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Eine Frage zur Bundespolizei

Forum für Polizei, BPol, Zoll - Erfahrungsaustausch

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Eine Frage zur Bundespolizei

Beitragvon Globetrotter » 20.03.2011 21:23

Auf der Homepage steht das man zum mittleren Dienst in mehreren Jahren alle Bereiche der BPOL kennen lernt vom Flughafen bis zum ZOS oder man sich direkt am Anfang sich an seine gewünschte Dienststelle bewirbt so fern man die Laufbahnprüfung besteht.

Meine Frage ist jetzt:Wie viele Jahre dauert es bis man alle Bereiche kennen gelernt hat?
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Beitragvon Law Enforcement Agent » 21.03.2011 04:14

Willstdu wirklich zur Polizei? Überleg dir das lieber nochmal gründlich!
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Beitragvon SecurForce » 21.03.2011 09:22

Warum soll Globetrotter sich das überlegen?

Wenn er die LbP besteht ist das ein sicherer Posten... und zudem nicht schlecht bezahlt.

Klar, dass der Job seine Risiken mit sich bringt, doch dafür hat der Staatsdienst in der heutigen Zeit immense Vorteile.

Wenn du - Law Enforcement.... - schlüssige Argumente liefern kannst, warum Globe nicht zur BuPol gehen soll, dann her damit!

Leere Phrasen dreschen und Miesmachen kann jeder Depp.

Was sind denn deine beruflichen Erfahrunjgen mit der BuPol?

Wir erwarten gespannt deine gesammelten Erfahrungsberichte! (Aber bitte keine Statements in der Art: "Ich hab gehört... und so.")
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Beitragvon SecurForce » 21.03.2011 09:39

@ Globe

Das kan eine "Never ending Story" sein, wenn es um die Verfügbarkeit deiner Person und die passenden Stellen geht.

BuPol heisst erst mal, dass du im Bundesgebiet "zu Hause" bist. Bei entsprechender Qualifikation und Eignung / Neigung kommt evtl. noch ein Auslandseinsatz in Betracht... später dann mal (AFG beispielsweise).

Aber zu Beginn hast du deine reguläre Ausbildung und lernst im Rahmen von... sagen wir mal... "Praktika" die einzelnen "Fachdienste" kennen.

Wenn es denn mal passen sollte (Personalbedarf und du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort), dann kann das Ganze schon richtig Spaß machen. Eine Garantie, nach beispielsweise 4-5 Jahren auf seine "Wunschposition" zu kommen, gibt es nicht.

Schau dir mal die personalintensiven Arbeitsplätze an. Flughafen FFM zum Beispiel. Hier hörst du alle Dialekte aus dem deutschsprachigen Raum. Bahnhöfe, evtl. demnächst die Autobahnen etc...

Bundesweite Verwendung kann auch Spaß machen - es kommt eben immer darauf an, was man so will.

Selbstredend steht einem der Weg zu Spezialeinheiten offen - wenn man die Anforderungen erfüllt.

mD reicht eigentlich aus zum Start, obgleich ich einen Einstieg in den gD favorisieren würde (Beginn als Kommissar... bis du als mD dort angekommen bist, hast du schon Jahre auf dem Buckel). Das Geld stimmt und die Aufstiegschancen sind auch nicht sooooo schlecht.

Zumal bei Spezialeinheiten ja auch nicht mehr nur unbedingt auf körperliche Fitness - sondern auch auf mentale Stabilität, soziale Kompetenz und Intelligenz geachtet wird.

Rambos und "Israelisch trainierte" haben in D schon lange keinen Platz mehr unter den seriösen "Schützern" - auch nicht - oder gerade nicht bei der Polizei.

Schau dir den Laden mal an... Vielleicht liegt dir die LaPo eher - in puncto "heimatnahe Verwendung".

Viel Erfolg!
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Beitragvon guardian_bw » 21.03.2011 10:05

Zur eigentlichen Frage hat SecurForce schon mal weitgehend alles beschrieben,
zu seinen Worten möchte ich nur noch in einigen wenigen Punkten Anmerkungen machen.

