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Zugangsvoraussetzungen BG

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Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon hulander » 21.12.2015 02:48

guradian schrieb:

"Mehr" hoheitliche Aufgaben? Strikt dagegen. Hoheitliche Aufgaben gehören grundsätzlich in die Hände des Staates, Outsourcing darf nicht noch weiter wie bisher bereits (in vielen Fällen leider) betrieben werden.

Durchschlagskraft bei den Tarifverhandlungen ergibt sich einzig durch die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft. Wenn sich die Beschäftigten in unserer Branche nicht organisieren, wird das nie was werden - und daran würde sich auch nichts ändern, wenn die Zugangsvoraussetzungen verschärft werden. Auch wenn wir nur Fachkräfte in unseren Reihen hätten, wenn jene wie bisher praktisch nicht organisiert sind, hätten jene auch nicht mehr Durchschlagskraft.

ich schreibe:

Was findest du an Outsourcing so negativ? Dir muss ich ja bestimmt nicht erklären was dieses Outsourcing unserer Branche bereits gutes getan hat, oder? Nehmen wir als Beispiel doch mal unsere Kollegen, die sog. Luftsicherheitsassistenten gem. § 5 LuftSiG. Was meinst du würden die dir sagen, wenn du zu denen sagen würdest, also finde ich garnicht gut das ihr das macht hier.

Warum haben unsere Kollegen an den Flughäfen so viel Spaß? Ganz einfach, Flexible Arbeitszeiten, keine Nachtschichten, 16€ Brutto die Stunde, die meisten Unbefristete Verträge, alle in der Gewerkschaft etc etc.

Dir ist auch bewusst das wir es alleine diesen Leuten zu verdanken haben, das unsere Arbeitgeber sich nicht mit der Kuschel Gewerkschaft GDL zusammen getan haben?

Ist dir bewusst, was passiert wäre hätten sie es getan? Genau liebe Kollegen, und jetzt mal die Lauscher hochgestellt:

WIR HÄTTEN KEINE SONNTAGSZUSCHLÄGE MEHR, WIR HÄTTEN KEINE FEIERTAGSZUSCHLÄGE MEHR, WIR WÄREN AUF DEUTSCH GESAGT RICHTIG AM ARSCH.

Ich jetzt nicht speziell, ich bekomme momentan 14,56€ und ab den 1.01.2016 15,05€, trotzdem würde ich doch niemals Heiligabend oder sonst wo rumsitzen für 9,35 ohne zuschläge.
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon D_R » 21.12.2015 04:51

Darf ich mal auf das Thema antworten?

1) Es gibt einfach ein rechtliches Problem. Wir haben in Deutschland das Grundgesetz und darin steht, dass hoheitliche Aufgaben dem Staat vorbehalten sind. Für mehr Privatisierung bedarf es einer Änderung des Grundgesetzes, genauso wie es bei der Luftsicherheit der Fall war. Wenn du mehr darüber wissen willst, empfehle ich dir dieses Buch. Hab es gerade durchgeblättert mit dem Ergebnis: PPP und vor allem über längere Zeit ist kaum möglich.

2) Ich mache dir einen Vorschlag. Ich erzähle dir von meinem Wochenende von vor zwei Wochen und du sagst mir dann, ob du solchen Leuten hoheitliche Rechte geben würdest.

Vor zwei Wochen wurde ich gebeten in einer Disko als Einsatzleiter für ein Fremdunternehmen auszuhelfen. Es war gerade der dritte Tag seit Eröffnung der Disko. Als erstes habe ich mit zwei SMA eine Diskussion geführt, weil die es nicht einsehen wollten, dass die mit der Unterrichtung (gerade frisch im Oktober 2015 abgelegt) nicht an der Tür arbeiten dürfen. Die wollten mir tatsächlich einreden, dass die Unterrichtung hochwertiger wäre, als die SKP. Und was die SKP ist, wussten die überhaupt nicht. Deren Hauptargument war, dass die Leute bereits 7 Jahre an der Tür gearbeitet haben. Aber ob für ein Sicherheitsunternehmen oder für die Disko direkt, wussten die nicht.

Dann hörte ich im Eingangsbereich das Geräusch eines E-Schockers und Schreie. Was war? Ein SMA hatte eine Taschenlampe mit E-Schocker mitgebracht. Der andere hat es gesehen und den Hebel zum einschalten des Schockers umgelegt. Der andere wollte die Taschenlampe nutzen, aktiviert aber den Schocker. Dass der Schocker ein verbotener Gegenstand ist, wusste er nicht. (SKP + gültiger Waffenschein).

