Selbständigkeit?

  • hallo in der gruppe...ich möchte mich auch selbstständig machen im gewerbe Security....kann mir jemand Tipps geben wo man sich informieren kann über bewerbungsmappe für einen Auftragsgeber zusammenzustellen oder auch über die Tarife die man verlangen kann...danke euch schon mal im voraus

  • Hallo Steseiler...


    Wenn ich mir Deine Posts durchlese...
    Lass es sein.
    Geh arbeiten und lass das die Gooßen machen...
    Es fehlt Dir an allem.
    Keine Vorstellung, Rechtschreibung und Satzbau miserabel.
    Aber das Schlimmste, keine Ahnung von den Basics...


    Alles Gute

    Sicherheitsfachwirt i.A.
    (Anmeldebogen hab ich schon mal ausgefüllt)

  • Aber wo er recht, da hat er nun mal recht. Wenn ich oben lese "Bewerbungsmappe für einen Auftraggeber" oder genauer im Original "bewerbungsmappe für einen Auftragsgeber", da fehlt es doch wirklich hinten und vorn. Der Schreiber hat anscheinend noch nie etwas von der "Erstellung eines Angebots" oder von Kaltakquise oder gar von Marketing usw. gehört. Man verlangt auch keine "Tarife" als Selbständiger usw., usw.

  • Zitat von KampfKraut

    Und trotzdem gibt es Kunden die bei solchen Leuten Angebote annehmen :shock:


    Ich glaube, dass hier vieles mal wieder zusammen in einen Topf geworfen wird, weil hier viele einfach wenig Ahnung von der wirtschaftlichen Praxis haben.


    Es gibt verschiedene Arten, wie man bei einem Sicherheitsunternehmen beschäftigt sein kann. Die klassische Art ist die abhängige Beschäftigung. Dann gibt es den Minijob. Eine dritte Möglichkeit ist als freier Mitarbeiter! Und für mich hört es sich so an, als ob steseiler genau so arbeiten will.


    Im Sicherheitsdienst ist so eine Arbeitsweise auch nicht selten. Eingesetzt werden solche Leute in der Regel bei größeren Veranstaltungen, Festivals und Fußballspielen. Immer dann, wenn man kurzfristig Leute braucht. Der Vorteil ist, dass die Leute die Sachkundeprüfung haben und somit flexibler eingesetzt werden können, im Gegensatz zum eigenen Personal, das oft nur die Unterrichtung hat.


    Freie Mitarbeiter betreiben auch keine Kaltakquise, das haben sie nicht nötig. Sie haben nämlich keine klassischen Kunden, sondern arbeiten für andere Unternehmer, wenn nicht sogar als Sub-Sub-Sub-Sub Unternehmer.


    Und wer jetzt hier herummeckert, hat keine Ahnung von Veranstaltungen. steseiler hat wahrscheinlich zwei Arme, zwei Beine und zwei Augen. Und obwohl es etwas an der Rechtschreibung hapert, kann er doch Deutsch. Damit ist er schonmal besser, als der durchschnittliche Mitarbeiter, den man bei Veranstaltungen irgendwo an den Notausgang stellt.

  • Beiträge abgeteilt und ein neues Thema eröffnet.
    Hatte mit dem alten Thema ja gar nix zu tun.

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  • Sehr nette Gastfreundschaft hier. Meine Rechtschreibung - Was ist da falsch? Danke D-R. Ja ich möchte es wirklich nur als Sub Unternehmer machen. Aber hier in eurem Treff bin ich wohl falsch....Muss mir von keinem sagen lassen "geh erst mal arbeiten" ich hoffe du hast schon soviel gearbeitet wie ich. Lg

  • Zitat von steseiler

    Meine Rechtschreibung - Was ist da falsch?


    Z.B. bewerbungsmappe, Auftragsgeber
    Allgemein Groß- und Kleinschreibung, außerdem die Zeichensetzung.

  • Ok, mal völlig unvoreingenommen die Fakten auf den Tisch:


    Auch als "freier Mitarbeiter" ist man Unternehmer im Bewachungsgewerbe. Man muss die gleichen Voraussetzungen erfüllen wie der Unternehmer, der eigene Aufträge direkt vom Kunden bekommt - also nicht als "sub-sub-sub-Unternehmer" arbeitet.
    Man braucht also die Bewachungserlaubnis. Kosten zwischen einigen Hundert Euro bis in den vierstelligen Bereich, je nach Örtlichkeit.
    Was man für die Bewachungserlaubnis so alles braucht und was das noch kosten kann, wurde bereits in zahlreichen Threads dieses Forums besprochen, hier verweise ich der Einfachheit halber auf die Suchfunktion.


