Anzeige
Anzeige
Anzeige

Private Türsteher an Diskos ohne Sachkundeprüfung!

Veranstaltungsschutz, Discoabsicherung, Türsteher

Moderator: Moderatoren

Sachkundeprüfung für privat angestellte Türsteher in Diskotheken??

Umfrage endete am 04.08.2005 17:46

müsste endlich passieren
11
100%
muss nicht unbedingt sein
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 11

Beitragvon nieki » 14.10.2006 17:32

Leute meiner Meinung nach ist es wichtig als Türsteher die Sachkundeprüfung zu haben,weil man dadurch doch einige Sachen wie z.B. die nötigen Gesetze drauf hat,die man brauch um einen guten Job zu machen.Es gibt Türsteher,die sind so dumm im Kopf und können nichts als aggro sein und gleich draufhauen.Daß sie sich aber durch solche Aktionen strafbar machen,das checken die gar nicht.Und wenn die Gäste sich ein bisschen besser im Recht auskennen würden,dann wären die Türsteher ratz fatz weg vom Fenster.Ich spreche hier speziell die Selbsthilfeparagraphen (Notwehr,Nothilfe,Notstand) an.Genau so ist das mit dem Hausrecht.Wenn ich das manchmal so sehe,wenn Türsteher einen Gast verprügeln,weil er nicht freiwilig gehen will.Sie dürfen ihn raustragen,aber solange er sie nicht schlägt haben sie nicht das Recht ihn zu schlagen.Genau so ist das mit dem druchsuchen von Taschen und Handtaschen.Das dürfen die nämlich auch nicht.Selbst wenn ein Gast beim Dealen mit Dragen erwischt wurde,dürfen Türsteher nicht seine Taschen durchsuchen,sondern müssen ihn festhalten und die Polizei rufen.Und nur mal so nebenbei,wenn ein Türsteher Kampfsport macht und einen Gast just for fun verprügelt,nur weil der frech geworden ist,dann kann ihn dieser anzeigen und der Türsteher hat ein Verfahren am Hals wegen "gefährlicher" Körperverletzung.Das gleiche gilt,wenn 2 oder mehr Türsteher auf einen gehen.Auch "gefährliche" Körperverletzung.Die beiden eben genannten Fälle werden so geahndet,als wäre eine Waffe im Spiel.
Tja Freunde,ich wette mit euch,daß die meisten Leute ohne Sachkundeprüfung sowas gar nicht wüßten und sich bei der Ausübung ihrer Arbeit mindestens 1 mal selber strafbar machen.Pro Abend.
nieki
Newbie
 
Beiträge: 9
Registriert: 13.10.2006 14:46

Share On

Share on Facebook Facebook Share on Twitter Twitter

Beitragvon Türsteher » 15.10.2006 17:35

Mit diesem Text hast Du Dich auch ganz schön strafbar gemacht, he he. Im übrigen "durchsuche" ich immer Taschen, mit dem Unterschied das es Nachschau heisst und die Gäste dem zustimmen. Wer bei dieser Nachschau selber reingreift, dem nützt auch keine SK mehr, der brauch mal zwei neue Gehirnhälften. Im Raum Stuttgart wurden original Prüfungen verkauft, so viel noch zum Thema "Qualitätssteigerung" der Branche und der eigentlichen Geldmacherei. Jeder Langzeitarbeitslose der irgendwann mal den 34er gesponsert bekommen hat, zieht jetzt noch schnell die SK durch und kann ein Gewerbe eröffnen. Auch das mal am Rande zum Thema "Qualitätssteigerung" in der Branche.
Benutzeravatar
Türsteher
Newbie
 
Beiträge: 5
Registriert: 03.10.2006 10:51
Wohnort: Ostberlin

Beitragvon nieki » 15.10.2006 19:40

Ich bin sowieso der Schlimmste von allen! :twisted:

:wink:
nieki
Newbie
 
Beiträge: 9
Registriert: 13.10.2006 14:46

Beitragvon Berater » 21.10.2006 12:29

Zum Thema Sachkundeprüfung:

Ich denke man muss hierbei verschiedene Sichtweisen zusammenfassen.

