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Wie evtl. Mobbing aufdecken?

Ermittlungen für Wirtschaft und Privat, Überwachungen, Kaufhausdetektive u.s.w.

Moderator: stinkefuchs

Re: Wie evtl. Mobbing aufdecken?

Beitragvon Sicherheitsberatung » 13.06.2013 18:47

Es ist interessant wie ihr von einem Thema zum nächsten gesprungen wird. Von welchen "Kunden" redest Du @Locationscout? Irgendwie erscheint es mir als ob die hälfte die sich an diesem Beitrag beteiligt nicht lesen kann ?? Es ist absolut keine Rede davon sich auf § 17 StGB zu berufen, ich werde garantiert niemandem raten sich strafbar zu machen. Aber, mal an die ganzen Spezialisten hier, wenn jeder hier so schlaue Ratschläge gibt,wie wäre es denn mal mit eigenen Vorschlägen?? Weil, ganz ernsthaft, Beiträge von anderen kann ich auch torpedieren. Und ausser:" Mal mit den Lehrern und der Schulleitung das Gespräch suchen", kam bisher nichts. Und, es steht völlig ausser Frage, die Schulleitung wird (ohne Beweis) in erster Linie immer zur Lehrkraft stehen.
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Re: Wie evtl. Mobbing aufdecken?

Beitragvon Nemere » 14.06.2013 18:24

Sicherheitsberatung hat geschrieben: Beiträge von anderen kann ich auch torpedieren.


Ich glaube, Du hast ein Problem damit, Kritik anzunehmen. Wir haben Dich auf die Fragwürdigkeit Deiner Vorschläge hingewiesen. Wenn das für Dich torpedieren ist, dann nenne ich Dein Verhalten eine Trotzreaktion.

Meine Meinung ist: Besser keine Ratschläge als rechtlich und einsatztaktisch zweifelhafte Vorschläge. Es ist leider in der Sicherheitsbranche Mode geworden, zu versuchen, mit allen möglichen Tricksereien und Mogeleien sich an geltenden Gesetzen und Bestimmungen vorbeizuwinden. Du hast oben übrigens für mein Empfinden sehr eindeutig den § 17 StGB ins Feld geführt. Wer versucht, den Verbotsirrtum als Entschuldigung für geplante vorsätzlich rechtswidrige Handlungen einzusetzen, hat nach meiner Ansicht eine merkwürdige Rechtsauffassung: "Ich weiß zwar genau, dass mein Vorschlag rechtswidrig ist, aber wenn es aufkommt, können die Täter, die meinen Vorschlag gefolgt sind, ja behaupten, sie hätten nicht gewusst, dass es illegal ist."

Aber zum Thema:

In einer Vielzahl von Fällen ist das sog. "Mobbing" nicht anderes als Überempfindlichkeit oder Nichtakzeptanz berechtigter Kritik. Das Schulkind löst eine Aufgabe falsch oder hat keine Hausaufgaben gemacht oder hat ein Schulbuch zuhause vergessen - der Lehrer weist das Kind auf diesen Fehler hin - peng, schon wird er des "Mobbings" des armen Kleinen beschuldigt. Die Eltern geben natürlich sofort dem Kind recht, denn "unser Kind ist doch so lieb und brav und außerdem sind alle Lehrer sowieso böse und schlecht und stellen völlig überzogene Anforderungen".
Wenn heute jemand behauptet, er würde "gemobbt", wird ihm leider unbesehen zunächst einmal geglaubt, er hat einen nicht objektivierten Wahrheitsbonus für sich. So auch hier - es wird einfach davon ausgegangen, dass die Behauptungen des Kindes stimmen und alles schießt sich auf den Lehrer ein, statt zunächst einmal zu prüfen, ob die Angaben des Kindes überhaupt den Tatsachen entsprechen.

Ich bleibe bei meinem schon einmal vorgetragenen Vorschlag:
Das einzige Mittel, um hier weiter zu kommen, sind lösungsorientierte und ergebnisoffene Gespräche mit den Betroffenen. Wenn die Eltern natürlich wutschäumend zur Schulleitung rennen und den Lehrer mit ihren Beschuldigungen sofort vorverurteilen, ist es Pflicht des Rektors sich zunächst vor seinen Mitarbeiter zu stellen und für eine sachliche Aufklärung des Falls zu sorgen.
Gut bewährt hat sich hier ein Gespräch Lehrer - Schulleitung - Eltern unter Einschaltung eines Mediators. Hier bieten sich z.B. die Schulpsychologen oder auch die an manchen Schulen vorhandenen Sozialpädagogen an. Ein Schulpsychologe kann in der Folge auch mit anderen Kindern aus der Klasse sprechen, um deren Sicht auf das angebliche "Mobbing" zu sehen. Gerade beim Gespräch mit Klassenkameraden stellt sich oft heraus, das der angeblich gemobbte kleine Sonnenschein nur nie gelernt hat, mit berechtigter Kritik des Lehrers umzugehen.
Schließlich könnten noch die Schulämter als nächsthöhere Instanz mit ins Boot genommen werden.
Das ist natürlich alles nicht so plakativ und spektakulär wie ein verdecktes Aufzeichnen der Lautäußerungen des betroffenen Lehrers durch ein zu einer tatbestandsmässigen Handlung angestiftetes Kind.

Jetzt kannst Du meinetwegen auch behaupten, ich würde Dich "Mobben".
Nemere
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Re: Wie evtl. Mobbing aufdecken?

Beitragvon Tom511 » 17.06.2013 11:26

Sicherheitsberatung hat geschrieben:Und, es steht völlig ausser Frage, die Schulleitung wird (ohne Beweis) in erster Linie immer zur Lehrkraft stehen.


Dem ist nicht so. Ein Schulleiter muss in erster Linie für Klärung sorgen. Vielleicht ist die Lehrkraft schon öfters aufgefallen.

Vielleicht möchte der TE sich nochmal zu Wort melden was bisher passiert ist?
Tom511
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Re: Wie evtl. Mobbing aufdecken?

Beitragvon Fump » 17.06.2013 12:42

im Zweifel zwar für den Angeklagten, aber hier ist man nicht vor Gericht und ein Schulleiter muss viele Dinge abwägen... ist doch etwas dran an den Vorwürfen, es eskaliert und er war nachweislich informiert, sieht es mehr als nur dunkel für ihn und seine Karriere aus.
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