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ausreichende Vorbereitung auf Sachkundeprüfung??

Alles rund um die Unterrichtung und die Sachkundeprüfung nach §34a

Moderator: stinkefuchs

ausreichende Vorbereitung auf Sachkundeprüfung??

Beitragvon S.C. » 07.06.2005 14:12

Hallo, ich werde im August die Sachkundeprüfung machen, hab aber leider keine Zeit für die Vorbereitung, da ich genau zu dieser Zeit im Urlaub bin, wie gut stehen die chancen, dass ich trotzdem bestehe, wenn ich mich selber vorbereite? Ich habe mir Lernmaterial für knapp 50Euro bestellt, welches bald ankommen müsste samt Fragebögen zum Üben usw.
Glaubt Ihr das reicht?
Oder kennt jemand vielleicht Institutionen in München die Vorbereitungskurse anbieten??
Vielen dank im voraus....
S.C.
 

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Beitragvon purpeldarkness » 07.06.2005 15:59

...man kann! sie ohne Kurs bestehen-wenn man intensiv gelernt, verstanden und anwenden kann :wink: ....

Viel Glück bei der Prüfung
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Beitragvon Marco » 12.06.2005 21:26

Denke, wenn Du bisher im Umgang mit Menschen nicht geübt bist und besonders der Bereich BGB, StPO, StGB Dir fremd sind, wirst Du mit der Selbstunterrichtung nicht viel Erfolg haben.

Wünsche Dir aber trotzdem viel Glück im August!!!

PS: Schau dochmal im Internet nach, bei Deiner zuständigen IHK. Einige bieten einen Vorbereitungskurs für die Sachkundeprüfung an.
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Beitragvon S.C. » 13.06.2005 11:48

leider bin ich in der Zeit, wo die Kurse geboten werden, im Urlaub, deshalb muss ich mich selbst vorbereiten.....
Ich arbeite seit 3 Jahren als Kaufhausdedektiv, den Umgang mit Menschen kenn ich schon... :wink:
Ich habe mir jetzt mal Vorbereitungsmaterial von SecuMedia bestellt, ich hoffe, dass mir das was bringt...
S.C.
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Beitragvon freestage » 13.06.2005 14:46

Bei SecuMedia bist Du schon mal an der richtigen Adresse. Zusätzlich solltest Du Dir noch die Gesetze mit in den Urlaub nehmen.

Grüße

Moritz
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Beitragvon stinkefuchs » 18.06.2005 08:28

Kleines Beispiel:
In einer norddeutschen Hansestadt hat sich einer unserer Mitarbeiter zur Sachkundprüfung begeben. Dort waren 24 Leute, die unmittelbar zuvor den Vorbereitungskurs besucht haben. Zwei sind durch die schrifltiche Prüfung gekommen. Die mündliche hat keiner bestanden.

Eine Info, die mir der zuständige Mensch einer IHK mal gab:
Von denen, die den Vorbereitungskurs machen, schaffen (im bundesweiten Durchschnitt, Stand 2003) knapp 32% die Prüfung.

Ob diese Sachkundenummer Sinn macht lasse ich dahingestellt. Welchen Warenhausdetektiv oder welchen "Türsteher" interessiert die Diensthundübergabe auf einem eingefriedeten Bereich mit den dazugehörigen Besonderheiten? Ist Bestandteil gewesen.

Ich brauchte die Prüfung nicht machen, da ich genug Patente im Behördendienst "gesammelt" habe, bin aber trotzdem mal zur Prüfung gegangen. Es ist definitiv ohne intensives Lernen machbar...
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Beitragvon freestage » 18.06.2005 14:22

Hallo stinkefuchs,
guter Beitrag :!:

Grüße

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Beitragvon stinkefuchs » 18.06.2005 19:11

Danke für die Blumen. Aber dieses Thema bringt mich mächtig auf die Palme...
Warum (Lieber Herr Schily - falls Sie mitlesen: genau aufpassen!!!) wird, wenn man schon "schwarze Schafe" aussortieren will, nicht berufspraktisch unterrichtet?
Macht es für eine City-Streife Sinn, wenn man aus dem Stehgreif fünf mechanische Sicherungseinrichtungen benennen kann?
Warum werden nicht Eingriffstechniken oder andere, tatsächlich wichtige Inhalte gelehrt/ geprüft?
Konnte mir bis eben noch niemand plausibel erklären...
Ich könnte ja schon wieder bockig werden - aber die kleinen Leute fragt ja niemand...
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Beitragvon Pershi » 18.06.2005 21:25

