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Was haltet ihr von Aikido

Kampfsport und Selbstverteidigung

Re: ....

Beitragvon Wolfman » 15.02.2008 21:57

ricon hat geschrieben:nur mal so, fängt hier jetzt wieder die allseits beliebte diskussionsrunde " mein haudrauf ist besser als deins" an?
wenn ja, wäre es dann möglich, dass die beteiligten diese diskussion per pn führen? weil:
diese diskussion ist schlicht und ergreifend ermüdend und nicht mal den klick auf "alle beiträge gelesen" wer
DANKE ricon


Vollkommen richtig,gehe ich mit konform.
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Beitragvon Boomer » 16.02.2008 20:49

nogain hat geschrieben:Warum willst Du Aikido lernen wenn Du jetzt schon in 1 Minute alles zerstörst was um Dich rum ist?


Wenn du Aikido soweit kannst, dass eine Verteidigung damit möglich ist, bekommst Du keinen großen Ärger mit dem Staatsanwalt. Jeder der Kampfsport kann, steht doch mit einem Bein im Knast, wenn es Ärger gibt. Schließlich bist du ausgebildet und kennst die Folgen. Das dich vielleicht 3-4 Mann verhauen wollten ist dann doch egal. Da hilft Aikido vielleicht?
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Beitragvon nogain » 18.02.2008 09:00

Das ist doch das alte urbane Ammenmärchen vom Kampfsportler der ins Gefängnis muss weil er eine Gruppe ins Krankenhaus geprügelt hat die das eigtl. mit ihm vorhatten.

1. Welches Kampfsystem soll Dir helfen wenn 4 Straßen-oder Festzeltschläger es wirklich auf Dich abgesehen haben? Das ist dann nicht so schön wie in den Filmen oder wie man den Mehrkampf im JJ trainiert.

2. Befasse Dich mal mit unserem Recht. Die sog. Jedermansrechte gelten auch für Kampfsportler - genauso wie exessive und überzogene Notwehr.
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Beitragvon Boomer » 02.03.2008 23:17

Nein ich kenne andere Beispiele. Da hat ein Freund Ärger in der U-Bahn, geht jedem Ärger aus dem Weg, doch als er die Kohle abgeben sollte wehrt er sich.
Einer gegen vier, dummerweise hat er an dem Tag die Westernstiefel an und tritt um sich. Einer der vier ist jetzt gelähmt und der Richter fand das nicht toll.
Den mit Kampfsport Erfahrung weiß man doch wo der Tritt hingeht und dann noch mit Stiefel. Er musste nicht in den Knast, aber mit dem Sport ist es vorbei.
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Beitragvon nogain » 03.03.2008 14:22

Hm, da würde ich jetzt aber gerne noch ein bißchen mehr erfahren....Was war das genau Urteil? Warum ist der Typ gelähmt, etc? Wenn man solche Geschichten etwas genauer durch leuchtet findet man dann schon den einen oder anderen Grund. - Was nicht heissen soll, dass es keine Fehlurteile gibt. Fakt ist, dass Wissen im Kampfkunstbereich ist kein juristischer Belastungsgrund. Kenne aber auch einen Fall bei jemand der als Bewährungsauflage bekommen hat keinerlei Kampfsporttraining mehr zu besuchen.
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Beitragvon Boomer » 04.03.2008 20:22

Genauso ist es. Bedingt durch die Westernstiefel hat ein Tritt in den Rücken von einem Angreifer besonderen Schaden angerichtet. Der Richter war der Meinung, dass man das wissen muss, wenn man mit solchen Stiefeln tritt, auch wenn es vier Personen waren. Jetzt sitzt einer der vier im Rollstuhl und der Kollege darf keinen Kampfsport mehr ausüben.
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Beitragvon Connar76 » 04.03.2008 21:01

Leider gibt es in beide Seiten extreme Fehlurteile.

Sich zu verteidigen gegen Unrecht ist das gute Recht eines jeden einzelnen. Recht muss Unrecht nicht weichen.
Ebenso kenne ich einen Spezialisten in meiner Stadt, der bereits zwei mal jemanden im Streit totgeschlagen hat und mit minimalen Haftstrafen aus beiden Sachen rausgekommen ist. Zuvor gabs die übliche Vorgeschichte mit Delikten. Resozialisierung im gelebten Projekt. Wenn das 3. Opfer lebenlang gezeichnet ist oder tot liegt kehrt auch in Richterhirne vielleicht ein wenig Einsicht ein.

