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Frage zum 34a

Alles rund um die Unterrichtung und die Sachkundeprüfung nach §34a

Moderator: stinkefuchs

Frage zum 34a

Beitragvon 357.mag » 24.10.2006 22:34

Hallo Leute, habt bitte nachsicht mit einem Ex Sicherheitsmann der schon seit 10 Jahren aus dem Gewerbe ist, aber ich möchte mal folgende Frage geklärt haben.

Sagen wir mal ich möchte wieder in das Sicherheitsgewerbe zurückkehren, ich habe die Waffensachkundeprüfung ( abgelegt 1986 ) und war vor dem 31. März 1996 mehr als 3 Jahre ( Arbeistszeugnisse vorhanden die dies belegen können ) im Sicherheitsbereich beschäftigt, muss ich jetzt trotz allem noch diese 34a Prüfung ablegen oder kann ich sofort wieder einsteigen ??

Im Gesetzestext steht nämlich folgendes:

Von der Unterrichtungspflicht befreit sind Personen, die

- eine Prüfung als "Geprüfte Werkschutzfachkraft" nach der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfte Werkschutzkraft vom 20. August 1982 (BGBl. I S. 1232) bei einer IHK abgelegt haben,

- eine Prüfung als "Geprüfter Werkschutzmeister / Geprüfte Werkschutzmeisterin" aufgrund von Rechtsvorschriften, die von Industrie- und Handelskammern nach § 46 Abs. 1 in Verbindung mit § 41 Satz 2 bis 4 des Berufsbildungsgesetzes erlassen worden sind, bei einer IHK abgelegt haben,

- als Selbständige bereits vor dem 01. Dezember 1991 das Bewachungsgewerbe ausgeübt haben und die Befugnis dazu durch die Erlaubnis nach § 34a a. F. GewO und die erfolgte Gewerbeanzeige nach § 14 GewO nachweisen können,

- als gesetzliche Vertreter einer juristischen Person oder Betriebsleiter bereits vor dem 1. Dezember 1991 im Bewachungsgewerbe beschäftigt waren und dies durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachweisen können,

- als Unselbständige (Wachpersonal) am 31. März 1996 in einem Bewachungsunternehmen beschäftigt waren und dies durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachweisen können.

Im übrigen bedürfen Unselbständige (Wachpersonal), die sich der 24-stündigen Unterrichtung unterzogen haben und eine selbständige Tätigkeit bzw. eine Tätigkeit als gesetzlicher Vertreter einer juristischen Person oder Betriebsleiter aufnehmen wollen, keiner weiteren Unterrichtung, wenn sie seitdem eine mindestens dreijährige ununterbrochene Bewachungstätigkeit nachweisen können.

Für eine Info wäre ich dankbar, da ich am überlegen bin wieder in das Gewerbe zurückzukehren.

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Beitragvon Faultier » 25.10.2006 08:41

@
Denke, die Antwort auf Deine Frage steht schon in dem von Dir zitierten Regelwerk
Guck->
Im übrigen bedürfen Unselbständige (Wachpersonal), die sich der 24-stündigen Unterrichtung unterzogen haben und eine selbständige Tätigkeit bzw. eine Tätigkeit als gesetzlicher Vertreter einer juristischen Person oder Betriebsleiter aufnehmen wollen, keiner weiteren Unterrichtung, wenn sie seitdem eine mindestens dreijährige ununterbrochene Bewachungstätigkeit nachweisen können.


Und soweit ich das verstehe, bezieht sich das nicht auf irgendwann, sondern rückwirkend ab jetzt für drei Jahre,
sehe hier wirklich die Aufgabe eines Neustarts für Dich...da Du ja selber von 10 Jahren Auszeit schreibst...
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Beitragvon Kewman » 25.10.2006 08:48

Er braucht KEINE Unterrichtung... selbst wenn das ganze nur ein andauernder Nebenjob gewesen wäre..( laut IHK Düsseldorf )

Aber mal ganz davon abgesehen, ich würde dir trotzdem empfehlen das ganze mitzumachen..Lernen bildet.. 8)
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Beitragvon Faultier » 25.10.2006 09:04

@ Ergänzung und Bedenken zur Meinung von Kewman
und war vor dem 31. März 1996 mehr als 3 Jahre ( Arbeistszeugnisse vorhanden die dies belegen können ) im Sicherheitsbereich beschäftigt,


und dann der Auszug aus dem Regelwerk / Gesetz:

als Unselbständige (Wachpersonal) am 31. März 1996 in einem Bewachungsunternehmen beschäftigt waren und dies durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachweisen können.


Um es mal, so zu sagen... Du hast wohl das Pech.. erst 10 Minuten nach Abfahrt des Zuges am Bahnsteig gewesen zu sein...
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Beitragvon Duke74 » 25.10.2006 09:07

Am besten mal auf deiner zuständigen IHK nachfragen, würde aber empfehlen die Sachkunde einfach zu machen! Man lernt nie aus :D
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Beitragvon securplan » 25.10.2006 17:10

Der 31.03.1996 ist eine Stichtagsregelung, d.h. alles vor dem 31.03.96 zählt nicht, am 31.03.1996 entfällt alles, nach dem 31.03.1996 bedarf der Unterrichtung. Ein Freund von mir war ca. 8 Jahre vorher tätig und war an dem genannten Datum arbeitslos. Er stieg 2 Monate später wieder in das Gewerbe ein und musste die Unterrichtung nachholen.
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Beitragvon Eugene Vidoq » 25.10.2006 18:36

Erst einmal ist die Frage falsch.

muss ich jetzt trotz allem noch diese 34a Prüfung ablegen oder kann ich sofort wieder einsteigen ??


Nein, die Prüfung must du nicht ablegen. Wohl aber am Unterrichtungsverfahren (als Minimalvoraussetzung) must du teilnehmen. Denn:

1) Entweder war man am 31. März 1996 in einem Bewachungsunternehmen beschäftigt oder

2) man hat das (früher notwendige) 24-stündige Unterrichtungsverfahren absolviert und kann seitdem eine mindestens dreijährige ununterbrochene Bewachungstätigkeit nachweisen.
--
Trotz markiger Erklärungen produzieren wir wenig Sicherheit und viel Sicherheitsmarketing, das bestenfalls Passagiere in Flugzeugen und Besucher von Massenveranstaltungen beruhigt.

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Beitragvon 357.mag » 25.10.2006 20:24

Ok und danke für die Antworten :D

Nur die ganze Sachkunde muss ich ehrlich sagen ist mir mit 400 € zu teuer, zudem habe ich nicht die Zeit dazu da ich ja Berufstätig bin, ich denke nur an einen Wechsel nach, ok die 24 Std Unterrichtung sollte kein Problem sein. :D
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