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Was habt Ihr mit dem Meisterbrief erreicht??

Meister für Schutz und Sicherheit, Werkschutzmeister - hier geht es meisterhaft zu..

Was habt Ihr mit dem Meisterbrief erreicht??

Beitragvon Werkschutzremmel » 01.04.2008 14:36

Hallo,

ich lese hier sehr viel über die Ausbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit, gerade Bundeswehrabgänger absolvieren die Ausbildung.

Meine Frage geht nicht an Meister die schon vor der Ausbildung in entsprechenden Positionen tätig waren oder sind. Meine Frage geht an die Neu- oder Quereinsteiger.

Wie sind Eure Erfahrungen bei Bewerbungen?

Habt ihr wirklich eine Meisterstelle bekommen oder hat man Euch in eine Lauerstellung geparkt?

Gibt es hier einige die nach dem Erhalt des Meisterbriefes das Gewerbe verlassen haben?

Ich bin gespannt.

Gruß Werkschutzremmel
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Beitragvon qexco » 02.04.2008 13:48

Bewerbung hatte ich noch keine, bin erst am Anfang d. Meisterausbildung. Denke aber nicht das gerade Bw-Abgänger ohne Praktische Erfahrung im privaten Sicherheitsgewerbe gleich sofort eine Meisterstelle aufgedrängt bekommen.
Ich mach mir da keine Illusionen das ich erst "normale" Wachaufgaben bekomme bevor ich - wenn ich mich denn bewähre und mein Wissen gut verkaufen kann - Führungsaufgaben übertragen bekomme.
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Beitragvon Diagolos » 02.04.2008 14:07

Eine Meisterstelle mit Tarifgehalt ist nicht sofort möglich, kenne welche die als Saz 12 ausgeschieden sind und dann ihre WSFK gemacht haben, dann waren die jahrelang
im eigenen WS und selbst mit dem Meister bekommen die keine echte Meisterstelle.

Die sind entweder besetzt, oder werden nach Ausscheiden der Stelleninhaber nicht
wieder nachbesetzt oder es bekommen andere die Stelle mit denen keiner rechnet.
Vitamin B spielt auch eine große Rolle und Glück.
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und....

Beitragvon ricon » 02.04.2008 14:15

man sollte nicht vegessen, dass der wsm oder mss nicht immer auch als solche ausgeschrieben sind....... :wink:

gruss ricon
ich sah, ich kam, sie siegte
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Beitragvon Werkschutzremmel » 02.04.2008 14:19

Diagolos hat geschrieben:Eine Meisterstelle mit Tarifgehalt ist nicht sofort möglich, kenne welche die als Saz 12 ausgeschieden sind und dann ihre WSFK gemacht haben, dann waren die jahrelang
im eigenen WS und selbst mit dem Meister bekommen die keine echte Meisterstelle.

Die sind entweder besetzt, oder werden nach Ausscheiden der Stelleninhaber nicht
wieder nachbesetzt oder es bekommen andere die Stelle mit denen keiner rechnet.
Vitamin B spielt auch eine große Rolle und Glück.



Ein Hauptproblem in unserer heutigen Zeit ist das oberflächliche Lesen und zu schnelles Antworten.

Es interessiert nicht was Du gehört hast. Ich rede von Fakten und Erfahrungen und nicht von Einem der Einen kennt, der schon mal gehört hat das jemand etwas aus der Zeitung vorgelesen bekommen hat.

Was sind deine Erfahrungen als Meister und bei Bewerbungen um eine Stelle als Meister nichts anderes.

Vielleicht hilft das einigen Interessenten weiter, als die ständigen Versprechungen an den Sicherheitsschulen.

Gruß Werkschutzremmel
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Beitragvon Diagolos » 02.04.2008 14:30

@werkschutzremmel

Ich habe sehr genau gelesen und auch nicht sofort geantwortet. Deine Frage konkret beantwortet heißt aus meiner Erfahrung, das der Meister im Wachgewerbe zwar eingestellt
wird, aber nicht als Meister sondern als Fachkraft, sprich viele Wachfirmen sagen einem gleich im Vorstellungsgespräch das sie einen Meister nicht brauchen, aber man als normaler Sicherheitsmitarbeiter oder auch als Fachkraft eingestellt würde.

