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Ungehäuerliches aus dem Bewachunggewerbe

Schusswaffen, Waffensachkunde, Schießstände, Waffenschein, ...

Moderatoren: stinkefuchs, guardian_bw

Ungehäuerliches aus dem Bewachunggewerbe

Beitragvon K.J. » 03.02.2012 12:51

Eine Geschichte, die sich so zuträgt:

Eine Firma, beschäftigt Sicherheitsdienstmitarbeiter mit Waffensachkunde.
Dieser Mitarbeiter erhielt von der Firma eine Waffe, gegen Quittung. Der Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben eine Distanz von ca. 125 KM.
Das zu bewachende Objekt liegt ca. 140 Km vom Auftraggeber entfernt, und ca. 25 KM vom Arbeitnehmer.
So, der Arbeitnehmer ist nur als Aushilfe beschäftigt. Er nimmt die Waffen nach der Arbeit mit nach Hause, und von dort wieder mit zum Objekt.

Der Mitarbeiter hat keinen Waffenschein und auch keine WBK. Werder im Original noch als Kopie. Weder auf sich ausgestellt, noch einen Firmenwaffenschein.

Das ich diesen Zustand natürlich sofort an den zuständigen Sachbearbeiter, mit dem kann ich sehr gut, gemeldet habe ist natürlich selbstredend.

Dieser Auftrag muß bewaffnet durchgeführt werden. Hat ein eingesetzter Mitarbeiter die Waffensachkunde noch nicht, geht er ohne Waffe arbeiten.
Vom Betrug an den Auftraggeber usw. muß ich nicht erklären.

So eine Schweinerei läuft, weil jeder meint irgendwie alles zu jedem Preis machen zu müssen.

Das ist keine Räuberpistole, das ist wirklich so ... aber nun hoffentlich nicht mehr lange.
K.J.
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Beitragvon ghostguard » 03.02.2012 13:54

vedammt wo ist hier der gefällt mir Button :?: :?: :?:
Gruss
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Beitragvon Wolperdinger » 03.02.2012 14:38

:respekt: Zu viele sehen weg.
Grußi

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Beitragvon SecurForce » 03.02.2012 15:25

Wenn die Jungs den Hals nicht voll bekommen - oder einfach nur dumm sind.

Für beide Arten ist kein Platz im professionell betriebenen Gewerbe.


Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen...

- Firma hat bewaffnete Aufträge - also hat sie ein Bedürfniss.

- Firma bekommt einen Waffenschein - wird also für den Markt interessanter.

... und jetzt setzt der Inhaber alles aufs Spiel, weil er sich nicht an einfachste Vorgaben hält und verliert zu Recht...

- den Waffenschein und - wenn der SB ein wenig helle ist, auch noch seine WBK wegen nachgewiesener Unzuverlässigkeit.

Recht so!


Wo lernen die sowas? :roll:


Interessant wäre es mal zu erfahren, wo sich das Ganze abgespielt hat.
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Beitragvon ghostguard » 03.02.2012 15:49

An der Stelle bitte keine Namen oder Fa-Angaben im Forum DANKE



es reicht, dass ich weiß wer es ist

:lol:
Gruss
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Beitragvon K.J. » 03.02.2012 16:22

nö, natürlich nicht....
Vielleicht steht ja mal was in der Presse?
Zu wünschen wär es ja...

sollte ich eine Information erhalten, werde ich nachForum Regel dies kund tun...
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Beitragvon K.J. » 03.02.2012 16:30

@seccurforce

Selbst wenn Sich der Firmeninhaber nach den Vorgaben gehalten hätte, wie soll er denn wenn seine Firma 140 KM weit weg ist,
den Transport der Waffe usw. sicherstellen????

Das ist doch auch ein Knackpunkt. Eine Aushilfe die eine Schußwaffe zu Hause nach Dienst lagert. Ob mir Tresor oder schlimmer sonstwo.
Ich bin als Firmeninhaber verpflichtet den ordnungsgemäßen Verschluß der Waff zu gewährleisten, sowie die Ausgabe und Rücknahme...
Weiter will ich das gar nicht ausführen.

Was ich nicht geschrieben hatte, nach der Kündigung durch den AN hat er die Waffe weiter bei sich gelagert. Erst nach mehrmaligem Auffordern, ist der Fimeninhaber
in die Stadt gekommen und hat die Waffe in Emfpang genommen. Aber nicht beim ehem. AN zu hause. Ne der mußte in die Stadt fahren den der Treffpunkt zur Übergabe war eine Kneipe. Nein kein Witz. So ist das gewesen.

