Ausbildung Securitybeauftragter beim VDS ?

  • Zitat von Diagolos

    Hallo, was haltet ihr von der Ausbildung / Schulung zum Securitybeauftragten und Securitymanager beim VDS in Köln ??


    Mein "Kundenbeauftragter" hat den Lehrgang dort absolviert.
    Es ging lt. seinen Berichten, vorrangig um Sicherheitsanalysen, mögliche Gefahren für unterschiedliche Betriebe, Outsourcing usw.


    Da ich regelmäßig (warum auch immer) Werbung vom VdS für diesen Lehrgang bekomme, würde ich diesen auch in Erwägung ziehen, da mich die Thematik (Sicherheitsanalysen nach Vorgaben des VdS) interessieren würde.


    Da ich aber mit der Thematik nicht befasst bin und mir ca. 2000 € Lehrgangsgebühren zu viel sind, würde ich den Lehrgang nur machen wenn:
    1. Entweder bekomme ich ihn von irgendjemanden bezahlt
    oder
    2. Durch den Lehrgang hätte ich die konkrete Möglichkeit mich beruflich zu verändern

    Seien wir realistisch, versuchen wir das unmögliche! (Che)

  • Hallo S.L,


    sehe ich genauso, die Thematik ist schon interessant, aber wenn man sich dann die Dauer dieser Lehrgänge und die Preise dafür ansieht, also für 1 Woche Lehrgang 2000,00 € ist sauteuer, beide Lehrgänge dauern jeweils nur 1 Woche.


    Meine Meinung: Ohne konkrete Verwertbarkeit des Lehrgangs muss man sich so ein Vorhaben schon genau überlegen, abgesehen von den Kosten.

  • Hallo,


    hat jemand diese Fortbildung absolviert oder die VdS Securitymanagement Fortbildung?


    Was bringt diese Fortbildung in beruflicher Hinsicht, also Aufgabenfeld?


    Was bringt diese Fortbildung in € ausgedrückt?


    Danke!

  • Ich kenne niemanden in der Sicherheitsbranche, der dieses Zertifikat hat (oder zumindest davon erzählt).


    Gemäß VdS-Webseite richtet der sich auch eher an Auftraggeber als an Sicherheitsmitarbeiter:


    Zitat

    Der Lehrgang wendet sich an Personen, die in Unternehmen die Aufgabe haben, den Securitybereich zu organisieren.


    Was bringt diese Fortbildung in € ausgedrückt?

    Was erwartest Du denn von einer 32-stündigen (also grade mal effektiven 4 Tagen) Fortbildung?


    Dementsprechend halte ich den Anspruch des VdS auch für... sportlich:


    Zitat

    Ziel ist es, die Teilnehmer zur selbständigen Organisation des gesamten Securitybereichs zu befähigen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, unternehmensspezifische Securitykonzepte als Zusammenspiel technischer und organisatorischer Maßnahmen zu entwickeln, umzusetzen und zu begleiten.


    Das halte ich nach 32-stündiger Betankung mit Verlaub gesagt für utopisch.


    Glaubwürdiger ist eher, dass ein Teilnehmer der aufgepasst hat, dann eine:

    Zitat

    ganzheitliche Betrachtung des Securitybereichs

    hinbekommt und vielleicht die eine oder andere Ungereimtheit oder offensichtliche Mängel erkennen kann. Mehr wage ich zu bezweifeln.



    oder die VdS Securitymanagement Fortbildung?

    Das sind grade nochmal weitere 33 Stunden auf o.g. Lehrgang obendrauf. Man richtet sich damit an "Einsteiger in den Bereich des Securitymanagements". Da steht aber nirgends, dass man am Ende "Securitymanager" ist.


    Dafür gibt es ganze Studiengänge, die je nach Abschluss zwischen 4 und 6 Semester dauern... Wenn ein Konzern oder eine Firma einen Securitymanager sucht, wird sie da kaum jemanden mit einem höchstens kurzen Einblick benötigen.

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


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