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Hightech Einbrüche

Technik, NSL, EMA, BMA, Videoüberwachung und Co

Moderator: stinkefuchs

Hightech Einbrüche

Beitragvon D_R » 31.03.2015 03:36

Hallo,

für wie wahrscheinlich haltet ihr Hightech Einbrüche? Mit Hightech Einbrüchen meine ich tatsächlich Einbrüche, bei denen die Einbrecher einen hohen technischen Aufwand betreiben müssen, um an die Beute zu kommen. Was meine ich damit?

Z.B. dass der Funkverkehr der Wachleute abgehört wird, die Kommunikation mit der Leitstelle oder zur Außenwelt gestört wird, die Einbrecher sich selbst Sicherheitssysteme beschaffen um sie auf Fehler analysieren zu können, etc.

Ich weiß nicht, wie die Leute hier darüber denken, aber ein Einbruch ist in meinen Augen erst einmal ein Investment. An Zeit und an Mitteln.

Um aus dem Objekt A die Beute in Höhe von 3 Mio. € rauszuholen, muss ich 200.000€ investieren. Bleiben vom Gewinn noch 2,8 Mio. € übrig. Dann erfolgt eine Risikobewertung, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man entdeckt wird. Dann kommen evtl. noch zur Senkung des Risikos noch die Kosten für einen sicheren Fluchtweg, Bestechungsgelder, etc. dazu. Und unter dem Strich bleibt der reine Gewinn übrig.

Aber leider höre ich nichts über solche aufwändigen Einbrüche. Deshalb frage ich mich, ob es sie tatsächlich nicht gibt.

Gehen wir auch mal einen Schritt weiter zu Terroranschlägen. Wieso haben die Attentäter in Paris nicht einen Störsender verwendet, der die Kommunikation der Polizei verhindert und auch die Mobilfunknetze stört?
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Re: Hightech Einbrüche

Beitragvon guardian_bw » 31.03.2015 16:42

D_R hat geschrieben:Aber leider höre ich nichts über solche aufwändigen Einbrüche. Deshalb frage ich mich, ob es sie tatsächlich nicht gibt.


Der Berliner Tunnelcoup gehört für mich durchaus in diese Kategorie.
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Re: Hightech Einbrüche

Beitragvon Wolperdinger » 02.04.2015 16:13

D_R hat geschrieben:Um aus dem Objekt A die Beute in Höhe von 3 Mio. € rauszuholen, muss ich 200.000€ investieren. Bleiben vom Gewinn noch 2,8 Mio. € übrig. Dann erfolgt eine Risikobewertung, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man entdeckt wird. Dann kommen evtl. noch zur Senkung des Risikos noch die Kosten für einen sicheren Fluchtweg, Bestechungsgelder, etc. dazu. Und unter dem Strich bleibt der reine Gewinn übrig.


Die Schiffspiraterie ebenfalls. Ist zwar kein Bruch, lässt sich aber in diese Kategorie einordnen.
Grußi

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Re: es brauchte keine High tech....gute Planung gab es schon

Beitragvon Frank » 08.04.2015 23:19

Hallo,

es brauchte keine High tech....gute Planung gab es schon früher......ich darf einmal an den legendären Raub auf den Postzug in England in den 1960er-Jahren erinnern.

Und das war keineswegs das einzige Verbrechen,das davor oder danach mit Planung und Einsatz ausgeführt wurde.....


Das dieses "saubere Arbeiten " aber heutzutage kaum noch zu finden ist,liegt an zwei wesentlichen Faktoren:

1.
Zumindest in Zentraleuropa ist Bargeld und Schmuck immer seltener gehäuft an einem Ort (Bank)zu finden.
Der obligatorische Tresorraum,den früher jeder Bank hatte (von dem Schließfachtresorraum ganz abgesehen) ist heute ja kaum noch vorhanden.
Wenn es dann noch solche Räume gibt,ist auch die Absicherung entsprechend hoch und ein Eindringen ist nur mit "Insiderwissen" möglich.
Auch in den großen Firmen,wo früher ja eigenständige Kassen mit oft mehr Bargeld als die Bank in der Innenstadt vorhanden waren,gibt es das nicht mehr.


2.
Die "gut organisierten" Bösen Buben machen heutzutage viel einfacher und leichter "ihr" Geld mit Drogen
und Schwarzmarktgeschäften.
Da geht es um Milliarden €.......




