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Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtlingshei

Pressenotizen zum Thema Sicherheit

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Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtlingshei

Beitragvon K.J. » 29.09.2014 08:34

Ob ich mich nur noch wundern muß "ob so einer Aussage" oder ...

Die Tante gehört sofort verklagt, da nun nachweislich gegen den Mindestlohn verstoßen wurde..

Eine Sprecherin des Betreibers der Aufnahmeeinrichtung, der über NRW hinaus Unterkünfte betreut, betonte im ZDF, es seien neue Standards verabschiedet worden, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden. Die Bezirksregierung hat zur Auflage gemacht, dass nur noch geprüftes Sicherheitspersonal mit Führungszeugnis die Flüchtlinge schützen darf. Außerdem ist ein Mindestlohn zu zahlen.

Nicht nur der Wachfirma gehört gekündigt auch der Betreiberfirma. Denn so wie das aussieht, haben die das gewusst...
Sicherheitsfachwirt i.A.
(Anmeldebogen hab ich schon mal ausgefüllt)
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon Fump » 29.09.2014 09:38

ähm.... wozu FZ wenn die Behörde auch hätte prüfen müssen.... wo ist die Verantwortlichkeit der Behörde und ebenso die Konsequenzen.... Den Buhmann hier an Unternehmer und Betreiber zu schieben ist eine Sache, aber die Behörde scheint hier auch gänzlich versagt zu haben...
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon stinkefuchs » 29.09.2014 10:12

Deutlich.

Mich stören die einseitigen Schilderungen.
Natürlich ist es jetzt einfach, den Sicherheitskräften den "schwarzen Peter" in die Schuhe zu schieben, da ist mit Sicherheit auch viel im Argen - unterm Strich sehe ich die Verantwortung aber in anderen Bereichen.

Wer mit Flüchtlingen in Kontakt kommt, wird schnell merken, dass die deutlich anders "ticken".

Ganz übel ist es bei den "umF" (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge).
Die Kollegen aus dem Südwesten werden es wissen - die haben echt nicht mehr alle Latten am Zaun.

Ich habe jedenfalls selten so desorientierte und gewaltbereite junge Menschen erlebt. Das es da zu Gewalt kommt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Mir erklärt sich nur nicht, warum man jetzt nur in Richtung "unschuldige Betreiber/Verantwortliche" berichtet - wer mit Bananen zahlt, bekommt halt keine Akademiker.

Der Dienstleister hat versagt, die Behörde hat versagt, die nächsthöheren Verantwortlichen auch.
Unterm Strich hat für mich auch die EU (wieder mal) versagt, denn die Regularien, nach denen aktuell gehandelt wird bzw. werden muss, kommen aus Brüssel.

Das die eingesetzten Mitarbeiter aber Fotos und Videos ihrer "Heldentaten" gemacht haben, setzt dem Ganzen die Krone auf.
Ausbildung ist ein Teil - warum aber ausbilden, wenn der Entscheider nach dem billigsten Preis geht und der Gesetzgeber eine so miese Ausbildung gelten lässt?
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon D_R » 29.09.2014 11:22

Was mich an der Berichterstattung stört, ist dass nicht gesagt wurde, wieso der Typ gefesselt auf dem Boden lag. Und das scheint irgendwie keine Sau zu interessieren. Und sorry, aber ein Foto mit einem gefesselten Asylanten finde ich etwa gleich schlimm, wie z.B. ein Selfie in Auschwitz oder bei Beerdigungen.

Dann noch ein paar Worte zum Thema Asylanten:
Die Leute haben eine relativ komische und für uns Deutsche eine total verdrehte Mentalität. Sie machen das, was sie machen wollen. Regeln scheint es für sie nicht zu geben. Und wenn die Leute der Meinung sind, dass ihre "Rechte" verletzt wurden, kommen die nicht zu uns damit wir die Angelegenheit regeln, sondern gehen gleich aufeinander los. Das scheint aber wieder ein Mentalitätsproblem zu sein. Dem letzten, der zu uns gekommen ist und um Hilfe bei einer Auseinandersetzung gebeten hat, hat man gedroht, die Hand abzuhacken!

Besonders schlimm sind die Tage / Abende, an denen es Taschengeld gibt. Dann nehmen die Leute das Geld und kaufen sich Alkohol und Drogen. Da ballern sich die Leute die Köpfe zu und gehen aufeinander oder auf uns los.

Dann ist im Bericht noch die Forderung gefallen, dass die Polizei doch den Schutz übernehmen soll.
Da möchte ich auch mal zwei Geschichten erzählen.