Ich gehe mal davon aus, dass wegen dem Fred im Personenschutz hier gezielt nach der BPol befragt wird.
Allgemein kann man jedoch sagen, dass auch die Landespolizeien zum einen Personenschützer haben, aber auch Landespolizisten zum PS des BKA abgeordnet werden, wie es auch mit den Beamten der BPol gemacht wird.

Selbst wenn zukünftig irgendwann tatsächlich der PS des Bundes nicht mehr federführend vom BKA ausgeübt oder das BKA und die BPol zusammengelegt werden, wird die Möglichkeit der Abordnung von Landespolizisten nach aller Wahrscheinlichkeit weiter gegeben sein.

SecurForce hat geschrieben:mD reicht eigentlich aus zum Start, obgleich ich einen Einstieg in den gD favorisieren würde (Beginn als Kommissar... bis du als mD dort angekommen bist, hast du schon Jahre auf dem Buckel). Das Geld stimmt und die Aufstiegschancen sind auch nicht sooooo schlecht.

Zumal bei Spezialeinheiten ja auch nicht mehr nur unbedingt auf körperliche Fitness - sondern auch auf mentale Stabilität, soziale Kompetenz und Intelligenz geachtet wird.


Der mD reicht tatsächlich aus, um in nahezu alle Verwendungen reinzukommen. Auch in SE.
Ist halt eine Frage der persönlichen Voraussetzungen, für den Direkteinstieg gD (wie auch grundsätzlich für einen späteren Aufstieg vom mD in den gD) braucht man halt mindestens die FH-Reife. Wer die nicht hat, kann halt nur in den mD (und damit ist ihm in einigen Bundesländern schon einmal der Weg zur Polizei verwehrt - BPol und ein paar Bundesländer haben noch den mD)

Wäre ich noch einmal jung, würde ich mit dem Berufswunsch Polizei definitiv zunächst die FH-Reife machen und mich dann in den gD bewerben.
Allerdings sollte man sich dessen bewusst sein, dass die Aufstiegsschancen im gD auch nicht mehr so rosig sind wie früher. In einigen Behörden kommt man gerade mal noch bis A10, also Oberkommissar. A11 und höher ist da dann an Funktionen wie z.B. Dienstgruppenleiter gebunden, und wenn man jene nicht hat... und es kann halt auch nicht jeder im gD tatsächlich Führungsfunktionen ausüben. Kann ja nicht nur Häuptlinge geben, die Indianer werden auch noch gebraucht. Diese Problematik trifft allerdings hauptsächlich auf jene Behörden zu, die keinen mD mehr haben.
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Beitragvon Frank » 21.03.2011 10:46

Hallo,


nach der Ausbildung geht es zunächst einmal in die Bereitschafts (Polizei) .Bei der Bupo wird das gerne umschrieben als
Bundespolizeiabteilung.......aber nix anderes isses......

Auf gut deutsch heisst das.....zunächst mal Fußballspiele im Bereich der Deutschen Bahn AG betreuen....sowie in der Woche dann noch was so an anderen Großveranstaltungen im Bereich des Bundes anfällt (Castor usw.)

So ab dem 2. Jahr etwa dann in die Einzeldienstbereiche

- Bahnpolizei /Grenzsicherung
- Flughafensicherung
- Sicherung spezieller Objekte des Bundes

Und das betrifft das ganze Bundesgebiet.......wer also nicht gerne aus dem Koffer lebt ,sollte sich das gründlichst überlegen....

Auch sollte man daran denken,das nicht alle Dienstorte immer mit dem öffentlichen Verkehr (und somit freier Fahrt) erreichbar sind.

Noch ein Wort zu den Verdienstmöglichkeiten.......

Im Mittleren Dienst fängt man als Polizeimeister mit einem Bruttogehalt von 1.900,- € an.......und endet als Polizeihauptmeister mit 2.880,- €
(ledig/ ohne Schicht-und Sonderzulagen).


Auf seinen Lieblingsposten kann man sich frühestens nach 3 Jahren bewerben,allerdings sind die Aussichten da noch nicht so rosig....der Grund liegt in den Beamtengesetzen......freie Dienstposten müssen ausgeschrieben werden und bei den Bewerbungen darauf haben die sogenannten dienstlichen Beurteilungen einen nicht unerheblichen Einfluß...
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Beitragvon SecurForce » 21.03.2011 10:59

Na DAS sind doch mal qualifizierte Rückmeldungen... :respekt:
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Re: Viel reisen.......