Hier noch ein paar Antworten zu deinen Fragen:
a)
die Einbrecher sich selbst Sicherheitssysteme beschaffen um sie auf Fehler analysieren zu können, etc.


Dafür gibt es Experten........denn es gibt immer Menschen,die man bestechen/erpressen kann......:-)


b)
Z.B. dass der Funkverkehr der Wachleute abgehört wird, die Kommunikation mit der Leitstelle oder zur Außenwelt gestört wird


Technisch zwar möglich,praktisch aber dumme Idee,da dann normalerweise Alarm ausgelöst wird......

c)
Wieso haben die Attentäter in Paris nicht einen Störsender verwendet, der die Kommunikation der Polizei verhindert und auch die Mobilfunknetze stört?


Das sind zwei verschiedene Dinge........

Das Poizeifunknetz könnte man zwar mit einem entsprechend starken Sender auf gleicher Frequenz stören.....Problem ist nur,das die Sendestationen des Polizeifunknetzes diesen Störsender dann natürlich vollautomatisch einmessen können und seine Position der Leitstelle melden.

Das GSM-Netz kannst du nicht stören für eine ganze Stadt,denn genau dagegen ist es ja (im kalten Krieg) entwickelt worden.
Du kannst nur einzelne Funkezllen des Netzes stören,mehr aber auch nicht.Eine ganze Stadt kannst du so nicht "Stumm schalten".
Es gibt nur eine Möglichkeit und die ist ein Atomangriff mit Explosion weit über dem Boden,damit man eine
EMP-Welle auslöst.Diese elektromagnetische Welle würde sämtliche Geräte ausschalten,sofern sie nicht gegen einen solchen Angriff entsprechend "Gehärtet" sind.


Zum Schluß noch diese:
Ich weiß nicht, wie die Leute hier darüber denken, aber ein Einbruch ist in meinen Augen erst einmal ein Investment. An Zeit und an Mitteln.


Nein,die Masse der Einbrüche ist Mittel zum Zweck ,nämlich Geld für Drogen zu beschaffen......was uns auch den meistens Ärger macht.
Da diese "Klientel" nämlich ohne Rücksicht auf Verluste zerstört und wütet.

Da wären mir die Profis von früher wesentlich lieber.........Fensterscheiben fein säuberlich aus dem Rahmen gelöst und hinterher wieder angebracht.....Türen nachgesperrt und nicht brachial mit dem Kuhfuß aufgebrochen.
"Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"
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Re: es brauchte keine High tech....gute Planung gab es schon

Beitragvon D_R » 09.04.2015 07:40

Hmm...
Da hast du vielleicht recht. Ich frage mich aber trotzdem, ob es nicht auch Begehrlichkeiten gibt, die mit dem eigentlichen Wert nichts zutun haben. Ich habe z.B. einen Kunden, der in seinem Privathaus Kunst sammelt. Ja, die Kunst ist versichert. Aber das ist ihm egal, ihm geht es um das Kunstwerk selbst. Auch wenn er das Geld von der Versicherung wiederbekommt, das Bild ist trotzdem weg.

Frank hat geschrieben:Die "gut organisierten" Bösen Buben machen heutzutage viel einfacher und leichter "ihr" Geld mit Drogen
und Schwarzmarktgeschäften.
Da geht es um Milliarden €.......


Jeder spricht vom Schwarzmarkt, Drogen, Waffen, etc. Verkehre ich in den falschen Kreisen? Mir wurde in meinem Leben bisher noch kein einziges Mal Drogen oder Waffen zum Kauf angeboten. Kollegen haben mal ein halbes Kilo Koks bei einem Flüchtling rausgeholt, aber mehr auch nicht. Und Waffen? Da gab es doch auch mal einen Bericht bei Akte. Die sind auch nur über tausend Umwege an jemanden gelangt, der Waffen verkauft und dann war es zum Schluss nur eine SSW, die angeboten wurde. Oder war es eine aufgebohrte SSW? Jedenfalls nichts, woraus man eine scharfe Patrone verschießen sollte.


Frank hat geschrieben:Z.B. dass der Funkverkehr der Wachleute abgehört wird, die Kommunikation mit der Leitstelle oder zur Außenwelt gestört wird

Technisch zwar möglich,praktisch aber dumme Idee,da dann normalerweise Alarm ausgelöst wird......