Also ich finde die 34a nicht schlecht ,ein bißchen zu lasch denke ich sogar.@stinkefuchs , es gibt ja in unserer Branche ziemlich viel zu beachten oder?Was soll ein Separatwachmann mit Eingriffstechniken?
Wenn jemand City Streife macht dann ja wohl allerhöchsten 2 bis 3 jahre oder denn sonst verblödet man dabei .Ein Kaufhausdetektiv ist auch nicht sein Leben lang Kaufhausdetektiv genauso wenig wie ein Hundeführer 20 Jahre lang Hundeführer bleibt .Du schreibst das man tatsächlich wichtige Inhalte lehren sollte .Da gebe ich Dir vollkommen Recht und wäre sogar dafür bevor ein Wachei auf die Menschheit losgelassen wird zuerst die Werkschutzfachkraft zu erwerben.Ich finde die neue Regelung den Lehrberuf über 3 Jahre zu machen super .Ich habe zwar schon Jahrelang die Fachkraft ,werde aber immer weitere Kurse besuchen ,weil ich mich damit sicherer fühle.
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Beitragvon stinkefuchs » 18.06.2005 21:50

Ich gebe Dir recht.
Allerdings braucht der Separatwachmann nicht unbedingt eine Sachkundeprüfung - und um die geht es mir.
Entweder alle (und dann vernünftig) oder keiner.
So wie es im Moment läuft, ist es nur in den wenigsten Fällen ausreichend.

Die Ausbildung über eine konstante Zeit sollte Pflicht für alle sein.
Hierbei sollte in einem ausgewogenen Verhältnis die Theorie und die notwendige Praxis vermittelt werden.
Von Regelungen wie Stichtagen oder Übergangsfristen, wie sie bisher stattgefunden haben, sollte man meiner Meinung nach (zum Teil) absehen.

Ich persönlich habe mich nur unwesentlich mit den Ausbildungsinhalten auseinandergesetzt. Vor 6 Wochen habe ich mich mit einigen Auszubildenden dieses Berufes unterhalten.
Ein Problem scheint hier wieder zu sein, dass erneut nur die "großen Unternehmen" ausbilden, aber den Auszubildenden nicht unbedingt alle Bereiche dieses Gewerbes näherbringen können - je nach Auftragslage der regionalen Niederlassung.
Von den Inhalten, die ich dem Rahmenplan entnommen habe, ist auch hier wieder überwiegend Theorie vorgesehen.
Hat irgendwer eine Ahnung, wie es bei den fertig ausgebildeten Fachkräften mir der Bezahlung aussehen soll?
Mir wurde gesagt, dass es dem aktuellen Tarif angepasst bezahlt werden soll. Theoretisch kann es ja nunmal noch keine Fachkräfte mit Abschluß geben, die sich im Markt behaupten müssen.
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Beitragvon Pershi » 19.06.2005 03:27

Das nur große Firmen ausbilden ist logisch ,ne kleine Firma hat ja auch gar nicht die geeigneten Mittel sprich Geld ,Ausbilder usw.
Bei den fertig ausgebildeten Fachkräften ist es nicht anders wie bei uns ,mehr Geld bekommen Sie nicht ,am Anfang jedenfalls ,haben jedoch ne viel bessere Chance sich auf diesem Gebiet hochzuarbeiten um dann eventuell Dozent oder selbst Ausbilder zu werden.Wir haben auch 3 Meister bei uns in der Firma die das selbe Geld bekommen wie wir als Werschutzfachkraft .Ich wollte auch den Meister machen ,geht über 2 Jahre ,aber für was ?zum ersten wird es fast nirgens honoriert ,zum zweiten kostet die Ausbildung an die 10000 Euro ,und zum dritten ist der Meister nicht viel mehr anerkannt wie ne Fachkraft .
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Beitragvon Gast » 19.06.2005 14:23

Danke für die Blumen. Aber dieses Thema bringt mich mächtig auf die Palme...
Warum (Lieber Herr Schily - falls Sie mitlesen: genau aufpassen!!!) wird, wenn man schon "schwarze Schafe" aussortieren will, nicht berufspraktisch unterrichtet?
Macht es für eine City-Streife Sinn, wenn man aus dem Stehgreif fünf mechanische Sicherungseinrichtungen benennen kann?
Warum werden nicht Eingriffstechniken oder andere, tatsächlich wichtige Inhalte gelehrt/ geprüft?
Konnte mir bis eben noch niemand plausibel erklären...
Ich könnte ja schon wieder bockig werden - aber die kleinen Leute fragt ja niemand...

@stinkefuchs genauso ist es, gebe dir da vollkommen recht,aber wetten das der schily hier nicht eingelogt ist
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Beitragvon S.C. » 17.08.2005 13:10

also ich habe morgen den schriftlichen Teil der sachkundeprüfung, ich denke, dass ich die packen werde, aber ich hab wirklich schiss vor der mündlichen, kann mir jemand aus erfahrung erzählen, wie es da so ablauft? was fragen die da? muss man §en auswendig kennen??

Danke
S.C.
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Beitragvon admin » 17.08.2005 13:22

Wo machst Du die SKP?
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Beitragvon S.C. » 17.08.2005 13:32

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