a) Sichtweise für die Ordnungsämter

Die Ordnungsämter brauchen, wenn zuviel passiert ein Instumentarium um sich selber abzusichern. Hierbei kann durch die öffentliche Meinung nach einem Vorfall, das jeweilge Ordnungsamt ganz massiv an den Pranger gestellt werden.
Ich denke, wir sind es der Gesellschaft schuldig neue Wege gehen zu müssen, da wir im Sicherheitsbereich immer mehr auf Private Sicherheitsdienste zurückgreifen müssen.

b) Sichtweise für Kunden (Veranstalter)

Viele Veranstalter freuen sich das es die Gewerbeordnung gibt. Es gibt dem Kunden eine Grundsicherheit, das die beauftragte Firma eine Grundqualifizierung vorweisen muss.
Viele Veranstalter die sich der Verantwortung nicht bewusst sind kann die Sachkundeprüfung von Nachteil sein, da sie nicht jeden im Sicherheitsbereich einsetzen können. Die bewusste Entscheidung sich hierbei an die rechtlichen Vorgaben ohne Tricks zu halten bestätigt ein verantwortungsbewusstes Verhalten den Kunden und MitarbeiterInnen im Unternehmen.
Diese Horizonterweiterung sollte jeder Veranstalter haben, wobei viele Vereine hierbei überfordert sind.

c) Sichtweise für Kunden (Besucher)

Der Besucher weiss im allgemeinen nicht um was es hierbei geht. Deswegen sind alle anderen in der Pflicht sich zum Wohle des Kunden zu verhalten. Ein geregelter Ablauf einer Veranstaltung ist aber natürlich noch nicht gewährleistet, wenn jeder die Sachkundeprüfung hat. Dieser Augenwischerei sollte man offen ins Auge sehen können.

d) Sichtweise für Ausbilder vom §34a

Hierbei kann sehr viel Geld verdient werden, wenn man es schafft die Sache richtig aufzuziehen. Meistens sind die Ausbilder aber mehr daran interessiert eine Grundqualifikation den Menschen mitzugeben, die in diesem Bereich arbeiten möchten. Somit spielt das Geld verdienen eher eine unerhebliche Rolle, diese Menschen können also bestimmt nicht davon leben.

e) Sichtweise der IHK`s

Als Monopolist in diesem Sektor zumindest was die Sachkundeprüfung betrifft, hat es die IHK geschafft mal richtig Kohle zu verdienen. Die Hürde wurde so hoch gesteckt, das viele Menschen die in diesem Bereich Fuß fassen wollen scheitern. Viele Fragen die zu beantworten sind, können kaum beantwortet werden. Ich denke hierbei müsste eine Kontrollinstanz ein klares Veto einlegen.

f) Sichweise des Schreiber`s

Natürlich ist das bisherige und auch das was ich zukünfig schreibe mein subjektives empfinden. Ich erlebe aber nach 20 Jahren Erfahrung im "Nichtkommerziellen Sicherheitsbereich" auf Leitungsebene, das wir zugunsten der IHK arbeiten.Diese Organisation schaffte es was man zum einen auch sagen muss mit den Ordnungsämtern zusammen die Schläger als Türsteher von der Türe zu verbannen. Natürlich nicht überall, den da wo Ordnungsamt IHK und Sicherheitsdienste nicht Hand in Hand arbeiten stehen wir warscheinlich genauso da wie vor der Einführung der Sachkundeprüfung.
Nachdem die Gesellschaft immer gewaltbereiter wird sind wir in der Verantwortung neue Wege zu suchen und zu gehen. Vielleicht wird irgendwann die Sachkundeprüfung so novelliert, das jeder die Möglichkeit hat die Sachkundeprüfung wenn er bereit ist zu lernen auf Anhieb zu schaffen.
Wenn das erreichen der Sachkundeprüfung mit der Qualifizierung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit gleichgestellt wird , dann darf das Level ruhig weiterhin so hoch sein.
Ich weiss von was ich hier rede ich habe die Sachkundeprüfung auf Anhieb bestanden, ich habe den Vorbereitungskurs bei der Firma gssecurity machen dürften. Wobei ich als Gründer und Leiter des ersten "Nichtkommerziellen Sicherheitsdienstes" Deutschlands dies aufgrund der Gesetzeslage gar nicht benötige. 20 Jahre Erfahrung haben mir unter anderem hierbei geholfen.
Ich hoffe das viele MitarbeiterInnen der IHK dies lesen, damit es vielleicht eine Veränderung geben kann
Euer Berater
Berater
Newbie
 