Wie auch immer, der arme Kerl mit den Westernstiefeln hat mein vollstes Mitgefühl. Er muss damit leben, einen Menschen verkrüppelt zu haben. Notwehr hin oder her, das ist bestimmt nicht leicht. Die Auflage mit dem Kampfsport ist hoffentlich zeitlich begrenzt. Verstehe das Prozedere dahinter auch nicht. Die übelsten Schläger werden in Boxcamps gesteckt, um ihre Aggressionen besser auslassen zu können. Auf der anderen Seite hält man es offenbar für gefährlich, Leute mit solidem Lebenswandel, aber einem Fehlverhalten (?) in Extremsituationen, weiter unterweisen zu lassen.. das ist schizophren.
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Beitragvon nogain » 05.03.2008 09:32

Ok, jetzt kommen wir doch wieder an den von mir angesprochenen Punkt. Ausschlaggebender Punkt „Westernstiefel“ und „in den Rücken getreten“. Das wäre im auch als Nicht-Kampfsportler zum Verhängnis geworden

Das er keinen Kampfsport mehr trainieren darf ist eben eine sich anbietende Auflage die aber sicherlich zeitlich begrenzt ist.

Wäre ja im Grunde genommen alles gut und schön wenn hier nicht die Frage auftauchen würde welche Connar schon gebracht hat. Warum beim einen so und beim anderen so?

Warum hat einer schon zig Delikte auf dem Buckel und darf sich immer noch munter durch die Gegend prügeln während ein anderer noch gestraft wird wenn er sich gegen 4 Leute verteidigen muss. Tja hier haben wir eben das Problem des deutschen Staates welches momentan darin liegt das man das Gefühl vermittelt bekommt, dass Täter geschützt werden und die Opfer leer ausgehen. Das altbewährte Beispiel der Vergewaltigung. Man geht her, schändet auf übelste Art ein junges Ding und bekommt auf Staatskosten gleich ein ganzes Team an Psychiatern, etc. Das junge Ding geht im günstigsten Fall mit einer minimalen Entschädigung raus welche nicht mal die eigene psychiatrische Behandlung deckt und darf diese dann bei der eigenen Krankenkasse erstreiten.

Wir werden damit leben müssen, dass unser Gesetz dehnbar wie ein Kaugummi ist. Mir wollte der Staatsanwalt auch schon böses weil ich einem Kerl noch an die Glocke getreten habe welcher schon am Boden lag. Hatte aber einen guten Richter der da Verständnis dafür hatte, dass ich keine Kontrolle mehr über mich hatte nach dem der Herr an meiner Haustüre auf mich wartet und mit dem Messer auf mich los geht und meinen Unterarm tranchiert. Hätte bei einem anderen Richter u.U. auch in die Hose gehen können.
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Beitragvon Boomer » 11.03.2008 20:11

Wahrscheinlich hat das überhaupt nichts damit zu tun, ob einer Schläger ist oder nicht? Wenn bei Dir was zu holen ist, dann langt unser Staat zu. Bei Personen die sowieso schon von der Stütze leben, die läßt man laufen. Scheiß Rechtssystem, sorry, ist aber doch so. *wachmann* Das sind auch nur die DUMMEN :wink:
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Beitragvon nogain » 12.03.2008 14:36

@boomer

das ist sowieso klar. der wirschaftlich besser gestellte ist der depp. ausnahme natürlich die herren politiker :D
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Beitragvon Boomer » 15.03.2008 18:50

So sieht es aus. Gleiches Recht für alle, aber es gibt immer wieder Ausnahmen.
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Beitragvon nogain » 17.03.2008 09:00

Stimmt der Hr. Gabriel hat jetzt eins aufs Dach bekommen :D

Jetzt müssen wir aber aufpassen das wir wieder aufs Topic kommen bevor wir eins aufs dach bekommen :D
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Beitragvon Germania » 28.03.2008 19:20

ohhhhhhh................ Aikidokämpfer sollte mann nicht unterschätzen! Habe selbst eine sehr schmerzvolle Erfahrung gemacht! RESPEKT.... :shock:
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Was haltet Ihr von Akido

Beitragvon Attila » 29.03.2008 01:52

Also ich finde KITU besser, drei Jahre lang habe ich dort eisern
trainiert.

Kitu ( Kinderturnen)
Gruß von Attila
mit IHK geprüftem Gruß.
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Beitragvon Boomer » 31.03.2008 20:44

wie lange benötige man für Aikido trainieren, um sich damit verteidigen zu können?
muss man für Aikido frei von anderen Kampfsportarten sein oder macht das eventuell den Stil kaputt?
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