So nun geh ich wie ein Pfadfinder, jeden Tag ne gute Tat, ins WE..
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Beitragvon Wicko » 06.02.2012 06:22

Na dann mal Behörde Informieren !!!!
Der Zahn der Zeit, der schon so manche Träne getrocknet hat, wird auch über diese Wunde Gras wachsen lassen.
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Beitragvon SecurForce » 06.02.2012 07:40

Wäre noch interessant zu wissen, ob die Aushilfe die Waffe führt...

Dies hat zwar keine Auswirkung bezüglich der fehlenden Waffensachkunde, wäre aber wichtig in Bezug auf den Waffenschein.

Gibts da noch weitere Informationen?
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Beitragvon K.J. » 06.02.2012 09:41

Die Aushilfe hat nach eigenen Aussagen die Waffe im Koffer zum Objekt verbracht und dann die Waffe geholstert.
Das Pikante an der Sache, der Wachman steht vor dem Objekt, auf öfffentl. Grund. Und da ist Waffenschein unumgänglich.
Aber auch der Transport ohne WBK.... unglaublich.
Die Waffensachkunde hat er laut Unterlagen. Jedoch bei einem "privaten Anbieter" daraus geht nicht hervor wie die Ausbildung ablief.
Nach Sportschütze oder Bewachung..... Das wird aber geprüft.

JaJa ....
K.J.
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Beitragvon Wicko » 06.02.2012 09:53

Das es sowas gibt ist Erschreckend.

Habe auch schon mal von Geldtransportern gehört die mit Schreckschußwaffe los müssen.
Der Zahn der Zeit, der schon so manche Träne getrocknet hat, wird auch über diese Wunde Gras wachsen lassen.
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Beitragvon SecurForce » 06.02.2012 10:22

Manche Menschen machen sich das Leben unnötig schwer...

Ein klärendes Gespräch mit dem zuständigen SB - vor dem "Einsatz" - hätte hier evtl. geholfen.

- Waffensachkunde gemäß § 7 WaffG für BWT für den Umgang mit der Waffe
- WBK muss er nicht haben für den Transport. Wenn er im WS eingetragen ist, dann könnte er die Waffe schon zu Hause holstern.
- WBK wäre zwar schön, wenn er die Waffe bei sich zu Hause lagern würde - somit wäre zumindest seine Zuverläsigkeit bewiesen. Das würde es dem Amt sehr viel einfacher machen, eine Überlassung der Waffe zur Kenntnis zu nehmen.
- Eintragung im Waffenschein des Gewerbetreibenden sowie das Mitführen des WS + BPA zur Identifizierung, wenn er sich im öffentlichen Raum bewegt.

Kann doch nicht so schwer sein.

Ob er die WSK bei einem privaten Prüfer abgelegt hat - oder bei einem staatlichen - ist eigentlich egal. Wer die staatliche Anerkennung hat, hat sich an diese Richtlinien zu halten - und fertig. Wer dies nicht tut... wegtreten! Klar - es gibt andere Anbieter, doch es soll jeder für sich selbst sprechen. Wer nichts genaues weiß, kommt schnell in den Bereich der üblen Nachrede und der Verleumdung.

The last line of Defence ist ja wohl die genehmigende Behörde, die ja auch die Gelegenheit bekommt, den Prüfungen beizuwohnen und sogar mit zu prüfen (als Beistzer). Wenn sie diese Chance bewusst nicht wahrnehmen - aus welchen Gründen auch immer - und trotzdem die Genehmigungen ausstellen.. was willste da noch sagen?

Sportschützen WSK für BWT geht ja schon mal gar nicht... aber es gab (oder gibt) immer noch Ämter, die waffenrechtliche Erlaubnisse an BWT raugeben, obwohl die nur eine Sportschützen WSK haben.

Die Ausbildung ist festgelegt - zumindest das Minimum... 32 + 8 Stunden. Mehr ist zwar besser - aber nicht immer realisierbar. Weniger... sprechen wir nicht drüber...

In diesem speziellen Fall könnte man jetzt irgendein wirres Konstrukt errichten mit "unselbstständigen Niederlassungen", einem Pseudo-Geschäftsführer und Waffenverantwortlichen etc. um der Firma eine Grundlage für die sichere Lagerung der Waffe zu geben.

EIN Weg wäre mMn erstmal der einzig richtige gewesen: Der Weg zum Sachbearbeiter. Die Situation dargelegt und evtl. Rechtssicherheit durch Auflagen geschaffen. Ich bin mir fast sicher, dass wenn man in einem offenen Gespräch dem SB dargelegt hätte, wäre ein rechtlich sicherer Weg gefunden worden.

Selbst, wenn der Begriff "AUFLAGEN" schon so Manchen die Nackenhaare steigen lässt - in solchen Fällen schaffen sie Sicherheit für alle Beteiligten.