1) Wir hatten zwei Streifenwagen auf dem Gelände. Innerhalb kürzester Zeit sind zwei Leute einfach so umgefallen. Ohnmacht und Erbrechen. Sah schon ganz krass aus. Die RTWs + NA waren innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Was die Polizei sofort interessiert hat war, ob es etwas ansteckendes ist oder nicht (obwohl die von uns bereits Mundschutz und Handschuhe bekommen haben). Nachdem der NA die Frage nicht direkt beantworten konnte, hat die Polizei sich direkt verabschiedet und ist abgehauen.

2) In der Tagschicht wurden die Mitarbeiter von zwei Personen mit Steinen beworfen. Den Typen wurde ein Hausverbot ausgesprochen. Zur Nachtschicht kam einer von denen wieder und hat wieder Stress gemacht und uns angegriffen. Wir haben die Polizei geholt. Von uns hat er ein Hausverbot erteilt bekommen, von der Polizei ein Platzverweis. Mit einem Dolmetscher wurde es ihm übersetzt. Da der Typ sich der Polizei gegenüber unkooperativ verhalten hat, haben die ihn mitgenommen. 3 Stunden später sieht ein MA, wie der Herr wieder auf dem Gelände unterwegs ist => ist über den Zaun geklettert. Der Herr wird wieder festgehalten. Polizei wird gerufen. Während die Polizei noch kommt, übergibt sich der Herr einige Male. Polizei kommt, holt RTW. RTW nimmt ihn mit. 2 Stunden später steht der Herr wieder bei uns auf der Matte mit einem Attest vom Krankenhaus. Guter AZ, keine Krankheiten, etc.

Man kann vieles fordern, aber man muss auch einsehen, dass vieles eben einfach nicht erfüllt werden kann. Wenn ich mal alles zusammenzähle, dann haben wir in unserer Stadt ca. 45 SMA in der Tagschicht und ca. 30 SMA in der Nachtschicht in den "Heimen". Wo sollen denn die Polizisten dafür herkommen? Und wer soll die Kosten dafür tragen?
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon stinkefuchs » 29.09.2014 12:22

Die, die auch sonst für die Kosten aufkommen.
Wir.

Egal, ob wir können oder nicht mehr können.

NATO-Anforderungen nicht erfüllt, aber Millionen in andere Länder pusten.
EU-Rettungsschirm.
"Arabischer Frühling".
Man könnte die Liste um hunderte Zeilen fortführen.

Gehört aber nicht zum Thema.

Die Ursache gehört momentan nicht zur Diskussion.
Momentan geht es nur um die Gewalt und das Fehlverhalten, dass von den SMA ausging.
Klar ist, dass das gar nicht geht.

Was aber auch nicht geht, ist all das, was eine gewisse Anzahl der Flüchtlinge hier zum Besten gibt.

Suff und Drogen sind da ja nur ein Teil.
Schlimmer finde ich die Straftaten, die aus deren Feder stammen.
Einbruch, Raub, Diebstahl, Körperverletzung, Bedrohung/Beleidigung,...

Ich trage wahrlich keine braunen Socken - aber bei mir ist das Maß auch voll. Nicht aus politischen Gründen. Es sind persönliche Gründe.

Mehrmals die Woche habe ich mit Flüchtlingen zu tun. Nur selten entschuldigt man sich für das Fehlverhalten. Der Großteil reagiert mit Gewalt und Aggression.
Anstatt seine Bürger zu schützen, fordert der Staat mehr Schutz für Flüchtlinge.
Und hält ihnen die schützende Hand vor den Hintern.

Ganz klar, die haben in aller Regel echt üble Dinge erlebt - aber deswegen haben sie hier keinen Bonus.

Mich stört, dass der Staat uns alle Möglichkeiten nimmt.
Strafrechtlich passiert nix - sie sind ja traumatisiert...
Zivilrechtlich passiert auch nix - die haben ja nicht, also kann man sich Klagen auch sparen.

Aus meiner Sicht ist das ein Freibrief.
Das hat ein nicht ganz kleiner Teil bereits kapiert und verhält sich wie die Axt im Walde.

Was beneide ich doch manchmal Länder wie die Schweiz...
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon D_R » 29.09.2014 13:18

stinkefuchs hat geschrieben:Die Ursache gehört momentan nicht zur Diskussion.
Momentan geht es nur um die Gewalt und das Fehlverhalten, dass von den SMA ausging.
Klar ist, dass das gar nicht geht.


Also ich finde schon, dass die Ursache und die Herkunft der Bilder wichtig ist, genauso auch das, was dem Foto vorausgegangen ist. Danach scheint aber auch keiner zu fragen. Momentan machen die Informationen aus den Medien den Eindruck, dass die SMA einfach mal irgendeinen Asylanten gefesselt haben und sich mit ihm abgelichtet haben.

