Anzeige
Anzeige
Anzeige

Verhalten bei Waffen

Kampfsport und Selbstverteidigung

Beitragvon Boomer » 31.03.2008 20:51

Wer mit dem Messer versteht umzugehen, macht aus Dir Hackfleich, selbst mit der besten Technik. Wie alle anderen schon gesagt haben, rennen, rennen,...
Geht das nicht, ziehe Deine Jacke oder Pullover aus, damit der Arm nicht gleich zerschnitten wird und immer schön auf den Oberschenkel aufpassen.
Das Messer ist genauso so eine Dreckswaffe wie ein Stock. Jemand der damit umgehen kann macht Euch das Leben (den Kampf) schwer. Auch hier wieder schön auf den Oberschenkel aufpassen. Geübte Schläger ziehen dir den Stock seitlich über den Oberschenkel und dann geht nichts mehr.
Auf die Arbeit schimpft man nur so lange, bis man keine mehr hat. (Lewis, Sinclair)
Boomer
Sicherheitsexperte
 
Beiträge: 650
Registriert: 03.09.2006 17:55

Share On

Share on Facebook Facebook Share on Twitter Twitter

Beitragvon cowboy83 » 22.07.2008 18:07

Hi zu dem thema menschen und waffen gerade Messer. Leider nimmt die anzahl mit waffengewalt von Jahr zu Jahr mehr zu. Ich habe leider schon öfter male damit zu zun gehabt. Aufgrund dessen weil ich aus dem personenschutz komme sowie auch Citystreife machen.

Solltest du in diese Situation kommen augen auf. In dem Moment wo du merkst dies person könnte was aus der tashce ziehen wo nicht sofort erkennbar ist was. schneller sein als er. Schnell auf ihn zu un im die hand wo er ingreift sofort festhalten und zu boden strecken.

Solltest du diese Situation verpasst haben. Und er hatd as Messer schon in der hadn gibts nicht mehr viele möglichkeiten. Ersten Eigenschutz geht vor. Alos versuchen zurückzuweichen, versuchen mit dem Täter zu reden sollte er auf angriff sein dann schnell reagieren entweder zurückweichen oder wenn du schnell und gut bist und hast einen schlagstock/Teleskopschlagstock nutze es. zieeh es und schlage es ihm aus der hand oder blocke damit ab.

Die Situationen die ich jetzt gennant habe hatte ich leider schon erfahren müssen. Ohne Schlagstock gehe ich nicht in den dienst. Da kann der Objektleiter sagen was er will. Mir ist meine SIcherheit lieber als das was der Objektleiter will.

Meistens ist es aber in öffentlichen sowie Personenschutz schon fast pflicht das bei dir zu haben. Was auch nie verkehrt ist Pfefferspray. Denn damit kannst du in der not auch zugreifen. sollte eigentlich nicht gegen menshcen gerichtet werden aber im notfal und wenn es um leib und leben geht ist auch dieses möglich.

generell sollte mann aber versuchen durch worte diese Situation zu vermeiden. was mir gottsei dank dann doch öfters gelingt

lg cowboy
cowboy83
Grünschnabel
 
Beiträge: 12
Registriert: 22.07.2008 16:59
Wohnort: München

Beitragvon guardian_bw » 23.07.2008 02:46

cowboy83 hat geschrieben:Ohne Schlagstock gehe ich nicht in den dienst. Da kann der Objektleiter sagen was er will. Mir ist meine SIcherheit lieber als das was der Objektleiter will.


Hier möchte ich doch zur Vorsicht raten... Über das Führen von Waffen (und dazu zählt der Schlagstock) im Einsatz entscheidet in erster Linie der Auftraggeber, in zweiter Linie der Chef (dessen verlängerter Arm der Einsatz-/Objektleiter ist... und dann je nach Art der Waffe und Einsatzanlass auch noch irgendwann die Behörde...
Hat hier irgendeiner was gegen das Führen von Waffen und der Sicherheitsmitarbeiter macht es trotzdem, kann das recht schnell richtig mächtig Ärger bedeuten... eine Abmahnung oder bei wiederholtem Verstoß auch Kündigung wäre hier u.U. noch das geringste Übel...
"Was ich anpacke, klappt immer..... ...manchmal
Mike Lowrey - Bad Boys
Benutzeravatar
guardian_bw
Moderator
 
Beiträge: 5491
Registriert: 05.06.2007 07:20
Wohnort: Dort, wo man alles kann ausser Hochdeutsch

Beitragvon qexco » 23.07.2008 09:23

Boomer hat geschrieben: Geübte Schläger ziehen dir den Stock seitlich über den Oberschenkel und dann geht nichts mehr.


