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Karate oder Kung-Fu?

Kampfsport und Selbstverteidigung

Karate oder Kung-Fu? Was ist besser für Securities?

Karate
2
10%
Kung-Fu
3
15%
beides nicht geeignet
15
75%
 
Abstimmungen insgesamt : 20

Karate oder Kung-Fu?

Beitragvon Law Enforcement Agent » 19.03.2011 02:14

Ich habe überlegt, demnächst wieder mit Kampfsport anzufangen. Allerdings fällt es mir schwer, mich zwischen Karate und Kung-Fu zu entscheiden? Was meint ihr? Was ist für die Security-Branche besser geeignet?
"Es ist besser, gehasst zu werden für das, was man ist, als geliebt zu werden für etwas, was man nicht ist."
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"Jedenfalls bin ich kaum in der Lage, etwas Intelligentes zu sagen..."
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Beitragvon stinkefuchs » 19.03.2011 08:51

Büschn mager mit nur zwei Möglichkeiten, oder?
Wäre so, als wenn ich mir ein neues Auto kaufe und nur nach Dacia und Lada frage.

Jede Kampfkunst bietet Vor- und Nachteile. Da würde ich zu einem Blick über den Tellerrand raten und noch andere "Sportarten" mit in die Überlegung einbeziehen.
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Beitragvon peer » 19.03.2011 13:15

Für den Dienst eignet sich meiner Meinung nach alles, was auf wenig Platz funktiniert und zudem neben Schlag- und Tritttechniken auch Hebel,etc. beinhaltet.
Da gibts Diverses und es muss dem Anwender halt auch "liegen".

Ansonsten schließe ich mich dem Fuchs an....
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Beitragvon SecurForce » 19.03.2011 16:14

Hi,

bei Karate und Kung Fu hast du oft platzfordernde Techniken.

Das ist bei unserer Tätigkeit eher ein Nachteil.

Im close combat hast du wenig Platz ... und ... es darf eben nicht immer öffentlichkeitswirksam sein oder werden, wenn du einen körperlichen Verweis erteilst.

Techniken aus dem Bereich "Systema" eignen sich da eher - ebenfalls ist die Arbeit mit den Kubotan - Stick recht effektiv.

Wenns dann doch mal zur Sache geht, dann muss es auch sitzen - sprich... effektvoll sein.

Ich will mit meinem Gegenüber kein Balz- und Paarungsritual vollziehen.

Hier favorisiere ich Real Defense Fighting. Ein guter Ausbilder hierfür: Christian Bengs - Sicherheitsberatung Bengs in Bremen. Der sabbelt nicht nur - der kann auch was (schmerzhafte Erinnerungen kehren gerade zurück :-) )

Sehr von Vorteil: Anatomische Kenntnisse: Wo kann ich Schmerzen mit wenig Kraft zufügen - wo wird es gefährlich!!!???!!! (Stichwort: Reizung des Nervus vagus bis hin zum reflektorischen Kreislaufstillstand usw.)


... und immer daran denken: Schleifen - Auftragen - Polieren - Schleifen - Auftragen - Polieren :wink:

http://www.youtube.com/watch?v=O7_dzu4TQDs&feature=related
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Beitragvon peer » 20.03.2011 08:15

bei Karate und Kung Fu hast du oft platzfordernde Techniken.


Da muss ich Dir leider ein wenig wiedersprechen 8)
Wing Tsun - ohne es jetzt anpreisen zu wollen - ist auch ein Kung Fu-Stil...und wird nicht ohne Grund bei vielen Spezialeinheiten gelehrt.
Sehr dynamisch, wenig bis gar keine platzraubenden Techniken...

Aber auch Systema, Krav Maga und RSF taugen durchaus!
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Beitragvon SecurForce » 20.03.2011 11:09

Moin Peer,

geb ich dir Recht - speziell im Bereich WT.

Ich dachte da auch eher an das traditionelle Shotokan - Karate...

:-)
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Beitragvon Ben30 » 20.03.2011 11:09

Da muss ich Dir leider ein wenig wiedersprechen
Wing Tsun - ohne es jetzt anpreisen zu wollen - ist auch ein Kung Fu-Stil...und wird nicht ohne Grund bei vielen Spezialeinheiten gelehrt.
Sehr dynamisch, wenig bis gar keine platzraubenden Techniken...


...+ ein paar Grundkenntnissen aus Boxen und Ringen eine sehr effektive Geschichte.

Bin gerad dabei mich mit MMA anzufreunden, da der Spaßfaktor wirklich sehr hoch ist...

Probier ein paar Sachen aus und nimm dir das beste für dich heraus.
http://www.youtube.com/watch?v=1X1_GewAagE <--- Lastkraftwagenfahrer....trööööt trööööt
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Beitragvon peer » 20.03.2011 11:33

...+ ein paar Grundkenntnissen aus Boxen und Ringen eine sehr effektive Geschichte.
:wink:
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Beitragvon SecurForce » 20.03.2011 12:17

Ben30 hat geschrieben:

Probier ein paar Sachen aus und nimm dir das beste für dich heraus.



