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Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Hier gehts um den Schutz von Objekten

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Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon mickymaus123 » 29.06.2015 23:03

Ich habe vor, einen Lehrgang und eine Sachkundeprüfung § 34 a zu absolvieren
der Arbeitgeben (Sicherheitsfirma hat mir fest zugesagt, das man mich einstellt, wenn ich die Prüfung bestehen. Die Stellenvermittlung habe ich von Jobcenter bekommen

der Arbeitgeber sagte, da ich auch in Flüchtlingsheimen eingestzt werden könnte.

Kann mir jemand sagen, wie die Arbeit dort aussieht?
Hat jemand Erfahrungen damit?

Vielen Dank für eure Antwort
mickymaus123
 

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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon D_R » 30.06.2015 13:37

Was möchtest du denn genau wissen?
Wenn du Fragen stellst, kann ich sie dir gerne beantworten.
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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon mickymaus123 » 30.06.2015 20:14

ich meine damit; wo hält man sich währdend der Arbeit auf?
Hat man die sozusagen ein eigenes Gebäude (Büro) und springt ein, wenn jemand der Flüchtlinge eine Betreuung brauch, bzw., wenn eine Einsatz verlangt wird, also, einige Streitigheiten zu schlichten sind?
Welche Belange könnten denn unter den Flüchtlingen auftreten?
mickymaus123
 

Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon D_R » 30.06.2015 20:51

mickymaus123 hat geschrieben:ich meine damit; wo hält man sich währdend der Arbeit auf?
Hat man die sozusagen ein eigenes Gebäude (Büro) und springt ein, wenn jemand der Flüchtlinge eine Betreuung brauch, bzw., wenn eine Einsatz verlangt wird, also, einige Streitigheiten zu schlichten sind?


Da würde ich sagen, dass es immer unterschiedlich ist. Es kommt auf das Heim an. Wahrscheinlich wird es eine Kontrolle der Papiere und der Taschen am Eingang geben, damit nur die Personen Zutritt zum Gelände bekommen, die sich dort auch aufhalten dürfen. Bei der Kontrolle der Taschen wird vor allem auf Alkohol und BTM geachtet, aber auch auf Messer oder Elektrogeräte, je nach Unterkunft.

Dann gibt es wahrscheinlich eine oder mehrere Streifen auf dem Gelände und in den Häusern. Evtl. gibt es weitere Festpositionen, die z.B. Schutz von Sozialarbeitern sicherstellen müssen. Evtl. bewaffneter Schutz während der Geldausgabe. Mögliche Positionen gibt es viele. Es kommt immer auf das Objekt an.

mickymaus123 hat geschrieben:Welche Belange könnten denn unter den Flüchtlingen auftreten?

Das lässt sich auch schwer beantworten. Zunächst bist du als Security an der Front. Das heißt, die Leute quatschen dich wegen allem möglichen an, stellen verschiedene Fragen, fragen nach der Adresse der Unterkunft, wo der nächste Supermarkt ist, wo die Sim-Karten kaufen können, aber auch wenn jemand krank ist, kommen die Leute in der Regel zu einem Security.

Ein weiteres "Problem" ist das Alkoholverbot. Die Flüchtlinge versuchen alles, um an Alkohol zu kommen. Sie klettern über den Zaun der Einrichtung, sie werfen die Flaschen rüber, etc. Auch mühselig ist das Rauchen, denn das Rauchen in den Unterkünften ist untersagt und viele sehen es einfach nicht ein, zum Rauchen raus zu gehen.

Dann treffen in den Unterkünften verschiedene Nationalitäten aufeinander und der Krieg im eigenen Land wird in der Unterkunft weiter fortgesetzt. Das Ergebnis sind Schlägereien von mehreren Personen bis Massenschlägereien.

Dann gibt es Angriffe gegen die SMA, oft mit Fäusten oder Steinen, selten mit gebastelten Schlagstöcken oder Ästen, selten mit Messern. Zumindest bei uns haben die Leute aber momentan verstanden, dass ein Angriff auf uns in der Regel in der Polizeizelle endet. Deshalb sind die Angriffe auf uns zurückgegangen. Nicht desto trotz arbeiten viele in einer Schutzweste.

Neben der Schutzweste ist es sehr empfehlenswert einige Einweg-Handschuhe, Mundschutz und Desinfektionsmittel (und Pflegemittel für die Haut) dabei zu haben. Die Regierung versucht uns zwar zu schützen, aber nicht desto trotz bekommen wir oft Anrufe, dass eine Person dringend gesucht wird, weil gerade die Befunde aus dem Krankenhaus zurückgekommen sind und wir die Person von der Gruppe separieren müssen.

