Kaufen einer Schutzweste

  • Ich kenne mich damit zwar nicht aus aber ich glaube man wird hauptsächlich von MESSERN bedroht - oder Pistolen.


    Theoretisch kann aber auch einer mit einer AK47 aus DDR Beständen bei dir "vorbeischauen" :D

  • Da eine Eigenrecherche zum Thema nicht wehtut:


    https://www.google.de/search?q=überfall+auf+geldtransporter


    Zitat

    Ein Ring Krimineller plante offenbar einen Überfall mit Sturmgewehren auf Geldtransporter.


    Mehrmals schossen sie dann mit Schnellfeuerwaffen auf die Transporter. Glassplitter verletzten mehrfach Wachleute.


    Der Fahrer des Geldtransporters war am Samstag in einem Gewerbegebiet in Cremlingen von zwei maskierten Tätern mit einer Panzerfaust und einem Sturmgewehr bedroht worden. Die Täter sollen ein Mann und eine Frau gewesen sein. Sie sollen zudem Schüsse in die Luft und gegen den Wagen abgegeben haben.




    Das sind natürlich Ausnahmefälle, trotzdem finden sie statt. Messer, Pistolen, Gewehre, Sturmgewehre, die Bedrohung is also vielfältig.


    Grundsätzlich gilt: Nur eine getragene Schutzweste hilft. Es bringt Dir also nur wenig, wenn Du eine 'SK4+ Weste kaufst, die dann nach 2-3 Touren zu Hause bleibt oder im Panzer liegt, weil sie beim Sitzen und Fahren unbequem ist, weil sie beim Sitzen an den Kehlkopf stösst weil sie zu lang ist (und eigentlich für stehende Tätigkeiten ausgelegt ist), Du damit im Auto nicht ordentlich sitzen kannst, weil Dein Körper vorne und hinten je 3-4 cm dicker wird oder das Ding so schwer ist, dass Du Rückenprobleme bekommst.


    Für den Fall, dass Du Dich beim Aussteigen irgendwo, wo es eng ist durchquetschen musst, macht das die Sache auch nicht besser.


    Insofern ist es eine Frage, ob Du sowas tatsächlich unter Deinen inidviduellen Gegebenheiten einsetzen kannst (und willst, man muss halt auch gewisse Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen) und ob Du willens bist, ausreichend Geld für eine hochqualitative Maß-Schutzweste die auf sitzende Tätigkeit zugeschnitten ist, in die Hand zu nehmen. Bei der Schutzklasse musst Du für Dich den Kompromiss zwischen Tragbarkeit, Kosten und Schutz finden, der für Deine Tätigkeit passt.


    Bei der VBG gibt es immer noch das Prämienprogramm, wo 40% des Schutzwestennettopreises von der VBG erstattet werden, das gilt aber für den Arbeitgeber, nicht für einzelne Mitarbeiter. D.h. ggf. mal mit dem Vorgesetzten sprechen.

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Ob er eine Schutzweste trägt oder eher nicht muss ja jeder selber wissen. Kommt eventuell auch noch darauf an wo man arbeitet, also in welcher Sadt. Ich kenne jedenfalls keinen der eine trägt.

    Ich bin wie bin, die einen kennen mich, die anderen können mich....

  • Zitat von drago

    Ob er eine Schutzweste trägt oder eher nicht muss ja jeder selber wissen.


    Oder der Arbeitgeber gibt das aufgrund der Ergebnisse seiner Gefährdungsbeurteilung vor.



    Zitat von dasnervtmich



    Nichts, was man in diesem "Angebot" erkennen kann (und das ist wahrlich nicht viel: Hersteller? Zertifikate? Materialien? Gesamtgewicht? Flächengewicht? Flexibilität? Größenraster?) würde mich auch nur ansatzweise zu einem Kauf verlocken...


    Und es ist eine - wenn denn die NIJ IIIA-Angabe richtig ist - der SK1 sehr nahe Schutzklasse, schützt also primär gegen Kurzwaffen bis 9x19 und bedingt gegen Messer (Schnitt und Stich).


    Die Angabe "Gewehrschüsse" ist also auch noch falsch.

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


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  • Zitat von Peter S.


    Bei der VBG gibt es immer noch das Prämienprogramm, wo 40% des Schutzwestennettopreises von der VBG erstattet werden, das gilt aber für den Arbeitgeber, nicht für einzelne Mitarbeiter. D.h. ggf. mal mit dem Vorgesetzten sprechen.


    Da scheint sich übrigens grade was zu verändern. Bin ausser Haus im Dienst und konnte das Schreiben noch nicht im Detail anschauen, wird aber wohl komplizierter und einschränkender.

