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Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Schusswaffen, Waffensachkunde, Schießstände, Waffenschein, ...

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Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon svmohr » 03.01.2014 17:57

Liebe ForumLer,

unser nächster Lehrgangstermin "Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen"gem. §22 AWaffV mit amtlicher Anerkennung für Berufwaffenträger in RHEINBERG / PULHEIM findet statt:

Termin: 01.03.2014
Ort: Pulheim (bei Köln) ODER Rheinberg (bei Duisburg)
Beginn: 10:30 Uhr
Kosten: 285.- Euro zzgl. gesetzl. gelt. MwSt.

Träger/Veranstalter: SV Büro Mohr, Bürener Str. 34a, 59590 Geseke (ACHTUNG! Dies ist nicht die Anschrift des eigentlichen Lehrgangsorts!)

ACHTUNG! Zur Teilnahme müssen gewisse gesetzliche Zugangsvoraussetzungen erfüllt sein!
Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung!

Viele Grüße

Roger
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Re: Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon AA-Tactical-Shooting » 22.01.2014 09:42

Hallo Roger

Stimmt es, dass in Deutschland für den "normalen" Schützen, welcher nicht einer entsprechenden Sicherheitsfirma oder Behörde angehört, das Verteidigungsschiessen verboten ist? Da haben wir es in der Schweiz "noch" sehr gut mit unserem Waffenrecht/Waffengesetz.
Was bietest Du alles an in Euren Kursen?
Wir von AA-Tactical-Shooting bieten Kurse mit Kurz- sowie Langwaffen an und würden uns sehr über Gäste aus Deutschland freuen.
An einem Infoaustausch bin ich immer interessiert. Hast Du eine Homepage?

Freundlicher Gruss aus Bern

Anton

Info zu unseren Kursen findest Du unter: www.aa-tactical-shooting.ch
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web: http://www.aa-tactical-shooting.ch
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Re: Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon svmohr » 22.01.2014 10:10

Hallo Anton,

andere Länder - andere Gesetze. Es ist korrekt, bei uns in Deutschland dürfen nur "waffentragebrechtigte" Personen an solchen Ausbildungen teilnehmen. Dies bedeutet also, wir dürfen nur Mitarbeiter von Unternehmen, die über einen Waffenschein verfügen (und auch zum Führen der Waffe berechtigt sind), Polizeivollzugsbeamte und Justizvollzugsbeamte zulassen. Darüber hinaus noch so genannte "besonders gefährdete Personen" und solche, die eine behördliche Ausnahmegenehmigung vorlegen.

Unsere Internetseite findest Du unter http://www.rogermohr.de.

Viele Grüße

Roger
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Re: Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon AA-Tactical-Shooting » 22.01.2014 10:16

Hallo zusammen

Wir bieten in der Nähe von Bern, Schweiz, diverse Schiesskurse (Verteidigungsschiessen) mit Kurz- oder Langwaffen an. Als ehemaliger und langjähriger Personenfahnder und Polizeiausbilder fliessen die Einsatzerfahrungen in die Kurse ein. Das Schiessen ist praxisbezogen und sehr anspruchsvoll. Wir legen grossen Wert auf Sicherheit und eine stufengerechte Ausbildung.
Infos findest Du unter: www.aa-tactical-shooting.ch

Bei Fragen stehe ich Dir gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

Anton
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Re: Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon Berliner » 24.01.2014 11:11

Sehe ich richtig das dort Rentner oder Aushilfen die Kurse Leiten?
Grüße aus Berlin
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Re: Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon Peter S. » 24.01.2014 11:17

Immernoch besser als die Rentner und Trickschützen, mit denen die VBG an den Start geht... :roll:
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Re: Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon svmohr » 24.01.2014 11:20

Berliner hat geschrieben:Sehe ich richtig das dort Rentner oder Aushilfen die Kurse Leiten?


