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Sicherheitsakademie Berlin

Ermittlungen für Wirtschaft und Privat, Überwachungen, Kaufhausdetektive u.s.w.

Moderator: stinkefuchs

Sicherheitsakademie Berlin

Beitragvon cheker » 27.11.2009 00:14

guten tag.. möchte eine Detektivausbildung machen habe gehört das Sicherheitsakademie Berlin einer der besten schulen deutschlands ist..was meint ihr???

sicheitsakademie berlin
cheker
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Beitragvon guardian_bw » 27.11.2009 00:19

Verschoben in den passenden Bereich.


Eine kleine Vorstellung wäre auch nett gewesen...
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Beitragvon national-international » 27.11.2009 10:03

Hallo ! Ich habe in einem anderen Forum auch schon mal auf diese Frage geantwortet und mir wurde geantwortet !

Die ZAD (im übrigen ein kombiertes Fern- und Direktunterrichtungsprogramm) dürfte wohl den höchsten Stellenwert in der Branche haben. Die Inhalte sind eine Umsetzung des Qualifikationskatalogs, den das Bundesinstitut für Berufsbildung seinerzeit erarbeitet hatte ... nicht wie bei vielen anderen "Detektivschulen" ein Sammelsurium an Halbwissen. Wenn man so will ist die ZAD die Detektiv-Ausbildung, die von den Verbänden und der Innenministerkonferenz gefordert, aber vom Wirtschaftsministerium wieder gekippt wurde. Die Ausbildung wurde durch die ZFU geprüft und anerkannt - ein Lehrberuf im klassischen Sinne ist es leider trotzdem nicht. Die Ausbildung bietet eine sehr gute Grundlage für den Beruf, ist aber Zeit- und Kostenintensiv.


ZAD oder Berufsakademie Berlin:

Aufgrund meiner Kontakte zu anderen Ermittlern, Instituten und Detekteien, empfehle ich ganz klar die ZAD. Längst wird in vielen Ermittlerkreisen die fachlich spezifizierte Ausbildung bei der ZAD empfohlen.

Um den Wert von Ausbildungsangeboten einzuordnen, sollte berücksichtigt werden, dass 1986 der "Berufsbildungsplan für Detektive" erarbeitet wurde, der mit Unterstützung der Berufsverbände BDD, BID und DDV in die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) einfloss. Zudem erfolgte die Erarbeitung aller Wissensgrundlagen auf der Basis der "Berufsordnung für Detektive in Deutschland", der sich verschiedene deutsche Verbände als Berufs-Codex verschrieben haben.

Anbieter neuerer Lehrgänge können auf diese Fundamente nur selten verweisen.

Eine Kombination von "Security und Recherche" halte ich weder für sinnvoll noch für förderlich im Ermittlergewerbe.


Vorteile sehe ich bei einer Ausbildung in der Sicherheitsakademie Berlin darin, daß Sicherheitsunternehmen, welche nebenbei auch Ermittlungsaufträge annehmen, hier zumindest beide Bereiche abdecken können, was bei der ZAD nicht angeboten wird.

Die Sicherheitsakademie ist zwar "werbetechnisch" besser aufgestellt, als die "nüchterne" Vorstellung der ZAD, man muß jedoch berücksichtigen, daß die ZAD ein reines "Lerninstitut" ist.

Meine Empfehlung:

Sicherheitsdienst mit Ermittlungen im Nebentätigkeiten-Angebot oder reine Sicherheitsdienste = Sicherheitsakademie

Ermittler, bzw. Privat- und Wirtschaftsdetektive = UNBEDINGT ZAD


Diese Ausbildungen zum geprüften Detektiven können jedoch nur ein erster Schritt sein. Ständige fachliche Fortbildungen, ggf. ein Studium und die Bereitschaft sich auf Fachseminaren weiterzubilden ist/wäre ein Schritt in die richtige Richtung und wird vom heutigen Klientel auch erwartet.

Allgemeines:

Zuviele Detektive mit schlechten Kenntnissen überschwemmen derzeit das Land, bieten schlechte Ermittlungen für Dumpingpreise an und fördern so das schlechte Bild vom Detektiven in der Öffentlichkeit.

