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Praxishandbuch Security erschienen

Meinungen und Fragen zu weiteren Gebieten

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Praxishandbuch Security erschienen

Beitragvon ChristophX » 18.08.2015 14:56

neues Buch, mit neuen Ansatz:
    einfache Erklärungen,
    viele Abbildungen und Checklisten,
    viele Beispiele.

Das Buch füllt die Lücke zwischen Berufseinstiegsliteratur (einfachster Ausbildungsliteratur nach IHK Prüfungsvorgaben) und abstrakterer Sicherheitsmanagementliteratur.

• Das Buch erklärt einfach und praxisnah die wichtigsten Grundlagen. Es wendet sich einerseits an Sicherheitsmitarbeiter, denen im Rahmen der Berufseinstiegsausbildungen noch wichtige Grundlagen fehlen, z.B. Bedienen von Funkgeräten, Personenbeschreibung.

• Auch Verantwortliche im Sicherheitsbereich sind Adressaten, denn häufig verfügen sie über wenig praktische Fertigkeiten: Hier erfahren sie, was sie über Fesselung, Abwehrsprays, Schlagstöcke wissen müssen.

• Das Buch spricht auch Mitarbeiter an, die nur nebenbei Sicherheitsaufgaben wahrnehmen; Ordner, Pförtner, alleine arbeitende Kassierer, Haushüter: Kennen sie ihre Jedermannsrechte, was ist das empfohlene Verhalten in kritischen Situationen; Eigensicherung, Evakuierung, Erste Hilfe.

Die 350 Seiten Praxishandbuch sind in Zusammenarbeit mit Prof. Kuhlmey entstanden. Es ist das erste umfassende Handbuch für die Aus- und Weiterbildung der Sicherheitsdienste. Bei der Auswahl der Inhalte sind meine eigenen praxiserfahrungen, sowie vielen Auditierungen und Schadenereignissen eingeflossen. Zitat aus dem Vorwort: "(...) Die Idee zum Buch entstand bei einer Auditierung. Dabei wollte der Sicherheitsverantwortliche eines Unternehmens zeigen, dass Schutzhundeständig auf dem Betriebsgelände verfügbar sind. Die Art und Weise, wie in der Sicherheitszentrale per Funk versucht wurde, den Hundeführer in das Sichtfeld einer Überwachungskamera zu lotsen, war nicht erfolgversprechend. Wenn zentrale Grundfertigkeiten, wie die Kommunikation per Funk, fehlen, ist die Diskussion über Sicherheitskonzepte absurd. In dem nun vorliegenden Buch sind wichtigste Grundlagen einfach erklärt, um grundlegende Maßnahmen professionell umsetzen zu können. (...).

Die 350 Seiten kosten 25 EUR.
Zu kaufen im Boorberg Verlag als Print und auf Amazon in Kindle Version:
http://www.boorberg.de/sixcms/detail.php?id=1311209

Einige Highlights:
Das Butterbrotmesser aus Waffenrechtlicher Sicht
Bilder von Verbotenen Gegenständen gem. Waffengesetz
über 20 Seiten Erste Hilfe

Ich freue mich auch auf Feedback.

Herzliche Grüße

ChristophX
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Re: nunja.....man hätte den Hundeführer auf Schweizerisch an

Beitragvon Frank » 18.08.2015 22:45

Hallo,


nunja.....man hätte den Hundeführer auf Schweizerisch ansprechen sollen....... 8)
"Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"
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Re: Praxishandbuch Security erschienen

Beitragvon Senator » 20.08.2015 13:17

Scheint interessant zu sein, hab mir es grade mal bestellt.
Der Ungebildete glaubt das, was ihm paßt.
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Re: Praxishandbuch Security erschienen

Beitragvon baba53 » 04.11.2015 13:53

Das Butterbrotmesser aus waffenrechtlicher Sicht ist natürlich auch klasse. Messer ist Messer, aber diese vereinfachung lässt mich schon ein wenig schmunzeln :lol:
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Re: Praxishandbuch Security erschienen

Beitragvon guardian_bw » 04.11.2015 14:26

baba53 hat geschrieben:Das Butterbrotmesser aus waffenrechtlicher Sicht ist natürlich auch klasse. Messer ist Messer


Äh, Nö.
Waffenrechtlich ist Messer eben nicht Messer.
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Re: Praxishandbuch Security erschienen

Beitragvon ChristophX » 04.11.2015 14:34

Was meint Ihr: Ist die 40stündige Beschulung nach §34a ausreichend, um den Job im Sicherheitsdienst zu machen? Meiner Meinung nach nein, denn es fehlen Basics wie Nutzung von Funkgeräten, Personenbeschreibung, was noch? Wie könnte die Ausbildung aussehen, die Auftraggeber dazu bringt mehr als den aktuellen Mindestlohn zu bezahlen?
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Re: Praxishandbuch Security erschienen

Beitragvon Fump » 04.11.2015 15:26

Wie könnte die Ausbildung aussehen, die Auftraggeber dazu bringt mehr als den aktuellen Mindestlohn zu bezahlen?

nur Vorgaben vom Gesetzgeber oder Auflagen der Versicherung....

und nein, nicht ausreichend, aber die Handhabung von FG ist dann schon ein Luxusproblem...... auf höchstem Niveau
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Re: Praxishandbuch Security erschienen

Beitragvon D_R » 05.11.2015 00:32

ChristophX hat geschrieben:Was meint Ihr: Ist die 40stündige Beschulung nach §34a ausreichend, um den Job im Sicherheitsdienst zu machen? Meiner Meinung nach nein, denn es fehlen Basics wie Nutzung von Funkgeräten, Personenbeschreibung, was noch?