Insgesamt ist die Arbeit da recht hart. Man muss mit verschiedenen Mentalitäten der Leute klarkommen. Denn einige sagen tatsächlich offen und ehrlich, dass die nach Deutschland wegen des Geldes gekommen sind. Die bleiben hier noch 2-3 Monate, dann sagen die, dass sie nach Hause möchten, kassieren noch eine Rückkehrprämie und von dem Geld bauen die dann im Heimatland ihr Haus zu Ende.

Insgesamt ist es eine spannende Arbeit, nur ist es eine ganz andere Welt, als draußen mit einem entsprechend hartem Ton.
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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon mickymaus123 » 30.06.2015 22:56

Aha, vielen Dank für die aufschlussreiche Info
mickymaus123
 

Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon mickymaus123 » 07.07.2015 20:02

Wenn ich das allerdings hier über die Heime weiterhin lese, stelle ich in Frage, ob ich mir die Arbeit dort antun möchte. Könnte sein, das die die Prüfung mache und dann zu einer anderen forma wechsele, wo auch die Möglichkeit zu anderen Einsätzen besteht.

trotzdem würde es mich noch interessieren, ob man bei jedem der vielen Notfalleinsätzen dabei sein muss? Ich sage nur, das ich alleine dieses nicht mache.

Auch wundert es mich, das einer meiner Dozenten sagte, das die Arbeit dort in den Heimen sehr ruhig wäre

Des Weiteren geb ich zu, das ich ein Problem mit den fächern StGB und BGB habe. Die beiden Fächer sind sehr schwierig und ich weiß nicht, ob ich das packe
mickymaus123
 

Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon Watch-Dog » 09.07.2015 17:49

Ich habe auch ein paar Tage in Flüchtlingsheimen verbracht, allerdings nicht beim Einlass an der Pforte, sondern als Streife im Lager.

Ich war Ansprechpartner für die Asylbewerber und man hat mir diesen Auftrag aufgrund meiner guten Englisch-Kenntnisse gegeben. Darüber hinaus sind auch russische Sprachkenntnisse sehr vom Vorteil, die mein Kollege hatte. Viele Leute sind zu mir gekommen und wollten wissen, wo man Dinge holen kann, gute Ortskenntnisse im direkten Umfeld des Asylbewerberheimes sind somit ebenfalls vom Vorteil.

Man muss auch weiter berücksichtigen, dass es Menschen sind, die unter anderem andere Moral- und Wertvorstellungen haben, als unsere Gesellschaft. Einer Gruppe Afrikaner musste ich immer wieder erklären, dass es genug Essen für alle gibt, und man sich nicht an der Schlange bei der Essensausgabe vordrängeln muss und das jeder - anders als in ihrem Land - Essen bekommt! Das sollte man freundlich, aber eben mit fester und autoritärer Stimme erklären können. Und zwar auf Englisch!

Auch hatte ich eine ukrainische Familie mit zwei Kindern aus Donezk, die sich weigerten, ein Zimmer zu verlassen, weil sie wohl vergessen hatten, den Antrag für das Zimmer zu verlängern. Auch hier habe ich eingegriffen und habe - im Gegensatz zu meinem Kollegen - die Sachlage gut erklären können. Vor allem musst du bedenken, dass es sich hierbei um Menschen handeln, die aus der Ukraine stammen, einem industrialisiertem Land, bei dem die Menschen einen gewissen Komfort genossen haben und aufgrund der Krimkrise ihre Existenzen verloren haben. Einfühlungsvermögen ist auch hier sehr wichtig. Der Kerl von der Familie war übrigens vom Beruf Lehrer. Also auch in der Ukraine kein Geringverdiener. Und dann muss er sich mit einem solchen Zimmer abgeben, zugegeben, da wäre jeder angespannt. Umso wichtiger ist es, das man hier deeskalierend eingreift und den Stress der Menschen senkt.

Aber es gibt auch das Gegenteil: Zwei junge Damen aus Mazedonien sind nach Deutschland "geflohen", um hier studieren zu können. Sie wurden in ihrem Land nicht richtig informiert, wie das geht. Den um in Deutschland studieren zu dürfen, muss man nicht als Asylbewerber kommen, sondern kann sich beim zuständigen Konsulat über solche Dinge informieren.

Im allgemeinen waren meine ersten Tage eine prägende Erfahrung, die mir aufzeigte, wie gut wir es eigentlich haben und wie viele Menschen auf dieser Welt gar nichts haben oder alles verloren hatten. Aber die Schattenseiten dürfen nie vergessen werden, man muss manchmal VERDAMMT gut mit Menschen umgehen können, um dem "Asylalltag" gewachsen zu sein.