Aber auch große Detekteien, die sich lediglich schlechter Subunternehmer bedienen, auf Ihren Werbeanzeigen die Zeichen der Verbände tragen und doch nur in "Haifisch- und/oder Heuschreckenmanier" die Klienten "abzocken" gehören zu den Verusachern des Mißtrauens.

Dir persönlich empfehle ich dringend an Deiner Rhetorik, Grammatik und Rechtschreibung zu arbeiten. Dies ist sehr wichtig für einen Ermittler und macht immer einen guten Eindruck.

Viele Grüße
-Ich liebe es, politisch inkorrekt, ehrlich, unverschnörkelt und ohne Einfluß zu sein.

Denn Toleranz wird dann zum Verbrechen, wenn es dem Bösen dient (Thomas Mann)
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Hallöchen...

Beitragvon Pointer5000 » 23.04.2010 17:42

Ich kann Dir etwas über den Unterschied ZAD und Sicherheitsakademie Berlin sagen...Die ZAD bemüht sich seit Jahren um eine IHK Zertifizierung. Bekommt sie aber nicht. Ich kenne Leute die bei der ZAD sind, und auch Leute der sogenannten komischen Sicherheitsakademie (die eine IHK Zertifizierung hat)...Ich weiß aus erster Hand, dass diese beiden Ausbildungsstätten ziemlich in Konkurrenz liegen. Die ZAD ist neidisch auf diese Akademie und versucht diese Ausbildung schlecht zu machen und die Akademie versucht die Ausbildung der ZAD mieß zu machen. Das Problem der Anerkennung ist, die meisten alteingesessenen Detektive Deutschlands sind ZAD verbunden, weil die zuerst da war. Diese Sicherheitsakademie ist ja noch nicht so alt. Deshalb versucht man aus Brüderlichkeit zur ZAD die Akademieausbildung auf dem Markt zu blockieren. Wenn ich aber die beiden Ausbildungen vergleiche, muß ich klar der Akademie den Pluspunkt geben, weil ich Unterlagen von beiden Ausbildungsstätten mal gesichtet habe und mir deren Ausbildung umfangreicher erscheint.

Das kann ich dazu sagen...Bin aber weder auf der einen, noch auf de3r anderen Seite...

Gruß Pointer5000

national-international hat geschrieben:Hallo ! Ich habe in einem anderen Forum auch schon mal auf diese Frage geantwortet und mir wurde geantwortet !

Die ZAD (im übrigen ein kombiertes Fern- und Direktunterrichtungsprogramm) dürfte wohl den höchsten Stellenwert in der Branche haben. Die Inhalte sind eine Umsetzung des Qualifikationskatalogs, den das Bundesinstitut für Berufsbildung seinerzeit erarbeitet hatte ... nicht wie bei vielen anderen "Detektivschulen" ein Sammelsurium an Halbwissen. Wenn man so will ist die ZAD die Detektiv-Ausbildung, die von den Verbänden und der Innenministerkonferenz gefordert, aber vom Wirtschaftsministerium wieder gekippt wurde. Die Ausbildung wurde durch die ZFU geprüft und anerkannt - ein Lehrberuf im klassischen Sinne ist es leider trotzdem nicht. Die Ausbildung bietet eine sehr gute Grundlage für den Beruf, ist aber Zeit- und Kostenintensiv.


ZAD oder Berufsakademie Berlin:

Aufgrund meiner Kontakte zu anderen Ermittlern, Instituten und Detekteien, empfehle ich ganz klar die ZAD. Längst wird in vielen Ermittlerkreisen die fachlich spezifizierte Ausbildung bei der ZAD empfohlen.

Um den Wert von Ausbildungsangeboten einzuordnen, sollte berücksichtigt werden, dass 1986 der "Berufsbildungsplan für Detektive" erarbeitet wurde, der mit Unterstützung der Berufsverbände BDD, BID und DDV in die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) einfloss. Zudem erfolgte die Erarbeitung aller Wissensgrundlagen auf der Basis der "Berufsordnung für Detektive in Deutschland", der sich verschiedene deutsche Verbände als Berufs-Codex verschrieben haben.

Anbieter neuerer Lehrgänge können auf diese Fundamente nur selten verweisen.

Eine Kombination von "Security und Recherche" halte ich weder für sinnvoll noch für förderlich im Ermittlergewerbe.


