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Rechtsschutz für Bewachungsunternehmen ?

Schadenfälle, Ausschlüsse, Deckungsumfang der unterschiedlichen Anbieter usw.

Rechtsschutz für Bewachungsunternehmen ?

Beitragvon Anwander/ Confirmo » 25.11.2013 12:16

Spezial – Strafrechtsschutz für Bewachungsunternehmen nur über Rahmenvertrag!

Bewachungsunternehmen haben sich öfter als die überwiegende Mehrheit der Berufsausübenden mit dem Vorwurf der Verletzung von Strafvorschriften auseinander zu setzen.
Dies nicht etwa, weil Bewachungsunternehmen „typische Straftäter“ sind, sondern vielmehr, weil der Beruf es einfach mit sich bringt, daß tägliche Tatverdächtige festgestellt werden und es gelegentlich zu körperlichen Auseinandersetzungen kommt. Hier liegen Notwehr oder Nothilfe einerseits und strafbares Verhalten anderseits zwangsläufig nah beieinander.
Dieses Risiko sticht im Bereich des Personenschutzes hervor, wo entschlossenes Eingreifen zugunsten der zu schützenden Person zum beruflichen Selbstverständnis gehört. Leicht kommt es hier zu Personenschäden und infolge dessen zu Geltendmachung von Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüchen gegen Bewachungsunternehmen wie auch zu Strafanzeigen – um nur einige zu nennen- wegen:
Körperverletzung, Nötigung, Freiheitsberaubung, Unterlasse Hilfeleistung, Beleidigung/ üble Nachrede

Damit beginnt die Ermittlungstätigkeit der Staatsanwaltschaft. Das „Damoklesschwert“ des Staatsanwaltes stellt für den beschuldigten Bewacher eine erhebliche persönliche Belastung dar und belegt außerdem das jeweilige Bewachungsunternehmen, aber auch das gesamte Gewerbe mit negativen Image. Hier steuern Personen, die sich geschädigt oder in ihren Rechten verletzt fühlen, in Ihrer Zusatzfunktion als Nebenkläger noch das Ihrige dazu bei, dass ein Ermittlungsverfahren möglichst zu Lasten des Beschuldigten bis zur Verurteilung getrieben wird.
Folglich kann ein Strafverfahren mit allen nachteiligen Folgen regelrecht ausufern. Dies gilt es zu verhindern. Das heißt: Hier muss es das Ziel des Beschuldigten sein, gegenüber der Staatsanwaltschaft eine Waffengleichheit herzustellen. Waffengleichheit heißt: Beauftragung qualifizierter Strafverteidiger. Anwaltskosten im Bereich des hier besprochenen Risikos liegen erfahrungsgemäß bei 150 bis 250 € je Stunde. Eine Vertretung in der Hauptversammlung kommt leicht auf 1.500 € pro Tag. Je nach Länge des Ermittlungsverfahrens baut sich allein an Anwaltskosten schnell ein Kostenvolumen im Bereich von über 5.000 € auf. Erhebliche zusätzliche Kosten wie Zeugen-, Gerichts-, Sachverständigen- und Nebenklagenkosten sind hier noch nicht eingerechnet. Festzuhalten bleibt auch, dass selbst bei einer Verfahrenseinstellung die Kosten von der Staatskasse nicht getragen werden. Vielmehr trägt dies in jedem Fall der Beschuldigte.
Das Kostenrisiko eines Strafverfahrens stellt sich hinsichtlich des Ablaufs und Umfangs stets als unkalkulierbar dar. Zur Absicherung dieses Kostenrisikos entstand eine Spezialpolice / Rahmenvertrag mit einem großem Versicherer. Sowie eine Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Rechtsanwaltskanzlei.
Schöne Grüße, Anwander/Confirmo
Anwander/ Confirmo
Wachmann
 
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