Als Polizist und Rettungsassistent im Sicherheitsdienst

  • Hallo,

    ich war 8 Jahre Polizeibeamter (Ausbildung 2.5 Jahre), habe dann auf eigenen Wunsch mein Beamtenverhältnis beendet. Danach absolvierte ich eine 2 jährige Ausbildung zum Rettungsassistenten und arbeite dort seit 3 Jahren auf einer Rettungswache.

    Jetzt frage ich mich, ob ich meine 2 Berufsausbildungen nicht verbinden könnte.

    Welche Möglichkeiten habe ich in der Sicherheitsbranche? Gerne auch teilweise im Ausland...

    Gruß

  • Hey,


    die Frage wäre welche Befähigungen du bei den beiden Jobs so erlangt hast.

    Habe meine Militärzeit ja auch mit einer medizinischen Ausbildung/Arbeit aufgepeppt.

    Musste aber ne Menge an Lehrgängen nachholen was Medizin und taktisches Training angeht und hatte einen guten alten Militärkontakt um dann auch im Personenschutz arbeiten zu können. Vernetzung ist da sehr wertvoll. Im Ausland als PMC läuft meistens auf selbstständiger Basis, muss man wissen ob sich das lohnt.


    Gruß Carsten

  • Vorabfrage. Möchtest du noch den NotSan machen?

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Moin, ja NFS ist nächstes Jahr dran. Ich arbeite in Rheinland-Pfalz. Meine Lehrgänge bei der Pol waren unter anderem Amoklehrgang, Observationslehrgang und diverse Fahrsicherheitstrainings. Aber das bringt mir wohl nicht mehr viel, oder?

  • Hallo,

    ich war 8 Jahre Polizeibeamter (Ausbildung 2.5 Jahre), habe dann auf eigenen Wunsch mein Beamtenverhältnis beendet. Danach absolvierte ich eine 2 jährige Ausbildung zum Rettungsassistenten und arbeite dort seit 3 Jahren auf einer Rettungswache.

    Jetzt frage ich mich, ob ich meine 2 Berufsausbildungen nicht verbinden könnte.

    Welche Möglichkeiten habe ich in der Sicherheitsbranche? Gerne auch teilweise im Ausland...

    Gruß

    Die Frage ist, was möchtest du so machen?

    Wenn du einfach ins Sicherheitsgewerbe willst, finde ich dir, bei deinen Kenntnissen, innerhalb einer Woche eine Stelle ;) Die Frage ist, ob du glücklich damit wirst, für 10,-/h als Betriebssanitäter an der Schranke zu sitzen ;)

    Mit Behördenhintergrund und Sanitätsausbildung würde ich es auf jedem Fall bei seriösen Personenschutzunternehmen versuchen.

    Wenn dich das medizinische reizt, kannst du es auch bei großen Industrieunternehmen versuchen. Die haben in der Regel ein betriebliches Rettungswesen.

    Außerdem habe ich gute Kontakte zum Rettungsdienst in Mannheim, falls du als RA oder NFS hauptberuflich durchstarten möchtest.

  • Naja, an der Schranke etc. möchte ich jetzt nicht arbeiten und mit Notfallrettung im Industriegewerbe wäre jetzt auch nicht meins.

    Gibt es denn Firmen die bei entsprechender Qualifikationen den Lehrgang zum Personenschützer zahlen?

    Gibt es da nähere Infos zur Dauer und Umfang usw.?

    Was verdient man da so im durchschnitt? Ich habe da leider null Kontakte bzw. Kentnisse drüber.

  • Was verdient man da so im durchschnitt? Ich habe da leider null Kontakte bzw. Kentnisse drüber.

    Dann würde ich mich da gedanklich auch nicht darin verrennen, wenn ich Du wäre.


    Im Übrigen gibt es da weder einen "Durchschnittsverdienst", denn die Gehälter können sich da je nach Arbeitgeber, Anstellungsverhältnis, Arbeitsaufgaben und Arbeitsumfang um den Faktor 3-5 unterscheiden, noch gibt es "den Lehrgang zum Personenschützer", wie Carma das schon angedeutet hat.