Ich glaube schon, dass die 40 stündige Unterrichtung ausreichend sein kann um einen Job im Sicherheitsdienst zu machen. Das Problem ist nur, dass man in den Kursen desinteressiertes Publikum hat, das sich 40 Stunden von einem Hampelmann bespaßen lässt.

Außerdem hat sich der Job heute stark verändert. Wenn ich an meinen Einstieg und den ersten Tag zurückdenke, dann unterscheidet er sich ganz stark von dem, was heute üblich ist. Mein erster Tag im Sicherheitsdienst war eine 12h Schicht auf einem Holi-Festival. Wobei sich der Chef bei mir persönlich entschuldigt hat, weil er mir gleich am Anfang so eine "fette" Schicht gegeben hat. Ich stand fast den ganzen Tag an einem Notausgang. Ich wurde vom Chef über meine Aufgabe unterwiesen und mir wurde ein Kollege zugewiesen, der sich um mich kümmern sollte, sollte ich Fragen oder Probleme haben.

Der zweite Tag im Sicherheitsdienst war ein Hochschulfest. Am Anfang stand ich alleine (aber mit Funk) an einer Zwischentür und habe nur berechtigte durchgelassen. Relativ häufig ist der Chef selbst zu mir gekommen und hat zugehört, wie ich mit den Gästen umgehe und hat mir Tipps gegeben. Dann stand ich einige Stunden am Einlass, wobei ich auch da wieder von einem erfahren SMA betreut wurde. Und zum Schluss war ich als Streife mit einem Kollegen eingesetzt und sollte einen Saal räumen.

Am dritten Tag war ich als Streife mit einem Kollegen fast die ganze Zeit unterwegs.

Und nach ca. 3 Monaten habe ich mal gefragt, ob ich in der LEA mal arbeiten darf, dann hat er mir zwei Schichten testweise gegeben, wo er als Subler war. Ein erfahrener SMA hat mich dann allen vorgestellt, mir alles gezeigt, mich auf die Gefahren hingewiesen, etc. So wie es sich gehört.

Und wie ist es heute (im selben Unternehmen)? Neuer SMA, Unterrichtung und dann ab zu den Flüchtlingen. Und idR wird auf die Einweisung bzw. die Sicherheitsunterweisung komplett verzichtet.

ChristophX hat geschrieben:Wie könnte die Ausbildung aussehen, die Auftraggeber dazu bringt mehr als den aktuellen Mindestlohn zu bezahlen?


Stelle die Frage doch mal anders herum. Wofür ist der Auftraggeber bereit mehr zu zahlen? Wenn er einfach nur jemanden braucht, der einfach nur anwesend ist, wird dir eine HE(CPO) Ausbildung auch nicht mehr Geld bringen.
Liberté, Égalité, Brutalité
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Re: Praxishandbuch Security erschienen

Beitragvon ChristophX » 05.11.2015 09:03

Auftraggeber kaufen Sicherheitsmitarbeiter oft unter 20 EUR netto ein. Wenn der eingekaufte Sicherheitsmitarbeiter krankt ist, dann wird ein anderer geschickt, bei Urlaub ebenso. Würde der Auftraggeber selbst eine Person mit einer halbwegs passenden Qualifikation einstellen, hätte er höhere Kosten wie 20 EUR. Die Berufseinstiegsausbildung gaukelt Auftraggebern eine Qualifikation vor, solange diese auf so niedrigem Niveau ist, wird sich die Abwärtsspirale der bezahlten Gelder nicht ändern.

Ausnahmen gibt es. In München hat sich Ehrl als Sicherheitsdienst für Qualität und gegen Niedrichtslöhne positioniert. Ergebnis ist, dass Ehrl keinen öffentlichen Auftrag mehr erhält, Ehrl kann keine Ausschreibung gewinnen. In München gibt es aber genügend Kunden die bereits sind 5 EUR mehr zu zahlen, wenn die Qualität stimmt, so dass Ehrl am Markt bestehen kann. Kennt jemand mehr dieser Beispiele?
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Re: Praxishandbuch Security erschienen

Beitragvon Fump » 05.11.2015 13:04

Auftraggeber kaufen Leistung ein, diese Leistung wird von einem Dienstleister angeboten.... und im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung hat der Auftragnehmer dann auch Ersatz zu stellen...

Was bitte ist eine Beurfseinstiegsausbildung die irgendwem irgendwas vorgaukelt?

Ehrl ist der Segen der Branche, teuer und bekommt deswegen keine Aufträge der öffentlichen Hand? Naja.... könnte an den Mercedes C-Klassen mit Blaulichtattrappe auf dem Dach liegen, die kosten schon ne Kleinigkeit im Unterhalt ;)

Jetzt schau ich mir mal die offnen Stellen und die geforderten Qualifikationen an....hups... ich hätte jetzt erwartet ausschließlich Fach undServicekräfte für Schutz und Sicherheit, gefolgt von ein paar GSSK und vielleicht mal nen Meister zu finden... was sehe ich? Unterrichtung und Sachkunde.... Sachkunde kann sogar noch gemacht werden.... unterscheidet sich jetzt nicht so wirklich von anderen Stellenangeboten...
http://www.ehrl-sicherheit.com/stellenangebote/

http://www.kununu.com/de/by/muenchen/so ... ntare#/nav
http://www.kununu.com/de/all/de/all/bew ... ntare#/nav

Egal.... wichtig ist eines, der Mitarbeiter ist mit seinem Job und seinem Arbeitgeber zufrieden.... daran muss eine Firma sich messen lassen und nur so senkt man Fluktuation und steigert die Mitarbeiter- und damit indirekt auch Kundenzufriedenheit....
Fump
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