Ich möchte aber auch nicht abstreiten, dass es in unserer Branche schwarze Schafe gibt. Oder auch weiße Schafe irgendwann einfach mal durchknallen und Fehlverhalten zeigen - und das ist auch kein Wunder. Es ist dann eben die Aufgabe der Leitung, solche Leute zu identifizieren und die auch mal einen Tag in der Tierhandlung die kleinen süßen Häschen bewachen zu lassen. :D

Eine Sache dürfen wir aber nicht vergessen. In solchen Heimen, Notunterkünften oder Erstaufnahmen sind wir dazu da, die Regeln durchzusetzen, die Einrichtung zu beschützen, die Leute von einander und von externen Angriffen zu beschützen. Es ist einfach ein knallharter Job!
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon stinkefuchs » 29.09.2014 14:37

Hab ich doof formuliert.

Für mich gehört das alles zur Diskussion - es passiert nur auf den meisten Seiten nicht.
Da wird nur auf den SMA rumgeritten. Was der Auslöser für dieses Fehlverhalten (das ist es nunmal zweifelsfrei) ist, wird nicht hinterfragt.

Es wird Gründe geben, warum die sowas gemacht haben.
Ich gehe zwar davon aus, dass wir die Gründe nicht nachvollziehen können, aber in ihrem Kopf werden die schon einen Grund für diese Fotos und Videos gehabt haben - und wenn es nur dazu dient, vor der minderbemittelten Freundin auf dicke Hose zu machen. Wie gesagt - für mich nicht nachvollzieh- und entschuldbar.

Deine Zeilen unterschreibe ich blind und kommentarlos.
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon guardian_bw » 29.09.2014 18:11

Es werden weder die Auslöser für die Taten hinterfragt, noch der Aktionismus, der nun wieder herrscht.

Ich weigere mich zu glauben, dass es in unserem Gewerbe Menschen gibt, die aus purer Lust und Laune heraus andere Menschen misshandeln. Gibt es solche Leute? Sicher, aber die sind in aller Regel schon einmal auffällig geworden - und sollten spätestens bei der Zuverlässigkeitsprüfung durch die zuständige Behörde aussortiert werden.

Die zuständigen Landesministerien wettern nun wieder, man wolle die Sicherheitsfirmen und deren Angestellte besser überprüfen. Was denn noch? Die sollten ihre Arbeit wie im §34a GewO und der BewachV vorgesehen erledigen, schon hat man den Grossteil der schwarzen Schafe aussortiert.
Daneben dann auch rigoros die Arbeitsaufnahme erst NACH der vorgeschriebenen Überprüfung erlauben - das wäre das Einzige, was ich als Zugeständnis an den Aktionismus geben würde.

Die wenigen, die dann durchs Raster rutschen mit einem Hang zur Quälerei anderer sollten dann tatsächlich einen für Normalmenschen verständlichen Auslöser benötigen, um derartige Dinge zu tun wie jetzt in diesen Heimen.

Ganz ehrlich: Mich kotzt das alles an. Auf der einen Seite die Dummheit der Beschäftigten dort (Dummheit in mehrfacher Hinsicht), auf der anderen Seite die Behörden, die da wohl ebenfalls mit geschlampt haben.
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon D_R » 29.09.2014 19:04

guardian_bw hat geschrieben:Es werden weder die Auslöser für die Taten hinterfragt, noch der Aktionismus, der nun wieder herrscht.


Weil es zum Bild nicht passt, was gerade der Bevölkerung verkauft werden soll. Nämlich: Die Asylanten sind alle harmlos und tun keinem etwas. Auf der anderen Seite sind SMA brutale Schläger.

guardian_bw hat geschrieben:Daneben dann auch rigoros die Arbeitsaufnahme erst NACH der vorgeschriebenen Überprüfung erlauben - das wäre das Einzige, was ich als Zugeständnis an den Aktionismus geben würde.

Was genau meinst du damit? Ich als Unternehmer darf eh nicht jeden beschäftigen, sondern muss die Behörde fragen, ob sie Einwände hat. Und erst dann, darf ich denjenigen beschäftigen. Zitat aus der Gewerbeerlaubnis:

