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Mindestlohn im Bewachungsgewerbe

Hier geht es um das Thema Entlohnung, Zuschläge, Arbeitsverträge usw.

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zuschläge

Beitragvon Senne » 02.06.2011 05:34

hi,

wie sieht es denn mit sonderzuschlägen (nacht, sonn- und feiertag) aus? bei mir in thüringen
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Beitragvon Tom511 » 31.07.2011 14:39

Kann mir jemand sagen, wie weit der Mindestlohntarif im Geld- und Wertbereich ist? Gibts da schon ein Datum für Inkrafttreten?

Hab den ganzen Thread gerade nicht gelesen. Daher entschuldigt bitte, falls es auf den Seiten vorher irgendwo steht.

Tom
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Beitragvon guardian_bw » 31.07.2011 15:01

In Kraft ist er bereits... lediglich die Allgemeinverbindlichkeitserklärung und damit rechtliche Stellung als Mindestlohn im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes steht noch aus.

Verdi-Mitglieder, die bei einem im BDGW organisierten Unternehmen beschäftigt sind, könnten also auf jeden Fall schon auf die normale Tarifbindung verweisen und auf entsprechende Anwendung des Tarifvertrags bestehen.
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Beitragvon Tom511 » 17.01.2012 20:38

Gibts denn was neues im Bezug GWT Mindestlohn? Hat er nun mehr Chancen, wenn Prosegur diesen einhält?
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Beitragvon EPSler » 26.01.2012 17:07

Hallo zusammen,

weiß irgend jemand wo man die akt. Lohntarifübersicht für Rheinland-Pfalz herbekommt, ohne bei den GEwerkschaften bezahlen zu müssen. Das I-Net ist da ja sehr veraltet. Gerade die WSFK und GFSS würden hier interessieren.

Gruss EPSler
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Beitragvon icemann1903 » 03.02.2012 10:12

hey!!!

ich ha da zwei tabellen. da steht für die ganzen bundesländer alles drin.

wer interesse hat einfach persönliche mail schicken.

das ist einmal die entgeld übersicht und die manteltarif übersicht.
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Re: Mindestlohn im Bewachungsgewerbe

Beitragvon Tom511 » 03.04.2012 17:54

Gleiche Frage fast drei Monate später nochmal?

GWT Mindestlohn. Gibts was neues?
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Re: Mindestlohn im Bewachungsgewerbe

Beitragvon Mickey_Knox#937 » 09.06.2012 14:37

Nix......Der deutsche Wachmann iss wie immer der Dumme, solang er sich net dagegen wehrt.

Wir ham nur dicke Muskeln, aber kein Hirn im Schädel.... :mrgreen:

Kommen auch mit wenig Geld aus wie es scheint.

Können ja Feuer machen und Wild jagen falls die Intelligenz reicht.

Aber na ja...... Lieber 16 Stunden maloochen, den dämlichen Staat füttern und weiter spurren......


Es ist die Gemeinschaft, die uns Stark macht.... Aber der dumme Deutsche kapiert es nicht und verreckt... :mrgreen:

Wehren tut sich ja keine Sau dagegen....

Und nun, werd ich warscheinlich gesperrt und mein Wahrheitsbeitrag verschoben, weil ich Recht hab und irgend so nen Schisser (der sich angepisst fühlt, und warscheinlich selbst nen eigenes Unternehmen führt) dies schon vor nem User gelesen hat......

Dummdeutschland HURRA!!!! :mrgreen:
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Re: Mindestlohn im Bewachungsgewerbe

Beitragvon stinkefuchs » 10.06.2012 20:04

Mickey_Knox#937 hat geschrieben:Nix......Der deutsche Wachmann iss wie immer der Dumme, solang er sich net dagegen wehrt.

Wir ham nur dicke Muskeln, aber kein Hirn im Schädel.... :mrgreen:

Kommen auch mit wenig Geld aus wie es scheint.

Können ja Feuer machen und Wild jagen falls die Intelligenz reicht.

Aber na ja...... Lieber 16 Stunden maloochen, den dämlichen Staat füttern und weiter spurren......


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Wehren tut sich ja keine Sau dagegen....

Und nun, werd ich warscheinlich gesperrt und mein Wahrheitsbeitrag verschoben, weil ich Recht hab und irgend so nen Schisser (der sich angepisst fühlt, und warscheinlich selbst nen eigenes Unternehmen führt) dies schon vor nem User gelesen hat......

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Was immer Du nimmst - ich rate dringend eine andere Dosierung an. Geh zum Arzt und lass Dich neu einstellen. Normal ist das nicht...
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Re: Mindestlohn im Bewachungsgewerbe

Beitragvon Mickey_Knox#937 » 11.06.2012 12:42

Normal ist es nicht, wie der deutsche Michel mit sich umspringen lässt.

Das ist meine Meinung. Ich hoffe, dass in Deutschland wenigstens noch Meinungsfreiheit herrscht.