Also die Kommunikation abzuhören, löst sicherlich keinen Alarm aus, da es ein reiner passiver Vorgang ist, von dem keiner etwas mitbekommt. Ebenso wenig glaube ich daran, dass eine Störung gleich einen Alarm auslöst. Ganz im Gegenteil - viele Funks sind so programmiert, dass sie mit CTCSS dicht sind. Wenn ein Angreifer einfach nur die Frequenz stört, dann bekommen die es gar nicht erst mit. Und wenn man auch noch Wanderfrequenzen verwendet, dann muss man eben auch mit Störungen durch andere rechnen. Und im Grunde wäre es egal, wenn der Alarm bei einer Störung ausgelöst wird, da es zu dem Zeitpunkt einfach nur darum geht, dass die Leitstelle nicht mitbekommt, was los ist bzw. auch das Personal nicht mehr koordiniert werden kann.

Frank hat geschrieben:Wieso haben die Attentäter in Paris nicht einen Störsender verwendet, der die Kommunikation der Polizei verhindert und auch die Mobilfunknetze stört?

Das Poizeifunknetz könnte man zwar mit einem entsprechend starken Sender auf gleicher Frequenz stören.....Problem ist nur,das die Sendestationen des Polizeifunknetzes diesen Störsender dann natürlich vollautomatisch einmessen können und seine Position der Leitstelle melden.


Sendestationen?
Das Analoge Funknetz der Polizei hat keine Sendestationen sondern Relais. Und die machen nichts vollautomatisch. Es gibt genug Fälle, wo defekte Funkgeräte der Polizei auf dauersenden waren und die RegTP bzw. die Bundesnetzagentur antanzen musste, um den Störer zu finden.

Zum digitalen Netz darf ich leider nichts schreiben, da bei mir die VS-NfD greift.

Frank hat geschrieben:Das GSM-Netz kannst du nicht stören für eine ganze Stadt,denn genau dagegen ist es ja (im kalten Krieg) entwickelt worden.
Du kannst nur einzelne Funkezllen des Netzes stören,mehr aber auch nicht.Eine ganze Stadt kannst du so nicht "Stumm schalten".
Es gibt nur eine Möglichkeit und die ist ein Atomangriff mit Explosion weit über dem Boden,damit man eine
EMP-Welle auslöst.Diese elektromagnetische Welle würde sämtliche Geräte ausschalten,sofern sie nicht gegen einen solchen Angriff entsprechend "Gehärtet" sind.


Im Grunde würde es auch reichen, ein Mobilfunknetz in einem Bereich zu stören. Auch das wäre mit Störsendern machbar. Aber das GSM-Netz ist fragiler, als man denkt. Um ein Mobilfunknetz in einer weiten Umgebung zu stören, reicht es aus, einen BSC auszuschalten. Braucht man noch mehr Reichweite, dann muss man das MSC stören und wenn man das GMSC stört, dann sind wirklich weite Teile des Netzes lahmgelegt. Nimmt man wesentliche Teile des Core-Netzwerks vom Netz, wie z.B. das HLR, dann ist das ganze Netz platt. Und keins dieser Infrastruktur-Ziele ist ein Objekt, was auch nur annähernd auf dem Niveau eines KKW bewacht wird.

Frank hat geschrieben:Zum Schluß noch diese:
Ich weiß nicht, wie die Leute hier darüber denken, aber ein Einbruch ist in meinen Augen erst einmal ein Investment. An Zeit und an Mitteln.

Nein,die Masse der Einbrüche ist Mittel zum Zweck ,nämlich Geld für Drogen zu beschaffen......was uns auch den meistens Ärger macht.
Da diese "Klientel" nämlich ohne Rücksicht auf Verluste zerstört und wütet.

Da wären mir die Profis von früher wesentlich lieber.........Fensterscheiben fein säuberlich aus dem Rahmen gelöst und hinterher wieder angebracht.....Türen nachgesperrt und nicht brachial mit dem Kuhfuß aufgebrochen.


Ja, solche Fälle sind mir durchaus auch bekannt. Um Bargeld in Höhe von 100€ zu klauen, wurde eine Tür aufgebrochen (400€ Schaden), Schränke wurden durchwühlt, umgeworfen und zerstört (es hätte ja auch Schmuck irgendwo sein können), etc.

