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Zurückdenken zu einer Schlägerei/Auseinandersetzung

Kampfsport und Selbstverteidigung

Beitragvon rabensohn » 13.12.2009 23:25

Also ich setze mich im Nachhinein nach größeren Schlägereien oder Vorfällen schon mit dem Passierten auseinander, bei uns in der Firma gehört eine Teambesprechung nach dem Einsatz zum normalen Ablauf. Es werden alle Vorfälle geklärt und speziell den etwas neueren Kollegen dieFeinheiten näher gebracht bzw. erklärt was sie besser machen könnten. Es geht aber nicht nur ernsthaft zu auch lustige Sachen werden ausgetauscht, die man auf dem Einsatz erlebt hat.
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Beitragvon Uudin » 13.01.2010 18:42

Also mal gnz konkret, ohne fallanalyse lerne ich nicht was ich besser hätte machen können
wie hätte ich die situation entschärfen können ohne das es zur schlägerrei kommt.

nicht nur im sport, sondern jede telefonistin, jeder ad-mitarbeiter analysiert sein gespräch,
denn nur so wird man besser.

ekelhaft, aber von vorteil sind berichte, die ich auch von meinen 35 mitarbeiter einfordere
wenn etwas passiert ist. der einsatzleiter vor ort sammelt die und er hat einen bericht über
den kompletten einsatz abzugeben.
sehr hilfreich auch bei nachträglichen diskrepanzen mit der polizei, staatsanwaltschaft und
gerichten.

Andy
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Beitragvon stinkefuchs » 13.01.2010 19:23

Du legst Berichte von Mitarbeitern vor, die einen gesamten Abend als Bericht darstellen?
Das wird angenommen und soll Teil der E-Akte in einem Verfahren werden?

Da hab ich wohl in der Ausbildung nicht aufgepasst oder gefehlt...

Diskrepanzen mit Gerichten, der StA und der Polizei?
Hmm...
War in einem anderen Thread nicht irgendwas von "ich setze einfach qualitätsmaßstäbe."?

Die Medaille kann man von zwei Seiten betrachten...
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Ermessenssache

Beitragvon wassi33 » 15.01.2010 06:19

Jeder Mensch ist anders und so geht auch jeder Mensch anders mit den Situationen um.

Ich für meinen Teil ziehe immer einen Tag nach dem Einsatz meine Gedankengänge daraus.
Nach jeder und ich betone, nach jeder Veranstaltung oder Einsatz führen wir bei uns im Team eine Nachbesprechung durch.
Dieses hat nicht den Zweck Personen hervor zu heben oder zu Kritisieren, aber jeder vom Team kann seinem Denken freien Lauf lassen und so umgehen wir Sozial- und Strukturprobleme innerhalb des Teams.
Zumal wir auch Privat den Umgang miteinander sehr pflegen, um den Zusammenhalt noch mehr zu festigen.

Wer in meinen Augen nicht auch selbstkritisch denkt und über erlebtes nachdenkt um eventuell Fehler bei sich selbst zu suchen, der ist zu selbstsicher und zu selbstverliebt.
Wir alle machen Fehler und nie ist eine Situation wie die andere, wo man Dinge aus vorherigen Vorfällen ableiten kann.

Aber spätestens einen Tag nach dem Austausch mit sich selbst und den Kollegen, sollte das Thema erledigt sein.

gruss,

wassi the tank
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Beitragvon stinkefuchs » 15.01.2010 10:13

So sollte es sein, gerade dann, wenn es "kritische" Situationen gab...
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