    Der größte Teil der Leute in diesem Umfeld ist über eine vorherige behördliche Tätigkeit in diesem oder einem zumindest ähnlichen Bereich und häufig auch durch die sich daraus ergebenden Kontakte dazu gekommen, der kleinere Teil ist ohne ein behördliches Vorleben durch seine Erfahrung, den erarbeiteten Ruf und die dadurch entstandenen Kontakte dazu gekommen.


    Da Du beides nicht hast, wird's entsprechend schwer. Von Vorteil ist aber sicherlich die Tätigkeit als Rettungsassistent i.V.m. zumindest einer gewissen polizeilichen Erfahrung, falls mal jemand eine medizinische Komponente sucht. Aber einen systematisierten Zugang zu solchen seltenen Gelegenheiten gibt's nicht, das läuft meist über Netzwerke.

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Hallo Frank,


    im Bereich Personenschutz hast Du als Ex-Polizist bessere Chancen als die meisten von uns, versuche es. Ich habe Freunde die sind über anfänglich Hotelbewachungen für Top Fußballteams für 10€ die Stunde in den Personenschutz gerutscht und machen heute ihre 3-4k im Monat für diverse Auftraggeber (und das ist wenig). Es ist das tolle an unserer Branche, es kommt darauf an wie weit Du bereit bist zu gehen und was Du dafür tun würdest. In Deutschland bist Du als privater PS ziemlich eingeschränkt, aber Spanien, Russland, USA, Dubai usw...


    Einige Sachkunde 34a (wenn überhaupt) Jungs, wenn überhaupt, die nun im PS sind haben ganz einfach meinen Chef gelinkt. Die haben quasi sich bei den Offiziellen und Organisatoren der Fußballmannschaft die uns engagierten breit gemacht und denen was vom Pferd erzählt was für krasse Leute die ja sind. So tauschten sie die Nummern aus und irgendwann kam halt ein Anruf aus dem Ausland, irgendwann waren sie von unserer Firma weg und ich traf sie bei ner simplen Bewachung im Flughafen als PS einer bekannten Fußballmannschaft. Mein Chef ist dermaßen explodiert als er das sah aber ich gönne es den Jungs, die haben das Beste daraus gemacht. Das waren auch sehr tolle, konzentrierte Jungs die mehr Ambitionen hatten als für n 10er irgendwo zu stehen oder für 12Euro in ner Pforte zu hocken.


    Dann hat mir n schweizer PS mal gesagt dass wenn ich nicht mal weiß wie ich PS werde, der Job DEFINITIV nix für mich ist. Nun ja, so hart es klingt er hat vollkommen Recht und wenn ich ehrlich bin, so viel Bock darauf habe ich auch nicht. Als PS musst Du Dich halt in anderen Kreisen bewegen, auf Dein Image achten und daran arbeiten und andere Leute kennen lernen und glaub mir, das kann jeder mit den entsprechenden Ambitionen. Es kommt halt darauf an wie Du Dich gibst, das ist es was bei uns im Job so wichtig ist "image is everything". Kannst Du denn n PS ernst nehmen der mit nem Twingo um die Ecke kommt?


    PS Leute sind seriöse Leute, die liebäugeln mit der High Society, Polizei, Militärs usw usw...Mein Kampfsportmonster Kollege trainiert zB. mit BFE, SEK und so ne Leute rum und die wiederum kennen Ex Cops die nun dick im privaten Sicherheitsbusiness sind und irgendwann hocken die mal beispielsweise zusammen bei nem Bierchen rum. Da mal die Klappe aufmachen und fragen ob sie gute PS Jobs kennen.


    Von Lehrgängen halte ich überhaupt nix, aber sie können Dir vielleicht helfen Leute kennen zu lernen, keine Ahnung, ich selbst habe noch nie so ein Lehrgang gemacht, aber wenn, dann treiben sich PS Leute eher da rum als an der Schranke. Bottom Line ist aber: Du hast als Ex Cop die besseren Chancen als so einer wie ich oder die meisten von uns, verkaufe Dich da entsprechend. Wenn Du Bock darauf hast, versuche es!


    lG

  • Hallo Fragender,


    dazu:

    Zitat

    Naja, an der Schranke etc. möchte ich jetzt nicht arbeiten und mit Notfallrettung im Industriegewerbe wäre jetzt auch nicht meins



    möchte ich dir aber mal sagen, das an der Schranke sitzen oft wesentlich besser ist, als ein PS , der den Launen der Schutzperson(en) ausgeliefert ist.