Vorteile sehe ich bei einer Ausbildung in der Sicherheitsakademie Berlin darin, daß Sicherheitsunternehmen, welche nebenbei auch Ermittlungsaufträge annehmen, hier zumindest beide Bereiche abdecken können, was bei der ZAD nicht angeboten wird.

Die Sicherheitsakademie ist zwar "werbetechnisch" besser aufgestellt, als die "nüchterne" Vorstellung der ZAD, man muß jedoch berücksichtigen, daß die ZAD ein reines "Lerninstitut" ist.

Meine Empfehlung:

Sicherheitsdienst mit Ermittlungen im Nebentätigkeiten-Angebot oder reine Sicherheitsdienste = Sicherheitsakademie

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Diese Ausbildungen zum geprüften Detektiven können jedoch nur ein erster Schritt sein. Ständige fachliche Fortbildungen, ggf. ein Studium und die Bereitschaft sich auf Fachseminaren weiterzubilden ist/wäre ein Schritt in die richtige Richtung und wird vom heutigen Klientel auch erwartet.

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Zuviele Detektive mit schlechten Kenntnissen überschwemmen derzeit das Land, bieten schlechte Ermittlungen für Dumpingpreise an und fördern so das schlechte Bild vom Detektiven in der Öffentlichkeit.

Aber auch große Detekteien, die sich lediglich schlechter Subunternehmer bedienen, auf Ihren Werbeanzeigen die Zeichen der Verbände tragen und doch nur in "Haifisch- und/oder Heuschreckenmanier" die Klienten "abzocken" gehören zu den Verusachern des Mißtrauens.

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Viele Grüße
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ZAD vs. Akademie

Beitragvon Pointer5000 » 04.05.2010 22:30

Ich kann Dir da nicht Recht geben. Ich habe von beiden Instituten die Ausbildungsunterlagen gesehen und mal verglichen. Mir erscheinen die Ausbildungsinhalte der Sicherheitsakademie einfach ausführlicher. Das die ZAD eine gute Ausbildungsstätte ist, steht außer Frage. Dennoch...warum bekommt die ZAD nicht die von ihnen seit Jahren angestrebte IHK Zertifizierung? Diese Akademie scheint eine vergeben zu dürfen. Warum? Das sind Faktoren, die man nicht außer acht lassen sollte. Vielleicht weil die Sicherheitsakademie ein besseres Konzept hat?...Ich weiß es nicht. Bis zu deren Gründung war ohne Frage die ZAD das Maß der Dinge, was die Detektivausbildung angeht, das ist richtig. Aber wie gesagt...ich habe beide Ausbildungsinhalte gesichtet und für mich hat diese Akademie eine fachlich ausgefeiltere Ausbildung. Nichts für ungut.

Gruß Pointer5000

Die ZAD (im übrigen ein kombiertes Fern- und Direktunterrichtungsprogramm) dürfte wohl den höchsten Stellenwert in der Branche haben. Die Inhalte sind eine Umsetzung des Qualifikationskatalogs, den das Bundesinstitut für Berufsbildung seinerzeit erarbeitet hatte ... nicht wie bei vielen anderen "Detektivschulen" ein Sammelsurium an Halbwissen. Wenn man so will ist die ZAD die Detektiv-Ausbildung, die von den Verbänden und der Innenministerkonferenz gefordert, aber vom Wirtschaftsministerium wieder gekippt wurde. Die Ausbildung wurde durch die ZFU geprüft und anerkannt - ein Lehrberuf im klassischen Sinne ist es leider trotzdem nicht. Die Ausbildung bietet eine sehr gute Grundlage für den Beruf, ist aber Zeit- und Kostenintensiv.


ZAD oder Berufsakademie Berlin:

Aufgrund meiner Kontakte zu anderen Ermittlern, Instituten und Detekteien, empfehle ich ganz klar die ZAD. Längst wird in vielen Ermittlerkreisen die fachlich spezifizierte Ausbildung bei der ZAD empfohlen.

Um den Wert von Ausbildungsangeboten einzuordnen, sollte berücksichtigt werden, dass 1986 der "Berufsbildungsplan für Detektive" erarbeitet wurde, der mit Unterstützung der Berufsverbände BDD, BID und DDV in die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) einfloss. Zudem erfolgte die Erarbeitung aller Wissensgrundlagen auf der Basis der "Berufsordnung für Detektive in Deutschland", der sich verschiedene deutsche Verbände als Berufs-Codex verschrieben haben.