Gibt einen saugeilen Schock- und Lähmeffekt. Gott sei Dank war die Erfahrung im Training.

Mein Tip bei Messer: Rennen
Mein Tip bei Schusswaffen: Rennen im Zickzack...
qexco
Einsatzleiter
 
Beiträge: 445
Registriert: 19.03.2007 14:57

Beitragvon Sticky » 23.07.2008 12:43

Es gibt nichts leichteres, als einen Stockangreifer zu unterlaufen.. :lol: auch nur Übungssache...


habe mir gerade die seite von "kalter stahl" angeschaut.

was ich irgendwie bei den ganzen sv-systemen zur messerabwehr etwas bemängele es wird oft zur allg. regel erstmal abstand zum messer zu schaffen. das ist ja dem grunde nach richtig. abstand, dann gezielt distanz überbrücken und kotrollieren. nur irgendwie gibt es nicht viel für den bereich wo eben gar kein platz ist - was die situation noch viel schwieriger macht.



Das stimmt so nicht, gerade wir legen so ziemlich als einziges System großen Wert auf Bodenkampf und Engraumsituationen, in denen eine Flucht oder Distanzgewinnung nicht möglich ist.....siehe auch unter "Was, wann, wo....." dort habe ich ein Seminar ausgeschrieben, in dem gerade auch diese Themen gezielt abgehandelt werden.. :lol:

In dem Trailer zu unserer DVD 1 siehst du auch Blocktechniken in einer Ecke...Messerabwehr onhe Ausweichmöglichkeit...zumindest den Ansatz davon, weil es hier lediglich um die Blöcke an sich geht..


Gibt es ein spezielles Video oder Seminar zum Thema "Türbereich"?


Wir produzieren nächstes Jahr eine DVD "Messerabwehr im Personenschutz", speziell für die Tür gibt es keine anderen Techniken, die bleiben immer gleich...wichtiger sind hier die Früherkennung, Prävention und Deeskalation
Sicherheit für 6,85 Euro? - dafür bekomme ich nicht mal eine gute Putzfrau!
Sticky
Einsatzleiter
 
Beiträge: 420
Registriert: 26.02.2006 17:29
Wohnort: Schwäbische Alb

Kunde entscheidet.....

Beitragvon Frank » 23.07.2008 20:06

Hallo Cowboy,


zu
Ohne Schlagstock gehe ich nicht in den dienst. Da kann der Objektleiter sagen was er will. Mir ist meine SIcherheit lieber als das was der Objektleiter will. ....



Entscheidend ist,was der Kunde sagt............

Wenn der Kunde sowas nicht wünscht,kannst du gleich am nächsten Tag das Objekt verlassen....
"Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"
Benutzeravatar
Frank
Sicherheitsexperte
 
Beiträge: 2375
Registriert: 15.09.2005 11:12
Wohnort: Ruhrgebiet

Beitragvon stinkefuchs » 23.07.2008 20:10

Das hat guardian_bw auch schon kommentiert.

Kunde und Arbeitgeber sind entscheidend - nicht das persönliche Empfinden...

Wenn ich es gezielt untersage und mein Mitarbeiter macht es trotzdem, kreist der Hammer.
Benutzeravatar
stinkefuchs
Lebenslauf-Versauer
 
Beiträge: 4588
Registriert: 17.06.2005 22:21
Wohnort: Hoch im Norden

Beitragvon Sticky » 23.07.2008 20:15

hat da nicht auch die BG entscheidend etwas zu melden? Soweit ich weiß, ist so etwas über die Dienstanweisung reglementiert - zumindest beim uns im Konzern- WS....

und ein Verstoß gegen die Dienstanweisung ist gerade in Bezug auf Waffen sicherlich kein Kavaliersdelikt.
Sicherheit für 6,85 Euro? - dafür bekomme ich nicht mal eine gute Putzfrau!
Sticky
Einsatzleiter
 
Beiträge: 420
Registriert: 26.02.2006 17:29
Wohnort: Schwäbische Alb

Beitragvon stinkefuchs » 23.07.2008 20:46

Jein.

