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Sicherheitswacht in Bayern

Meinungen und Fragen zu weiteren Gebieten

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Sicherheitswacht in Bayern

Beitragvon shadowman » 02.10.2006 10:50

Welche Meinungen bzw. Erkenntnisse habt ihr zu der Sicherheitswacht ? Info siehe hier :

http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitswacht
http://www.polizei.bayern.de/wir/sicher ... index.html

Vor kurzem haben mein Kollege Secusta und ich 2 MA der Sicherheitswacht auf dem Kontroll- /Streifengang in der Stadt gesehen.Also was das wieder für Gestalten waren ,die ganze Erscheinung und das Auftreten der beiden Hobby- und Aushilfssheriffs war nur als peinlich zu beschreiben - trägt wieder etwas mehr zum schlechten Ruf bei.
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Beitragvon Seekuhlock » 03.10.2006 21:38

Die Hampelmänner heißen hier in Hessen "freiwilliger Polizeidienst" und die sind meiner Meinung nach ein Witz!
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Beitragvon Dwight » 03.10.2006 21:47

Wie hieß das einst so schön? Blockwart? :lol:
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Sicherheitswacht

Beitragvon Ronin » 12.10.2006 18:46

.....wenn es der Gesamtsicherheit dienlich ist-warum keine Sicherheitswacht.

Man muss das Ganze vernetzt betrachten. Private Sicherheit-Polizei- Sicherheitswacht- Verf.Schutz-
Jeder trägt sein Teil dazu bei die verdammten Kriminellen und subversiven Elemente dingfest zu machen.
Man sollte niemanden abwerten.
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Beitragvon S.L. » 13.10.2006 22:31

was sind für Dich "subversive Elemente" :?:
Seien wir realistisch, versuchen wir das unmögliche! (Che)
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Beitragvon Ronin » 14.10.2006 09:28

S.L. hat geschrieben:was sind für Dich "subversive Elemente" :?:



Kleindealer- Zuhälter- Junkies-
links und rechts Extreme Vollschwachmaten
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Beitragvon Landgraf » 14.10.2006 21:45

S.L. hat geschrieben:was sind für Dich "subversive Elemente" :?:


Parksünder, Leute die Hausmüll in den Sack für den grünen Punkt stopfen, Jugendliche......

Ach nee......lieber nicht.

Die Gesellschaft als solche zu "Zero Tolerance" und Zivilcourage ermutigen, gerne!!

Möchtegernrambos gehen mir da gegen den Strich. Provokantes grosskotziges Auftreten ist mir bei solchen Gestalten leider schon allzuoft aufgefallen und die Tendenz schlecht ausgebildete Personen für kleines Geld teilweise sogar bewaffnet auf die Strasse zu schicken kann meiner Meinung nach nicht die Lösung für die innere Sicherheit sein.

P.S. : Nein, ich hab leider kein Patentrezept greifbar, bitte keine Nachfragen :wink:
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Beitragvon BigH. » 01.09.2007 17:34

Sind die irgendwie geschult oder ausgebildet durch die Behörden?
Weil, ansonsten passt die Beschreibung auf einen Nachbarn in meiner Straße, der scheißt dich auch für jeden kleinen Mist bei der Polizei an. Unentgeldlich, also ehrenamtlich.
Obwochl noch keine Sicherheitswacht bei uns im Rurgebiet existiert, soweit ich weiß.

Gruß
BigH.
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Beitragvon Landgraf » 01.09.2007 17:36

Hör doch mal "Grüss mir die Genossen" von Marius Müller Westernhagen.... :D
Sed quis custodiet ipsos custodes?

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Beitragvon BigH. » 01.09.2007 17:49

Landgraf hat geschrieben:Hör doch mal "Grüss mir die Genossen" von Marius Müller Westernhagen.... :D


Bei nächster Gelegenheit! ;-)
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Beitragvon Wolfman » 02.09.2007 01:48

Seekuhlock hat geschrieben:Die Hampelmänner heißen hier in Hessen "freiwilliger Polizeidienst" und die sind meiner Meinung nach ein Witz!