Dann haben sich zwei Leute geschlagen. Der Sicherheitsdienst geht dazwischen. Okay, einer hat offensichtlich irgendwas eingeworfen, da 5 Leute ihn kaum bändigen konnten. Der Typ liegt auf dem Boden, 5 Mann auf ihm. Da kommt ein anderer Türsteher, holt aus und tritt ihm zwei Mal ins Gesicht. WTF-Moment Nr. 1, Nr. 2 folgte kurz darauf, als der Typ sich kurze Zeit später sich wieder beruhigt hatte und ganz ruhig mit dem Sicherheitsdienst gesprochen hat. Er fand den „Kampf“ nicht fair. Eine Anzeige oder sowas würde er aber nicht erstatten.

Dann ging es weiter. Ein Typ hat andere Gäste belästigt und wurde zum Ausgang gebracht. Am Ausgang war dort ein Stehtisch mit Stühlen. Ein Türsteher spricht mit dem Gast. Auf einmal sehe ich, wie er seinen Kopf nimmt und zwei Mal gegen die Tischplatte knallt. Als Erklärung gab er an, dass der Typ ihn angespuckt hat und er sich per Notwehr gewehrt hat. Da läuft tatsächlich eine Anzeige gegen den Türsteher.


Das waren 8 Stunden Arbeit im Sicherheitsdienst, bei einer Firma die einen mittel-guten Ruf hat. Und jetzt frage ich dich: Willst du solche Leute mit Hoheitsrechten auf die Menschheit loslassen?
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon guardian_bw » 21.12.2015 09:07

hulander hat geschrieben:Was findest du an Outsourcing so negativ? Dir muss ich ja bestimmt nicht erklären was dieses Outsourcing unserer Branche bereits gutes getan hat, oder? Nehmen wir als Beispiel doch mal unsere Kollegen, die sog. Luftsicherheitsassistenten gem. § 5 LuftSiG. Was meinst du würden die dir sagen, wenn du zu denen sagen würdest, also finde ich garnicht gut das ihr das macht hier.


Gegen die privaten Luftsicherheitskräfte habe ich gar nichts. Wie Du vielleicht gesehen hast, schrieb ich "in vielen Fällen leider". Das schliesst mit ein, dass es Bereiche gibt, die ich vom "leider" ausklammere.

Ich habe auch nicht wirklich was gegen die Beschäftigten in den Bereichen der privaten Sicherheit, die hoheitliche Aufgaben wahrnehmen. Die können nichts zu den Fehlern unserer Regierungen und leisten in den meisten Fällen im Rahmen ihrer Möglichkeiten gute Arbeit.

Trotzdem gehören (grundsätzlich!) hoheitliche Aufgaben in die Hände des Staates und nicht in die Hände privater Kräfte. Zudem ist es in vielen Fällen eben nicht billiger, diese Aufgaben durch private Dienstleister erledigen zu lassen. Gutes Beispiel hierfür: JVA Offenburg.
Ich fand es auch gut, dass die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg die (Teil)Privatisierung der JVA Offenburg rückgängig gemacht hat und die JVA nun wieder vollständig durch den Staat betrieben wird.

Wir sind hier in vielen Fällen mittlerweile in Kernbereichen der hoheitlichen Aufgaben.

Wenn ich sehe, dass in manchen Bundesländern private Dienstleister die kommunalen Ordnungsdienste durchführen, wird mir schlecht. Das ist nicht mehr die einfache Citystreife, wie sie vielerorts zu finden ist, nein, das ist mehr. Und das geht einfach zu weit. Einfache Sicherheitsmitarbeiter werden da von den Behörden mit Rechten ausgestattet, die vergleichbar mit denen von Polizeivollzugsbeamten sind.


hulander hat geschrieben:Warum haben unsere Kollegen an den Flughäfen so viel Spaß? Ganz einfach, Flexible Arbeitszeiten, keine Nachtschichten, 16€ Brutto die Stunde, die meisten Unbefristete Verträge, alle in der Gewerkschaft etc etc.


Alle in der Gewerkschaft? Könnten alle haben, überall, egal in welchen Teilbereichen des privaten Sicherheitsgewerbes. Ist ganz einfach, man muss nur den Mitgliedsantrag ausfüllen. Geht sogar online.

Und ups - schon wäre es eine völlig andere Situation in den Tarifverhandlungen. Wenn tatsächlich alle Beschäftigten in der Gewerkschaft wären, dann käme es zu ganz anderen Tarifabschlüssen.