Beitragvon guardian_bw » 21.03.2011 11:54

Frank hat geschrieben:Auf gut deutsch heisst das.....zunächst mal Fußballspiele im Bereich der Deutschen Bahn AG betreuen....sowie in der Woche dann noch was so an anderen Großveranstaltungen im Bereich des Bundes anfällt (Castor usw.)

Hier muss man fairerweise sagen, dass gerade die Großereignisse wie Castor, Maikrawalle und dergleichen die Bereitschaftspolizeien der Länder genauso treffen und auch die Bayern nach Berlin und Gorleben fahren (oder wo halt immer gerade was los ist und Polizei gebraucht wird).
Da sind die dann auch schon mal Tagelang unterwegs, mit Pech untergebracht in einer Gemeinschaftsunterkunft, in die man nicht einmal Obdachlose einquartieren würde, mit Glück aber auch schon mal im 4-Sterne-Hotel.


Frank hat geschrieben:Auf seinen Lieblingsposten kann man sich frühestens nach 3 Jahren bewerben

Das ist so nicht ganz richtig. Auf andere Dienststellen bewerben kann und darf man sich direkt mit Ernennung zum PM. Und wenn das zufällig eine Dienststelle ist, die besonders großen Bedarf hat, sind die Aussichten auf Erfolg auch gar nicht mal soo schlecht.

Die Regel ist allerdings tatsächlich eine Verwendung zunächst in den geschlossenen Einheiten.
Aber auch während dieser Zeit kann man sich zu diversen Dienststellen abordnen lassen.

Frank hat geschrieben:Noch ein Wort zu den Verdienstmöglichkeiten.......

Im Mittleren Dienst fängt man als Polizeimeister mit einem Bruttogehalt von 1.900,- € an.......und endet als Polizeihauptmeister mit 2.880,- €


Genauer gesagt Polizeimeister A7, Stufe 1 = 1.956,73 EUR,
Polizeihauptmeister A9, Stufe 8 (so man sie erreicht, was als junger Mensch, der mit 18 dazu geht, drin ist) = 2.928,99 EUR plus ggf. Amstzulage (A9 + Z = absolutes Endamt mittlerer Dienst) von 251,89 EUR ergibt ein Grundbrutto von 3.180,88 EUR.

Dazu die Polizeizulage (bekommt jeder Polizeibeamte) = 130,56 EUR

Weitere Besoldungsbestandteile die jeder bekommt sind Ortszuschläge. Da jene allerdings je nach Dienstort unterschiedlich sind, kann man dazu nur wenig sagen.

Möglich sind natürlich dazu noch die Schichtzulage, sofern die Voraussetzungen dafür vorhanden sind,

und natürlich der DuZ (Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten), wobei jene eher lächerlich erscheint, sogar für unsere Verhältnisse: Sonntag/Feiertag/Ostersamstag/Pfingstsamstag 2,94 EUR/h; Samstag 13:00 bis 20:00 Uhr 0,69 EUR/h; Nachtzulage 20:00 bis 06:00 Uhr 1,39 EUR/h, jeweils steuerfrei.
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Beitragvon stinkefuchs » 21.03.2011 12:18

Ich rate auch zum gD. Jeder, der die Firma kennt oder zumindest Einblicke hat, wird merken, dass die (ich nenn es mal ganz vorsichtig) "Aufstiegschancen" doch recht... naja... bescheiden sind.

Wer nicht mit Mitte 50 auf A9Z rumrutschen will, sollte im gehobenen Dienst anfangen.

Wer sich qualifiziert, gute Beurteilungen bekommt, "reisefreudig" ist und eine entsprechende Stelle bekommt, wird ggf. schnell POM/PHM bzw. POK/PHK. Aber die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering, zumal die "Mitbewerber" aus dem gesamten Bundesgebiet kommen. Irgendwo ist garantiert jemand, der mindestens genauso "gut" ist... Der Bessere gewinnt in der Regel.

Bei der Lapo siehts schon anders aus.
Wenn man ungebunden ist, kann man sich auch in andere Länder bewerben (ggf. mit Tauschpartner oder sogar im Ringtausch).