Anbieter neuerer Lehrgänge können auf diese Fundamente nur selten verweisen.

Eine Kombination von "Security und Recherche" halte ich weder für sinnvoll noch für förderlich im Ermittlergewerbe.


Vorteile sehe ich bei einer Ausbildung in der Sicherheitsakademie Berlin darin, daß Sicherheitsunternehmen, welche nebenbei auch Ermittlungsaufträge annehmen, hier zumindest beide Bereiche abdecken können, was bei der ZAD nicht angeboten wird.

Die Sicherheitsakademie ist zwar "werbetechnisch" besser aufgestellt, als die "nüchterne" Vorstellung der ZAD, man muß jedoch berücksichtigen, daß die ZAD ein reines "Lerninstitut" ist.

Meine Empfehlung:

Sicherheitsdienst mit Ermittlungen im Nebentätigkeiten-Angebot oder reine Sicherheitsdienste = Sicherheitsakademie

Ermittler, bzw. Privat- und Wirtschaftsdetektive = UNBEDINGT ZAD


Diese Ausbildungen zum geprüften Detektiven können jedoch nur ein erster Schritt sein. Ständige fachliche Fortbildungen, ggf. ein Studium und die Bereitschaft sich auf Fachseminaren weiterzubilden ist/wäre ein Schritt in die richtige Richtung und wird vom heutigen Klientel auch erwartet.

Allgemeines:

Zuviele Detektive mit schlechten Kenntnissen überschwemmen derzeit das Land, bieten schlechte Ermittlungen für Dumpingpreise an und fördern so das schlechte Bild vom Detektiven in der Öffentlichkeit.

Aber auch große Detekteien, die sich lediglich schlechter Subunternehmer bedienen, auf Ihren Werbeanzeigen die Zeichen der Verbände tragen und doch nur in "Haifisch- und/oder Heuschreckenmanier" die Klienten "abzocken" gehören zu den Verusachern des Mißtrauens.

Dir persönlich empfehle ich dringend an Deiner Rhetorik, Grammatik und Rechtschreibung zu arbeiten. Dies ist sehr wichtig für einen Ermittler und macht immer einen guten Eindruck.

Viele Grüße[/quote]
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Beitragvon Wolperdinger » 05.05.2010 19:08

Über den Ausbildungsinhalt möchte ich mich nicht auslassen, da ich bei beiden Instituten noch keine Ausbildung genossen habe. Was in den Webseiten angeführt ist und was letztlich vermittelt wird bzw. wie es vermittelt wird, sind häufig Zweierlei. Auch möchte ich mich über die Wertigkeit nicht äußern.

Unterm Strich konvergiere ich aber mit nat-int. Während die ZAD als Voraussetzung für die Ausbildung mindestens eine abgeschossene Berufsausbildung verlangt, nimmt die Sicherheitsakademie Jedermann. Für mich sind diese Ausbildungen grundsätzlich nur Ergänzungslehrgange (ein paar Monate) zu einer bereits vorhandenen Ausbildung, vorzugsweise natürlich einschlägig. Nur die ZAD verlangt eine solche als Voraussetzung. Somit sind auch nur deren Abgänger gelernte Kräfte, wenn auch mit einem anderen Beruf. Doch auch dieser kann für den späteren Detektiv von Bedeutung sein, zum Beispiel bei einer Infiltration einer Organisation, wo bestimmte Kenntnisse zum jeweiligen Stellenprofil unabdingbar sind.

Abgänger der Sicherheitsakademie sind somit auch ungelernte Kräfte. Damit steht mein Votum fest.

Ohne eine Wertung über den Ausbildungsinhalt und -standard abzugeben, stellt sich mir die Frage, ob eine Ausbildung für "Jedermann" den Ansprüchen (auch denen der Akademie) gerecht wird. Nicht umsonst werden bei vielen anerkannten Ausbildungsberufen nach BBiG Voraussetzungen (mittlere Reife, Abitur usw.) gefordert.

Keine Voraussetzung --> keine Schwierigkeit --> wertlos. Punkt.
Grußi

Wolperdinger
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War nur meine objektive Einschätzung.