Wer soll denn von solchen Niedriglöhnen leben.

Die Betreiber solcher Firmen sollten sich was schämen. Denn so ne Zahlungsmoral ist nicht normal. Was immer die auch genommen haben....... Auch die Geizdroge ma runterfahren. :roll:

Na.... aber was red ich...... Scheinen ja alle hier zufrieden zu sein mit ihren paar Kröten. Traut sich nur keiner was zu sagen. :mrgreen:
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Re: Mindestlohn im Bewachungsgewerbe

Beitragvon stinkefuchs » 11.06.2012 16:03

Mickey_Knox#937 hat geschrieben:Normal ist es nicht, wie der deutsche Michel mit sich umspringen lässt.
Bitte nicht immer verallgemeinern. Es geht auch ohne Kraftausdrücke und auf normalem Level.

Mickey_Knox#937 hat geschrieben:Das ist meine Meinung. Ich hoffe, dass in Deutschland wenigstens noch Meinungsfreiheit herrscht.
Das ist so´n typischer Krempel - die Meinungsfreiheit gibt es. Aber nur gegenüber der Regierung, nicht gegenüber "normalen Mitbürgern".

Mickey_Knox#937 hat geschrieben:Wer soll denn von solchen Niedriglöhnen leben.

Die Betreiber solcher Firmen sollten sich was schämen. Denn so ne Zahlungsmoral ist nicht normal. Was immer die auch genommen haben....... Auch die Geizdroge ma runterfahren. :roll:
Machen wir mal reinen Tisch - die Löhne werden in den Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung ausgehandelt. Somit trifft die Schuld nicht immer die "bösen" Arbeitgeber, sondern auch die Gewerkschaften.

Mickey_Knox#937 hat geschrieben:Na.... aber was red ich...... Scheinen ja alle hier zufrieden zu sein mit ihren paar Kröten. Traut sich nur keiner was zu sagen. :mrgreen:
Zumindest schließt sich niemand Deinen Stammtischparolen an... Alleine schon die häufig wiederholte Aussage
Mickey_Knox#937 hat geschrieben:Und nun, werd ich warscheinlich gesperrt und mein Wahrheitsbeitrag verschoben, weil ich Recht hab und irgend so nen Schisser (der sich angepisst fühlt, und warscheinlich selbst nen eigenes Unternehmen führt) dies schon vor nem User gelesen hat......
führt dazu, dass man irgendwann einfach nicht mehr genau liest, in welche Richtung die Reise gehen soll.
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Re: Mindestlohn im Bewachungsgewerbe

Beitragvon Zenturion » 11.06.2012 23:52

es liegt am "deutschen Michel" selbst, ob sich etwas verbessert oder nicht

ob die Gewerkschaften aus der reinen Zweckgemeinschaft mit den Arbeitgebern zu einer starken Interessenvertretung werden, oder ob sie "Alibipartner" bleiben, die der Arbeitgeberverband braucht, um gesetzliche Öffnungsklauseln zum Nachteil der Beschäftigten nutzen zu können

als populärstes Beispiel seien hier nur mal die 12-Std-Schichten genannt, die ohne Tarifvertrag gesetzlich gesehen gar nicht möglich wären

es ist schon erstaunlich, daß gerade in Branchen, die es aufgrund der niedrigen Löhne besonders nötig hätten, der Organisationsgrad in Gewerkschaften besonders niedrig ist

so gesehen verstehe ich schon, wenn den einen oder anderen mal der wilde Zorn packt............
Fachleute wirken auf Laien aus verständlichen Gründen unverständlich.
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Re: Mindestlohn im Bewachungsgewerbe

Beitragvon Mickey_Knox#937 » 12.06.2012 07:57

So ist es......

Und bei uns waren sogar 16 Stunden an der Tagesordnung. Die 12 Stunden gab es nur am Wochenende.

Wenn man sowas 5 Jahre lang mitgemacht hat, dann reicht es einem schon mal.

Es hieß immer nur, wenn es Euch net passt..... da iss die Tür.
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Re: Mindestlohn im Bewachungsgewerbe

Beitragvon stinkefuchs » 12.06.2012 09:07

Mickey_Knox#937 hat geschrieben:Wenn man sowas 5 Jahre lang mitgemacht hat, dann reicht es einem schon mal.

Es hieß immer nur, wenn es Euch net passt..... da iss die Tür.
Dazu braucht es eigentlich aber doch keine fünf Jahre - und die Aussage mit der Tür gibt es auch in jedem anderen Beruf.

Unabhängig davon, was ich persönlich über das Lohnniveau in diesem Gewerbe denke, aber die "nackten Zahlen" werden in aller Regel vor der Arbeitsaufnahme ausgehandelt. Auch wird im Vorfeld abgesprochen, welche Dienste man wo verrichten soll. Wer den Vertrag unterschreibt, fünf Jahre Bockmist mitmacht und nur nörgelt ohne selbst was zu verändern, ist nicht besser als die Arbeitgeber, die Gewerkschaften und der Arbeitgeberverband.