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Würde mich auch mal gerne bei der Frage dran hängen und zwar wenn man im Geld & Werttransport arbeitet wird nicht vom Arbeitgeber eine Schutzweste gestellt?


    Ist es zu empfehlen sich eine zu zulegen? Laut denn Beiträgen die ich hier gelesen habe würde ich jetzt Nein sagen?

  • Glaub mir, das willst du nicht Wirklich.

    Ich bin vom GWT zur Hafteinrichtung gewechselt.
    Dort tragen wir Westen.

    Kenne also Beides, und je weniger du mit dir rumtragen musst um so besser.

  • Fragen wir mal anders welcher Bereich im Bewachungsgewerbe außer mit der GSSK, Fachkraft u.s.w mit der Sachkundeprüfung nach § 34 a und mit der Waffensachkunde sind auch gut bezahlt und zu empfehlen?


    Bis vor kurzem habe ich im Revierdienst gearbeitet in Baden-Württemberg bin jetzt aber nach NRW gezogen und habe vor kurzem die Waffensachkunde abgelegt jetzt liegen mir auch Jobangebote im Geld & Werttransport vor daher war die Überlegung da in diesen Bereich zu arbeiten.


    Welche Möglichkeiten in welchen Bereichen habe ich denn noch mit der Waffensachkunde außer im Geld & Werttransport oder in Militärischen Objekten?

  • Hallo,


    wärest du mal im Musterländle geblieben :-))


    Denn hier ist seit gut 15 Jahren der Bereich mit Schußwaffen immer weniger geworden, weil große Konzerne der Geiz ist Geil Hymne huldigen und ihre Sicherheit auf das Minimum runtergefahren haben.

    Ein Beispiel, was ich natürlich wegen der notwendigen Diskretion nur ganz allgemein ansprechen kann:


    Eine Große Konzernzentrale, wo 2008 noch insgesamt 15 Waffenträger im Einsatz waren.......heute nur "noch" 5 Mann und 2 Hundestreifenführer.......:-(


    Militärisch ist auch kaum noch was da, weil die Allierten hier ganz weg sind und die Bundeswehr nur noch einige Standorte betreibt.Aber auch da ist Geiz ist Geil angesagt....wo früher eine ganze "Truppe" Wache lief,schleichen heute nur noch 4 Waffenträger einer Privaten Security den halben Tag (12 Stunden) durch die Gegend.Einzig das Tor ist noch mit Olivgrünen Besetzt dauerhaft.

    "Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"

  • Warum so versteift auf die Waffe? Würde da was in Richtung Chauffeur suchen. Solche Stellen gab es in unserer Gegend (NRW) auch häufiger. Da muss man halt extrem flexibel sein. GuW ist wohl standortabhängig, muss man fast Glück haben wenn ich das so bei anderen mitbekomme. Bei uns ist es ganz ok aber wenn du mal einen Sommer gearbeitet hast, willst du keine Weste mehr. Der Arbeitgeber stellt bei Bedarf eine, verlangt dann aber auch das Tragen.

  • Hallo Dieter,


    das ist aber lange vorbei, das man noch Dienstwagenfahrer hier suchte :-)


    Den letzten Auftrag dieser Art haben wir 2014 beendet,weil der Kunde die Fahrbereitschaft für den Vorstand und Co. abgeschafft hat.


    Was es noch gibt, ist der Limo-Service ,aber das ist ja kein ständiger Job, sondern eher ein WE-Job.

    "Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"

  • Ich habe 2017/Anfang 2018 auch noch so eine Anzeige gesehen, als ich auf der Suche war. Direkt vom Auftraggeber selbst im Portal von der Arbeitsagentur. Dachte das kommt häufiger vor. Denke aber da wird man Glück oder sehr gutes Auftreten haben müssen und in der Nähe oder gar auf dem selben Grundstück wohnen, damit man schnell bereit ist.

  • Hallo Carma,


    ja sicher mit einer Arbeitszeit von 14 - 22 Uhr loool


    Zeig mir mal einen Vorstand, der sooo spät erst anfängt zu arbeiten :D


    Dazwischen sortiert er (der Fahrer) dann im Real oder Kaufland Ware in Regale ein und das meine ich jetzt nicht witzig,das ist real .



    Dieter


    Als die Konzerne noch ihre Fahrer hatten, saßen die in der Nähe der Vorstände und zwar meistens in den damals noch vorhanden Garagen hatten die ihr eigenes "Reich" mit Aufenthalstraum,Ruheräume mit Betten, Duschen,Küche usw.