Aber so? Müssen die Beschäftigten der allgemeinen Bewachung ja schon froh sein, dass es von den Arbeitgebern Almosen gibt. Und sich tatsächlich bei jenen bedanken, die entsprechend stark organisiert sind und für die Kollegen mitstreiken - ich würde mir da langsam Gedanken machen, ob es das wert ist, für nicht organisierte Wachleute zu streiken.
Übrigens, wenn das so weitergeht wird es wohl über kurz oder lang genauso enden wie mit den GWTlern: Sie bekommen eigene Tarifverträge, abgespalten vom Rest der Bewachung.
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon Frank » 22.12.2015 00:17

Hallo,


nun das:

Trotzdem gehören (grundsätzlich!) hoheitliche Aufgaben in die Hände des Staates und nicht in die Hände privater Kräfte. Z


wirst du kaum verhindern können.

Der "Damm" wurde damals in Bayern (München) gebrochen, wenn du dich noch an die berühmten
Schwarzen Sheriffs
erinnern kannst.
Das war nämlich das erste Mal in der Bundesrepublik Deutschland, das private Sicherheitskräfte im öffentlichen Raum (Bewaffnet) Kontrollen durchführten.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13685038.html
Martialisch auftretende Schwarze Sheriffs bewachten jahrelang auch die Münchner U-Bahn - bis die Stadt, ständiger Bürgerbeschwerden über das rüde Auftreten überdrüssig, eine eigene U-Bahn-Wache ins Leben rief. Deren 55 "Blaue Sheriffs", darunter ein halbes Dutzend Frauen, sind Angestellte einer Gesellschaft mit städtischer Mehrheitsbeteiligung; 49 Prozent Anteil hält die Firma Raab Karcher.


Das war damals.....


Heutzutage gibt es viele kleine Projekte und die großen stehen in den Startlöchern.Dafür sind die Haushaltskassen nämlich einfach zu leer.
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon Fump » 22.12.2015 10:05

In München ist es heute die U-Bahnwache immer noch bewaffnet unterwegs und ich denke man kann es als Erfolgsmodell bezeichnen.

Der Artikel ist mehr als scheintot -> 1994

Inzwischen nix mehr mit Raab, jetzt Securitas
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon stinkefuchs » 22.12.2015 10:43

Was erwartet die "Fachkraft"?
Mehr Rechte?
Worauf basierend?
Einer (aus eigener Sicht) besseren Ausbildung?
Gelächter!

Unsere Gesetze lassen das nicht zu - und das stört mich auch überhaupt nicht, wenn ich den Großteil der Beschäftigten sehe.

Was soll das Gewerbe übernehmen?
Welche Rechte soll man übertragen?
IDF?
Platzverweis?
Sicherstellung und Beschlagnahme?
Gewahrsamnahme?
Vollstreckungen?

Never.
Zum Glück.
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon Fump » 22.12.2015 14:00

und was davon gibt es bereits auf kommunaler, städtischer etc Ebene...

Alles eine Frage der Umsetzung
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon stinkefuchs » 22.12.2015 14:07

Das ist dann aber nicht der Durchschnitts-Dulli :wink:

Gegen beliehenes und gut ausgebildetes, handlungs- und parkettsicheres Personal in ausgewählten Bereichen habe ich auch nichts. Mich regt nur auf, dass der schlecht (aus-)gebildete und schnellbesohlte Wachmann nach erweiterten Kompetenzen schreit, aber selbst in dem eng gesteckten Rahmen seiner Tätigkeit schon völlig überfordert ist.
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon guardian_bw » 22.12.2015 14:19

Mal ganz grundsätzlich:
Für unser täglich Brot sind in den wenigsten Fällen mehr Rechte notwendig. Mit hoheitlichen Rechten vergleichbare Rechte schon gar nicht.
Die vorhandenen Rechtsgrundlagen sind da mehr als ausreichend.

Dort, wo ggf. mwhr notwendig ist, gibt es das bereits. Flughafen, militärische Einrichtungen, ggf. auch kerntechnische Anlagen.
Wobei: Theoretisch wäre selbst dort keine weitergehenden Rechte als die auch für den Wachmann im Werkschutz bei Daimler notwendig.


@Frank

Die schwarzen Sheriffs in München mögen zwar die ersten gewesen sein, die im tatsächlich öffentlichen Raum bewaffnet Kontrollgänge gemacht haben,
aber von "Dammbruch" möchte ich in diesem Zusammenhang nicht wirklich sprechen.
Zumal auch dort meines Wissens keine wirkliche hoheitliche Tätigkeiten durchgeführt werden, wenn entsprechende Massnahmen notwendig werden, kommt die Polizei dazu - wie sonst auch üblich.