Dies setzt allerdings ein "gesundes" Verhältnis zu seinem Amt voraus.

Man, wasn Chaostrupp...
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Beitragvon K.J. » 06.02.2012 11:49

- Waffensachkunde gemäß § 7 WaffG für BWT für den Umgang mit der Waffe, RICHTIG!!!

- WBK muss er nicht haben für den Transport. Wenn er im WS eingetragen ist, dann könnte er die Waffe schon zu Hause holstern. FALSCH!! Waffenschein berechtigt nur zum Führen, klärt jedoch nicht die Besitzverhältnisse. Die WBK muß mitgeführt werden. Ob mit Überlassungsvereinbahrung, oder mit eingetragenem Name auf der WBK ist Auflagenssache.

- WBK wäre zwar schön, wenn er die Waffe bei sich zu Hause lagern würde - somit wäre zumindest seine Zuverläsigkeit bewiesen. Das würde es dem Amt sehr viel einfacher machen, eine Überlassung der Waffe zur Kenntnis zu nehmen. SIEHE PUNKT ZUVOR.

- Eintragung im Waffenschein des Gewerbetreibenden sowie das Mitführen des WS + BPA zur Identifizierung, wenn er sich im öffentlichen Raum bewegt.
FALSCH: Plus WBK, Erläuterung siehe Punkte zuvor.

Es ist leider of die Falsche Meinung, Waffenschein schließt WBK mit ein die ist aber nicht der Fall.

Tiefer möchte ich nicht gehen.

Wer die staatl. Annnerkennung hat, macht ausnahmslos die Unbterrichtung für BWT? Respekt vor dieser Aussage. Ich möchte nicht alle "privaten" schlecht reden, aber leider habe ich bisher nie richtig was positives gehört. Eher viel negatives.
Meine Meinung, wer die Waffensachkunde machen möchte, sollte die Prüfung bei einer staatl. Stelle machen. Die ist generell gültig, auch im europäischen Ausland. Und da kann man nichts drann rütteln.
K.J.
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Beitragvon SecurForce » 06.02.2012 12:32

Wer eine Waffe führt, muss

1.
seinen Personalausweis oder Pass und

a)
wenn es einer Erlaubnis zum Erwerb bedarf, die Waffenbesitzkarte oder, wenn es einer Erlaubnis zum Führen bedarf, den Waffenschein,
b)
im Fall des Verbringens oder der Mitnahme einer Waffe oder von Munition im Sinne von § 29 Abs. 1 aus einem Drittstaat gemäß § 29 Abs. 1, § 30 Abs. 1 oder § 32 Abs. 1 den Erlaubnisschein, im Falle der Mitnahme auf Grund einer Erlaubnis nach § 32 Abs. 4 auch den Beleg für den Grund der Mitnahme,
c)
im Fall des Verbringens einer Schusswaffe nach Anlage 1 Abschnitt 3 (Kategorien A bis D) gemäß § 29 Abs. 1 oder § 30 Abs. 1 aus einem anderen Mitgliedstaat den Erlaubnisschein dieses Staates oder eine Bescheinigung, die auf diesen Erlaubnisschein Bezug nimmt,
d)
im Fall der Mitnahme einer Schusswaffe nach Anlage 1 Abschnitt 3 (Kategorien A bis D) aus einem anderen Mitgliedstaat gemäß § 32 Abs. 1 bis 3 den Europäischen Feuerwaffenpass und im Falle des § 32 Abs. 3 zusätzlich einen Beleg für den Grund der Mitnahme,
e)
im Fall der vorübergehenden Berechtigung zum Erwerb oder zum Führen auf Grund des § 12 Abs. 1 Nr. 1 und 2 oder § 28 Abs. 4 einen Beleg, aus dem der Name des Überlassers, des Besitzberechtigten und das Datum der Überlassung hervorgeht, oder
f)
im Fall des Schießens mit einer Schießerlaubnis nach § 10 Abs. 5 diese, und

2.
in den Fällen des § 13 Abs. 6 den Jagdschein

mit sich führen und Polizeibeamten oder sonst zur Personenkontrolle Befugten auf Verlangen zur Prüfung aushändigen. In den Fällen des § 13 Abs. 3 und § 14 Abs. 4 Satz 2 genügt an Stelle der Waffenbesitzkarte ein schriftlicher Nachweis darüber, dass die Antragsfrist noch nicht verstrichen oder ein Antrag gestellt worden ist. Satz 1 gilt nicht in Fällen des § 12 Abs. 3 Nr. 1.

