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Thema:Krav Maga

Kampfsport und Selbstverteidigung

Beitragvon Faultier » 23.06.2008 00:19

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Beitragvon Marty P » 23.06.2008 12:25

Es geht bei dieser Abwehr ja darum im Notfall zu reagieren, das setzt natürlich voraus das ich nahe genug dran bin. Irgendwo gabs kürzlich eine Diskussion wo jemand fragte was man machen soll wenn man 10 Meter vom Pistolenschützen entfernt ist. :shock: Den Kugeln ausweichen natürlich, hi hi.

Ich habe schon viele Aussagen zu diesem "auf den Schlitten fassen" gehört, es gibt ein Lager die behauptet, lieber eine kaputte Pfote aber lebendig und es gibt welche die sagen das ist vollkommener Quatsch. Von "realen" Tests hab ich leider noch nichts zu sehen bekommen.
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Beitragvon DSS » 23.06.2008 15:12

Vor allem wenn man die Magazinkapazität von modernen Pistolen berücksichtigt??? (15 Schuß ist ja schon quasi Standard.....).....

Und wenn da 30 Mumpeln drin sind, wenn die Waffe nach dem einen Schuß nicht durchrepetiert ist die Patronenkammer trotzdem leer.

Entwaffnungstechniken werde nur im Extremen Nahbereich angewandt, d.h ich bin mit meine Pfoten so nahe dran, dass ich die Waffe greifen kann.

lieber eine kaputte Pfote aber lebendig

Wie schon oben beschrieben, der Hand passiert da gar nichts, ausser man greift vor die Mündung, dann wiederum ist das Guckloch durch die Hand, vermutlich die geringere Verletzung und ausser Acht zu lassen.

Ob irgendeiner, welcher solche Entwaffnungsseminar, in die Verlegenheit kommen mag, dies anzuwenden, steht auf einem anderen Blatt.
Bei der "Hand auf den Schlitten" Übung, geht es nur darum Zweifler zu zeigen, dass dies gefahrlos geht und dass danach keine neue Patrone zugeführt wird.

Dadurch sieht man, dass sollte man es dies schaffen, die Waffe für den anderen mehr oder weniger nutzlos ist.
(Später lernt man Einhanddurchladetechniken, für den Fall das man die Waffe dem gegner entwendet hat)
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Beitragvon Berliner » 23.06.2008 18:51

Eine Pistole (nicht revolver) hat mehrere Sicherungen, die von aussen nicht erkennbar sind, wie bsw der Schlitten, Lauf und Hammer. Dummerweise sind die nicht allgemeingültig.
Die Arten, um auf nächste Distanz diese Mechanismen zu Blockieren, um meine Haut zu Retten, habe ich auch gelernt, beim Militär (sehr ausgiebig) genauso wie beim G+W.
Den Handkantenschlag, da wurde uns schon Ende der 80er beim Militär gesagt, das dieser Mumpitz sei und bewiesen.

Wir haben auch gelernt, das bei einer Distanz von unter 10 Meter der Täter immer schneller bei einem ist, als man seine gesicherte und teilgeladene Pistole schussbereit aus dem normalen Holster bekommt, wenn nicht die Hand schon drauf ist. Das haben wir auch bis zum Abkotzen geübt.
Also einen Messermenschen an sich drankommen zu lassen unter 10 Meter ist Wahnsinn und unter 5 Meter Selbstmord! Es ist dann sofort die Notwehrlatte abzuspulen. Entgegen der allgemeinen Meinung ist das Feuer erst einzustellen, wenn der Mensch am Boden liegt. Wenn nicht gerade das mechanische System gestört ist, oder das ZNS ausser Gefecht, wird auch ein von mehreren Schüssen getroffener Mensch unter Adrenalin noch weiter Angreifen können!
Hat man keine eigene Waffe, wie Zimmerflak oder Schlagstock, ist es besser, bei einem Messermenschen das Weite zu Suchen. Eine Verteidigung gegen den mit blossen Händen, Spray oder Messer geht nie ohne eigene Treffer ab.
Grüße aus Berlin
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Beitragvon Dwight » 23.06.2008 19:07

klaus hat geschrieben:Entgegen der allgemeinen Meinung ist das Feuer erst einzustellen, wenn der Mensch am Boden liegt.


... oder meine Munition verbraucht ist.

Ich habe es auch so gelernt, dass man einen bewaffneten Gegner so lange beschießt, bis er am Boden liegt. Dann kann ich nachladen, ihn - so weit noch notwendig - entwaffnen und dann kann ich noch prüfen, ob dem noch zu helfen ist. :?
Dwight
 

Beitragvon Berliner » 23.06.2008 20:33

Es ist Eindeutig eine gewaltige Überschreitung der Notwehr und wird zu unangenehmen Fragen führen, sowie ähm... Urlaub, aber auch Staatsanwälte und Richter sind nicht doof.
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Beitragvon Dwight » 23.06.2008 22:13

Naja. Vor Gericht hat man in dem Fall doch so oder so verloren...

... und im Normalfall sollten so oder so zwei oder ein Treffer reichen... :?
Dwight
 

Beitragvon Berliner » 23.06.2008 22:42

Im Normalfall ist man froh, wenn man überhaubt trifft!
Die Justiz wird auf jeden Fall Ärger machen und man braucht einen guten Anwalt, aber man LEBT noch.
1-2 Treffer sollten genügen, das stimmt. Dann müßten es aber sofort tödliche sein, oder Treffer in der Grundmechanik, also Waffenarm, genauer gesagt, Schultergelenk und dazu Oberschenkelgelenk. Leider sehr schwer zu Erwischen. Sämtliche andere Treffer machen nicht sofort Kampfunfähig, außer Teile von Hirn und Herz.

Die Theorie von Arm und Beintreffer ist eine schöne, aber fast unmöglich zu Schaffen. Ausnahmen wären höchstens gut geübte SEK. Wie gesagt, man ist froh, wenn man im Stress überhaubt trifft. Dazu ist die normale Vollmantelmunition nicht gerade der beste Mannstopper.
Grüße aus Berlin
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Beitragvon Faultier » 24.06.2008 00:30

@
Mädels... mal zur Erinnerung: -> http://www.securitytreff.de/viewtopic.p ... highlight=

Sicher gehören Entwaffnungstechniken da mit rein...
Aber der momentane Trend im Fred wohl eher nicht.
(Nächste Woche überfluten wir das Thema dann mit der Taser - Thematik.. oder? Nee? Gut.. :mrgreen:)
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Beitragvon Replicant98 » 01.08.2008 20:49

Hallo,

weiß jemand wo ich Krav Maga in Mecklenburg-vorpommern erlernen kann?

Die Suche bei einigen Seiten hat noch zu keinem Erfolg geführt.

Ich bitte um Antwort.

MfG
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Beitragvon babygirl21 » 13.11.2009 21:09

also ich kann nix schlechtes über das krav maga training sagen weil mich hat sehr weit gebracht mein trainer is sehr gut und bildet auch aus kann ich nur empfehlen einfach mal bei goggle ahmed tafzi eingeben und dann könnt ihr euch ja selber informieren

lg
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