sehen darin jedoch den nächsten Schritt zur Echtzeit-Dystopie. Mehr als 80.000 Kameras, Millionen Suchabfragen und Polizeizugriffe ohne richterlichen Beschluss zeichnen ein anderes Bild. Hinzu kommen Vorwürfe, dass US-Beamte und sogar Flock-Mitarbeiter die Datenbank für fragwürdige Zwecke genutzt haben sollen.


    https://tarnkappe.info/artikel…0-kameras-usa-328747.html

    tarnkappe.info ?? echt jetzt


    Die haben doch auch einen Podcast, in dem unter anderem Themen wie „Drachenlord“ vorkommen. Da fällt es ehrlich gesagt schwer, das Ganze als ernsthafte Fachquelle einzuordnen?


    Das wirkt eher wie ein Mischmasch aus Tech-Blog, Szene-Gerede und Internet-Klamauk als wie eine wirklich belastbare Quelle für IT-Sicherheit oder Datenschutz. Zur Unterhaltung kann man sich sowas sicher mal anschauen. Wenn es aber um fachliche Orientierung geht, würde ich Aussagen von dort immer gegenprüfen, zum Beispiel beim BSI, bei Heise, Golem, Netzpolitik.org, der Verbraucherzentrale oder offiziellen Behördenquellen.


    Als seriöse Fachquelle eher mit Vorsicht zu genießen.

  • Schönes Abo-Modell.:S Datenschutzrechtlich ist das aber grundsätzlich geregelt. Wenn man sich an die entsprechenden Vorgaben hält, gibt es dabei keine Probleme. Ich persönlich finde das auch nicht problematisch. Man sollte sich aber bewusst sein, wenn man Cloud-Systeme nutzt, besteht grundsätzlich immer ein gewisses Risiko dass Daten von Dritten eingesehen, verarbeitet oder abgegriffen werden können. Das ist aber nicht das Problem des Endkunden sondern liegt in der Verantwortung des Anbieters.

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