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Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

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Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon christoph_hb » 19.07.2015 23:17

Moin,

bei dem einen oder anderen Stellenangebot wird eine einwandfreie SCHUFA gefordert? Ist das üblich?

Der Hintergrund ist mir schon klar .... völlig überschuldeter Mitarbeiter könnte sich berufen fühlen, ein krummes Ding zu drehen ....

Ein sauberes Führungszeugnis sollte ja eigentlich selbstverständlich in der Branche sein. Wobei das ja schon bei der Anmeldung als Wachperson bei der Erlaubnisbehörde nochmals als unbeschränkte Auskunft angefordert wird (zumindest hier in HB so gehandhabt).
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon drago » 20.07.2015 19:34

Ja ist so üblich...........
Ich bin wie bin, die einen kennen mich, die anderen können mich....
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon Herold » 20.07.2015 20:49

@ drago , hat es richtig geschrieben : es ist immer eine Voraussetzung für eine Einstellung in unserer Brache ( GWT ) .Wird jährlich gefordert ; Polizeiliches Führungszeugnis und SCHUFA .
Wenn man jemandem alles verziehen hat, ist man mit ihm fertig
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon christoph_hb » 20.07.2015 21:20

Herzlichen Dank für die Antwort.

Jährlich SCHUFA und Führungszeugnis!?

Das ist ja schlimmer als eine SÜ 2 ...... Die ist nur alle 5 Jahre mit Wiederholung ......
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon Roz » 21.07.2015 06:56

Puhh, finde ich etwas fragwürdig, aber ändern kann man daran nichts. Am Ende entscheidet das jeder Arbeitgeber für sich selbst und man hat keinen Einfluss drauf. Mir ist das Schufa-System einfach ein Dorn im Auge.
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon Nemere » 21.07.2015 10:13

Roz hat geschrieben:Puhh, finde ich etwas fragwürdig, aber ändern kann man daran nichts. Am Ende entscheidet das jeder Arbeitgeber für sich selbst und man hat keinen Einfluss drauf. Mir ist das Schufa-System einfach ein Dorn im Auge.


Das ist nicht fragwürdig, sondern in den Sicherheitsvorschriften des BDGW vorgeschrieben (§ 2 Nr. 4). Da aif diese Sicherheitsvorschriften in der DIN 77200, Absatz 9 verwiesen wird, haben sie den Charakter einer Norm und sind bei Zertifizierungen anzuwenden. Wörtlich heißt es dazu in der DIN 77200:„Als dieser Norm entsprechend gelten solche Geld- und Wertdienstleistungen, die mindestens die Anforderungen in personeller, organisatorischer und sachlicher Hinsicht gemäß den einschlägigen Richtlinien der Sicherheitswirtschaft erfüllen z. B. Sicherheitsstandard der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V.“
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon christoph_hb » 21.07.2015 12:06

Okay. Es ist eine Vorgabe der Zertifizierung durch den BDGW. Dafür eben überdurchschnittliche Stundenlöhne und alle 3 Monate auf Kosten des AG auf den Schießstand.

Dafür kein Gemotze, keine übelriechenden Kunden, keine x-mal geänderten Schreiben, keine Rücksichtnahmen auf politische Eitelkeiten. Keine Justitiarin die sich an Kleinigkeiten aufhängt ...

Dafür lege ich gerne die SCHUFA-Bonitätsauskunft und ein Führungszeugnis vor. Und investier in die Waffensachkunde.
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon D_R » 21.07.2015 13:11

christoph_hb hat geschrieben:Dafür lege ich gerne die SCHUFA-Bonitätsauskunft und ein Führungszeugnis vor. Und investier in die Waffensachkunde.


Ähm.... auch in dem Bereich ist nicht alles Gold, was glänzt.
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon christoph_hb » 21.07.2015 13:29

Ich weiß das .... Bewerbungen in meinem jetzigen Tätigkeitsfeld scheitern daran, dass ich als "überqualifiziert" gelte, da am Ende meiner Laufbahn angekommen und auf Masterstudium um aufzusteigen habe ich keine Lust mehr und irgendwann wird Führung auch zur Last. Dann lieber Quereinsteiger und die Fähigkeit nutzen, schnell lernen zu können und entspannt in eine Prüfung zu gehen.