    Du hast als privater Security nämlich nicht mehr den Schutz der Kokarde an der Mütze, der so manchen Reichen davon abhält, dich wie Abfall zu behandeln.

    Du kannst Glück haben und an einen der alten "Patriarchen" der Unternehmer geraten,der den Menschen in seinem gegenüber sieht und dich sogar als Festkraft in seinem Unternehmen anstellt (als Cheffahrer zum B.) genauso gut aber auch an ein "Ekelpaket" , für den du als PS nur der Fußabtreter und Blitzableiter bist, wenn es mit der Frau oder in der Firma Krach gibt.


    Und zu der Notfallrettung im Industriegewerbe:

    Da du doch schon im normalen RD tätig bist, wäre das doch eine "Erholung" für dich, denn dort hast du es mit im Prinzip immer wieder kehrenden Notfällen zu tun.Tagsüber ist dort vielfach sogar ein Werksarzt vorhanden und von daher ist das doch wesentlich entspannter.

    "Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"

  • Es kommt halt darauf an wie Du Dich gibst, das ist es was bei uns im Job so wichtig ist "image is everything". Kannst Du denn n PS ernst nehmen der mit nem Twingo um die Ecke kommt?


    und denen was vom Pferd erzählt was für krasse Leute die ja sind.

    Hmhm...


    ...das hat dann aber weniger mit Personenschutz zu tun als mit Promi-Babysitten. Wenn man das mit sich vereinen mag, bitte.



    der den Launen der Schutzperson(en) ausgeliefert ist.


    so manchen Reichen davon abhält, dich wie Abfall zu behandeln.


    aber auch an ein "Ekelpaket" , für den du als PS nur der Fußabtreter und Blitzableiter bist, wenn es mit der Frau oder in der Firma Krach gibt.

    Sind das eigene Erfahrungen oder sind das Geschichten, die Du irgendwo gehört hast oder auch nur vermutest?


    Üblicherweise hat jemand, der teuer Geld für seinen Schutz ausgibt, eine etwas andere Einstellung demgegenüber. Ausser, es handelt sich halt wieder um B-Promi-Babysitting für's Image, aber nicht weil's gebraucht wird.


    In Deutschland bist Du als privater PS ziemlich eingeschränkt, aber Spanien, Russland, USA, Dubai usw...

    Inwieweit ist man denn "eingeschränkt"? Und welche Schranken fallen, wenn man in einem der genannten Länder arbeitet?

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Hallo Peter,


    das sind Erfahrungen........und längst nicht immer gibt die Schutzperson dafür Geld aus.Das machen Firmen bzw. stellen es auch ein,weil es den Aktionären zu viel Geld kostet, denn die sitzen ja schön weit weg vom Schuß.

    "Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"

  • Hallo Peter S.


    Zitat

    Hmhm...


    ...das hat dann aber weniger mit Personenschutz zu tun als mit Promi-Babysitten. Wenn man das mit sich vereinen mag, bitte.


    Schau doch mal bitte objektiv die Situation an, das beantwortet eigentlich auch Deine Frage...


    Zitat
    • Inwieweit ist man denn "eingeschränkt"? Und welche Schranken fallen, wenn man in einem der genannten Länder arbeitet?


    ...schau, ehe Du in Deutschland als Privatmann mit ner Kanone rumlaufen kannst weil Du ein erhöhtes Schutzbedürfnis hast, stellt die Behörde Dir mittlerweile 10 lieber mal staatlichen Schutz zur Seite als Dir n Waffenschein auszustellen. Es wurden seitens der Behörden sehr, sehr wenige Waffenscheine an Privatpersonen aufgrund erhöhten Schutzbedürfnisses ausgestellt. Wenn die Behörde einen Waffenschein ausstellt dann ist das neben Jagen, Sport und WaffenSachV also nur aufgrund eines Gewerbes. Was glaubst Du denn wie schwierig es für einen Privatmenschen ist der Behörde klar zu machen dass Du ne Kanone brauchst um Dein eigenes Leben zu schützen?