Der Gewerbetreibende darf mit Bewachungsaufgaben nur Personen
beschäftigen,
die zuverlässig sind,
die das 18. Lebensjahr vollendet oder Abschluss nach § 5 Abs. Nr. 1 bis 3 besitzen und
eine Unterrichtungsnachweis nach § 3 Abs. 2, ein Prüfungszeugnis nach § 5 Abs. 1 oder eine Bescheinigung des früheren Gewerbetreibenden nach § 17 Abs. 1 Satz 2 oder in den Fällen des § 34 a Abs. 1 Satz 5 der Gewerbeordnung ein Prüfungszeugnis nach § 5 Abs. 6 oder § 5 Abs. 1 Nr.
1 bis 3 vorlegen.
Sie sind vorher der zuständigen Behörde durch Übersendung einer Kopie der o. g. Unterlagen zu melden; dies gilt entsprechend für die in § 1 Absatz 1 Nr. 2 und 3 BewachV genannten Personen (§ 9 Abs. 1 BewachV).
Der zuständigen Behörde sind für jedes Kalenderjahr Namen und Vornamen der ausgeschiedenen Wachpersonen, gesetzlichen Vertreter und Betriebsleiter unter Angabe des Beschäftigungsbeginns bis zum 31. März des darauffolgenden Jahres zu melden (§ 9 Absatz 1 Satz 4 BewachV).
Zuständig ist die Behörde, in deren Bereich sich die Betriebsstätte des Bewachungsunternehmens befindet, bei der die Wachpersonen beschäftigt sind.


Was wollen die noch verlangen? Von jedem Mitarbeiter eine MPU? Und das am Besten auch gleich jährlich.

guardian_bw hat geschrieben:Ganz ehrlich: Mich kotzt das alles an. Auf der einen Seite die Dummheit der Beschäftigten dort (Dummheit in mehrfacher Hinsicht), auf der anderen Seite die Behörden, die da wohl ebenfalls mit geschlampt haben.


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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon Fump » 29.09.2014 20:07

Den Asylant und sein Verhalten zu hinterfragen kann einen auch ganz ganz schnell in einer sehr dunkle Ecke bringen.... obwohl das nicht immer falsch ist.... wie bei uns gibt es auch dort solche und solche...

Ich habe selbst schon Mitarbeiter aussortiert die ihren Job falsch verstanden haben und statt freundlicher Wort einen "Kunden" mit nem Fußtritt geweckt haben. Die werden auch leider nicht aussterben....
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon guardian_bw » 29.09.2014 23:27

D_R hat geschrieben:
guardian_bw hat geschrieben:Daneben dann auch rigoros die Arbeitsaufnahme erst NACH der vorgeschriebenen Überprüfung erlauben - das wäre das Einzige, was ich als Zugeständnis an den Aktionismus geben würde.

Was genau meinst du damit? Ich als Unternehmer darf eh nicht jeden beschäftigen, sondern muss die Behörde fragen, ob sie Einwände hat. Und erst dann, darf ich denjenigen beschäftigen. Zitat aus der Gewerbeerlaubnis ...


Ich meine damit, dass es je nach Örtlichkeit eben auch so sein kann, dass man den Bewerber nach erfolgter Anmeldung in Absprache mit der Behörde schon einmal beschäftigten darf, obwohl die Zuverlässigkeitsprüfung erst noch erfolgt. Teilweise wird dazu die Vorlage eines aktuellen Führungszeugnisses verlangt, aber selbst das nicht überall.

Die örtlich zuständigen Behörden handhaben das höchst unterschiedlich. Manchmal eben getreu den Buchstaben der Bewachungsverordnung und der Gewerbeordnung, machmal weniger getreu...
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon D_R » 30.09.2014 00:21

Yeah! Und schon gibt es die ersten Reaktionen. Schnellstmöglich werden Führungszeugnisse aller Mitarbeiter zusammengekratzt. Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis - mal wieder - die Anweisung "keine Tele, kein OC und keine Schutzwesten" kommt. Und diese Anweisung gab es bei uns schon einmal!
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon Fump » 30.09.2014 08:54

viel lustiger finde ich eine Meldung aus dem Radio wonach der NRW IM jetzt die Überprüfung der MA durch den Verfassungsschutz fordert oder prüfen will.... da kannst du dir doch echt nur noch an den Kopf fassen.....
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon stinkefuchs » 30.09.2014 10:10

Der Herr Jäger sollte mal lieber bei sich und seinen Wunschvorstellungen anfangen.
Ärztlicher und psychologischer Rat scheinen hier ganz doll notwendig zu sein.

Verfassungsschutz soll prüfen - also werden die Anforderungen in diesem Gewerbe jetzt noch höher als im Polizeidienst? Respekt!

Dämlicher Aktionismus.

Über Jahre nur Scheiße verbocken und jetzt die große Glocke läuten. Wie immer.

Wann sind die nächsten Wahlen in NRW?
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Re: Behörde zieht Konsequenzen nach Missbrauch in Flüchtling

Beitragvon D_R » 30.09.2014 10:37

Ich frage mich momentan echt, wie die Leute überhaupt auf solche Ideen kommen.
Der Verfassungsschutz soll die MA von Wachunternehmen überprüfen.....
Worauf? Ob irgendjemand sadistische Züge hat? Und wenn ja, dann wird er gleich abgeworben. :mrgreen:

Nee....
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