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Warum so eine hohe Durchfallquote ???

Meister für Schutz und Sicherheit, Werkschutzmeister - hier geht es meisterhaft zu..

Beitragvon Diagolos » 09.07.2008 16:41

@Landgraf, das mag bei bestimmten Prüfungen durchaus zutreffen, ich habe die schriftliche
AdA Prüfung, die nur aus Multiple Choice Fragen bestand, als sehr schwer empfunden. Wir hatten in der Vorbereitung genug alte Aufgaben und Fragebögen mit Prüfungsfragen von
den Dozenten bekommen, trotzdem waren in der Prüfung völlig andere Fragen dran.

Die Textaufgaben sind für die Prüfer sicher schwerer auszuwerten, da müssen sie nach richtigen Antworten suchen und alles rausfiltern was Punkte bringen könnte, bei den
Multiple Choice Aufgaben legen die Prüfer nur eine Schablone auf und werten aus.
Ein Teilnehmer hat den Nachteil, dass wenn er in Textfragen nicht sofort auf den Punkt
kommt, viel mehr schreiben muss wo die Lösung doch irgendwie getroffen wird, das zehrt
natürlich alles an der vorgegebenen Prüfungszeit.

Hat eben alles Vor- und Nachteile.
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Beitragvon doki » 10.07.2008 04:16

Die schriftliche Ausbildereignungsprüfung fand ich auch sehr schwer , da muß ich diagolos zustimmen .., obwohl ich dafür sehr viel getan habe ,hatte ich nach der Prüfung das Gefühl ich bin durchgefallen , aber Gott sei dank war es nicht so , habe sogar fast ne 2 geschafft .
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Beitragvon Luckyboy » 15.01.2009 23:24

:twisted: Tja Meister oder Meisterchen ist hier die Frage :twisted:

Der alte Werkschutzmeister musste zur Prüfung noch sein Wissen im Kopf haben, der Meister für Schutz und Sicherheit kann seine Unterlagen mit zur Prüfung nehmen. Dass nimmt wirklich skurrile Ausmaße an. Bei der letzten schriftlichen Prüfung kamen glatt zwei Prüflinge mit einer Stechkarre und vier prall gefüllten Klappboxen mit Ordnern zum Termin.

Armes Deutschland, wo bleiben deine qualifizierten Fachkräfte?

Luckyboy :wink:
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Beitragvon qexco » 16.01.2009 00:32

Luckyboy hat geschrieben:Also ich sitze mit im Prüfungsausschuss. Die Prüfung ist bundeseinheitlich geregelt und daher sind auch die Hilfsmittel zugelassen. Ob die Unterlagen helfen sei mal dahingestellt. Entweder ich weiss etwas oder nicht. Die Zeit um grossartig nachzuschlagen haben die Prüflinge eigendlich gar nicht.


Grundlegenes sollte man wissen, wirds spezifisch hat man in der Praxis eventuell sogar ein Büro wo man in seinen Unterlagen sich die benötigten Infos ziehen kann. Dann muss man halt wissen wo es steht, wo ist da das Drama? Und wenn sie mit nem ganzen LKW voll Lektüre kommen ist noch lange nicht gesagt das die es auch schaffen...
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Beitragvon Sven_S. » 16.01.2009 08:29

Luckyboy hat geschrieben::twisted: Tja Meister oder Meisterchen ist hier die Frage :twisted:

Der alte Werkschutzmeister musste zur Prüfung noch sein Wissen im Kopf haben, der Meister für Schutz und Sicherheit kann seine Unterlagen mit zur Prüfung nehmen. Dass nimmt wirklich skurrile Ausmaße an. Bei der letzten schriftlichen Prüfung kamen glatt zwei Prüflinge mit einer Stechkarre und vier prall gefüllten Klappboxen mit Ordnern zum Termin.

Armes Deutschland, wo bleiben deine qualifizierten Fachkräfte?

Luckyboy :wink:


Der "alte" Werkschutzmeister musste auch noch nicht so viel wissen.
Mit der Neuordnung der Prüfung 2003 wurden einige Ausbildungsinhalte überarbeitet und es kam noch einiges hinzu, bzw. wurde ausgeweitet.

Dies bestätigt mir auch immer wieder das Gespräch mit "alten" Meistern. "Was? Das hatten wir nicht!" kommt oft zur Antwort.

Auch möchte ich der Aussage von qexco zustimmen.

Betreffend unserer AdA-Prüfung schriftlich kann ich nur sagen, dass der gute ältere Herr, der die Prüfung beaufsichtigt hat schon 20 Jahre im Prüfungsausschuß sitzt, die schriftliche Prüfung im Anschluss mit den Worten "So eine Frechheit habe ich in 20 Jahren noch nicht gesehen!" bewertet hat. Die Prüfung war sehr schwer.
Sven_S.
 

Beitragvon Werkschutzremmel » 16.01.2009 11:09

O ne nicht schon wieder diese Nummer der Werkschutzmeister war viel leichter und die Prüfung war so schwer wie noch nie. Regelmäßig zweimal im Jahr bei Vergabe der Prüfungsergebnisse kommt der Pfeffer hoch. :twisted: :twisted:

Ich bin damals (vor 8 Jahren) losgegangen mit der Feststellung die WSFK war ja nicht gerade der Hammer da wird der Meister auch nicht so heftig. Ja scheisse war, die haben uns mit Wissen zugeknallt und wollten das Ganze sogar in der Prüfung wissen. Also ich mußte mich schon relativ häufig über die Bücher hängen und wir hatten Lerngruppen um es zu packen.

Ich gehe davon aus das die Prüfung nicht härter oder leichter war wie alle anderen.

