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Mehrarbeitszuschlag

Hier geht es um das Thema Entlohnung, Zuschläge, Arbeitsverträge usw.

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Re: Mehrarbeitszuschlag

Beitragvon Syrischerfuchs » 22.09.2016 19:37

Lach Bereitschaftszeiten sowas darfste keinem Arbeitgeber sagen!

Welche Firma zahlt denn für Bereitschaftszeiten ?


Bei uns kommen Dienstpläne via Email / man sollte via Telefon erreichbar sein " kann " sich spontan ändern der Ablauf! allein schon das man eine Dienstplanänderung via Email bekommt stellt Bereitschaftsdienst dar! Allerdings gibt es dafür kein Pfennig mehr Kohle!
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Re: Mehrarbeitszuschlag

Beitragvon Frank » 22.09.2016 20:04

Hallo,

entschuldige Bitte, aber auf welchem Planeten lebst und arbeitest du ??

Bereitschaftszeiten

gibt es in fast jeder Branche und diese finden sich in etlichen Tarifverträgen geregelt.


Das
allein schon das man eine Dienstplanänderung via Email bekommt stellt Bereitschaftsdienst dar!

ist zum B. Quatsch.
Die Zusendung eines Dienstplanes per Email ist heutzutage eigentlich der Standard und hat mit Bereitschaft überhaupt nichts zu tun.

Offensichtlich fehlen dir wohl die Grundlegende Kenntnisse des Arbeitsrechtes.

Ich empfehle dir einmal den Besuch eines Seminares der Gewerkschaft,wo du darüber aufgeklärt wirst, was wie im Arbeitsrecht so alles abläuft.
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Re: Mehrarbeitszuschlag

Beitragvon Syrischerfuchs » 23.09.2016 00:57

Wer dem Arbeitgeber 24Std./7 Tage die Woche via Email/ Telefon zur verfügung stehen soll, arbeitet quasi auch wenn er zuhause ist ! ;) wenn ich nicht ans Telefon ran gehe bzw. nicht stündlich mein Email Postfach kontrolliere ( was ja schon Arbeitszeit ist wenn ich Dienstliche Emails lese und Anrufe beantworte ) ob ein neuer Dienstplan vorhanden oder irgendwelche änderung im Ablauf sind, dann ist man auf einem alten Stand dasheißt z.B. man fährt zum falschen Objekt zur falschen Uhrzeit etc. und kassiert später eine Abmahnung!

Normal müsste das alles extra vergütet werden! Wird es aber nicht
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Re: Mehrarbeitszuschlag

Beitragvon guardian_bw » 23.09.2016 05:30

1. Die in 12h-Schichten zwingend erforderliche Arbeitsbereitschaft ist als Arbeitszeit zu werten (auch wenn während der Arbeitsbereitschaft eben gerade nicht Arbeit geleistet wird, sondern nur für diese bereit gehalten wird) und auch entsprechend wie tatsächliche Arbeit zu entlohnen.

2. Arbeitsbereitschaft ist eine bestimmte Form der Bereitschaft, die am Arbeitsplatz direkt abgehalten wird. Die einschlägige Definition dürfte hoffentlich hinlänglich bekannt sein.

3. Wegen 1. und 2. zählen die in den 12h-Schichten enthaltenen Zeiten der Arbeitsbereitschaft natürlich voll, und damit auch zu berücksichtigen wenn es um den Mehrarbeitszuschlag geht.

4. Dienstplan per Email oder Anruf ist natürlich keine Bereitschaft. Zudem ist ein Dienstplan bzw. dessen Änderung auch rechtzeitig mitzuteilen. Die Rechtsprechung geht hier von grundsätzlich 4 Tagen vorher aus (ich hoffe, es ist bekannt was "grundsätzlich" bedeutet). Es sei denn, es handelt sich um ein Beschäftigungsverhältnis, das "Arbeit auf Abruf" beinhaltet.
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Re: Mehrarbeitszuschlag

Beitragvon Syrischerfuchs » 23.09.2016 08:13

Zu 4.

Ich bekomme meine Dienstplan änderung via Email bzw. Anruf kurzfristig wenige Stunden vorher mitgeteilt!

Von 3-7 Stunden oder höchsten einen Tag !


Die Realität sieht leider so aus !
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Re: Mehrarbeitszuschlag

Beitragvon saw1977 » 24.09.2016 20:17

Syrischerfuchs hat geschrieben:Zu 4.

Ich bekomme meine Dienstplan änderung via Email bzw. Anruf kurzfristig wenige Stunden vorher mitgeteilt!

Von 3-7 Stunden oder höchsten einen Tag !


Die Realität sieht leider so aus !


Es gibt immer wieder Mitarbeiter welche alles über sich ergehen lassen und alles mitmachen, noch dazu nicht das nötigste Wissen zu Arbeitsrecht und Arbeitsschutz haben geschweige denn was ihr eigenes Recht ist und somit haben die "schwarzen Schafe" es noch einfacher:

Nun bin ich fast verleitet Dich zu fragen....... ach ich lasse s
;-)
Gruß saw1977

wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten ^^
hier noch ein paar Satzzeichen ....,,,,,!!!!!!??????
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