    Was auch nicht unwichtig ist: Die Sozialversicherung. Als freier Mitarbeiter ist man selbst für seine Sozialversicherung zuständig. Der Auftraggeber zahlt hier nichts, das muss alles komplett von dem bezahlt werden, was der Auftraggeber an den "freien Mitarbeiter" zahlt. Bei Stundensätzen von 15 EUR und weniger, was nicht selten ist, bleibt da im Grunde nicht viel übrig - es sei denn, der "freie Mitarbeiter" pfeift auf die Sozialversicherung (was in Gänze so nicht mehr möglich ist) muss jeder selbst wissen.


    Spätestens mit diesen Kenntnissen kann sich ein Jeder dann überlegen, ob die Geschichte mit dem "freien Mitarbeiter" lohnenswert ist. Diese Entscheidung trifft jeder für sich.


    Als "Sub vom Sub" wird man auch nur selten die Stundenätze bekommen, die man gerne hätte. Man muss das nehmen, was einem gegeben wird. Und wenn man sich dann überlegt, wie niedrig bereits die allgemeinen Stundensätze für den Hauptauftragnehmer sind, kann man sich dann leicht ausrechnen dass am Ende der Kette nicht mehr allzu viel übrig bleibt.


    Und auch als Sub vom Sub sollte man in der Lage sein, Kunden zu gewinnen - wie soll man andere Sicherheitsunterehmen, deren Sub man gerne wäre, denn sonst auf sich aufmerksam machen?



    Ich persönlich denke: Es ist in vielen Fällen der bessere und sogar auch der lukrativere Weg, auf die Selbständigkeit zu verzichten und weiter als Arbeitnehmer im Gewerbe tätig zu bleiben.

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  • Zitat von guardian_bw


    Und auch als Sub vom Sub sollte man in der Lage sein, Kunden zu gewinnen - wie soll man andere Sicherheitsunterehmen, deren Sub man gerne wäre, denn sonst auf sich aufmerksam machen?


    Mit einer Bewerbungsmappe?!?
    Nee, Scherz beiseite. Wenn man es klug anstellt, spricht man schon direkt mit dem Generalunternehmer und bewirbt sich dort. Stundensätze von 15€ oder drüber habe ich aber schon lange nicht angeboten bekommen. - Nur so als Hinweis.


    Zitat von guardian_bw


    Was auch nicht unwichtig ist: Die Sozialversicherung. Als freier Mitarbeiter ist man selbst für seine Sozialversicherung zuständig.


    Das mit der Sozialversicherung ist so eine Sache. Was richtig ins Geld geht, ist die Krankenversicherung, die VBG (insbesondere in unserem Berufszweig) und die Ausrüstung.


    Was auch noch wichtig ist, als freier Mitarbeiter hört man bei einer Kontrolle auf Schwarzarbeit gleich den Vorwurf der Scheinselbstständigkeit und darf dann den Behörden nachweisen, dass man unternehmerische Risiken trägt oder im Wettbewerb mit anderen Sicherheitsunternehmen steht.


    Zitat von guardian_bw


    Spätestens mit diesen Kenntnissen kann sich ein Jeder dann überlegen, ob die Geschichte mit dem "freien Mitarbeiter" lohnenswert ist. Diese Entscheidung trifft jeder für sich.


    Jetzt hast du alles negative genannt. Es gibt aber auch eine positive Seite. Als freier Mitarbeiter bist du nicht weisungsgebunden. Du handelst den Vertrag und die Bedingungen selbst aus und musst nur dafür Sorge tragen, dass du den Vertrag erfüllst. Branchenüblich ist, dass 40-60% des Geldes im Voraus bezahlt werden. Findet der Auftrag nicht statt, kannst du die Kohle in der Regel behalten. Du musst dich nicht an irgendwelche gesetzlichen Vorgaben für Arbeitnehmer halten, wie z.B. Pausen, Ruhezeiten zwischen den Schichten, Schichtlänge, etc. Als freier Mitarbeiter zu arbeiten ist zig mal besser, als auf Lohnsteuerklasse 6 zu arbeiten.



    Zitat von guardian_bw


    Ich persönlich denke: Es ist in vielen Fällen der bessere und sogar auch der lukrativere Weg, auf die Selbständigkeit zu verzichten und weiter als Arbeitnehmer im Gewerbe tätig zu bleiben.


    siehe oben zur Lohnsteuerklasse 6.

  • Zitat von D_R

    Als freier Mitarbeiter zu arbeiten ist zig mal besser, als auf Lohnsteuerklasse 6 zu arbeiten.


    Da bin ich dann aber doch mal auf nähere Erläuterungen gespannt...

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  • Danke für deine Antwort. Eine Bewachungserlaubnis besitze ich seit 2004, besuche auch regelmäßige Seminare. Ich werde mich am Amt mal kundig machen. Vielen Dank für einige Antworten von Euch.




    Zu der Kritik Rechtschreibung:


    Das man einen Brief anders schreibt als manchmal in einem Forum ist ja wohl auch klar !!!

  • Du besitzt seit 2004 eine Bewachungserlaubnis nach 34a und willst Dich jetzt im Bewachungsgewerbe selbstständig machen? Ich denke da sind ein paar Begrifflichkeiten durcheinander gekommen....