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Detektiv und Waffen

Ermittlungen für Wirtschaft und Privat, Überwachungen, Kaufhausdetektive u.s.w.

Moderator: stinkefuchs

Beitragvon Silence » 15.01.2011 14:08

Ist ja richtig! Nur gibt es auch Aufträge, in der Ermittlung, wo es gerechtfertigt sein kann. Es soll ja nicht sein das bei jeder Ermittlung eine Waffe getragen wird (unprofessionell), dennoch gibt es Rechtfertigungsgründe im Einzelfall!
Silence
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Beitragvon SecurForce » 15.01.2011 18:42

Silence hat geschrieben:Ist ja richtig! Nur gibt es auch Aufträge, in der Ermittlung, wo es gerechtfertigt sein kann. Es soll ja nicht sein das bei jeder Ermittlung eine Waffe getragen wird (unprofessionell), dennoch gibt es Rechtfertigungsgründe im Einzelfall!


Sicherlich kann sich der Detektiv immer etwas konstruieren.

Doch... WER legt denn fest, ob ein Bedürfnis vorliegt, ob das Führen einer Waffe gerechtfertigt ist?
Wenn dies der Antragsteller sein soll, dann hätten wir in D sicherlich sehr viel mehr Waffenscheine uind sehr viel mehr halbgare Rambos auf der Strasse.

War da nicht noch was mit einer Haftpflichtversicherung? Die müsste ja auch noch abgeschlossen werden.

Mal gesponnen:

Tja - dann wird dem Detektor der WS ausgestellt. Auflage: Nur bei High Risk - Ermittlungen wird der Buntmetallbeschleuniger getragen.

Wer kontrolliert es?


Wie sanft und fließend ist dann der Übergang von der reinen Ermittlung a´la "Rockford - PI" zum bewaffneten Sicherheitsbegleiter.. und schon sind wir wieder im Wachgewerbe mit Bewachungserlaubnis... und die hat der Detektor wahrscheinlich nicht.

und wieder:

Wer kontrolliert es?

Selbstverständlich kann ich mir vorstellen, dass es in einem doch recht gefährlichen Land wie Deutschland, Ermittlungen mit hohem Risiko gibt. Die PS´ler rennen ja auch täglich mit der Zimmerflak rum. (/ironie)

Wenn es denn so gefährlich werden kann... warum "mietet" sich der Detektiv dann keinen Sicherheitsbegleiter für diesen Einsatz? Wäre doch evtl. eine Option.

Bitte nicht krumm nehmen, wenn ich das jetzt alles mal etwas überspitzt darstelle, doch wann hat in D ein PS´ler, ein Detektiv oder sonst wer mit einer Schusswaffe erfolgreich hantiert?

Müssen die Dinger sein? Wem sollte man das Recht einräumen, damit potentiell andere Menschen zu gefährden?
Die Frage stelle ich ab und zu schon....

Natürlich ist DAS jetzt nicht die Antwort,die Silence lesen wollte...

Der nächste Beitrag wird wieder die Worte: Was wäre wenn und Könnte es nicht doch sein beinhalten.

Natürlich kann man alles so lange diskutieren, bis mal die gewünschte Antwort kommt. Dies ändert allerdings nichts an der Situation bzw. der Gesetzeslage.
Einmal mit Profis arbeiten...
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Beitragvon Silence » 15.01.2011 19:42

Dies war eine sehr konstruktive Antwort. Ich kann eigentlich auch nur von mir ausgehen, denn jeder der im PS arbeitet, weiß, dass es dort in der Regel ziemlich viele Ermittlungstätigkeiten gibt. Ob das jetzt Mitarbeiterüberprüfungen oder Schutzaufträge mit Ermittlungsarbeiten sind!

Zum Training: Bei uns gibt es jede Woche ein Schießtraining, was ich auch sehr wichtig finde. Hier ist man sich bewußt welche Verantwortung man hat. Die Ausbildungsqualität ist sehr gut! Bei Firmen die 4 mal im Jahr auf den Stand gehen, sehe ich auch schwarz. Es kommt doch auch hier wieder auf den Einzelfall an!!!

Man kann das Thema mit den Waffen nicht verallgemeinern, es kommt auf jeden Einzelnen an, wie bewußt und sicher man damit umgeht bzw. gelehrt wird.
Silence
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