Es handelt sich im Grunde um nicht mehr als die Sicherheitsdienstleistung im Hausrechtsbereich mit tatsächlich öffentlichem Verkehr.
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon D_R » 22.12.2015 14:34

Also was mir persönlich momentan an Rechten fehlt, ist die Möglichkeit lenkend in den Verkehr (in bestimmten Bereichen) einzugreifen. EMA-Abfragen wären auch hilfreich.

Im Falle von GWT hätte ich gerne das Recht in Fußgängerzonen zu fahren und auf Fußgängerwegen zu halten / parken. (Bekomme beides ohne Probleme über eine Ausnahmegenehmigung für 90€ pro Fahrzeug und Stadt).
Außerdem das Recht den Motor laufen zu lassen.
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon Fump » 22.12.2015 15:12

Wo ist das Problem, gibt es alle, wenn es nötig ist und der Auftraggeber da mitspielt.

Im Falle von GWT hätte ich gerne das Recht in Fußgängerzonen zu fahren und auf Fußgängerwegen zu halten / parken. (Bekomme beides ohne Probleme über eine Ausnahmegenehmigung für 90€ pro Fahrzeug und Stadt).
Außerdem das Recht den Motor laufen zu lassen.

Parken auf dem Fussgängerüberweg für 90EUR?

Motor laufen lassen? Für die schnelle Fluch oder das kühle Auto.....
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon D_R » 22.12.2015 15:48

Fump hat geschrieben:Parken auf dem Fussgängerüberweg für 90EUR?

Motor laufen lassen? Für die schnelle Fluch oder das kühle Auto.....

Die Ausnahmegenehmigung kostet 90 Tacken, egal was da drin steht. Und da der Geldtransport in der Regel länger dauert, als 5 Minuten (die Insider wissen wieso), ist es kein Halten mehr. Deshalb beantragen wir das Parken und bekommen es genehmigt.

Den Motor laufen zu lassen allerdings nicht.

Es geht hauptsächlich um die schnelle Flucht. Aber auch um die Arbeitssicherheit. Der Fahrer ist schließlich 8-10 Stunden in der Kiste unterwegs. Und im Sommer bei 40°C ist es relativ unangenehm, vor allem dann, wenn man die Fenster nicht öffnen kann.
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon stinkefuchs » 22.12.2015 16:26

D_R hat geschrieben:EMA-Abfragen wären auch hilfreich.
Wo liegt hier das Problem? Berechtigtes Interesse mal vorausgesetzt?
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon Fump » 22.12.2015 16:48

D_R hat geschrieben:
Fump hat geschrieben:Parken auf dem Fussgängerüberweg für 90EUR?

Motor laufen lassen? Für die schnelle Fluch oder das kühle Auto.....

Die Ausnahmegenehmigung kostet 90 Tacken, egal was da drin steht. Und da der Geldtransport in der Regel länger dauert, als 5 Minuten (die Insider wissen wieso), ist es kein Halten mehr. Deshalb beantragen wir das Parken und bekommen es genehmigt.

Den Motor laufen zu lassen allerdings nicht.

Es geht hauptsächlich um die schnelle Flucht. Aber auch um die Arbeitssicherheit. Der Fahrer ist schließlich 8-10 Stunden in der Kiste unterwegs. Und im Sommer bei 40°C ist es relativ unangenehm, vor allem dann, wenn man die Fenster nicht öffnen kann.

Ganz ehrlich, das Parken auf einem Fussgängerüberweg ist eine Frechheit, bedeutet das ein Fussgänger nicht mehr "sicher" über die Straße kommt. Das eine Behörde dafür eine Genehmigung austellen kann, kann ich nicht nachvollziehen. Da muss ich glatt mal hier beim OA nachfragen wie da gehandhabt wird und rege mich dann zukünftig nicht mehr auf... aber Panzerfahrer neigen manchmal zu sehr seltsamen Verhaltensweisen... Entfluchtung mit ihrem Fahrzeug auf voller Breite auf knapp nen Meter reduziert... aber anderes Thema.

Motor laufen lassen? Sehe ich anders, leistungsstarke Akkus die auch im Stillstand die Klimaanlage betreiben, 40°C... darüber würden sich einige Lokführer freuen, nur 40° ;)
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Re: Zugangsvoraussetzungen BG

Beitragvon stinkefuchs » 22.12.2015 17:53

Da steht aber
D_R hat geschrieben:in Fußgängerzonen zu fahren und auf Fußgängerwegen zu halten / parken
Fußgängerweg = Gehweg = Fußweg = Trottoir
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