Hallo "Berliner" - meinst Du unsere Kurse? Die Ausbildungsleiter sind aktive Personenschützer.....
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Re: Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon guardian_bw » 24.01.2014 11:45

Peter S. hat geschrieben:Immernoch besser als die Rentner und Trickschützen, mit denen die VBG an den Start geht... :roll:

Kommt immer darauf an, welche Zielsetzung so ein Lehrgang hat...
"Was ich anpacke, klappt immer..... ...manchmal
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Re: Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon Peter S. » 24.01.2014 13:44

In dem Umfeld mit dem Zielpublikum IMHO nicht, aber grundsätzlich hast Du damit natürlich Recht und letztendlich wollte ich darauf auch eigentlich hinaus.

Der "Rentner" mit solider, ggf. spezieller polizeilicher Schiessausbildung kann genauso gut geeignet sein, wie die "Aushilfe", die im richtigen Leben Personenschützer ist und den Umgang mit der Waffe sehr gut beherrscht und dann noch ein Händchen dafür hat, das Ganze Dritten zu vermitteln (meineserachtens neben der eigenen fachlichen Qualifikation eine der wichtigsten Fähigkeiten eines Ausbilders).

Dagegen stehen dann die ganzen selbsternannten Schiessausbilder, die irgendwann bei der Bundeswehr mal eine grenzwertig fragwürdige Ausbildung genossen haben oder evtl. sogar nur (mit etwas Glück sogar erfolgreiche) Sportschützen sind und dann meinen, Berufswaffenträger ausbilden zu können und müssen oder selbst irgendwann mal irgendeine Ausbildung genossen haben und/oder sich mit ein paar Magpul-DVDs (weiter)gebildet haben.
Nicht, dass die das nicht evtl. auch gut hinbekommen können; die Frage ist halt, wie man da als Interessent vorab die richtigen Ausbilder von den Nieten unterscheiden können soll. Im Gegenzug ist das Schlechtreden auch nicht der richtige Ansatz, denn es kann sich ja tatsächlich um einen der (zugegebenermaßen selteneren) guten Ausbilder halten! :arrow: :?:
Entweder hat man seine Kontakte und bekommt ensprechende Empfehlungen oder man setzt im dümmsten Fall halt ein paar hundert bis tausend Euro in den Sand.

Leider gibt es in Deutschland keine einheitlichen Qualifikationskriterien eines "Schiessausbilders", so dass sich im Zweifelsfall fast jeder Depp so nennen kann - und manche es leider auch tun.
Polizeien, Behörden und Bundeswehr kochen da jeweils ihre eigenen Süppchen und selbst innerhalb einer Behörde gibt es verschiedene Strömungen und Spezialisierungen, die dann nochmals eigene Verfahren und Techniken ausbilden. Im Zivilen ist das Ganze dann noch viel unreglementierter und "Ausbilder", "Schiessausbilder" und "Sachverständiger" kann sich (zumindest letztes je nach Grad mit evtl. nicht unerheblichem Aufwand verbunden) nennen.
Eine staatliche Anerkennung für einen Sachkundelehrgang nach WaffG zu erhalten ist tatsächlich schwieriger als sich als Schiessausbilder zu "etablieren" (in Anführungszeichen, da eine Webseite, Werbung und Forenauftritte ja nicht automatisch bedeuten, dass man auch Kunden hat und tatsächlich was durchführt womit man auch Geld verdient). Und das bei IMHO deutlich schwerwiegender Verantwortung, jemandem das verantwortungsgerechte Verteidigungsschiessen beizubringen statt nur ein paar Grundlagen zum Erlangen eines Grundlagenzertifikates.

Und auch wenn es in Deutschland durchaus einige namhafte Ausbilder (und sicherlich auch ein paar weniger bekannte, die aber dennoch gut sind) gibt, besteht dann immernoch das Problem, dass viele davon... äh... naja... Alphatierchen sind ( :mrgreen: ), die nicht immer akzeptieren, dass auch noch andere in "ihrem" Revier wildern bzw. teilweise ihre Lehre als die einzig richtige verstehen.