Sofern alles einwandfrei ist (also keine Gaspistole oder nicht geprüftes CS-Spray geführt wird) entscheidet der Arbeitgeber bzw. der Auftraggeber ob geführt wird oder nicht.
Teuer (bzw. kein Kavaliersdelikt) wird es, wenn der Arbeitgeber seine Mitarbeiter mit ner Gaspistole ausstattet - aber wer tut sowas? Entweder vernünftig oder gar nicht.

Das die Dienstanweisung das Thema anschneiden sollte, steht außer Frage.

Die Entscheidung trägt somit nicht der einzelne Mitarbeiter, sondern die Leute, die als Vorgesetzte fungieren - und im Regelfall zählt dazu auch der Objektleiter.

Wenn´s nicht läuft, gibt´s auf´n Sack. Und evtl. kann sich jemand einen neuen Job suchen...

Sollte es ein Verbot geben und der Mitarbeiter sprüht mit CS rum, kann es auch zivilrechtlich teuer werden.

Wir schweifen aber ab.

Kommt jemand mit ´nem Messer auf mich zu, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Ich schieße oder ich laufe - beides im Idealfall ziemlich schnell.

Kann ich nicht schießen, laufe ich.

So eine unsichere Kiste mit Stock und Pfefferspray ist nicht zu empfehlen.

Ich empfehle einfach mal die Pfefferspray-Video´s bei youtube.
Da ist erkennbar, dass das Zeug keine Wunderwaffe ist.
Die Wirkung ist zwar im Regelfall gut, die Zeit bis zum Eintritt der Wirkung kann aber recht lang sein.

Und in dieser Zeit werde ich von einem geübten Messerjockel sauber zerlegt und zum ausbluten auf die Straße gelegt.

Es wird grundsätzlich (zumindest bei uns) freigestellt, ob entsprechende Ausrüstung (Schusswaffen mal außen vor gelassen) geführt werden oder nicht.

Mitarbeiter haben die Möglichkeit, einen Stock, vernünftiges Pfefferspray und vernünftige Handfesseln (alles inkl. Holster) gestellt zu bekommen. Sofern der Auftraggeber es nicht untersagt, brauchen die MA nur winken.

Wenn es aber - trotz Risiko - durch den Auftraggeber untersagt wird bzw. werden soll, hilft meisten ein klärendes Gespräch - oder der Auftrag wird abgelehnt. Ohne wenn und aber.

Alles andere geht einfach nicht. Wenn ein Risiko offensichtlich besteht, stehe ich in der Verantwortung meinen Mitarbeitern gegenüber.

Sollte jemand in diesem Fall nur an die Kosten für die Ausrüstung denken, kann ich nur anraten mal die Lohnfortzahlung (im einfachsten Fall) gegen die Kosten für Ausrüstung aufzurechnen. Dürfte eine recht einfache Entscheidung werden...
Benutzeravatar
stinkefuchs
Lebenslauf-Versauer
 
Beiträge: 4588
Registriert: 17.06.2005 22:21
Wohnort: Hoch im Norden

Schön,wenn du das kannst........

Beitragvon Frank » 23.07.2008 22:54

Hallo Stinkefuchs,


Wenn es aber - trotz Risiko - durch den Auftraggeber untersagt wird bzw. werden soll, hilft meisten ein klärendes Gespräch - oder der Auftrag wird abgelehnt. Ohne wenn und aber....


Schön,wenn du das kannst...........das ist aber leider nicht die Normalität in unserem Gewerbe.... :evil: .......


und dazu:
Kommt jemand mit ´nem Messer auf mich zu, gibt es verschiedene Möglichkeiten. ......


Nein,nur eine.......schnell laufen...........(außer man ist im "Rudel" da (Türsteher zum B.).....

Solange man alleine unterwegs ist,ist die beste Abwehr gegen einen Messerangriff so schnell wie möglich aus dem Gefahrenbereich zu verschwinden.......