Mit freundlichen Grüßen Watch-Dog
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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon Om.Shanti » 17.07.2015 21:11

Hallo zusammen,

ich arbeite zufällig in diesen besagten Heimen und muss leider sagen, dass das, was oben geschrieben wurde, nicht überall zutrifft.

Man muss zu allererst unterscheiden zwischen Asylbewerberheim, Asylantenheim und Erstaufnahmeeinrichtung. In letzterem finde ich, ist es schon krass, dort treffen unterschiedlich Gruppen (Alter, Herkunft, Mentalität, Religion) aufeinander und müssen dann miteinander unter Umständen ein paar Tage in einem Zimmer wohnen. Wird zwar meistens drauf geachtet, dass dies nicht geschieht, aber Ausnahmen gibt es immer.

Irgendwer sagte was von Taschenkontrollen wegen Alkohol und Drogen, kann ich nicht bestätigen, da man überhaupt kein Recht dazu hat. Schließlich sind wir keine Polizei und haben keinerlei hoheitlichen Rechte.
Ärger gibt es natürlich immer wieder, aber bisher ging alles immer gut aus.

Wie es in den anderen Unterkünften aussieht, kann ich nur von Arbeitskollegen (hörensagen) berichten, bisher geht es eigentlich bis auf wenige Ausnahmen immer ruhig zu.

Ich sage nur: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus. Behandel die Menschen so, wie du auch gern behandelt werden möchtest!
Om.Shanti
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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon WonderWoman » 20.07.2015 15:15

Hi,

ich bin Anfang 30, gehöre selber zu einer christlichen Minderheit aus Syrien/Irak/Türkei und viele sind der Meinung, eine Frau mit meinem Äußeren passt eventuell besser an eine Rezeption.

Nun habe ich morgen ein Vorstellungsgespräch als Wachfrau in einer Erstaufnahmeeinrichtung, bisher habe ich Erfahrung im Sicherheitsdienst eines Unternehmens sammeln können.

Was erwarten mich für Aufgaben als Frau?

Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion!
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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon D_R » 20.07.2015 19:28

WonderWoman hat geschrieben:ich bin Anfang 30, gehöre selber zu einer christlichen Minderheit aus Syrien/Irak/Türkei und viele sind der Meinung, eine Frau mit meinem Äußeren passt eventuell besser an eine Rezeption.
....
Was erwarten mich für Aufgaben als Frau?


Sorry, aber wenn du selbst aus den Ländern kommst, dann weißt du ja selbst, wie die Männer aus den Ländern reagieren, wenn eine Frau auf einmal etwas von den Männern verlangt.

Wenn du dann auch noch gut aussiehst, dann wirst du auch noch sexuell belästigt. Deshalb lassen wir hübsche Frauen, die sich nur schlecht wehren können, nur noch am Eingang arbeiten. Andere haben die gleichen Aufgaben, wie Männer.

Om.Shanti hat geschrieben:Irgendwer sagte was von Taschenkontrollen wegen Alkohol und Drogen, kann ich nicht bestätigen, da man überhaupt kein Recht dazu hat.


Stimmt, wir haben kein Recht dazu. Aber weißt du was? Die Leute, die zu uns kommen, haben in der Regel auch kein Recht dazu, sich bei uns auf dem Gelände aufzuhalten.

Wenn das Sicherheitsteam keine Kontrollen durchführt, dann hat man auf dem Gelände ruck zuck zig gefährliche Gegenstände, angefangen bei Messern, Elektroschockern, Gaskocher oder auch Dreiersteckdosen, wo die blanken Adern schon rausschauen.

Außer Alkohol ziehen wir täglich immer wieder BTM raus.

Wenn keine Kontrollen durchgeführt werden, hat man sehr schnell die Kontrolle über die Einrichtung verloren und die wird zum Drogenumschlagplatz und dann wird es auch für die Mitarbeiter gefährlich.

Om.Shanti hat geschrieben:Ich sage nur: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus. Behandel die Menschen so, wie du auch gern behandelt werden möchtest!


Ähm.... Nein!
Vor allem in den arabischen Ländern wird so ein Verhalten als Schwäche angesehen. Und spätestens dann, wenn man etwas durchsetzen muss - z.B. das Rauchverbot im Haus - werden sich die Leute weigern, das Sicherheitspersonal beschimpfen, etc. Das heißt nicht, dass wir unfreundlich sind, wir haben aber eine bestimmende Wirkung und geben den Leuten zu verstehen, dass wir in der Einrichtung das Sagen haben.
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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon DannyF95 » 21.07.2015 09:36

D_R hat geschrieben:Deshalb lassen wir hübsche Frauen, die sich nur schlecht wehren können, nur noch am Eingang arbeiten. Andere haben die gleichen Aufgaben, wie Männer.