Ich bin auch nicht mit allen Zu- bzw. Umständen einverstanden, aber die ewige Hetzerei ohne Ideen oder den entscheidenden Schritt zur Veränderung kann ich nicht nachvollziehen.

Die Mitarbeiter können und sollten sich vielleicht auch organisieren. Zumindest dann, wenn bestimmte Dinge aus der Spur laufen.

Ein häufiges Problem ist aber die Engstirnigkeit. Es gibt genug Unternehmen, in denen negative Punkte durch positive Punkte deutlich ausgeglichen werden. Von den positiven Punkten spricht aber niemand, die nimmt man als Selbstverständlichkeit hin. War ja schon immer so.

Auf den negativen Punkten wird rumgeritten. Das ist auch nachvollziehbar, weil menschlich. Nur sollte die Engstirnigkeit mal abgestellt werden und jeder sollte sich (neudeutsch) "selbst reflektieren".

Wenn mir als Arbeitgeber einzelne Leute immer und ausschließlich etwas abverlangen und Hetze betreiben, ohne dabei die Dinge zu sehen oder zu erwähnen, was man "selbstverständlich" für sie tut, ist es auch hier einfach nur menschlich und nachvollziehbar, dass man irgendwann einfach nur nach "Schema F" handelt. Es gibt Spielregeln, die von beiden Parteien eingehalten werden müssen. Wenn der Arbeitgeber sich nicht an die Regeln hält, gibt es genug Möglichkeiten, seinen Hintern aus der Misere zu ziehen. Wenn sowas konsequent umgesetzt wird, erledigt sich die Sache über kurz oder lang von ganz alleine.

Mißstände kann man anprangern - aber bitte da, wo sie stattfinden. Eine generelle Hetze (i.S. von "alles scheiße") gehört sich einfach nicht. Die Gesamtsituation wird auch nicht besser oder "richtiger", wenn man mit Kraftausdrücken und Pöbeleien startet.

Dienste von 16 Stunden dürften ja nunmal die absolute Ausnahme darstellen. Wir hatten sogar 24 Stunden, ganz offiziell. Oder deutlich weniger als die elf Stunden Luft zwischen den Diensten - es gab aber einen Ausgleich. So hat es zwar erstmal einen negativen Charakter, aber wenn man mal über den Tellerrand blickt, findet man auch heute noch Bereiche, in denen es so läuft - und das sogar auf Wunsch der Beschäftigten! Unvorstellbar...

Wenn es zu gravierenden Problemen kommt, muss agiert werden. Aber systematisch und nicht "aus dem Bauch heraus". Es gibt genug Anlaufstellen, die auch reagieren, wenn es nachweislich falsch läuft. Die Kontaktaufnahme steht jedem frei.

Aber genauso steht es jedem frei, die sprichwörtliche Tür zu öffnen und dem Arbeitgeber den Rücken zu zeigen...
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Re: Mindestlohn im Bewachungsgewerbe

Beitragvon sternl » 12.06.2012 18:56

Hallo Zusammen!

Mal Hand aufs Herz, ja es ist nicht immer schön!
Ich hab keine Firma, ziehe bei "uns oben" aber vetretungsweise ebenso die Strippen...
Der dort gewonnene Einblick / die logischerweise erlangten Informationen führen u.a. auch dazu, dass man so einige vermeindliche auf des Arbeitgebers Mist gewachsenen Mißstände mit völlig anderen Augen betrachtet!
Versuch euch mal die ganze Thematik von der anderen Seite aus vorzustellen!
Überdies, rechtskonform gehts meistens ab - dennoch ist keiner zufrieden...
Thema Dienstzeit: ich persönlich bin ein Anhänger der zwölf Stunden, denn es macht einen riesen Unterschied ob man für sein Stundenoptimum 20 oder gar nur 14 Tage arbeiten darf / muss! Mal ehrlich, ein paar Tage MEHR frei sind doch besser als, lapidar ausgedrückt, zwei Stunden eher daheim - der Tag ist doch weitestgehend gelaufen, so oder so!
P.S. das ArbZG lässt in §7(1) eindeutig Ausnahmen zu und es gibt nicht sooooo viele Posten als z.B. Werkschützer, wo man nicht von "Arbeitsbereitschaft" reden kann, oder?
Außerdem ist anzumerken, dass die bestehenden Probleme weitestgehend überall vorzufinden sind, sie heißen nur überall anders - das ist also auch nicht wirklich immer der Faux pas des bösen bösen Arbeitgebers!!!

Ich geb dem Fuchs im vollen Umfange Recht!
Jedes Schiff was dampft und segelt, braucht einen der die Sache regelt!
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