Ich rate an, erstmal überhaupt Zugang zu diesen "Firmen" zu bekommen und sich dort einzuleben.

Ich hatte auch Träume, Vorstellungen und Interessen - und die wurden nur ansatzweise erfüllt, obwohl ich sämtliche Kriterien erfüllt habe, Prüfungen bestanden habe und auch "drin" war.

Jeder Dritte scheint den Wunsch zu haben, zu einer SE gehen zu können/wollen - und bis auf ganz wenige Ausnahmen gehts voll in die Hose.
Gleiches gilt für PS-Kommandos.
Dort wird "Bestenlese" betrieben. Man braucht Profis, keine Träumer oder Phantasten.

Wenn man Pech hat, sitzt man nachher auf einer Stelle fest, die einem überhaupt nicht mehr zusagt.
Wenn ich mir vorstelle, 20+X Jahre als Verkehrssachbearbeiter Sondernutzungserlaubnisse, Halterermittlungen oder irgendeine andere Grütze bearbeiten zu müssen, würde ich wahrscheinlich an Suizid denken...
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Beitragvon Law Enforcement Agent » 21.03.2011 14:16

SecurForce hat geschrieben:doch dafür hat der Staatsdienst in der heutigen Zeit immense Vorteile.


Na dann muss sich in den letzten Jahren ja einiges dort verändert haben. Ich hab von Vorteilen jedenfalls nichts gespürt, als ich 2003 Polizist war.
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Beitragvon SecurForce » 21.03.2011 14:17

... immer sind es die anderen...

Jaja - die Welt ist so böse
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Beitragvon Globetrotter » 21.03.2011 20:57

Zurzeit plane ich ein Freiwilliges Praktikum bei der LaPo und nächstes Jahr vielleicht bei der BPOL wobei ich da von meinem Klassenlehrer die genau Zeit brauche wann es statt findet und ich mich mit einem EB dann in Verbindung setzen werde.Der mittlere Dienst war eine Idee von mir nach der Ausbildung würde ich eigentlich zur einer BFE Einheit wollen aber das BKA interessiert mich auch.Aber LaPo hätte auch wieder seine Vorteile das stimmt auch wieder.
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Noch mal ein paar Anmerkungen dazu....

Beitragvon Frank » 23.03.2011 02:30

Hallo,

noch einmal ein paar Anmerkungen dazu.......

1.@ Guardian_bw

BuPO Funktioniert etwas anders als LaPo...... 8)

Man merkt immer noch den Komißkopp, sprich die (teilweise) Herkunft vom Bundesgrenzschutz....... :(

Speziell im mittleren Dienst wird da weniger gefragt und mehr befohlen ......

Wenn ich Jung wäre, würde ich auf alle Fälle mindestens im Gehobenen Dienst dort anfangen.......da wird das befohlen schon deutlich kleiner....... 8)


b) Ortszuschlag

Bei Bundesbeamten ist das nichts omniöses,sondern der Familienzuschlag nach § 40 BBesG

Ledige bekommen keinen.......verheiratete OHNE Kinder Stufe 1......mit Kindern Stufe 2

(Auf die ganzen Sonderregelungen bezüglich Unterhalt etc. verzichte ich hier mal.......)


c) A 9 mit Zulage ( das entspricht dem Eingangsamt des gehobenen Dienstes)

ist äußerst rar gesät........



2.@ Stinkefuchs

Also Sondereinheiten würde ich zunächst einmal nicht generell negativ sehen......denn bei der BuPO sind zum B. der Dienst auf den Schiffen und in den Hubschraubern sowie IT-Dienste auch Sonderverwendungen ,die aber für entsprechend qualifizierte Leute durchaus interessant sind..........

Rotes Tuch Personenschutz(schützer)

Wer von sowas träumt ...sollte sich bei den diversen Söldner-Heeren dieser Welt bewerben........und den Ausbildungsplatz lieber einem
guten (Polizisten) überlassen........


3.@ Allgemein

Man sollte sich im klaren darüber sein,das ein Job bei der Bundespolizei immer mit Reisen zu tun hat.........in den beiden Personalintensivsten
Bereichen

- Flughäfen
- Bahnhöfe

ist man immer unterwegs.........gerade bei den Bahnhöfen sind die Dienstbezirke groß......nehmen wir Baden-Würtemberg ....
Hier sind die Dienststellen (Bundespolizeiinspektionen)
- Karlsruhe
- Konstanz
- Offenburg
- Stuttgart
- Weil am Rhein

für das gesamte Schienennetz BaWü sowie die Grenzkontrollen und den Flughafen Stuttgart zuständig.