Haha wie geil, definiere mal bitte "Hübsch"... Vor allem fühlen sich die Frauen die nicht am Empfang arbeiten dann nicht diskriminiert? Oder wissen die von dieser internen Regelung nichts? :mrgreen: :mrgreen: :D :D

Weil wenn die das wissen, kommt doch eher so was wie "Wir sind nicht hübsch genug für den Empfang", danke lieber Chef...
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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon KampfKraut » 21.07.2015 19:17

Ich hoffe doch stark das die nichts davon Wissen....man(n) stelle sich die Klagewelle vor :mrgreen:
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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon GWW » 08.10.2015 16:05

Also ,
ich habe auch schon in einer Flüchtlingsunterkunft Dienst gehabt.
Ich persönlich meine , man kann nicht alle diese Tätigkeiten über einen Kamm scheeren.
In der Nähe meines Wohnortes gab es schon einige Zwischenfälle und dort , wo ich meinen Dienst verrichte ,
ist es sehr ruhig ( noch ).
Meine bedenken gehen jedoch leider dahin, daß nicht unbedingt die Probleme von innen bestehen,
sondern eher von außen ( rechte Scene usw. )
Der Unmut in Deutschland wird immer größer und es ist nur eine Frage der Zeit, wann es eine Rebellion gibt.
Da macht es mir dann Sorgen, daß wir als private Sicherheitsleute uns mit nichts schützen können / dürfen.
Die Dienststellen der Polizei sind so schlecht besetzt , daß es schon mal bis zu einer Stunde dauert, bis die
benachrichtigte Streife eintrifft.
Bis dahin sind wir leider überrannt worden und hatten keine Chance uns zur Wehr zu setzen.
Das Tragen einer Schußwaffe ist da zwar nicht die beste Lösung , aber würde doch zu mindest mal abschrecken.

Nach meiner Meinung sollte dann jedoch die Ausbildung der Mitarbeiter besser werden.
Ich habe meine Sachkundeprüfung nach §34a und die Waffensachkunde abgelegt.
Das sollte schon das Minimum sein.
Natürlich sollte auch das Führungszeugniss sauber sein und die persönliche Eignung bestehen.

Wer der gleichen Meinung ist wie ich, kann sich gerne mal mit mir in Verbindung setzen.
Wer Schreibfehler findet, der darf diese gerne behalten .
GWW
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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon D_R » 08.10.2015 16:12

GWW hat geschrieben:Da macht es mir dann Sorgen, daß wir als private Sicherheitsleute uns mit nichts schützen können / dürfen.
Die Dienststellen der Polizei sind so schlecht besetzt , daß es schon mal bis zu einer Stunde dauert, bis die
benachrichtigte Streife eintrifft.
Bis dahin sind wir leider überrannt worden und hatten keine Chance uns zur Wehr zu setzen.
Das Tragen einer Schußwaffe ist da zwar nicht die beste Lösung , aber würde doch zu mindest mal abschrecken.


Naja, ich weiß nicht, ob das irgendwelche rechte Pfeifen abschrecken würde. Aber ich gebe dir mal einen Tipp: Sollte bei dir an der Unterkunft ein rechter Mob auftauchen, dann drückst du ihm einfach einen Besucherausweis in die Hand und lässt ihn rein ;)

Oder du lässt ihn einfach so rein und sagst, dass du deeskalierend wirken wolltest. Die Polizei soll dann den Rest erledigen. Von dir verlangt keiner, hinhaltenden Widerstand zu leisten.
Liberté, Égalité, Brutalité
D_R
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Re: Wer hat Erfahrungen mit der Arbeit in Flüchtlingsheimen?

Beitragvon GWW » 08.10.2015 16:43

Widerstand ist ohnehin zwecklos.
Da wir ja ohnehin nur als mobile Meldeanlagen eingesetzt werden und noch nicht mal mit den simpelsten
Ausrüstungsgegenständen zum Selbstschutz ausgerüstet werden, hilft halt nur TTV ( Täusche , Tarnen und Verpissen )

Stellt sich mir halt nur die Frage, ist das im Sinne des Erfinders ?

Dort wo ich jetzt Dienst mache, haben im Vorfeld über 20 bewaffnete Polizisten Dienst geleistet.

Daher ist es dort auch noch so ruhig. Fragt sich nur wie lange noch, da man ja sehen kann, daß wir nichts mehr entgegen zu setzen haben.
Selbst die Polizei ist der Meinung, daß unsere Ausstattung ein Witz ist.
Wer Schreibfehler findet, der darf diese gerne behalten .
GWW
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