Das ist wohl die beste Grundlage für ein erfolgreiches Training... es muss zu einem passen und es muss Spaß machen!
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Re: Karate oder Kung-Fu?

Beitragvon Sean » 27.01.2013 18:36

Für praktische Selbstverteidigung würde ich einen weiten Weg um klassische Kampfkünste steuern. Was lockeres freies wie Non-Classical Gung Fu oder Progressive Fighting Systems (JKD) gehen einen direkteren Weg zu dem, was man eigentlich lernen will.
Wenn das nicht regional vorhanden ist, würde ich Thai-Boxen, Kick-Boxen vorschlagen - dazu noch einige Hebeltechniken von einem guten Jiu-Jitsu oder Aikido Instrukteur lernen. Am besten zwei gute Hebeltechniken, fertig. Ich habe selber (u.a.) Jiu-Jitsu und Aikido trainiert. Trotzdem habe ich in Praxis - u.a. als Türsteher - zum festhalten oder abfüren fast nur zwei verschiedene Techniken benutzt. Die eine war eine Hebeltechnik, die ich bei einem Probetraining mit einem alten Polizeiausbilder gezeigt bekam. Die Technik klappte sofort, danach ging es nur darum unterschiedliche Eingänge zu finden ... 95% aller "Klienten" haben den Weg zur Tür in dem Hebel gefunden.

Ich habe auch mehrere Jahre Karate trainiert. Problem: Durch die Art des Trainings gewöhnt man sich daran, die Schläge zu stoppen. Also überall mindestens 2 Wahlmöglichkeiten - stoppen oder durchschlagen. Dazu kommen eine Menge unterschiedliche Abwehrtechniken zu unterschielichen Angriffswinkeln. Je mehr Entscheidungsmöglichkeiten, je langsamer reagiert man. Im Boxen, Thaiboxen, PFS, in anderen nicht-klassischen Kampftechniken, ist dies zu einem Minimum runter rationalisiert und es wird weiträumig mit Schutzausrüstung und mit Handzielen (Pratzen, Thai-Pads) gearbeitet. Man kann immer voll drauf schlagen.

Das gibt Selbstvertrauen, motiviert und macht mehr Spaß. Es sollte auch Spaß machen - man wird nämlich viel Zeit damit verbringen.
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Re: Karate oder Kung-Fu?

Beitragvon Fump » 28.01.2013 19:35

Das Posting war jetzt aber echt ne Leichenschändung....

Fast zwei Jahre durfte es ruhen und begann gerade sich gemütlich der Verwesu... äh dem Datennirvana hinzugeben und dann kam Sean :mrgreen:
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Re: Karate oder Kung-Fu?

Beitragvon Sean » 29.01.2013 23:28

Ich fand es halt Schade, dass ein so alter Thread so weit oben stand.

Da es eh eine Frage ist, die immer wieder gleichlautend in unterschiedlichen Foren gestellt werden, kann eine kleine Textkonserve das Forum manchmal beleben. Aber jetzt hast du mich ja bloß gestellt und mein Trick ist aufgeflogen.
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Re: Karate oder Kung-Fu?

Beitragvon Frank » 03.02.2013 01:20

Ist dir gelungen...............:-)
"Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"
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Re: Karate oder Kung-Fu?

Beitragvon WowA » 03.02.2013 02:12

Also von WT würde ich auch abraten. Die Spezialeinheiten kombiniert das ja auch mit anderen Steelen sie macht nicht nur WT. Auserdem haben die Spezialeinheiten auch speziele Trainer.
Und beim WT ist es Leider so das es Meiner meinung nach nicht wirklich viele Gute Trainer brauchst und die machen auch zu wenig sparings.
Ein Training soll einem ja auch Mental aufbauen es soll spassmachen und erfolge bringen.
Ich denke das eine Kombinazion zwischen Thai Boxen und Brasilian Jiu Jitzu sehr gut sind.
Thai Boxen ist eine der härtesten Kampfsportarten auf der Welt. Daher sehr gut zum fitt werden zum Auspowern und mal an seine grenzen zu gehen Jiu Jitzu hatt gute Hebel Technicken.
Das WT hatt zwahr auch gute Technicken, mit dennen kommste aber nur gegen Nerds an, oder gegen Jemanden die kaum erfahrung im Kampsport haben.
Also ich denke wenn mann sich schon zeit fürs Trainiren nimmt, denn nämt sie auch bei den Harten Jungs.
WowA
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Re: Karate oder Kung-Fu?

Beitragvon qexco » 04.02.2013 16:42

Welchen Kampfsport man ausübt ist völlig egal weil nicht Stil gegen Stil kämpft. Es kommt auf dem Kämpfer an.
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