Dem kann ich mich nur uneingeschränkt anschliessen.Was die machen hat nix mehr mit Sicherheit zu tun und die Schulung,die diese Leute machen,davon red ich erst lieber gar net.Weiß net,was das bringen soll.Dafür haben wir ja auch Ordungsämter,nicht wahr!Das reicht doch. :!:
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Beitragvon ghostguard » 02.09.2007 09:54

In Ba-Wü sind folgende Schulungen vorgesehen

Die Grundausbildung der Polizeifreiwilligen umfasst 44 Stunden theoretische und 40 Stunden praktische Ausbildung, Zur Theorie gehören Polizei-, Straf-, Strafprozess- und Ordnungswidrigkeitenrecht, Polizeizwang sowie Verkehrsüberwachung und -regelung. In der praktischen Ausbildung lernen die Freiwilligen neben dem Verhalten gegenüber PolizeibeamtInnen und den BürgerInnen die praktische Durchführung (verkehrs-)polizeilicher Maßnahmen, den Umgang mit Sprechfunk, Eigensicherung und Waffenkunde. Die Waffenausbildung umfasst nur 16 Stunden. An die Grundausbildung schließt sich eine mindestens 32-stündige bedarfsorientierte, praktische Einführung an. Daneben besteht eine Pflicht zu mindestens 18 Fortbildungsstunden pro Jahr. Spätestens alle zwei Jahre wird überprüft, ob die Angehörigen des FPD die Schusswaffengebrauchsbestimmungen noch sicher beherrschen. Dem baden-württembergischen Innenministerium ist bislang kein Schusswaffengebrauch eines Polizeifreiwilligen bekannt. Statistiken darüber gibt es jedoch genauso wenig, wie über deren polizeiliche Maßnahmen generell. Das liege daran, dass Angehörige des FPD grundsätzlich immer als Doppelstreife mit einem regulären Vollzugspolizeibeamten unterwegs sind und dieser eventuell notwendige Maßnahmen ergreift.


und versieht danach so ihren Dienst

Der freiwillige Polizeidienst in Baden-Würtemberg wurde im Mai 1963 eingeführt. Seine Aufgaben umfassen: Sicherung und Überwachung des Straßenverkehrs; Sicherung von Gebäuden und Anlagen; sowie den Streifendienst. Sie werden auch teilweise im Bereich der kommunalen Kriminalprävention eingesetzt.

Die Ausbildung, umfasst einige Wochen, erfolgt in einer Polizeischule oder bei den Aufstellungsdienststellen (i.d.R. die Polizeidirektionen). Die Weiterbildung erfolgt einzeln auf den jeweiligen Dienststellen (z.B. Reviere) und gesammelt in Fortbildungen.

Die Angehörigen des Freiwilligen Polizeidienstes haben bei ihrer Dienstverrichtung dem Bürger gegenüber die Stellung eines Polizeibeamten im Sinne des Polizeigesetzes Baden-Württemberg. Dies bedeutet, dass sie neben Befragungen und Identitätsfeststellung auch alle anderen polizeirechtlichen Maßnahmen wie Sicherstellungen, polizeiliche Beschlagnahmen, Durchsuchungen anordnen und durchführen können. Ferner sind sie auch zur Ausübung des unmittelbaren Zwanges bis hin zum Schusswaffengebrauch berechtigt.

Sie unterliegen dem Legalitätsprinzip (Strafverfolgungszwang), ohne jedoch Ermittlungsperson der Staatsanwaltschaft zu sein. Sie tragen bei ihrer Dienstausübung eine Polizeiuniform. Als Dienstgradabzeichen sind schräg gestellte Balken nach Dauer der Zugehörigkeit vorgesehen. Zusätzlich zur Uniform erhalten sie eine Dienstwaffe Walther P5, Handschließen, Pfefferspray sowie andere Mittel zur Ausübung ihres Dienstes. Sie verrichten ihren Dienst in der Regel mit einem Polizeibeamten/in. Sie sind auch berechtigt Dienstfahrzeuge zu fahren.
Gruss
Ghost

Seiner eigenen Würde gibt Ausdruck, wer die Würde anderer Menschen respektiert.
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Beitragvon Dwight » 02.09.2007 11:46

Die werden bewaffnet? :shock:

Und unsereines wird schräg angeschaut, wenn man schon ne große Lampe dabei hat. :roll:
Dwight
 

Beitragvon ghostguard » 02.09.2007 11:53

@ Dwight

War auch etwas verwundert darüber.
Gruss
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...............

Beitragvon ricon » 02.09.2007 12:07

tja bei uns sind die Streifenhörnchen(sorry für die Namensgleichheit bei einem Forumsteilnehmer, aber dat is der Spitzname von denen) recht aktiv...winken hektisch mit den Armen(Zeichen sollen ja eindeutig sein für den Verkehrsteilnehmer :wink: ) tragen lässig baumelnd Ihre "Peng" an der Hüfte....(War ja wirklich versucht bei einem, als Pink bei uns am Schloss in MA war, das Ding mal mangels Sicherung aus dem Halfter zu nehmen und Ihm dann anschliessend zu Kauf anzubieten :twisted: )...und die sind ja soooooo stressresistent und psychologisch auf dem neuesten Stand unterrichtet....aber na ja.....was will man für 8€ die Stunde erwarten(NETTO!).....
ich sah, ich kam, sie siegte
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