Aber stimmt meine Behauptung trotzdem nicht?

Wie hoch ist das Investment solcher Leute? Ein Kuhfuß, ein Schraubenzieher? Wie hoch ist die Ausbeute?
Aber gehen wir mal weiter. Du kannst dich sicherlich an die Fälle erinnern, wo in einen Baumarkt eingebrochen und erst einmal nicht geklaut wurde? Später hat man dann festgestellt, dass die Kartenterminals manipuliert wurden, damit die die Kartendaten ausspähen? Das ist schon ein Investment.

Und etwa genauso erscheinen mir auch andere kriminelle Aktivitäten. Man investiert Geld um später noch mehr Geld rauszubekommen.
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Re: Hightech Einbrüche

Beitragvon Frank » 09.04.2015 17:20

Hallo,


Jeder spricht vom Schwarzmarkt, Drogen, Waffen, etc. Verkehre ich in den falschen Kreisen?


das ist eine gute Frage........hehe......wobei ich es mir aber eignetlich nicht vorstellen kann,das Du
noch nie Billige Zigaretten oder günstige DVD-KInofilme zumindest angeboten bekommen hast......denn am "Boden" beginnt das Schwarzmarktgeschäft und setzt sich dann bis in die Führungsetagen der großen Konzerne/Banken fort.

Und das du nicht weißt,wo in deiner Stadt Drogen verkauft werden,halte ich für schlicht gelogen......oder Du solltest wirklich den Beruf wechseln.
Denn die wichtigsten sozialen Brennpunkte sollte man sowohl im Objekt-als auch im Revierdienst kennen.

Und Waffen sind im Prinzip auch kein Problem,wobei dort aber die Verkäufer lieber 10 Kisten in ein Land der dritten Welt verkaufen als eine Knarre in Deutschland denn da unten verdienen sie einfach mehr daran.
Sofern dein Kontostand auf dem Girokonto eine genügende Höhe ausweist,bekommst du die auch "Frei Haus" geliefert,denn wie gesagt die "Jungs" gehen mit der Zeit (und ein Bannkonto verrät eine ganze Menge...*g*).



Also die Kommunikation abzuhören, löst sicherlich keinen Alarm aus, da es ein reiner passiver Vorgang ist, von dem keiner etwas mitbekommt. Ebenso wenig glaube ich daran, dass eine Störung gleich einen Alarm auslöst. Ganz im Gegenteil - viele Funks sind so programmiert, dass sie mit CTCSS dicht sind


Das glaube ich aber doch,denn dort,wo du im Sicherheitsgewerbe noch Funkgeräte verwendest,fällt das schon auf.
CTCSS hat übrigens nur was mit den verfügbaren Kanälen zu und ist so neu nu auch wieder nicht....



Sendestationen?
Das Analoge Funknetz der Polizei hat keine Sendestationen sondern Relais. Und die machen nichts vollautomatisch.


Doch doch......wir haben an unserem Schornstein nämlich auch so einen Sendemast der Trachtengruppe.......der konnte das schon vor 20 Jahren....damals ging das automatisch an das Lagezentrum in Düsseldorf.Seit ein paar Jahren meldet der alles über Kabel an die Leitstelle unserers Kreises.



Im Grunde würde es auch reichen, ein Mobilfunknetz in einem Bereich zu stören. Auch das wäre mit Störsendern machbar. Aber das GSM-Netz ist fragiler, als man denkt. Um ein Mobilfunknetz in einer weiten Umgebung zu stören, reicht es aus, einen BSC auszuschalten


Dazu müsstest du aber erst einmal wissen,wo der B ase Station C ontroller
sich den überhaupt befinden......:-)

Gleiches gilt für die Schnittstellen (GMSC) vom Providernetz an die (zumindest in Deutschland noch Hauptleitung der Telekom) anderen TK-Provider im Festnetz.

Und geschützt sind die ganz einfach dadurch,das man jeden GMSC jederzeit per Mausklick auf einen anderem Umschalten kann.

Nicht so wie früher,wenn du wußtest,wo in Düsseldorf der zentrale Fernmeldebunker der Post war und du diesem mit einem "Ü-Ei" plattgemacht hättest,wäre in NRW das halbe Land ohne Kommunikation gewesen.