Beiträge: 2
Registriert: 21.10.2006 11:22
Wohnort: Heilbronn

Beitragvon Türsteher » 21.10.2006 12:34

In 14 Jahren Sicherheitsdienst hat noch nie jemand von mir einen Schein sehen wollen, weder Ämter noch Kunden.....
Benutzeravatar
Türsteher
Newbie
 
Beiträge: 5
Registriert: 03.10.2006 10:51
Wohnort: Ostberlin

Beitragvon Tjanhh » 26.10.2006 11:52

Ja wie schon mehrfach gesagt bin ich auch dafür das die "Türsteher"
eine SKP ablegen da Sie ja eher mit Gewalt konfrontiert werden als der Werkschützer oder Wachmann .
Da sollte man auch Wissen was die rechtlichen Grundlagen sind !

MfG Tjan
Vergib Deinem Feind aber vergiss nie seinen Namen !
Tjanhh
Wachmann
 
Beiträge: 94
Registriert: 08.10.2006 14:48
Wohnort: Hamburch

Beitragvon Sin » 05.12.2006 13:47

Schaut euch dochma an wie es an vielen Türen aussieht das spricht ja schon für sich. Aber ne Sachkundeprüfung wird da auch nix ändern. Solange man irgndwelche Schläger in muckibudn rekrutiert. Die meisten Vorurteile gegen uns werden doch erst durch die nich alle aber vielen Tür Hirnis bestärkt ^^ könnt mich jedesmal bei jeder Einlasskontrolle über deren fehlverhalten aufregen...
Leg Dich hin, zieh Dich aus!
Ich muß mit Dir reden.
Sin
Wachmann
 
Beiträge: 55
Registriert: 10.10.2006 08:21
Wohnort: Kassel

Beitragvon Ralle330 » 05.12.2006 14:13

Ich seit über 25 jahren im gewerbe finde ein mindesmaß an ausbildung,fingerspitzengefühl,umgangsformen :twisted: ist in dem job schon angebracht.
Bezweifele aber das über eine sachkundeprüfung vermittelt werden kann,denke eher das ist nur geldmacherei IHK usw. :P
Ralle330
Newbie
 
Beiträge: 5
Registriert: 04.12.2006 17:39
Wohnort: Zülpich

Beitragvon Schattenmann » 05.12.2006 14:16

und genau das denke ich nicht!!!
Shake it baby!
Benutzeravatar
Schattenmann
Objektleiter
 
Beiträge: 292
Registriert: 14.04.2006 13:26
Wohnort: Rheinland

Beitragvon Ralle330 » 05.12.2006 14:27

wie willst du den mit irgend einer prüfung einem Hartz4 empfänger der über das Amt die SK bezahlt bekommen hat die werte vermitteln.Die meisten machen das doch eh nur um schwarz oder nebenbei kohle abzusahnen.Ich würde eher Kurse im umgang mit Menschen oder Menschenführung vorschlagen :roll:
Ralle330
Newbie
 
Beiträge: 5
Registriert: 04.12.2006 17:39
Wohnort: Zülpich

Beitragvon Schattenmann » 05.12.2006 18:04

ich hör immer wieder was von wegen "umgang mit menschen schulen" ...

das kannst du in kurzer zeit eh nicht schulen, aber einem türsteher beizubringen, was hausrecht, notwehr, notstand, waffen etc. sind halte ich für extrem wichtig...


schon kacke, wenn du mit 23/24 anfängst an der tür zu arbeiten und bereits mit 28 dann 5 verfahren wegen gefährlicher körperverletzung, freiheitsberaubung und nötigung am hals hast!!
Shake it baby!
Benutzeravatar
Schattenmann
Objektleiter
 
Beiträge: 292
Registriert: 14.04.2006 13:26
Wohnort: Rheinland

Beitragvon Harlekin » 08.12.2006 19:50

sachkunde hin oder her..das thema türsteher ist eine sache..nur ihr müsst es so sehen wenn ich "nebenberuflich türsteher wäre" und mich ne disco anspricht und fragt ob ich bock hätte für die fest zu arbeiten..warum sollte ich mir gedanken um eine sachkundeprüfung machen..dioe brauch ich eh nicht...
Ja...ähmmm...mmmh...Ich...pfffftttt...hichuuppp pfft...Ich meld mich später nochmal...
Benutzeravatar
Harlekin
Grünschnabel
 
