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Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Pressenotizen zum Thema Sicherheit

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Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon Tom511 » 02.12.2014 10:42

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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon KampfKraut » 02.12.2014 16:29

:lol: :lol: :lol:
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon plastus » 02.12.2014 18:12

die grundausrüstung (ganz unten) ist klasse... böller zur platzräumung... interessanter ansatz! so rein waffen/sprengstoffrechtlich gesehen..

und kondome für all die abgetrennten finger (die nicht mehr in die ohnehin vorhandenen einweghandschuhe passen) und ne sturmhaube sollte man ja wirklich immer dabei haben.. :lol:

die beiden herren aussen im ersten bild tragen den kragen nach vermutlich zum ersten mal im leben nen anzug... :todlachen: die meisten kunden stehn auf sowas!
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon Fump » 02.12.2014 19:00

wieder mal ein echter knaller....
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon DannyF95 » 02.12.2014 21:25

Selten so gelacht... :mrgreen:
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon stinkefuchs » 02.12.2014 22:06

Lieber schlechte Presse als gar keine Presse... :roll:
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Whatever the risk and at whatever the cost, fight back!" (Jeff Cooper)
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon plastus » 03.12.2014 08:55

ich glaube die glauben das sei gute bzw supergute presse.... :roll: irgendwie macht mir das angst!

andererseits ists ja immer wieder nett zu sehen, was sich so alles rumtreibt... irgendwie sichert die präsenz solcher leute ja auch die jobs derer, die anders sind.. :lol:
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon Sean » 18.02.2015 16:54

Ganz im Ernst: Ich vermisse einen Defibrilator im Werkzeugkasten. Die statistische Wahrscheinlichkeit einen Klienten vor einem bewaffneten Angriff retten zu müssen ist geringer als die Wahrscheinlichkeit, dass er während des Auftrags einen Herzinfarkt bekommt.

Nicht nur im Personenschutz übrigens. Ich habe als Türsteher auch notfallmedizinisch bei Herzinfarkten Intervenieren müssen in mehr Fällen als ich mit potentiell tödlichen Waffen angegriffen wurde.

Und ein DeFi kann ja heute jeder benutzen und kostet nur ein paar Tausend. (Habe sogar im Supermarkt einen zum Sonderpreis 1.500 EUR gesehen.)

Und es heißt ja immer "tode Klienten zahlen nicht" - egal woran sie sterben, vermute ich.
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon Fump » 18.02.2015 17:37

Sean *thumbsUp*
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon D_R » 19.02.2015 04:52

Deshalb verlangt man im Sicherheitsgewerbe die Kohle auch immer im Voraus!

Grundsätzlich habe ich nichts gegen das "Aufrüsten" mit irgendwelchen technischen Spielereien, aber ein Defibrilator ist nichts für einen Werkzeugkasten im PS in Deutschland. Und ich hoffe, du meinst keinen Defibrilator, sondern ein AED.

Wenn tatsächlich jemand vor mir liegt und nicht atmet, dann wird er reanimiert, während ein Krankenwagen mit Notarzt gerufen wird.
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon Fump » 19.02.2015 09:16

Ich gehe auch schwer von einem AED aus.... und hier finde ich das recht sinnig. Inzwischen wird bei uns alles nach und nach mit diesen Geräten ausgestattet und Mitarbeiter zusätzlich unterwiesen.Der AED ist keine Sololösung die einem alles abnimmt, sondern Bestandteil einer kombinierten Reanimation.
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon D_R » 19.02.2015 10:03

Fump hat geschrieben:Ich gehe auch schwer von einem AED aus.... und hier finde ich das recht sinnig. Inzwischen wird bei uns alles nach und nach mit diesen Geräten ausgestattet und Mitarbeiter zusätzlich unterwiesen.Der AED ist keine Sololösung die einem alles abnimmt, sondern Bestandteil einer kombinierten Reanimation.


Naja, mit der Anschaffung des AED ist es ja nicht getan. Die Kosten für Wartungen und Schulungen kommen auf den Betreiber dazu. Ich persönlich habe mich erst einmal gegen die Anschaffung eines AED für meinen Erste-Hilfe-Koffer entschieden.

