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Meister für Schutz und Sicherheit, Werkschutzmeister - hier geht es meisterhaft zu..

Re: Prüfunfsqualität

Beitragvon qexco » 16.03.2010 21:33

Horus hat geschrieben:Tja, die Fragen mögen ja bundeseinheitlich sein, aber wenn's nicht grade Multiple-Choise ist, dann gibt's einiges für den Ausschuss an spielraum und der kann bekanntlich genutzt werden, wie es dem Prüfer beliebt. Ich habe schon gehört, dass frei formulirte Antworten mit 0 Punkten bewertet worden sein sollen, nur weil ein Ausdruck fehlte und dann damit mehr als 10 Punkte beim Teufel waren.


Und das ist dann fair?

Außerdem wird ja schon in der Bildung allgemein von einem Süd-Nord-Gefälle gesprochen, je weiter im Norden, desto weniger Ansehen hat der Abschluss, im Sinne von "Leicht erreichbar" sollte auf jeden Fall zum nachdenken anregen.


Wenn jemand aus dem Süden die Prüfung im Norden macht oder umgekehrt hat der bestimmt weniger Spezlbonus. Ich für meinen Teil hab nicht eingesehen warum ich im Süden 300.-€ (!) mehr für die gleiche Prüfung bezahlen soll. Es ist wie mit jedem Zeugnis, die Noten interessieren keinen, das Papier muss da sein. Hab noch keinen gesehen der meinen Meisterbrief belächelt hat.

aber in vielen Bereichen haben die Prüfungsgremien aus Süddeutschland den besseren Ruf.


So und ich behaupte das Gegenteil. Und jetzt? Ist alles subjektiv.
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Re: Prüfunfsqualität

Beitragvon Horus » 16.03.2010 22:48

qexco hat geschrieben:Und das ist dann fair?


Steht irgendwo in den Prüfungsverordnungen was von fairness? Wenn ja, dann müssen wir sofort alle menschlichen Faktoren aus den Prüfungen verbannen, also keine münlichen Prüfungen mehr - Menschen können nicht zu 100% objektiv sein.

qexco hat geschrieben:Wenn jemand aus dem Süden die Prüfung im Norden macht oder umgekehrt hat der bestimmt weniger Spezlbonus. Ich für meinen Teil hab nicht eingesehen warum ich im Süden 300.-€ (!) mehr für die gleiche Prüfung bezahlen soll. Es ist wie mit jedem Zeugnis, die Noten interessieren keinen, das Papier muss da sein. Hab noch keinen gesehen der meinen Meisterbrief belächelt hat.


Ich gehe auch nbicht davon aus, dass jemand eine Qualifikation des anderen belächeln sollte. Mir gibt zu denken, warum es Bildungsträger gibt, die ihre Lehrgangsteilnehmer als komplette Lehrgänge bei Kammern in anderen Orten zur Prüfung anmelden, selbst wenn sie eine prüfende Kammer am Ort haben. Diese ERfahrung habe ich selber gemacht. Nachvollziehbar wäre ja noch die Anmeldung eines einzelnen Prüflings wenn er am anderen Ort wohnt. Warum aber wird ein kompletter Lehrgang mit 22 Personen woanders angemeldet?

qexco hat geschrieben:So und ich behaupte das Gegenteil. Und jetzt? Ist alles subjektiv.


Da keiner von uns beiden einen unumstößlichen Beweis für seine These wird vorlegen können, schlage ich ein Remis vor.
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Re: Prüfunfsqualität

Beitragvon qexco » 16.03.2010 23:28

Steht irgendwo in den Prüfungsverordnungen was von fairness? Wenn ja, dann müssen wir sofort alle menschlichen Faktoren aus den Prüfungen verbannen, also keine münlichen Prüfungen mehr - Menschen können nicht zu 100% objektiv sein.


Das war darauf bezogen
Ich habe schon gehört, dass frei formulirte Antworten mit 0 Punkten bewertet worden sein sollen, nur weil ein Ausdruck fehlte und dann damit mehr als 10 Punkte beim Teufel waren.


Liest sich für mich so das die eine IHK die Punnkte ganz streicht und die andere zumindest Teilpunkte zulässt. Wäre das fair? Ich denke nein.


Mir gibt zu denken, warum es Bildungsträger gibt, die ihre Lehrgangsteilnehmer als komplette Lehrgänge bei Kammern in anderen Orten zur Prüfung anmelden, selbst wenn sie eine prüfende Kammer am Ort haben. Diese ERfahrung habe ich selber gemacht.


Ganz einfach: Auf Anfragen der Lehrgangsteilnehmer. Ein Dozent der auch Prüfer ist hat definitiven Müll versucht zu lehren. Da er aber auf Widerstand gestoßen ist, Beweise nicht akzeptierte geschweige denn andere Meinungen zugelassen hat und er wutentbrannt den Raum mit den Worten "Wir sehen uns in der Prüfung wieder, da werden wir sehen wer Recht hat!" verlassen hat - war es uns einfach zu un-objektiv. Wir wollten nur die gleichen Chanchen habem wie alle anderen für die Prüfung. Und soviel Spielraum ist da auch nicht offene Fragen zu beantworten.