Anders sieht es aus,wenn man zu Zweit oder mit Diensthund unterwegs ist.......
(Wobei ich persönlich den Wuffi immer vorziehe.....*grinz* )
"Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"
Benutzeravatar
Frank
Sicherheitsexperte
 
Beiträge: 2375
Registriert: 15.09.2005 11:12
Wohnort: Ruhrgebiet

Beitragvon stinkefuchs » 24.07.2008 07:08

Sowas ist nicht die Regel, auch wir müssen Geld verdienen.
Ablehnen kann aber jeder Auftragnehmer.
Auch wirtschaftlich. Viel schlimmer ist es, wenn ein bestehender Auftrag wegbricht.
Wenn ich den Auftrag bis dato nicht hatte, kann ich auch (sofern es zu riskant ist) ablehnen.

Ich musste bis jetzt ein Mal wegen solchen Gründen ablehnen.

Wir hätten Anfang des Jahres drei große Veranstaltungen machen können - wir haben abgelehnt, obwohl es gutes Geld gewesen wäre.

Wir haben abgelehnt, weil das Risiko für die Mitarbeiter überproportional hoch gewesen wäre.
Öffentliche Veranstaltung -> nix Stock etc...

Der Veranstalter hat versucht, die letzten Jahre zu beschönigen - das spätere Gespräch mit ein paar Beamten war sehr interessant...
Übrigens haben sich noch vier (!) weitere Firmen aus dieser Ecke nicht drauf eingelassen - und wir haben uns nicht abgesprochen. Fand ich ziemlich geil.

Man hat aber wohl, trotz der Widrigkeiten, einen Unternehmer gefunden... Ich kenne mindestens fünf Leute, die gespannt auf die Veranstaltungen warten...

Frank hat geschrieben:Nein,nur eine.......schnell laufen...........(außer man ist im "Rudel" da (Türsteher zum B.).....

In der Regel ist man unbewaffnet - da bleibt nur diese eine Alternative.
Auch mehrere Leute verbessern die Situation nicht wirklich, einer wird mindestens verletzt, wenn der Angreifer sein Vorhaben durchzieht.

Ich dachte aber, dass es klar sei...
Benutzeravatar
stinkefuchs
Lebenslauf-Versauer
 
Beiträge: 4588
Registriert: 17.06.2005 22:21
Wohnort: Hoch im Norden

Re: Kunde entscheidet.....

Beitragvon cowboy83 » 07.08.2008 02:24

Frank hat geschrieben:Hallo Cowboy,

Entscheidend ist,was der Kunde sagt............

Wenn der Kunde sowas nicht wünscht,kannst du gleich am nächsten Tag das Objekt verlassen....


Zu dieser Aussprache kam ich schon mit dem Objektleiter, Aufgrund der tatsache das ich die waffe aber nicht offen trage und Das ich eine Bescheinigung habe das ich einen kurs belegt habe im Umgang mit waffen Speziell Schlagstock, hatt er das genehmigt und mir das in schriftlicher Form wiedergegeben. Nur sollte ich ihn Mißbrauchen werde ich die folgen dafür selber tragen. Was aber egal was ich mache eh der fall ist.

Vom Prinzip hast du recht und befolge diese auch aber ich habe schon einige Jahre im Sicherheitsbereich hinter mir und kenne die folgen was passieren kann bei nicht ausreichendem schutz. Dadurch das ich aber einer von wenigen bin der auch eine Militärische Ausbildung nachweisen kann, ist das für mich vom Vorteil gewesen.

Es werden sich bei unserem Objekt eh noch einige Sicherheitmerkmale ändern wo wahrscheinlich eh viele Sicherheitsmitarbeiter einer SChulung Unterzioehen müssen. Um hier weitermachen zu dürfen
cowboy83
Grünschnabel
 
Beiträge: 12
Registriert: 22.07.2008 16:59
Wohnort: München

Beitragvon tactical » 07.09.2010 17:32

als unternehmer lasse ich mir vom kunden nicht zwingend in die art und weise meiner arbeit reinreden oder vorschriften machen !

und zum eigentlichen thema messerangriff sollte mal bedacht werden was alles schon schief gelaufen ist BEVOR das messer ins spiel kommt , die beste abwehr gegen einen messerangriff ist doch wohl es im vorfeld durch gute arbeit erst gar nicht dazu kommen zu lassen

ich hab messerangriffe erlebt und offensichtlich auch überlebt , ich wünsche es keinem von euch
tactical
Grünschnabel
 
Beiträge: 12
Registriert: 06.09.2010 17:12
Wohnort: Werl

Vorherige

Zurück zu Selbstverteidigung

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Anzeige
Anzeige
Anzeige