Beitragvon Pointer5000 » 05.05.2010 21:50

Ich kann wie schon gesagt nur das beurteilen was ich an Lehrmaterial beider Institute gesehen habe. Mehr nicht. Wie die Aufnahmebedingungen bei den beiden Institutionen sind, weiß ich nicht. Aber das ist für mich auch irrelevant.


Wolperdinger hat geschrieben:Über den Ausbildungsinhalt möchte ich mich nicht auslassen, da ich bei beiden Instituten noch keine Ausbildung genossen habe. Was in den Webseiten angeführt ist und was letztlich vermittelt wird bzw. wie es vermittelt wird, sind häufig Zweierlei. Auch möchte ich mich über die Wertigkeit nicht äußern.

Unterm Strich konvergiere ich aber mit nat-int. Während die ZAD als Voraussetzung für die Ausbildung mindestens eine abgeschossene Berufsausbildung verlangt, nimmt die Sicherheitsakademie Jedermann. Für mich sind diese Ausbildungen grundsätzlich nur Ergänzungslehrgange (ein paar Monate) zu einer bereits vorhandenen Ausbildung, vorzugsweise natürlich einschlägig. Nur die ZAD verlangt eine solche als Voraussetzung. Somit sind auch nur deren Abgänger gelernte Kräfte, wenn auch mit einem anderen Beruf. Doch auch dieser kann für den späteren Detektiv von Bedeutung sein, zum Beispiel bei einer Infiltration einer Organisation, wo bestimmte Kenntnisse zum jeweiligen Stellenprofil unabdingbar sind.

Abgänger der Sicherheitsakademie sind somit auch ungelernte Kräfte. Damit steht mein Votum fest.

Ohne eine Wertung über den Ausbildungsinhalt und -standard abzugeben, stellt sich mir die Frage, ob eine Ausbildung für "Jedermann" den Ansprüchen (auch denen der Akademie) gerecht wird. Nicht umsonst werden bei vielen anerkannten Ausbildungsberufen nach BBiG Voraussetzungen (mittlere Reife, Abitur usw.) gefordert.

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Beitragvon Wolperdinger » 06.05.2010 01:50

Pointer5000 hat geschrieben:Wie die Aufnahmebedingungen bei den beiden Institutionen sind, weiß ich nicht. Aber das ist für mich auch irrelevant.


Für mich eben nicht. Gelernt ist eben gelernt. :)
Grußi

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Beitragvon national-international » 07.05.2010 10:44

So, da mir das Thema IHK-Zertifizierung keine Ruhe gelassen hat, habe ich heute mit der ZAD gesprochen:

Antwort auf meine Frage, weshalb die SAB IHK zertifiziert ist und die ZAD nicht:

Wie schon gepostet. distanziert sich die ZAD von der Ausbildungs-und Fördergeldersystematik von der Agentur für Arbeit und der IHK, welche nach Ansicht der ZAD zu einem sehr starken Qualitätsverlust in der Branche führen kann, eben deshalb, weil von Seiten der ZAD nicht gewollt ist, daß die Sicherheits-und Detektivbranche teilweise lediglich zur Arbeitsbeschaffungsmaßnahme eines entsprechend schlecht oder gar nicht ausgebildeten Personenkreises dient.

Bei der ZAD sind als Einstellungsvoraussetzung eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine entsprechende Verwendbarkeit als Bildung für diesen Beruf vorgeschrieben. Bei der SAB gibt es keinerlei bildungstechnische Voraussetzungen. Angenommen wird dort in der Regel "jeder" !

Diese Philosophie stünde nicht im Einklang mit den Berufsverbänden, weshalb die ZAD eine IHK Zertifizierung nicht anstrebt.

Grüße

NOTIZ: Für Personen, welche in der Sicherheitsbranche Dienst verrichten müssen/wollen, ist natürlich "nur" die SAB zu empfehlen. Für Ermittler die ZAD, insofern bleibe ich konform mit meinem Eingangspost
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Beitragvon Smart » 25.10.2010 14:36

Keine Voraussetzung --> keine Schwierigkeit --> wertlos. Punkt.

Kurz, deutlich ... und falsch. ;-)
Es ist, wie es ist!
Smart
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