Und selbst da haben es lediglich 50% geschafft.
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Beitragvon Horus » 17.03.2010 01:01

Natürlich ist es nicht fair, wenn ein Prüfungsausschuss Teilpunkte gibt und der andere nicht, aber um da wirklich eine 100%ige Fairness zu erhalten, müssten wir den subjektiven Faktor völlig ausschalten, also nicht mehr frei formulieren lassen, dann gibt es nur noch "Richtig" oder "Falsch" und nicht mehr teilweise richtig. Aber ob das dann wirklich besser wäre? Ich glaube nein, da so auch die sturen Auswendiglerner nach meiner Ansicht einen Vorteil hätten, ich persönlich halte aber mehr von verstehen, als von auswendiglernen.

Ich selbst habe meine Prüfung zur Werkschutzfachkraft weder in der Stadt gemacht, in der ich gewohnt habe, noch in einer der Städte, in denen ich ausgebildet wurde. Bei mir waren Schule und Praktikumsgeber in zwei verschiedenen Städten. Eine dieser drei Städte hätte ich ja ohne Probleme verstanden, aber dann die Prüfung noch wieder in einer anderen Stadt ablegen zu lassen? Als Antwort haben wir damals bekommen, die Kammer dort wäre mit öffentlichen Verkehrsmitteln besser zu erreichen, was nicht wirklich stimmte. Ein Antrag durch die Lehrgangsteilnehmer, die Prüfung vor einer anderen Kammer zu machen ist mir nicht bekannt. Ich jedenfalls haben keinen gestellt.

Manche Sachen sind definitiv merkwürdig und nicht zwingend nachvollziehbar.

Ich selbst habe bei einem Sicherheitsdienst gearbeitet, bei dem es klare Anweisung für Neueinstellung gab, nur Fachkräfte für Schutz und Sicherheit einzustellen, die bei bestimmten Kammern geprüft wurden. Von diesen Kammern war die IHK Köln die "nördlichste". Der dafür verantwortliche Einsatzleiter sprach von "Quotenkammern" in der Form" die brauchen in der Region Fachkräfte, also kommen viele durch, die nix taugen". Ich selbst habe da gänzlich andere Erfahrungen gemacht, aber das zählte nicht und der, der zahlt, bestimmt nunmal.

Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, jeder der den Schein in der Tasche hat, muss was können, sonst hätte er ihn nicht. Mag sein, dass der eine oder andere leicht durch die Prüfungen marschiert, der andere sich quält, aber das liegt ja nicht nur an der prüfenden Kammer. Hauptsache man hat anschließend auch einen Job, der der Qualifikation würdig ist, damit die nicht "für die Katz" war.


In diesem Sinne
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Beitragvon qexco » 17.03.2010 15:42

Horus hat geschrieben: Ein Antrag durch die Lehrgangsteilnehmer, die Prüfung vor einer anderen Kammer zu machen ist mir nicht bekannt. Ich jedenfalls haben keinen gestellt.


Mir schon, ich war einer davon. Habs auch damit begründet da ich von dem Dozenten persönlich angegriffen wurde und die IHK zu Hause mir nicht garantieren könne ihn nicht im mündlichen zu haben.
Die Fachkraft hab ich zu Hause gemacht und schief angeschaut wurde ich wg meinem Meister nie, weder bei Vorstellungsgesprächen noch bei meinem jetzigen Arbeitgeber.
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Beitragvon Wolperdinger » 17.03.2010 18:59

Horus hat geschrieben:Ein Antrag durch die Lehrgangsteilnehmer, die Prüfung vor einer anderen Kammer zu machen ist mir nicht bekannt. Ich jedenfalls haben keinen gestellt.



Ich mache meine Prüfung bei der IHK, wo ich will und meinen Lehrgang bei dem Bildungsträger, wo ich will. Mein Bildungsträger hat mir nicht vorzuschreiben, wo ich die Prüfung machen will und ich stelle bei meinem Bildungsträger auch keinen Antrag, hier oder dort die Prüfung machen zu dürfen.
Grußi

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Beitragvon königsmark » 19.03.2010 22:18

Du muß in den Kammerbezirk die Prüfung machen, wo dein Bildungsträger ist oder dein Wohnort ist.
Erfahrung und Wissen zählt um die Dienstleistung sinnvoll umzusetzen.
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Beitragvon Wolperdinger » 20.03.2010 16:23

Hallo königsmark,

gibt`s dafür auch eine Rechtsgrundlage??

Ich frage deshalb, weil mein damaliger Bildungsträger zwar eine Empfehlung gab , gleichzeitig aber auch erwähnte, wir könnten die Prüfung auch woanders machen. Das obligt unserer (meiner) Entscheidung. Ich hab dann die Prüfung tatsächlich an zwei IHK´s abgeschlossen, davon befand sich eine an meinem Wohnsitz (Kammerzugehörig) und eine am Sitz der Gesellschaft. In beiden Fällen gab es keine Probleme mit der Anmeldung. Möglicherweise sagte man mir das im Wissen über meinen Wohnsitz.
Grußi

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Beitragvon qexco » 21.03.2010 01:02

königsmark hat geschrieben:Du muß in den Kammerbezirk die Prüfung machen, wo dein Bildungsträger ist oder dein Wohnort ist.


Ist schlicht und ergreifend nicht wahr, ich und viele weitere sind der praktische Beweis.
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