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Aktzeptanz von sichtbaren Tätowierungen etc.

Meinungen und Fragen zu weiteren Gebieten

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Re: Aktzeptanz von sichtbaren Tätowierungen etc.

Beitragvon Locationscout » 03.08.2013 12:25

Zenturion hat geschrieben:wobei ich mir bei Ex-Polizisten dann schon auch die Frage stellen würde, warum "Ex"

so daß vielleicht der Ex-Maurer im Endeffekt die bessere Wahl wäre.............


....die Frage ist natürlich berechtigt, inbesondere wenn der Polizeibeamte in den "Niedriglohnsektor" wechselt liegt die Vermutung nahe, dass in der Polizeikarriere was schief gelaufen ist.

Ansonsten verweise ich auf die ensprechenden Führunspersönlichkeiten in den Konzernsicherheiten und Conultingunternehmen die zum größten Teil mit ehemaligen Beamten aus Sicherheitsbehörden besetzt sind.

LS
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Re: Aktzeptanz von sichtbaren Tätowierungen etc.

Beitragvon Fump » 03.08.2013 16:30

Ansonsten verweise ich auf die ensprechenden Führunspersönlichkeiten in den Konzernsicherheiten und Conultingunternehmen die zum größten Teil mit ehemaligen Beamten aus Sicherheitsbehörden besetzt sind.


Na das jetzt mit dem ExPVBWachhudel in Vergleich zu bringen.... die trennen nebenbei auch noch 50-100k Jahressalär...
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Re: Aktzeptanz von sichtbaren Tätowierungen etc.

Beitragvon guardian_bw » 03.08.2013 22:42

Locationscout hat geschrieben:
stinkefuchs hat geschrieben:Eine grundsolide Basis schon - aber per se einen ausgebildeten PVB auf wichtige oder exklusivere Stellen zu setzen, ist nicht zwangsläufig eine gute Idee.
Hier nur in schwarz oder weiß zu denken kann kräftig in die Hose gehen.


....viel anders habe ich ja auch nicht geschrieben. Es geht mir hier um eher um den Vergleich den guardian_bw brachte " §34a v.s. ausgebildeten Polizeibeamten".



Ist halt so. Die Laufbahnprüfung mindestens zum mittleren Polizeidienst "ersetzt" die Unterrichtung und SKP nach §34a GewO. Mehr nicht. Von der formalen "Quali" hat der Ex-Polizist nicht mehr als der Fliesenleger, der ins Bewachungsgewerbe wechselt und dort das Seepferdchen (Unterrichtung bzw. Sachkunde nach §34a GewO) machen muss.

Der Polizist hat mit seinem Background beste Chancen im Bewachungsgewerbe - natürlich. Aber er sollte sich auch nicht zu viel auf seine Ausbildung und Erfahrung einbilden.
Wenn Fachkräfte gefordert werden, muss auch der Polizist diese Qualifikation erwerben. Da hilft nix.
Und da insbesondere die besser dotierten Stellen meist höhere Qualifikationen als lediglich die Mindestvoraussetzung des §34a GewO erfordern, wird der Polizist einzig mit seiner Ausbildung und Berufserfahrung auch da nicht sehr weit kommen ohne weitere Aus- bzw. Fortbildung.

Sicher hat der Polizist gute bis sehr gute Rechtskenntnisse - leider aber nur in einem Teilbereich dessen, was im privaten Bereich wichtig ist. Das, in dem der Polizist tatsächlich Spezialist ist, ist im privaten Bereich nutzlos: Gefahrenabwehrrecht.
Im Bewachungsgewerbe ist anderes wichtig, vor allem Zivilrecht. Aber: Von Zivilrecht hat der Polizist gar keine bis nur rudimentäre Kenntnisse. Das wird in seiner Ausbildung nur am Rande thematisiert. Über die Selbsthilferechte des Bürgers nach BGB erfährt er so gut wie gar nichts.