Dass die Sicherheitsschulen was ganz anderes sagen und damit werben weiß ich auch.
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Beitragvon Werkschutzremmel » 02.04.2008 14:36

Geht doch :D
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Beitragvon Werkschutzremmel » 02.04.2008 14:37

Bist DU als Meister nicht eingestellt worden oder hast du gehört das Meister als Fachkraft eingestellt worden sind?
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Beitragvon Diagolos » 02.04.2008 14:44

Nein, ich rede jetzt explizit von mir, mir wurde das schon öfters so gesagt,
das sie einen Meister nicht brauchen können, da sie dafür keine Stelle haben.

Ein Mittelständler in München hat mir sogar ausdrücklich geraten ich solle doch
den Meister aus meinen Bewerbungsunterlagen rausnehmen, das würde im
Wachgewerbe gar nicht gut ankommen sich damit zu bewerben. Der Gesprächspartner
sagte mir auch sie hätten einige Meister beschäftigt, die aber alle als Fachkraft arbeiten.
kollegiale Grüsse
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hmmm

Beitragvon dziber » 24.04.2008 01:04

naja, es wird viel von den mittelständern erzählt und geraten... z.B. mir haben einige gesagt, ich sollte aus meiner bewerbung die ihk prüfung (schutz- und sicherheitskraft) nehmen... aber ich hab gutes getan das nicht zu machen... jeder muss wissen, welches angebot er annimmt.

natürlich sind angebote rar, aber... man kann ja auch als werkschutzmeister baustellenbewachung machen... ich würde mir nur sorge machen, ob jemals der meister dann irgendwann ein angebot bekommt.
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Beitragvon Werkschutzremmel » 24.04.2008 09:13

@dziber

Was hast Du also konkret mit deinem Meisterabschluß erreicht? Bis Du damit zufrieden, gab es Hindernisse?


Gruß WR
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Beitragvon Turtledeluxe » 06.01.2009 16:09

ich habe meinen meister für schutz und sicherheit am 4.12.08 abgeschlossen, und war vorher als gssk tätig. leider kann ich nicht sagen daß der meistertitel jetzt den durchbruch gebracht hat.
anscheinend ist die zeit für einen meister noch nicht gekommen, da der großteil ja auch von "normalen" kräften ausgeführt werden kann, und diese eben günstiger sind als meister. rückblickend würde ich die ausbildung nicht nochmal machen, jedenfalls nicht bei der aktuellen lage. es muß erst viel mehr passieren damit die auftraggeber merken das sicherheit keine lapalie ist sondern ein wichtiger bestandteil. dann würden auch die ganzen billiganbieter vom markt verschwinden.
Turtledeluxe
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Beitragvon Sven_S. » 06.01.2009 19:35

Dein Meister ist das, was Du daraus machst!
Sven_S.
 

Beitragvon Berliner » 06.01.2009 19:42

Und das musst nicht unbedingt im Betrieb sein, wo man Arbeitet. Spielwiesen gibst noch viel mehr.
Wenn man nicht gerade in der Leitungsebene gelandet ist, bringt der Meister auf dem Kontoauszug gar nichts, oder wiegt es über viele Jahre finanziell nicht auf, was es gekostet hat.
In anderen Branchen sieht man ja das gleiche. Als Beispiel Handwerk, Auto-Werkstatt, Bau. Da sind teils die Hälfte Meister und die Arbeiten und Verdienen als Fachkraft / Geselle.
Grüße aus Berlin
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Beitragvon qexco » 06.01.2009 19:58

klaus hat geschrieben:In anderen Branchen sieht man ja das gleiche. Als Beispiel Handwerk, Auto-Werkstatt, Bau. Da sind teils die Hälfte Meister und die Arbeiten und Verdienen als Fachkraft / Geselle.


Aber es gibt halt grundsätzlich immer weniger Häuptlingsstellen als Indianerstellen. Wie sieht denn das auf einer Galeere aus, lauter Trommler aber keiner der rudert, Sven hat es schon richtig gesagt, "Was DU draus machst".
Ein quentchen Glück mit ein bisschen Vitamin B zur richtigen Zeit, dafür gibt es keine Kurse oder Garantien.
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