    Also wenn es so schwierig ist ne Kanone zu haben um Dein eigenes Leben zu schützen und die Behörde Dir lieber Polizei zur Seite stellt wenn Du wirklich in Gefahr bist, was glaubst Du denn wie viel schwieriger es einer hat der ne Kanone haben will um fremdes Leben, welches gefährdet ist, zu schützen? Du kannst n Waffenschein haben wenn Du n Auftrag hast wo Du definitiv ne Waffe brauchst um den Job überhaupt machen zu können, militärische Anlagen, Geld- und Werttransport usw...und das weil das aber Dein Auftraggeber es so will. Aber wenn ein Privatmann Dich anheuern will um sein Leben zu schützen und Du dafür ne Waffe brauchst, dann sagt die Behörde definitiv nein.


    Jetzt hoffe ich ist die Frage auch beantwortet inwieweit Du als PS hier in D eingeschränkt bist. In Deutschland bist Du tatsächlich ein Babysitter von Promis, Du bist da um das "subjektive Sicherheitsempfinden" zu erhöhen, ohne Kanone wohlgemerkt, aber nicht wirklich zum effektiven PS zu leisten.


    Gut Spanien kannst Du, wenn Du diese 2jährige Schulung nicht gemacht hast, offiziell gar nicht in der gewerbl. Bewachung arbeiten, aber es gibt so Escortfirmen die Dich auch als Fremdenführer, Begleiter usw offiziell anheuern, Du aber in Wirklichkeit PS machst. Vor allem für ausländische Kunden, diese Firmen holen Dir bei der Behörde einen Licencia de armas Clase C und da in Spanien zwar streng geregelt aber so gut wie nie wirklich geprüft wird, bist Du da halt PS mit riesengroßer Kanone. Mitunter ist es Dein Job ausländische Geschäftsleute von Flughafen abzuholen, zum Hotel zu sonstwohin etc. bis er wieder weg geht zu bewachen. Schweizer Banker holen sich oft solche Leute.


    Soweit ich informiert bin musst Du nicht mal irgendeine Zuverlässigkeit oder so nachweisen, Dein Arbeitgeber muss eine Erklärung abgeben dass Du clean bist und dann kriegst Du diese Lizenz C 😂😂


    In Russland oder Dubai muss Dein Auftraggeber eben der Richtige Ivan sein, dann darfst Du alles, selbst Panzer fahren oder ne Söldnertruppe anführen. USA ist da viel zivilisierter und da kannst Du wirklich professionell durchstarten.


    lG

  • Äh RA, also nen Waffenschein bekommt kein, Sportschütze, Jäger oder Sachverständiger. Außer er ist gleichzeitig gefährdet oder PS. Und PS bekommen lediglich relativ schwer eine Erstbeantragung hin, hängt damit zusammen das du erst mal einen passenden Auftrag haben musst und noch ggf. ein Verteidigungsschießen und ggf. vorher eine längere ausgiebige Zuverlässigkeitsüberprüfung durchmachen musst. Aber auch da klappt es wenn der Kunde nicht vorher abgesprungen ist.


    Arbeitest du für eine Firma die nen ‚Firmenwaffenschein‘ hat wird es relativ leicht ne Schußwaffe zu tragen, wie zum Beispiel bei GuW, PS oder halt militärische Bewachung oder Kernkraftwerke.

  • Hi


    Zitat


    also nen Waffenschein bekommt kein, Sportschütze, Jäger oder Sachverständiger.

    korrekt, da habe ich mich verdappelt. Da hast Du absolut Recht, sorry.


    lG

  • Jetzt hoffe ich ist die Frage auch beantwortet inwieweit Du als PS hier in D eingeschränkt bist.

    Nein, das beantwortet aber meine implizite Frage, inwieweit Du Dich mit der Materie tatsächlich auskennst.


    was glaubst Du denn wie viel schwieriger es einer hat der ne Kanone haben will um fremdes Leben, welches gefährdet ist, zu schützen?