Beiträge: 23
Registriert: 23.11.2006 10:58
Wohnort: Kamen

Beitragvon Faultier » 09.12.2006 19:14

@
... Anzeigen wegen Nötigung und Freiheitsberaubung hatte ich als Kaufhausdec auch am Hals
konnte diese aber alle "gewinnen", nicht zuletzt wegen Qualifikation .. letztendlich 34a...!
Allen von Euch, die der Meinung sind, ohne Zertifizierung/Lehrgang arbeiten zu können wünsche ich den Staatsanwalt an den Arsch!
weil... nur die, die sich um eine Ausbildung etc. gekümmert haben, und damit teurer vor Ort sind.. gehören in den Job!
mfg. Faulpelz
Benutzeravatar
Faultier
Forums-Folivora
 
Beiträge: 3732
Registriert: 11.08.2006 09:13
Wohnort: bei Oma

Beitragvon Secusta » 09.12.2006 19:49

nieki hat geschrieben:Leute meiner Meinung nach ist es wichtig als Türsteher die Sachkundeprüfung zu haben,weil man dadurch doch einige Sachen wie z.B. die nötigen Gesetze drauf hat,die man brauch um einen guten Job zu machen.Es gibt Türsteher,die sind so dumm im Kopf und können nichts als aggro sein und gleich draufhauen.Daß sie sich aber durch solche Aktionen strafbar machen,das checken die gar nicht.Und wenn die Gäste sich ein bisschen besser im Recht auskennen würden,dann wären die Türsteher ratz fatz weg vom Fenster.Ich spreche hier speziell die Selbsthilfeparagraphen (Notwehr,Nothilfe,Notstand) an.Genau so ist das mit dem Hausrecht.Wenn ich das manchmal so sehe,wenn Türsteher einen Gast verprügeln,weil er nicht freiwilig gehen will.Sie dürfen ihn raustragen,aber solange er sie nicht schlägt haben sie nicht das Recht ihn zu schlagen.Genau so ist das mit dem druchsuchen von Taschen und Handtaschen.Das dürfen die nämlich auch nicht.Selbst wenn ein Gast beim Dealen mit Dragen erwischt wurde,dürfen Türsteher nicht seine Taschen durchsuchen,sondern müssen ihn festhalten und die Polizei rufen.Und nur mal so nebenbei,wenn ein Türsteher Kampfsport macht und einen Gast just for fun verprügelt,nur weil der frech geworden ist,dann kann ihn dieser anzeigen und der Türsteher hat ein Verfahren am Hals wegen "gefährlicher" Körperverletzung.Das gleiche gilt,wenn 2 oder mehr Türsteher auf einen gehen.Auch "gefährliche" Körperverletzung.Die beiden eben genannten Fälle werden so geahndet,als wäre eine Waffe im Spiel.
Tja Freunde,ich wette mit euch,daß die meisten Leute ohne Sachkundeprüfung sowas gar nicht wüßten und sich bei der Ausübung ihrer Arbeit mindestens 1 mal selber strafbar machen.Pro Abend.


gebe dir vollkommen recht
Secusta
Einsatzleiter
 
Beiträge: 485
Registriert: 04.08.2006 12:50
Wohnort: Bayern

Beitragvon Secusta » 09.12.2006 19:53

Sin hat geschrieben:Schaut euch dochma an wie es an vielen Türen aussieht das spricht ja schon für sich. Aber ne Sachkundeprüfung wird da auch nix ändern. Solange man irgndwelche Schläger in muckibudn rekrutiert. Die meisten Vorurteile gegen uns werden doch erst durch die nich alle aber vielen Tür Hirnis bestärkt ^^ könnt mich jedesmal bei jeder Einlasskontrolle über deren fehlverhalten aufregen...



ne Sk Prüfung wird vieles ausmachen da werden leute die keine ahnung haben nicht an die tür gesetzt und das problem ist es bei den leuten die eine Sk pürfung nicht für nötig halten , weil die durchfallen dabei und das is das problem... die denken wenn man kickbox und was weiss ich was für sch... machen die richtigen sind oder??


wenn es hart auf hart kommt schleichen die sich gleich um die ecke
Secusta
Einsatzleiter
 
Beiträge: 485
Registriert: 04.08.2006 12:50
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Veranstaltungsschutz

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Anzeige
Anzeige
Anzeige