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Jugendlicher Tödlich erschossen

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Jugendlicher Tödlich erschossen

Beitragvon Secusta » 03.02.2007 16:33

Ein Jugendlicher wurde neulichst von einem Beamten(24j.) was von der Arbeit richtung Heimweg (ausserhalb der Dienstzeit)war Tödlich erschossen.

Die 3 Jungs hatten vor ein paar tagen randale gemacht ...

wie denkt ihr darüber??Laut dem Beamten sind die Jungs mit zerbrochenen Flaschen auf ihn los,heisst lange nicht das er ihn Tödlich erschiessen muss.(Kampfunfähig hätte auch gereicht Notwehr)

hat der Beamte richtig gehandelt??

wie hätte er vorgehen müssen

Hätte er seine Dienstwaffe nicht im Revier lassen müssen?

eure meinungen bitte

mfg
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Beitragvon Eugene Vidoq » 03.02.2007 17:50

Ich denke, das der Jugendliche 28 Jahre alt war, polizeibekannt war und der Polizist in Uniform. Die Staatsanwaltschaft geht von Notwehr aus. Korrektur, nicht "ich denke", sondern "ich weiß".
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Beitragvon Snake Plissken » 03.02.2007 18:36

Tödlich erschossen ist ein Oxymoron - besser wäre wohl tödlich angeschossen.
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Beitragvon Secusta » 03.02.2007 18:50

Eugene Vidoq hat geschrieben:Ich denke, das der Jugendliche 28 Jahre alt war, polizeibekannt war und der Polizist in Uniform. Die Staatsanwaltschaft geht von Notwehr aus. Korrektur, nicht "ich denke", sondern "ich weiß".


schön ok das er bekannt ist ,aber das spricht nicht zur sache das er ihn erschiessen darf dienstende hatte er aber soviel ich weiss sperren die ihre dienstwaffen im revier ein ist das nicht so??

wenn mich einer mit zerbrocherner flasche angreift dann schiess ich ihn kampfunfähig so das er mich nicht verletzen kann bzw angreifen z.b ins knieod bein
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Beitragvon Secusta » 03.02.2007 18:51

Snake Plissken hat geschrieben:Tödlich erschossen ist ein Oxymoron - besser wäre wohl tödlich angeschossen.



ja hier geht es nicht um rechtschreib korrektur kann vorkommen ;)
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Beitragvon Eugene Vidoq » 03.02.2007 19:42

Secusta hat geschrieben:
schön ok das er bekannt ist ,aber das spricht nicht zur sache das er ihn erschiessen darf dienstende hatte er aber soviel ich weiss sperren die ihre dienstwaffen im revier ein ist das nicht so??

ad 1: momentan sieht es so aus , als ob er ihn erschiessen durfte. ad 2: Polizeibeamte (in diesen Fall ein Polizeikommisar) sind Dauerwaffenträger, die sich ansonsten jeder Zeit an jedem Ort 'in den Dienst versetzen' können.

Secusta hat geschrieben:wenn mich einer mit zerbrocherner flasche angreift dann schiess ich ihn kampfunfähig so das er mich nicht verletzen kann bzw angreifen z.b ins knieod bein


Schlaumeier. Der Junge hat sich - wie es momentan aussieht - vorbildlich verhalten, hat so gar über 110 die Polizei gerufen. Ansonsten sollten eigentlich alle hier wissen, dass Notwehr nie verhältnismäßig sein muss. Ob die StA schlussendlich meinen wird, dass die 'Verteidigung erforderlich' war, wird das Ermittlungsverfahren zeigen; momentan geht die StA davon aus (und das nunmehr seit mehr als 72 Stunden).

OT: Oxymora sind keine Frage der Rechtschreibung. Im übrigen war es ein Pleonasmus.
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Beitragvon Secusta » 03.02.2007 20:53

wir werden es sehen
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Beitragvon plastus » 03.02.2007 21:13

außerdem ist ein schuß ins knie nur im film möglcih, im realen leben gehen die ersten beiden auf den körper, und erst der dritte in den kopf.. :wink:

was ich sagen wollte ist, wenn eine bedrohungssituation vorlag, die den schußwaffengebrauch rechtfertigt, ist das völlig i.o. der sich verteidigende muß zwar die verhältnismäßigkeit der mittel beachten, d.h. er darf nicht zur waffe greifen, wenn er damit rechnen muß, auch mit milderen mitteln erfolg zu haben, zb pfefferspray, aber hierfür müßte er a) eins dabeigehabt haben, und b) halte ich eine verteidigung mit pfefferspray gegenüber 3 bewaffneten angreifern nicht für erfolgversprechend, also bleibt nur die schußwaffe...

meiner ansicht nach hat sich der beamte also vollkommen i.o. bzw sogar vorbildlich verhalten..!

das risiko ist der straftäter (bzw alle drei) bewußt eingegangen, eigentlcih haben sie glück daß zwei davon noch leben...! ich würde den komissar auf der stelle zum _ok machen..!
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Beitragvon Eddie » 03.02.2007 21:28

Und außerdem hat er ihm ins Bein geschossen!!! Brustbein so weit ich weiss. :roll:
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Beitragvon Eddie » 03.02.2007 21:29

Secusta hat geschrieben:

ja hier geht es nicht um rechtschreib korrektur kann vorkommen ;)


Würde auch keiner machen. Wer hat schon soviel Zeit??
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Beitragvon Eddie » 03.02.2007 21:32

Snake Plissken hat geschrieben:Tödlich erschossen ist ein Oxymoron - besser wäre wohl tödlich angeschossen.


So ähnlich wie " zwitschernd gevögelt " :todlachen:
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Beitragvon Eugene Vidoq » 03.02.2007 23:05

muß zwar die verhältnismäßigkeit der mittel beachten,


NEIN!
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Beitragvon RalliArt » 04.02.2007 00:57

Interessant wie viel evon hier dabei waren und wissen wie es abgelaufen ist.. :roll:
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Beitragvon Berliner » 04.02.2007 09:34

Der Mann hat offensichtlich nur seinen Job gemacht. Den Angriff hat er rausgefordert, aber dafür wird er ja auch bezahlt, seinen Hintern hinzuhalten. Es bleibt zu klären, warum er mittendrin stand, weil es gereicht hätte, wenn er normal seine Meldung absetzt und auf Verstärkung wartet. Aber warten wir ab, wie die Sache ausgeht.
Ich denke jedenfalls, das er gegen 3 Leute, die ihm ans Leder wollen, kein Chance gehabt hätte und es ist vielleicht auch nicht schlecht, das da mal ein Signal gesetzt wurde, wenn auch unbeabsichtigt.
Grüße aus Berlin
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Beitragvon Der Generaldirektor » 04.02.2007 11:37

Schließe mich Klausens Meinung an. Mann kann nicht immer nur Glück haben..
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