    Ich muss da nichts "glauben", ich bin in das Beantragen von Waffenscheinen zu u.a. diesen Zwecken regelmäßig involviert und habe mittlerweile gut zwei Dutzend solcher Vorgänge erfolgreich begleitet.

    Gut Spanien kannst Du, wenn Du diese 2jährige Schulung nicht gemacht hast, offiziell gar nicht in der gewerbl. Bewachung arbeiten, aber es gibt so Escortfirmen die Dich auch als Fremdenführer, Begleiter usw offiziell anheuern, Du aber in Wirklichkeit PS machst.

    Soviel zum Thema "eingeschränkt" und arbeiten im Rahmen der Legalität...



    In Deutschland bist Du tatsächlich ein Babysitter von Promis, Du bist da um das "subjektive Sicherheitsempfinden" zu erhöhen, ohne Kanone wohlgemerkt, aber nicht wirklich zum effektiven PS zu leisten.

    Wenn man eben nur Jobs als Babysitter ausführt oder nur an solche herankommt, dann ist das so. Dann allerdings auch zurecht.


    Wenn man ernsthafte Personenschutzaufträge hat, dann bekommt man auch die notwendigen Genehmigungen für alles, was man benötigt. Dann üblicherweise auch im Ausland, zumindest in den Ländern, die halbwegs organisiert in diesen Dingen sind. Egal ob als Selbstständiger oder als Mitarbeiter einer Firma. Das kann behördenbedingt mal ein bisschen länger dauern oder es geht schnell, da machen bundeslandspezifische Eigenheiten und das individuelle Vorgehen der Waffenbehörden viel aus.


    Dann ist es allerdings auch egal, ob man Twingo fährt...


    USA ist da viel zivilisierter und da kannst Du wirklich professionell durchstarten.

    Das kann man hier sogar einfacher als in den USA, denn da muss ich im dümmsten Fall 52 voneinander abweichende Landesgesetze einhalten.

    Dafür muss man aber auch professionell sein und das Bedürfnis muss gegeben sein. Ansonten sittet man halt Promi-Babys.


    Arbeitest du für eine Firma die nen ‚Firmenwaffenschein‘ hat wird es relativ leicht ne Schußwaffe zu tragen

    Was übrigens auch gleichzeitig der Grund ist, warum es immer schwieriger wird.

    Denn eigentlich gelten hier bei einzelnen Einsätzen die gleichen Voraussetzungen an das Bedürfnis wie bei einem Erstantrag. Aber daran hält sich halt nicht jeder, insbesondere die nicht, die nicht mit einem Twingo um die Ecke kommen, dummerweise irgendwie an einen Waffenschein gekommen sind und sich natürlich bei ihrem Tun liebend gerne von Kameras begleiten lassen.

    Daher haben einige Waffenbehörden bzw. ganze Innenministerien die Daumenschrauben bei der Vergabe von Waffenscheinen merklich angezogen.

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


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  • Hallo Fragender85 ,


    Pauschal kann man eine solche Frage nicht beantworten.

    Grundsätzlich solltest Du zunächst mal wissen, wo genau die Reise hingehen darf / soll?!

    Die Sicherheitsbranche, ob nun in der Dienstleistung oder fest Angestellt in einem Unternehmen, ist groß und vielfältig.


    Die Frage, die ich mir hier stellen würde, wäre theoretisch folgende:

    • Möchte ich Aktiv mit Schwerpunkt Sicherheitsbereich oder im Rettungsbereich arbeiten?
    • Möchte ich in einem Industrieunternehmen oder Dienstleistungsbereich arbeiten?
    • ist es wichtig, Heimatnah zu arbeiten oder bin ich flexibel (was Du mit "Gerne im Ausland" ja schon angedeutet hast)?
    • Bin ich bereit, nochmals Geld in die Hand zu nehmen und Weiterbildungen zu absolvieren?
      • Sachkundeprüfung
      • Geprüfte Schutz und Sicherheitskraft
      • Servicekraft für Schutz und Sicherheit
      • Fachkraft für Schutz und Sicherheit
      • Meister für Schutz und Sicherheit
      • Sicherheitsfachwirt
      • Betriebswirt?
      • usw.
    • Gibt es einen besonderen Bereich, den ich ins Auge fasse, was meine spätere Arbeit sein soll?
    • Wie gut bzw. wie weit ausgebildet sind meine Fähigkeiten aus dem Polizisten und Rettungsdienstbereich?
    • Möchte ich später in der Führung arbeiten oder doch eher derjenige sein, der die Aufträge entgegen nimmt?