Locationscout hat geschrieben:Ansonsten verweise ich auf die ensprechenden Führunspersönlichkeiten in den Konzernsicherheiten und Conultingunternehmen die zum größten Teil mit ehemaligen Beamten aus Sicherheitsbehörden besetzt sind.


Und das sind natürlich alles ehemalige Beamte der mittleren Laufbahn...

Ja. Ich kenne auch einen Ex-PHM, der nach seiner Zeit bei der Polizei den firmeneigenen Werkschutz eines grossen und bekannten Industrie-Unternehmens leitete. Ich sehe das als die Ausnahme an, welche die Regel bestätigt.
Die anderen Führungspersönlichkeiten haben in der Regel mindestens das Studium für den gehobenen Dienst erfolgreich hinter sich gebracht und waren auch in einer entsprechenden Führungsverwendung beim Staat.
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Re: Aktzeptanz von sichtbaren Tätowierungen etc.

Beitragvon Berliner » 04.08.2013 18:03

War es in der Vergangenheit nicht so das die Werkschutzleitung lokal und weltweit der BASF nicht alles ex Polizisten waren, oder noch sind? Ich glaube die waren alles Bereitschaftspolizei-Führer gewesen.

Diese Leute hatten die Chance, ein vielfaches an Geld zu Verdienen. Ein einfacher Streifenpolizist der in die Bewachung wechselt, die sind ja meisst eher rausgeschmissen worden.
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Re: Aktzeptanz von sichtbaren Tätowierungen etc.

Beitragvon guardian_bw » 05.08.2013 12:52

Die Gründe, warum ein Polizist nicht mehr "dabei" ist, sind vielfältig. Nicht immer spielt dabei ein Fehlverhalten des Beamten eine Rolle.

Darüber muss hier an dieser Stelle aber weder spekuliert noch geurteilt werden.
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Re: Aktzeptanz von sichtbaren Tätowierungen etc.

Beitragvon Garm » 27.10.2013 10:59

Alles hat seine zwei Seiten. Bei Chefs kommen Tattoos sicher nicht so gut, bei meinen meist jugendlichen "Kunden" verschaffen mir altem Sack meine Tattoos erstaunlicher Weise eine gewisse Autorität. Warum auch immer.
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Re: Aktzeptanz von sichtbaren Tätowierungen etc.

Beitragvon dcsecurity » 14.12.2013 12:38

Also ich arbeite bei der Ordnungsbehörde (Ordnungspolizei) bei 2 Gemeinden, hier hat keiner ein Problem mit meinem Arm der komplett voll ist. Obwohl ich das anders erwartet hätte und angeboten habe langärmlig anzuziehen. Und beschwert hat sich auch noch niemand. Das Erscheinungsbild ändert sich eben überall, ich bin mir sicher auch ber der Polizei wird es Änderungen geben MÜSSEN.
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Re: Aktzeptanz von sichtbaren Tätowierungen etc.

Beitragvon Kaktus » 25.12.2013 19:23

ich musste im Stadion auch bei 30 Grad Hitze langärmelig tragen weil sie es nicht wollten zwecks Tätowierungen. Oder irgendwelche HVs. Auch da immer seriös. Ist aber auch nachvollziehbar.
In einem Metalkonzertschuppen sah das etwas anders aus. Die waren halt locker drauf.
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Re: Aktzeptanz von sichtbaren Tätowierungen etc.

Beitragvon Spielverderber » 02.01.2014 12:36

Die Meinungen gehen da bei Auftrag- und Arbeitgebern tatsächlich sehr auseinander, hab ich auch schon öfter festgestellt.
Ich erinnere mich da noch an einen neuen Auftrag. Wohngebietsbestreifung in einer noblen Gegend. Zu unserer Verwunderung war die gewünschte Dienstkleidung hier: Einsatzhose + Poloshirt. Vorsichtshalber nahm ich trotzdem eins unserer Sweatshirts im gleichen Stil mit.

Der Auftraggeber bestand dann aber sogar darauf, dass ich mit Poloshirt arbeite.
"Sieht doch gut aus, passt wunderbar!" :D
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