Schön wäre es natürlich, wenn es von irgendeiner berufenen (und auch geeigneten, aber alleine daran wird es schon scheitern...) Stelle irgendwelche Vorgaben gäbe, die für die Bezeichnung "Schiessausbilder" irgendwelche Mindestkriterien definieren würde - das sollte dann aber das schwammige Geschwurbsel der BGV C7 deutlich übersteigen. Aber da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedanken...

@ Roger: Ich glaube, er wird wohl eher Anton meinen
Peter S.
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Re: Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon svmohr » 24.01.2014 14:00

Hallo Peter,

davon gehe ich aus. Die Tatsache, dass es rechtlich keine genauen Grundlagen hierzu gibt ist bedauernswert, da stimme ich Dir zu.

Auch was die Spezialisierung verschiedener Ausbildungsmethoden angeht, gebe ich Dir völlig Recht. Ähnlich wie im Kampfsport - da schwört jeder auf einen anderen Stil (übrigens: damit kenne ich mich überhaupt nicht aus).

Unserem Unternehmen ist zumindest nach einer langwierigen und kostenaufwendigen Prüfung eine behördliche Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Durchführung der Ausbildungen und entsprechenden Kurse erteilt worden. Das ist zwar nicht viel als Beleg dafür, auch aus behördlicher Sicht alles im Sinne des Waffenrechts zu tätigen, aber immerhin überhaupt etwas.

Viele Grüße

Roger
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Re: Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen

Beitragvon Peter S. » 24.01.2014 15:14

Das ist auf alle Fälle auch schon mehr, als einige andere Anbieter diesbezüglich vorweisen können. :!:

Manch' einer ignoriert bei seinen Angeboten die Regularien aus WaffG bzw. AWaffV gekonnt, andere umgehen sie durch Ausweichen in's Ausland (weil sie sie nicht erfüllen können oder wollen) und wieder andere nutzen die rechtlichen Grenzen bis zur Belastbarkeit aus, was zwar grundsätzlich in Ordnung ist, im dümmsten Fall aber problematisch werden kann.

Dahinter steht auch das Problem, dass wir zwar eigentlich ein Waffengesetz haben, aber 16 Bundesländer, über 10.000 Gemeinden und etwa örtlich zuständige 550 Waffenbehörden sorgen für eine Mannigfaltigkeit von Auslegungen verschiedenster... ich nenne es mal "Härtegrade" mit unterschiedlichsten Maßstäben an die Anforderungen an eine bestimmte Genehmigung.

Ich meine im Übrigen nichtmal zwangsläufig rechtliche Grundlagen, ich wäre ja schon mit einem selbstauferlegtem Regelwerk irgendeines Verbandes zufrieden, der soetwas zusammen mit seinen (freiwilligen) Mitgliedern erarbeitet und dann als Zertifizierungsrichtlinie vorgibt, um eine gewisse Vergleichbarkeit zu gewährleisten (siehe analog die staatliche SeeBewachV, die in diesem Bereich tätigen Unternehmen in Punkto Sachkunde, Teamzusammenstellung und Ausrüstung eine gewisse Mindestnorm vorgibt) - und das ausnahmsweise mal nicht, um mit dieser Zertifizierung nur Geld zu verdienen (man kann ja noch träumen). Sowas kann dann auch leben, an aktuelle Bedürfnisse und Erkenntnisse angepasst werden, die (freiwilligen) Mitglieder könnten sich regelmäßig austauschen,...

Dabei sollte niemand gezwungen werden, sich daran zu beteiligen oder sich dran zu halten, das müsste nur so gut und selbsterklärend sein, dass jeder damit in Verbindung gebracht werden will und dadurch eben sagen kann, dass er sich an gewisse Grundsätze hält und gewisse Voraussetzungen erfüllt, was letztendlich einem Interessenten zugute kommt. Damit könnte man vor Behörden dann auch sauber argumentieren, wenn man das eine oder andere Bedürfnis begründen muss bzw. könnte dadurch nachweisen, dass man eine transparente, saubere und nach einheitlichen Kriterien definierte Dienstleistung erbringt.

Wie gesagt, es ist fast Wochenende, da wird man ja noch ein wenig träumen dürfen... :roll: :wink:
Peter S.
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