    Wie Du siehst, gibt es jede Menge Fragen.

    Um Deine Frage erfüllend zu beantworten und dann den richtigen Rat (den es meistens sowieso nicht gibt) zu geben,

    müsste man noch mehr wissen.

    Mit einer staatlichen PolizeiAusbildung und einer Ausbildung im Rettungsbereich ist für viele der Grund,

    aufs Schiff zu gehen und dort in verschiedenen Unternehmen dafür zu sorgen, dass Fracht und Menschen nichts passiert.


    Vielleicht kannst Du das noch etwas weiter ausführen, Einsatzbereiche gibt es mehr als genug ..


    Gruß 2m02cm-Mann

    Sei stehts freundlich zu deinen Mitmenschen und habe Respekt!!!!

  • Mit einer staatlichen PolizeiAusbildung und einer Ausbildung im Rettungsbereich ist für viele der Grund,

    aufs Schiff zu gehen und dort in verschiedenen Unternehmen dafür zu sorgen, dass Fracht und Menschen nichts passiert.

    Vor 4 oder 5 Jahren vielleicht. Ansonsten ist das deutsche Geschäft i.S.d. §31 GewO aufgrund SeeBewachV und SeeBewachDV mittlerweile praktisch tot und der internationale Markt unterbietet sich gegenseitig mit immer halbseideneren Angeboten.

    Ein Blick auf die in Deutschland zugelassenen Unternehmen zeigt, dass von den ehemals zu Hochzeiten IIRC 16 Registrierten noch 5 übriggeblieben sind, und davon sind nur noch 2 aus Deutschland. Darauf, dass von denen noch alle aktiv sind, würde ich im Übrigen auch keine hohen Summen wetten.


    Natürlich kann man sich noch im Ausland an irgendwelche Anbieter anbiedern, aber wenn man da mit seinen Kontakten oder Qualifikationen nicht alteingesessene Profis z.B. aus UK aussticht (die sich im Übrigen heute auch gegenseitig auf den Füßen stehen) oder alternativ nicht gerne sparsam lebt, zu Hause niemanden zu versorgen hat und russisch, polnisch, filipino oder sinhala spricht, wird man da heute nicht mehr viel Freude dran haben. Da gibt's mittlerweile hierzulande wieder bessere Jobs und auch ein Reisewilliger sollte da besseres finden.

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Also wenn es so schwierig ist ne Kanone zu haben um Dein eigenes Leben zu schützen und die Behörde Dir lieber Polizei zur Seite stellt wenn Du wirklich in Gefahr bist, was glaubst Du denn wie viel schwieriger es einer hat der ne Kanone haben will um fremdes Leben, welches gefährdet ist, zu schützen?

    Waffenscheine zur Verteidigung des eigenen Leben werden häufig deshalb abgelehnt, weil dem Beantragenden jede Kenntnis zum Thema Recht, Selbstschutz und Verteidigungsschießen fehlt.

    In der Regel wird diesen Personen dann angeraten sich an ein professionelles PS-Unternehmen zu wenden, wenn es für behördlichen Schutz nicht reicht.

    Bei behördlichem Schutz kann ich zwar nur über BaWü, Hessen und RLP reden, aber hier wird behördlicher Personenschutz quasi nur dann durchgeführt, wenn der Täter quasi mit der Schusswaffe im Anschlag vor der Tür steht. Es ist nicht so, dass da unendliche Personalressourcen vorhanden wären. Ich hatte eine bekannte, die mehrfach von ihrem Ex mit einem Messer bedroht und verprügelt wurde und trotz mehrfachem betteln bei der Polizei und mehreren Strafanzeigen keinen Polizeischutz bekam.

    Bei Polizeien in NRW oder Berlin, kann ich mir nicht vorstellen, dass das dort besser wäre.