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Heimüberwachung

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Moderator: stinkefuchs

Beitragvon pierre security » 18.02.2010 05:49

Wie Recht du doch hast,aber leider wird das immer so weitergehen und noch steigerungsfähig bleibe ,.

Es wird immer häufiger in die Persönlichkeit anderer eingegriffen und das Maße der Gewalt erhöht sich von Zeit zu Zeit.
Aber der Rechtsstaat ist diesen neuen Gewaltformen noch nicht angepasst.
Es sei denn, du tust etwas was nicht ganz recht ist,weil du dieses ganze Spektakel ,was sich gegen Familie und Bekannte richtet, nicht mehr mit anschauen kannst. Dann wird man ganz schnell und ohne Gnade zur Rechenschaft gezogen.

Man muss sich wohl damit abfinden.


gruß
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Beitragvon Connar76 » 18.02.2010 14:29

So schauts aus. Wenns nicht so ernst wäre, könnte man glatt drüber lachen. In einem Land, das zu den sichersten der Welt gehört und beinahe erstickt, unter einem Reglement für alles und jeden möglichen und unmöglichen Anlass, ist es nicht möglich, rechtsstaatliche Werte und Normen im sozialen Miteinander zu gewährleisten.

Ich finde es ja schon bezeichnend, wenn die Polizei davon abrät, angefordert zu werden, weil es ansonsten "erst so richtig" losgehen könnte mit dem Konflikt. Schon komisch. Mich bezahlen auch Leute dafür, andere Leute in ihre Schranken zu weisen. Dann kommt man halt ein zweites Mal. Spätestens dann sollte das Problem behoben sein. Meine nächsten Einsätze könnte ich demzufolge auch ablehnen. Nicht, das sich das am Ende noch hochschaukelt.. :roll:

Ich verstehe voll und ganz, das solche Einsätze höchst unbeliebt sind. Aber die zivile Friedensbewahrung gehört nunmal zum Aufgabenbereich der Polizei. Es selber regeln darf und will man ja eigentlich auch nicht. Aber gelöst werden muss es. Es ist einfach eine Frechheit, wenn einer alleinerziehenden Mutter mit Kleinkind als erstes mit Nachdruck geraten wird, doch einfach auszuziehen. Der Ansatz des "Recht muss Unrecht nicht weichen" ist wohl vor allem eines : aufgeweicht. :(

Die Amokläufe häufen sich ja nun auch. Reihenweise morden zuvor polizeilich unauffällige Leute. Da gab es auch mal die Binsenweisheit, das einem Mörder zuvor eine Karriere zugrundeliegt mit Minderdelikten, um die für die Tat notwendige kriminelle Skrupellosigkeit aufzubauen. Pustekuchen.
Da sitzt dann ein Polizist vor einem, der das ganze irgendwie reichlich belustigend findet und meint: "Der ist ungefährlich, sonst wäre da schon mal was gewesen". Soso. Dann muss ich mir ja keine Sorgen machen über einen cholerischen Einzelbrötler, der gerne Frauen und Kinder anpöbelt. Schätze, ich sehe das ganze zu verkniffen. Sollte vermutlich auch mit einer gesunden Portion Humor an die Sache rangehen. :idea:
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Beitragvon pierre security » 19.02.2010 02:33

Bei der Polizei gibt es solche und solche, muss man auch dazu sagen, aber leider scheinen sich diejenigen, denen man schon die Unlust am Job ansieht zu vermehren. Polizeigeschichten kann ich dir einige erzählen, wo man nur mit dem Kopf schüttelt, aber naja, man sitzt halt nicht am längeren Hebel.

So, nun aber mal zum Thema zurück?
Wird es jetzt eine Videoüberwachung der Wohnung geben oder wie willst du vorgehen?



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Beitragvon Connar76 » 19.02.2010 13:37

Wird es jetzt eine Videoüberwachung der Wohnung geben oder wie willst du vorgehen?

Momentan habe ich als erstes zu einem vernünftigem Sicherheitsschloss geraten, ohne die Schlüssel der Hausverwaltung oder dem Hausmeister auszuhändigen. Damit dürften sich die mehr oder weniger heimlichen Besuche erledigt haben. Ich glaube nicht, das man so ein Schloss knacken kann, ohne Spuren zu hinterlassen. Jedenfalls nicht ohne wirklich professionelle Ausrüstung.

Sollten sich dann tatsächlich noch Hinweise ergeben, werde ich einige Ratschläge der PN's beherzigen. Die Überführung per Cam wäre nicht schlecht, ist aber nicht vorrangiges Ziel zur Zeit. Ich will die Unsicherheit schnellstmöglich ausräumen, die solche Besuche auslösen. Es wäre zwar strategisch klüger, ihn zu weiteren (gefilmten) Einbrüchen zu verleiten, aber danach stünde der Weg der Rechtsverfolgung an. Da wir zu 90% wissen, um wen es sich handelt, hält sich der Faktor Neugier in Grenzen.

Des weiteren käme der Faktor: Unberechenbarkeit hinzu, wenn die Polizei mit Anzeige eingeschaltet würde (und vermutlich ohne Ergebnis wäre). Das ist wieder so eine Fraktion, wo man nicht weiss, was als nächstes passiert. Dem Druck sähe sich die Dame ausgesetzt, was nicht erfreulich ist. Nach meinem dafürhalten ist es angeraten, es nicht weiter eskalieren zu lassen, indem man simpel das Eindringen in die Wohnung unterbindet. Der Verdächtige hat bislang noch nie aktiv aggressive Aktionen unternommen. Ist eher zurückhaltend und scheu, was den Kontakt mit ihr angeht.

Solange das so bleibt, muss man ja auch den Punkt Kosten/Nutzen abwägen. Geldmittel der Dame liegen bei +- Null. Sie könnte sich Schutz nicht leisten, wenn es geboten wäre. Wie nervig so ein Typ werden kann, der im gleichen Haus wohnt, das sehe ich ja aktuell bei meiner Freundin. Es stand auch das Gesuch im Raume, ob ich nicht eine Woche bei ihr nächtigen könnte, um eine Falle zu stellen und den Typen gleich einzukassieren. Aber sorry, von Luft und nichtmal Liebe kann ich auch nicht leben.

Als Freundschaftsdienst würde ich mal mit dem Herren präventiv vertraulich reden. Mitunter hilft das sehr gut und ist kostenlos. Aber erstmal schauen wir, ob das Schloss es behebt und was mit der Post geschieht.

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Beitragvon pierre security » 20.02.2010 01:54

Das ist vermutlich auch das beste, so vorzugehen.
Würd ja gern mal wissen welche Ratschläge du so per PN bekommen hast ;)


Bin gespannt was passiert, halt uns auf dem Laufenden =)



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Beitragvon national-international » 18.03.2010 04:28

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Beitragvon Connar76 » 18.03.2010 11:21

Schloss wurde gegen den Widerstand der Hausverwaltung ausgetauscht, das alte aufbewahrt. Scheint das Problem gelöst zu haben.
Die Nachbarin ist zwar weiterhin psychisch auffällig, das ist sie aber seit Jahren. Da wird sich nichts ändern. Aber Hauptsache, die Wohnungsbesuche gehören der Vergangenheit an.

Grüße
Connar
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