Heutzutage darfste dich mit 3.000 und ein paar Gebäuden rumschlagen....da wünsche ich viel Vergnügen.... :mrgreen:


ähhhh das:
Und etwa genauso erscheinen mir auch andere kriminelle Aktivitäten. Man investiert Geld um später noch mehr Geld rauszubekommen.


heisst Bank......................... :lol:
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Re: Hightech Einbrüche

Beitragvon stinkefuchs » 09.04.2015 19:09

Frank hat geschrieben:
Also die Kommunikation abzuhören, löst sicherlich keinen Alarm aus, da es ein reiner passiver Vorgang ist, von dem keiner etwas mitbekommt. Ebenso wenig glaube ich daran, dass eine Störung gleich einen Alarm auslöst. Ganz im Gegenteil - viele Funks sind so programmiert, dass sie mit CTCSS dicht sind


Das glaube ich aber doch,denn dort,wo du im Sicherheitsgewerbe noch Funkgeräte verwendest,fällt das schon auf.
CTCSS hat übrigens nur was mit den verfügbaren Kanälen zu und ist so neu nu auch wieder nicht....
CTCSS hat überhaupt nix mit verfügbaren Kanälen zu tun - und das "Mithören" löst auch keinen Alarm aus.
Alleine der Lautsprecher wird "zugehalten", wenn der Subaudioton nicht passt. Mehr nicht.

Frank hat geschrieben:
Sendestationen?
Das Analoge Funknetz der Polizei hat keine Sendestationen sondern Relais. Und die machen nichts vollautomatisch.


Doch doch......wir haben an unserem Schornstein nämlich auch so einen Sendemast der Trachtengruppe.......der konnte das schon vor 20 Jahren....damals ging das automatisch an das Lagezentrum in Düsseldorf.Seit ein paar Jahren meldet der alles über Kabel an die Leitstelle unserers Kreises.
Wenn man keine Ahnung hat,...

Relais.
War schon richtig.

Die Funktionsweise eines analogen Relais werde ich jetzt aber nicht aufkochen.
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Whatever the risk and at whatever the cost, fight back!" (Jeff Cooper)
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Re: Hightech Einbrüche

Beitragvon Frank » 14.05.2015 20:32

Hallo,


nicht immer aus dem Zusammenhang reißen.................... :(

Meine Antwort bezog sich auf das hier:
Ebenso wenig glaube ich daran, dass eine Störung gleich einen Alarm auslöst.


dazu gehört meine Antwort:
Das glaube ich aber doch,denn dort,wo du im Sicherheitsgewerbe noch Funkgeräte verwendest,fällt das schon auf.



Und dazu:
Doch doch......wir haben an unserem Schornstein nämlich auch so einen Sendemast der Trachtengruppe.......der konnte das schon vor 20 Jahren....damals ging das automatisch an das Lagezentrum in Düsseldorf.Seit ein paar Jahren meldet der alles über Kabel an die Leitstelle unserers Kreises.


warum sollte mir der Trachtenverein (Techniker) vor 20 Jahren denn sowas erzählen ???.....
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Re: Hightech Einbrüche

Beitragvon D_R » 14.05.2015 22:03

Frank hat geschrieben:warum sollte mir der Trachtenverein (Techniker) vor 20 Jahren denn sowas erzählen ???.....

Dann hat er dich eben vor 20 Jahren schon getrollt. Glückwunsch!

Frank hat geschrieben:nicht immer aus dem Zusammenhang reißen.................... :(


Was habe ich denn aus dem Zusammenhang gerissen?
Fakt ist, dass heutige Funksysteme nicht in der Lage sind sich gegen das passive Abhören zu wehren. Was nur hilft, ist Verschlüsselung bei DMR. Genauso wenig wird es auffallen, wenn die Funkfrequenz gestört wird. Wo soll das denn schon auffallen? Maximal bei einem Repeater beim DMR. Nur solche Geräte trifft man dann, wenn die Reichweite extrem ausgeweitet werden muss - also relativ selten. Beim Analogen Funk im Simplexbetrieb - in ca. 90% aller Fälle im Sicherheitsdienst - gibt es keine Möglichkeit eine Störung festzustellen außer dass sich jemand nicht meldet.

Wie ich schon sagte, in der Regel sind die Geräte heute auf Wanderfrequenzen und mit CTCSS dicht gemacht.
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