In diesem WS des Gewerbetreibenden (dessen Name steht aussen drauf) ist der Name des berechtigten Arbeitnehmers eingetragen.
Es geht grad nicht um den BESITZ sondern ums FÜHREN.
Wenn der AN im Firmen-WS eingetragen ist, dann darf er, wenn keine Auflage dem entgegenspricht, schon beim Verlassen der Unterkunft die Waffe führen.

Eine Überlassungsvereinbarung hat absolut nichts mit dem FÜHREN zu tun sondern nur mit dem Besitz.
Hätte der AN schon eine eigene Waffe - und somit eine WBK, wäre seine Zuverlässigkeit nachgewiesen und es würde weniger bis keine Probleme geben, wenn man bei der Behörde eine entsprechende Genehmigung / Auflage erwirken würde, die eine Überlassung für längere Zeit gestattet. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass die Waffe sicher untergebracht werden kann.

Wer sagt denn, dass der, der die staatliche Anerkennung hat, nur BWT ausbildet und prüft? Das wäre ja noch ok. Aber DER darf ja auch Sportschützen ausbilden und prüfen.

Andersrum wird ein Schuh draus... Interne WSK-Lehrgänge und Prüfungen von Verbänden, die NICHT staatlich anerkannt sind bzw. deren Inhalte weniger vermitteln, als die, die der § 7 WaffG bzw. die AWaffV vorschreibt, sind das Problem. Werden SOLCHE Lehrgänge und Prüfungen für BWT anerkannt, sind Fehler vorprogrammiert.


AWaffV

(1) Die in der Prüfung nach § 7 Abs. 1 des Waffengesetzes nachzuweisende Sachkunde umfasst ausreichende Kenntnisse

1.
über die beim Umgang mit Waffen und Munition zu beachtenden Rechtsvorschriften des Waffenrechts, des Beschussrechts sowie der Notwehr und des Notstands,
2.
auf waffentechnischem Gebiet über Schusswaffen (Langwaffen, Kurzwaffen und Munition) hinsichtlich Funktionsweise, sowie Innen- und Außenballistik, Reichweite und Wirkungsweise des Geschosses, bei verbotenen Gegenständen, die keine Schusswaffen sind, über die Funktions- und Wirkungsweise sowie die Reichweite,
3.
über die sichere Handhabung von Waffen oder Munition einschließlich ausreichender Fertigkeiten im Schießen mit Schusswaffen.

(2) Die nach Absatz 1 nachzuweisenden Kenntnisse über Waffen und Munition brauchen nur für die beantragte Waffen- und Munitionsart und nur für den mit dem Bedürfnis geltend gemachten und den damit im Zusammenhang stehenden Zweck nachgewiesen werden.
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Beitragvon SecurForce » 06.02.2012 12:38

K.J. hat geschrieben:- Waffensachkunde gemäß § 7 WaffG für BWT für den Umgang mit der Waffe, RICHTIG!!!

- WBK muss er nicht haben für den Transport. Wenn er im WS eingetragen ist, dann könnte er die Waffe schon zu Hause holstern. FALSCH!! Waffenschein berechtigt nur zum Führen, klärt jedoch nicht die Besitzverhältnisse. Die WBK muß mitgeführt werden. Ob mit Überlassungsvereinbahrung, oder mit eingetragenem Name auf der WBK ist Auflagenssache.

- WBK wäre zwar schön, wenn er die Waffe bei sich zu Hause lagern würde - somit wäre zumindest seine Zuverläsigkeit bewiesen. Das würde es dem Amt sehr viel einfacher machen, eine Überlassung der Waffe zur Kenntnis zu nehmen. SIEHE PUNKT ZUVOR.

- Eintragung im Waffenschein des Gewerbetreibenden sowie das Mitführen des WS + BPA zur Identifizierung, wenn er sich im öffentlichen Raum bewegt.
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Es ist leider of die Falsche Meinung, Waffenschein schließt WBK mit ein die ist aber nicht der Fall.

Tiefer möchte ich nicht gehen.

Wer die staatl. Annnerkennung hat, macht ausnahmslos die Unterrichtung für BWT? Respekt vor dieser Aussage. Ich möchte nicht alle "privaten" schlecht reden, aber leider habe ich bisher nie richtig was positives gehört. Eher viel negatives.
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Sorry - aber DAS ist der größte Blödsinn, den ich hier gelesen habe.

Waffenrecht ist Bundesrecht. Die WSK gilt bundesweit. Im europäischen Ausland interssiert das Keinen, was du in Deutschland gemacht hast. Jeder Staat hat sein eigenes Waffengesetz. Das einzig europäische ist der Europäische Feuerwaffenpass. Der hat mit Gültigkeiten nichts zu tun - sondern nur mit dem Nehmen von Waffen zu schießsportlichen Veranstaltungen aus, in und durch das deutsche Hoheitsgebiet.
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