Es mag komisch klingen, irgendwann ist Schluss mit Lust auf Verantwortung für Ergebnisse ....

Dann lieber Stunden machen und bei Feierabend entspannt nach Hause.
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon Fump » 21.07.2015 14:44

so gings mir woanders hrhrhr....

Mal abgesehen davon das die Schufa auch hochgradig kritisch betrachtet wird..... und JEDER seine Daten jährlich abfragen (kostenlose Selbstauskunft) und die Daten kontrollieren sollte!
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon guardian_bw » 21.07.2015 15:57

Nemere hat geschrieben:
Roz hat geschrieben:Puhh, finde ich etwas fragwürdig, aber ändern kann man daran nichts. Am Ende entscheidet das jeder Arbeitgeber für sich selbst und man hat keinen Einfluss drauf. Mir ist das Schufa-System einfach ein Dorn im Auge.


Das ist nicht fragwürdig, sondern in den Sicherheitsvorschriften des BDGW vorgeschrieben (§ 2 Nr. 4). Da aif diese Sicherheitsvorschriften in der DIN 77200, Absatz 9 verwiesen wird, haben sie den Charakter einer Norm und sind bei Zertifizierungen anzuwenden....


Auch wenn es per Norm und verbandsinternen Regelungen vorgeschrieben ist: Man darf das trotzdem gerne als fragwürdig betrachten.

Zumal gerade die Schufa an sich schon ein eher fragwürdiges Gebilde ist, und die dort vorgehaltenen Daten beliebig interpretierbar sind (und auch schon mal schlichtweg falsch!).
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon christoph_hb » 21.07.2015 16:08

Deshalb empfiehlt sich einmal jährlich die SCHUFA-Auskunft gem. BDSG. Gerne bleiben da mal gekündigte Konten oder Karten übrig, ist dann immer seltsam, wenn die Geschäftsbeziehung mehrere Jahre ist.

Ansonsten gilt eben: "ISSO!".
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon D_R » 21.07.2015 16:37

guardian_bw hat geschrieben:Zumal gerade die Schufa an sich schon ein eher fragwürdiges Gebilde ist, und die dort vorgehaltenen Daten beliebig interpretierbar sind (und auch schon mal schlichtweg falsch!).


Naja, das Produkt der Schufa ist die Risikovorhersage von Verbrauchern. Die Schufa sammelt Daten und anhand dieser Daten wird eine Prognose erstellt. Und diese Prognose nutzen dann die Schufa-Kunden für die Vertragsgestaltung.

Rein theoretisch bedeutet eine negative Prognose aber nicht, dass man einen Vertrag nicht bekommt. Praktisch sieht es aber in unserer Welt (mit Oligopolen) leider anders aus.

Da unsere Welt immer schneller und digitaler wird, gibt es Menschen, die von der Schufa profitieren, in dem sie z.B. Kredite sekundenschnell bekommen, ohne Gehaltsnachweis, etc. Andere bleiben aber auf der Strecke.
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon Nemere » 21.07.2015 18:23

guardian_bw hat geschrieben:Auch wenn es per Norm und verbandsinternen Regelungen vorgeschrieben ist: Man darf das trotzdem gerne als fragwürdig betrachten.
Zumal gerade die Schufa an sich schon ein eher fragwürdiges Gebilde ist, und die dort vorgehaltenen Daten beliebig interpretierbar sind (und auch schon mal schlichtweg falsch!).

Sicher kann jeder das als fragwürdig interpretieren, aber wenn er keine Schufa-Auskunft vorlegt, bekommt er eben den Job nicht - so einfach ist das.
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Re: Bei Bewerbung SCHUFA-Bonitätsauskunft vorlegen?

Beitragvon Senator » 21.07.2015 20:56

Ist im G & W Bereich seit Jahren schon so das Schufa Abfrage erfolgt. Nun haben halt einige Sicherheitsunternehmen es zum "Standard" für sich gemacht. Wer es nicht will muss sich halt ein anderes Unternehmen suchen, das hat Nemere schon richtig geschrieben.
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