Man sollte sich also über die Belastungen dieser Arbeit im Hinblick auf

- Zeit und Wege
- Familienleben
- Gesundheit
- Kosten

schon klar sein......



Andererseits sollte man auch die schönen Momente nicht außer acht lassen........bei Grenz-oder Streckenkontrollen im Niemandsland ist man der Natur so nah wie selten..........oder auf Bahnhöfen/Flughäfen das nette Lächeln von Reisenden........
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Re: Noch mal ein paar Anmerkungen dazu....

Beitragvon stinkefuchs » 23.03.2011 09:21

Frank hat geschrieben:@ Stinkefuchs

Also Sondereinheiten würde ich zunächst einmal nicht generell negativ sehen......denn bei der BuPO sind zum B. der Dienst auf den Schiffen und in den Hubschraubern sowie IT-Dienste auch Sonderverwendungen ,die aber für entsprechend qualifizierte Leute durchaus interessant sind..........
Ich sprach von SE, also von Spezialeinheiten.
Dazu zähle ich keine IT´ler oder fliegendes Personal, sondern SEK/MEK/9er/ZUZ sowie ähnliche Spezialisten...
Selbst BFE/BFHu fallen da schon raus. Trotzdem kann sowas eine interessante Verwendung darstellen, keine Frage.

Frank hat geschrieben:Rotes Tuch Personenschutz(schützer)

Wer von sowas träumt ...sollte sich bei den diversen Söldner-Heeren dieser Welt bewerben........und den Ausbildungsplatz lieber einem guten (Polizisten) überlassen........
Wer eine Stelle im PS bekommt ist gut. Und das gehört sich auch so.
Aber erstmal muss man überhaupt Fuß in einer Behörde fassen. Da fällt schon der Großteil raus.

Für bestimmte Verwendungen sollte man vielleicht sogar überlegen, ob man nicht den Einstieg über -K- wählt.
Die Ausbildung im Bereich SchuPo macht aus den jungen Menschen eine Werbetafel. Sie sollen Präsenz zeigen.
Bei K sieht das schon wieder etwas anders aus und bietet ggf. in manchen Verwendungen Vorteile.

Das ist für manche Verwendung recht hinderlich. Einige "alte Hasen" kriegen die Kurve und können in der Masse untergehen - viele schaffen es nicht und man sieht ihnen ihren Beruf sofort an. Das ist nicht böse gemeint, es ist aber in manchen Punkten sehr hinderlich.
Gerade gestern habe ich sowas erlebt. Schutzmann wittert böse Leute und versucht "zu observieren".
Doof war nur, dass er seine eigenen Kollegen auf dem Schirm hatte.
Zwei befreundete Beamte in bürgerlicher Kleidung laufen an mir vorbei und bemerken mich nicht, ich seh dahinter diesen auffälligen Vogel.

Da er sich nun alle Mühe gemacht hat und nach Kontrolle gebettelt hat, hab ich die beiden Beamten angerufen und ihnen gesagt, dass da so´ne Birne hinter ihnen herschleicht.
Es dauerte rund 10 Sekunden und die drei haben festgestellt, dass sie Kollegen sind.
Sowas passiert, wenn man "mal eben" in eine andere Rolle schlüpfen will...
Sorry für offTopic.
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Beitragvon Silence » 23.03.2011 09:27

Naja, ich finde auch das man sich das mit dem Job gut überlegen soll. Zumindest wird hier viel von Geld und sicherer Job geredet. Dieser Beruf sollte aus Überzeugung gemacht werden!

Ich weiß nicht, für diese Politik den "Neger" zu spielen? Da fallen mir bessere Sachen ein! Ich meine ich kenne es von der Bw, als unser Rchnungsführer 3 Mal zum BS abgelehnt wurde und jetzt Tankstellenwart ist. Wer gut ist und sich regelmäßig weiterbildet, verdient in der freien Marktwirtschaft bedeutend mehr Geld!
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