Ich will jetzt nicht Lügen, aber in irgendeiner Statistik bzw. Empfehlung macht nur dann ein AED Sinn, wenn an dem Ort sich mehr als 250 Personen im Alter über 50 16 Stunden am Tag sich aufhalten.

Das nächste Problem ist, dass bei einem Kreislaufzusammenbruch nur wenige Minuten bleiben, in dem man schockbare Rhythmen hat. Und da muss man schon Glück haben, dass vor der Zeit der AED zum Patienten kommt.
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon plastus » 19.02.2015 13:23

das stimmt so nicht, ein aed in der nähe zu haben ist immer ein riesenvorteil!! und bei nem kammerflimmern die mit abstand beste chance leben zu retten. der schulungsaufwand ist extrem gering und wenn das personal san-mäßig vorgebildet ist sowieso, wartung ist überhaupt kein problem. habe noch keine ps-maßnahme erlebt wo kein aed zur verfügung stand, idR eher 2-3 die immer an den wichtigsten orten (auto, hauptaufenthaltsraum, ps) verfügbar waren. und die modernen geräte sind so klein daß man sie quasi wirklich überall unterbringt, mit ner batterielebensdauer von etlcihen jahren und tausenden schocks.. (wobei man trotzdem immer ne reservebatterie dabeihat, ggf auch kinderpads etc). klar ersetzen die dinger nicht die sonstige notwendigkeit zur reanimationimstande zu sein, aber auf ein so mächtiges und weitreichendes mittel würde ich gerade wenn man mit älteren herrschaften zu tun hat nicht verzichten wollen!! und wenn das finanzielle kein thema ist.. ich hatte mal nen kunden der hatte sogar immer für ale eventualitäten nen arzt dabei der nur dafür angestellt wurde (bzw zwei davon die im wechsel dienst hatten)...

also ganz ehrlich: ich würd mir -wenn ich kinder hätte- sogar ein aed für zuhause kaufen!
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon plastus » 19.02.2015 13:35

PS: für diejenigen unter den lesern die nicht wissen was ein AED (automatisierter externer defibrillator) eigentlich zumindest ungefähr tut:
bei nem herzkammerflimmern wird das herz von sovielen signalen überflutet, daß kein rythmus mehr da ist oder dieser so schnell ist, daß kein blut gepumpt werden kann, weil sich die kammern nicht füllen können und dadurch kein druck aufgebaut wird (ganz grob vereinfacht).
der aed erkennt diese situation und unterscheidet sie auch von anderen situationen bei denen jmd umfällt. nach der auswertung empfiehlt daher der aed in diesen fällen (und nur in diesen) einen schock (und auch nur dann ist dieser überhaupt möglich, also auch idiotensicher). dieser schock bewirkt nichts anderes, als daß die signale ans herz (die sind elektrisch) sozusagen überlagert werden von nem stärkeren signal, die folge ist: das herz hört auf zu schlagen! dann beginnt das herz von selbst mit seinen eigenen impulsen (das geht ganz ganz langsam!) und kommt zurück.
was nur im film vorkommt: dem patienten gehts dann wieder gut.
realität: sein herz schlägt erstmal nicht (was keine verschlechterung zu vorher ist), also muß man sich um den kreislauf kümmern, im klartext herzdruckmassage! denn damit wird quasi von aussen der blutkreislauf aufrecht erhalten während sein herz langsam zurückkommt. der defi bringt also für den kreislauf alleine erstmal wenig bis nichts. daher meine aussage oben, daß man beides können muß: hlw und nen defi bedienen (letzteres is einfach), aber wenn man eben einen hat besteht die drastisch höhrere chance daß der patient überlebt, denn ohne den schock bleibt das herz in seinem verwirrungszustand und kann da alleine nicht raus...
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Re: Na, brauchste ’nen​ Bodyguard?

Beitragvon plastus » 19.02.2015 13:37

..und ohne herz is tendenziell blöd.. in der liebe wie im leben.. :wink:
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