    Außerdem eine extra Fahrzeugpflegehalle, wo die dann die Dienstwagen immer in Tip-Top Aussehen halten konnten,weil da von der Waschanlage bis zum Akku-Handsauger alles vorhanden war.

    "Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"

  • das ist aber lange vorbei, das man noch Dienstwagenfahrer hier suchte

    Ich kenne dutzende von Dienstwagenfahrern, auch heute noch.


    Dazwischen sortiert er (der Fahrer) dann im Real oder Kaufland Ware in Regale ein und das meine ich jetzt nicht witzig,das ist real .

    Auch hier scheint meine Realität von Deiner Realität abzuweichen. Von den oben erwähnten Jungs muss keiner Regale einsortieren.


    Denke aber da wird man Glück oder sehr gutes Auftreten haben müssen und in der Nähe oder gar auf dem selben Grundstück wohnen, damit man schnell bereit ist.

    Je nach Arbeitgeber bzw. Auftraggeber kann das natürlich sein. Eventuelle Unannehmlichkeiten sollten dann allerdings durch ein entsprechendes Gehalt abgegolten werden.



    aber wenn du mal einen Sommer gearbeitet hast, willst du keine Weste mehr.


    Glaub mir, das willst du nicht Wirklich.

    Wenn man eine Weste braucht, weil es der Auftrag notwendig macht, dann will man eine Weste. Egal bei welchen Temperaturen.


    Wenn man sie nicht braucht, sondern nur "haben will", mag das anders aussehen.

    Vor allem, wenn man den Dienst im Zivilen in Deutschland mit dem Tragen deutlich schwererer Weste und Ausrüstung in Ausflugszielen wie AFG bei Temperaturen von 40+ Grad vergleicht klingt das nach Jammern auf hohem Niveau, Jungs. 8o


    Zumal sich bei der Schutzwestentechnologie in den letzten Jahren einiges verbessert hat, das unter anderem auch den Tragekomfort verbessert hat. Ich hatte schon VPAM3 Vollwesten mit VPAM6 Platten im Aufgabegepäck auf dem Flug in komische Regionen und in die Tasche haben zusätzlich noch meine Klamotten und anderer notwendiger Kram gepasst.

    Mein aktueller VPAM6 Plattenträger wiegt alles in allem (VPAM3 Weichballistik plus icw VPAM6 Platten) unter 2,5 kg und ist auch im Sommer luftig genug.


    Die letztendliche Frage ist halt nach wie vor: Braucht man das?


    Ballistischer Schutz ist in Deutschland sicherlich nicht überall und nicht bei jeder Tätigkeit nötig, je nach Einsatzfeld kann ein Stichschutz erforderlicher sein.


    Und gleiches Gilt für die Thematik "Waffe". Dienst, der eine Waffe notwendig macht, ist in Deutschland vergleichsweise selten.

    Wirkliche Notwendigkeit erkennt man IMHO an der Intensität, die der Arbeitgeber in die Ausbildung der Waffenträger steckt.

    Und die ist fast flächendeckend beschämend und traurig zugleich.


    Insofern ist der Hinweis hier sehr wichtig zum nochmal drüber nachdenken:


    Warum so versteift auf die Waffe?


    :!:

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Hallo Peter,


    tja ich weiß ja nicht in welchen Schlaraffenland du so lebst lool aber mein Kommentar bezog sich auf die Stellenanzeige, die von Dieter angesprochen wurde und diese ist immer noch online bei einem der großen der Branche und dort machst du das wirklich :D


    Außerdem scheinst du wohl Personenschützer damit in einen Topf zu werfen :)

    "Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"

  • Außerdem scheinst du wohl Personenschützer damit in einen Topf zu werfen

    Nein, wenn ich von Dienstwagenfahrern (bzw. Vorstandsfahrern) rede, dann meine ich Dienstwagen-/Vorstandsfahrer und keine Personenschützer.



    aber mein Kommentar bezog sich auf die Stellenanzeige, die von Dieter angesprochen wurde und diese ist immer noch online bei einem der großen der Branche und dort machst du das wirklich :D

    Sei' mir nicht böse, wenn ich Dir das nicht glaube.

    Zumal in der Anzeige sogar noch steht, was man außerhalb der Fahraufträge noch zu tun hat, was realistisch klingt.


    Im Übrigen hast Du mehrere Pauschalaussagen rausgehauen, die schlichtweg falsch sind.

    Die mögen sich auf Deinen Mikrokosmos beziehen, das mag sein. Aber im Makrokosmos Deutschland sind sie in ihrer Pauschalität falsch, so die Erfahrungen in meinem Mikrokosmos, in dem ich regelmäßig mit solchen Fahrern zu tun habe - und nicht nur mit zwei oder dreien...

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


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