Gruß WR
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Beitragvon Security Patrol » 16.01.2009 11:46

ausbildungszeit???

man muß nur an den prüfungen teilnehmen.

wie man sich die lerninhalte aneignet ist nicht relevant.

wir hatten eine in der prüfung, der hat sich alles selbst beigebracht, durch lecktüre.

die prüfung hat er bestanden, alle achtung.
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Vergleiche hinken

Beitragvon Diagolos » 17.01.2009 09:49

So, zu dem Thema Werkschutzmeister war ja leichter und außerdem wurde ja der
Stoff überarbeitet und ausgeweitet folgendes zur Klarstellung:

Ich hatte erst vorgestern ein Gespräch mit einem BL einer größeren Wachfirma
und habe das Thema kurz angeschnitten um seine Meinung zu hören.

Seine Meinung war, der WS Meister lässt sich mit dem MSS nicht vergleichen,
da die Inhalte und Schwerpunkte völlig anders strukturiert sind. Dieser Meinung
schließe ich mich an.

Aus meiner Sicht kommt noch hinzu das der WS Meister für die Unternehmenssicherheit
konzipiert wurde, sprich für den klassischen Werkschutz mit den wichtigen Zusatzaufgaben
Arbeitssicherheit und Umweltschutz.

Der MSS wurde nicht nur überarbeitet sondern er soll im ganzen Sicherheitswesen einsetzbar
sein, auch die Schwerpunkte wurden anders ausgerichtet.

Das gleiche gilt auch für die GSS, die können auch sagen ihre Prüfung ist schwerer als
die der WSFK. Auch der Vergleich hinkt, da bei der GSS der Schwerpunkt auch geändert
wurde. (Serviceorientierung, Brandschutz).
kollegiale Grüsse
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Beitragvon doki » 17.01.2009 16:56

Der Meister für Schutz und Sicherheit ist wesentlich schwieriger zu bestehen als der Werkschutzmeister , das ist FAKT, aber trotzdem mußte man für den Werkschutzmeister auch einiges tun um den zu bestehen , Fakt ist Meister ist Meister ,
ich möchte nicht wissen wie es in 10 Jahren aussieht da wird es mit Sicherheit noch schwieriger sein den Meister zu bestehen da bin ich mir ganz sicher .
Mfg Doki !!!
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Beitragvon Werkschutzremmel » 17.01.2009 18:00

@doki

Nein das ist nicht FAKT, das ist eine Sinnlosaussage wie sie hier mit schöner Regelmäßigkeit kurz nach den Prüfungsterminen aufkommt. Wie Diagolos richtig feststellt, man kann keinen Vergleich ziehen. Die Gewichtung hat sich geändert und damit wurde beim Meister für Schutz und Sicherheit der Fokus anders gesetzt.

Der Werkschutzmeister wurde in den Ursprüngen durch die chemische Industrie geboren, wogegen beim Meister für Schutz und Sicherheit, meines Erachtens, die Urheber bei den großen Sicherheitsdienstleistern zu suchen sind.

Ob sich diese Änderung als sinnvoll herausstellt oder ob durch die "Schnellbesohlung" einiger Bundeswehrabgänger ohne die notwendigen Erfahrungswerte das Ganze nicht zu einer Lightversion verkommt bleibt abzuwarten.

Um eines gleich richtig zu stellen, es geht mir hier nicht um den Standesdünkel (Das ist mir sowas von egal), aber ich finde es extrem anstrengend wenn unsere kleine Berufsbranche es wirklich schafft sich auch noch bei den Qualifiktionen gegenseitig in die Suppe zu spucken.

Da beharken sich WSFK und FKSS und hier bei den Meistern kommt dieser Blödsinn mit schöner Regelmäßigkeit auch wieder. Was soll der Quatsch?

Gruß WR
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Beitragvon qexco » 18.01.2009 23:54

Werkschutzremmel hat geschrieben:O ne nicht schon wieder diese Nummer der Werkschutzmeister war viel leichter und die Prüfung war so schwer wie noch nie. Ich gehe davon aus das die Prüfung nicht härter oder leichter war wie alle anderen.
Gruß WR


Ist halt die besondere Prüfungssituation. Man sitzt drin, hat den Stress und Zeitdruck... Sind dann noch ein oder zwei Fragen dabei wo man absolut keinen Plan hat oder man steht nur auf dem Schlauch war es "die schwerste Prüfung aller Zeiten". Diese Umstände hat man beim lernen eben nicht. Ist halt immer ein subjektives Empfinden.
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Beitragvon königsmark » 21.01.2009 17:56

Nicht jeder, muss Meister werden.
Erfahrung und Wissen zählt um die Dienstleistung sinnvoll umzusetzen.
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Beitragvon qexco » 21.01.2009 22:06

Apropo, 80% Durchfallquote für den ersten Teil für die Vollzeitschüler des BfS München.
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Beitragvon doki » 22.01.2009 18:50

80% mein lieber scholli das ist verdammt viel , die 80% Prozent sind aud die grundlegende Qualifikation bezogen ?
50% Prozent das ist ganz normal beim MSS aber 80 % DAS IST SCHON UNNORMAL ; WORAN LIEG DAS BLOß???
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Beitragvon königsmark » 22.01.2009 21:34

Untersätzung der Prüfung oder nicht richtig gelernt. Normalerweise kommt bei BWL immer Kostenrechnung einen kleinen BAB Betriebsabrechnungbogen, Gesellschaftsrecht was eine GmbH ist, OHG, KG oder GbR. Dann Maschinenzeiten ausrechnen und Volkswirtschaftslehre. Eine beliebte Frage bei BWL ist erklären Sie das Ökomonische Prinzip. Ich denke wall wer sich gut vorbereitet der schafft auch die Prüfung. Egal welche Fragen kommen.
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