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Diese Dreckschweine sollte man ohne Narkose Kastrieren

Pressenotizen zum Thema Sicherheit

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Beitragvon Silent Pain » 09.03.2012 20:59

SecurForce hat geschrieben:
Silent Pain hat geschrieben:Und was willst du? Die Todesstrafe wieder einführen? Aber nur für Täter mit Migrationshintergrund?


Allein die Art und Weise der Fragestellung ist recht eindeutig - oder?

Gib auf deine eigene Frage doch mal eine Antwort...


Kein Problem.
Ich bin gegen die Todesstrafe!
Egal gegen wen und was derjenige getan hat. Allerdings muss die Gesellschaft vor gefährlichen Straftätern (Mehrfachtäter, Sexualverbrecher etc.) geschützt werden.
Also wegsperren. Ist übrigens auch kostengünstiger als eine Hinrichtung!
Damit habe ich meine Fragen beantwortet!


Außerdem habe ich nicht gesagt, wir sollten das "Amerikanische System" übernehmen! Ich wollte mit diesen Beispiel nur meinen Standpunkt darlegen.
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Beitragvon Tom511 » 10.03.2012 17:13

Nicht das ich für die Todesstrafe bin, aber wieso sollte ein Hinrichtung Kostentechnisch teurer sein als ein dauerhafter Wohnsitz in einer vergitterten Herberge?

Ich persönlich bin der Meinung, das jeder Täter bei Begehung seiner Tat, damit auch den sogenannten Täterschutz aufgibt. Aus welchem Grund sollte man nach einer Gewalttat den Täter besser schützen als das Opfer? Wer leidet unter der Tat mehr?

Das deutsche Rechtssystem bietet sehr viele Möglichkeiten um Taten jeglicher Art zu bestrafen, diese werden nur nicht genutzt. Meist lassen sich die Staatsanwälte auf irgendeinen Kuhhandel ein und damit wird ein milderes Urteil gesprochen.

Solange hier jeder jedem auf der Nase rumtollen darf, wird auch nichts passieren.

Tom
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Beitragvon Silent Pain » 10.03.2012 19:27

Hier nur mal einer von vielen Links zum Thema "Was ist teuerer? Hinrichtung oder lebenslange Haft?
http://www.pm-magazin.de/r/gute-frage/hinrichtung-oder-gef%C3%A4ngnis-was-ist-teurer

Natürlich wird als Beispiel die Todesstrafe im Amiland genommen. Doch da hier ja schon seit 1949 (BRD) bzw. 1981 (DDR) niemand mehr hingerichtet wurde (ausgenommen Kriegsverbrecher in BRD bis 1951), kann man ja Deutschland nicht als Beispiel nehmen.
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Beitragvon Tom511 » 11.03.2012 13:48

Das kann man dann schon nachvollziehen. Würde ich zum Tode verurteilt sein, dann versuche ich auch soooo lange wie möglich alles hinaus zu zögern und das kostet allse Geld.

Aus meiner Sicht ist die Todesstrafe unnütz, weil es für den Täter einfacher ist gleich alles hinter sich zu haben als lebenslänglich hinter Gittern zu sitzen. Zumal er dann vielleicht auch die Möglichkeit hat, sich mit dem Geschehenen auseinander zu setzen. Aber Lebenslänglich heißt auch für immer und nicht nur für maximal 15 Jahre (in Deutschland). Außerdem wird die schwere der Schuld leider viel zu wenig in Betracht zu ziehen, um den Täter plus Sicherheitsverwahrung wegzusperren.
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Beitragvon Silent Pain » 11.03.2012 18:52

Tom511 hat geschrieben:Aber Lebenslänglich heißt auch für immer und nicht nur für maximal 15 Jahre (in Deutschland).

Da bist du, wie viele andere, falsch informiert.
Wer in Deutschland lenbenslänglich erhält und das Gericht eine "besondere Schwere der Schuld" (Amoklauf, mehrfacher Mord, erbarmungslose Brutalität, höchst grausame bzw. qualvolle Behandlung des Opfers) festgestellt hat, wird nicht nach 15 Jahren entlassen! Hier liegt die Haftdauer bei 23 - 25 Jahren. Meines Wissens lag die längste Haftdauer in Deutschland bis dato bei 37 Jahren.
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Beitragvon guardian_bw » 11.03.2012 19:34

Silent Pain hat geschrieben:Meines Wissens lag die längste Haftdauer in Deutschland bis dato bei 37 Jahren.


Die längste Inhaftierung Deutschlands (ohne Sicherungsverwahrung, sondern wirklich "nur" Strafhaft) liegt tatsächlich bei 48 Jahren. Zusammen mit vorangegangener Untersuchungshaft kommen wir in diesem Fall auf etwa 49,5 Jahre.
Heinrich Pommerenke, gestorben am 27.12.2008 im Gefängniskrankenhaus Hohenasperg in Baden-Württemberg. In diesem Fall war es tatsächlich lebenslänglich - nämlich bis ans Ende seines Lebens war dieser Mann in Haft.

In diesem Fall gab es keine Sicherungsverwahrung, bei seiner Verurteilung im Oktober 1960 (nach seiner Festnahme im Juni 1959) wurde er nach damaligem Strafrecht zu 15x lebenslänglich Zuchthaus plus weiteren 15 Jahren verurteilt.
Eine Aussetzung der Strafe auf Bewährung (die einzige Möglichkeit, bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe vorzeitig wieder auf freien Fuß entlassen zu werden) wurde mehrfach abgelehnt.



Nebenbei, @Tom: Selbst wenn das Gericht im Urteil nicht die besondere Schwere feststellt, wird ein zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilter Straftäter nicht automatisch nach 15 Jahren entlassen. Wenn keine besondere Schwere festgestellt wurde, kann frühestens nach 15 Jahren eine Aussetzung auf Bewährung erfolgen. Sie muss aber nicht. Die Aussetzung der Reststrafe auf Bewährung ist immer eine Einzelfallentscheidung, die von vielen verschiedenen Faktoren abhängt - und zudem auch grundsätzlich nicht von Amts wegen erfolgt.
Alleine schon durch das "frühestens nach 15 Jahren Strafaussetzung auf Bewährung möglich" ist "lebenslänglich = maximal 15 Jahre" falsch. Minimal 15 Jahre trifft es eher.
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Beitragvon Silent Pain » 12.03.2012 20:18

guardian_bw hat geschrieben:Die längste Inhaftierung Deutschlands (ohne Sicherungsverwahrung, sondern wirklich "nur" Strafhaft) liegt tatsächlich bei 48 Jahren. Zusammen mit vorangegangener Untersuchungshaft kommen wir in diesem Fall auf etwa 49,5 Jahre.


Shame on me!
Da hab ich doch glatt ein paar Jahre unterschlagen ... :wink:
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