Fachkraft für Schutz und Sicherheit traurige Wahrheit!

  • Eure meinung dazu?

    Joa, das bildet tatsächlich die traurige Realität der Branche ab. Aber vielleicht nicht so, wie der Filmende es gerne verstanden hätte.


    und bin verunsichert.

    Warum bist Du verunsichert?

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • @Fragesteller Revolverman:


    Auch in dieser Branche wird automatisiert werden, was elektrisch/elektronisch automatisiert werden kann und die meisten Jobs der Branche werden aus meiner Sicht auf der Ebene einer Kraft mit Sachkundeprüfung vergeben und bezahlt. Bezahlt wird nach Tätigkeit/Stelle und nicht nach Abschluss.


    Eine zweijährige Ausbildung zum Industrie-Elektriker (zugelassene Elektrofachkraft) und eine Sachkundeprüfung mit anschließender Tätigkeit im Bewachungsgewerbe bringen Dich wahrscheinlich auf's selbe Gehalt und in dieselbe Tätigkeit in kürzerer Zeit. Danach kannst Du dann auch noch mal ohne größere Probleme raus aus der Branche oder dort weiter machen (Fortbildung GSSK oder Meister) oder beides im Bereich Sicherheitstechnik kombinieren.


    Gruß

  • Hallo Walpode,


    das mag vielleicht der Traum von Technikfreaks und einiger Hersteller sein......aber Billiger als einen Wachmann kriegst du viele Dinge nicht technisch :D


    Oder kennst du eine Maschine, die für 9 € Brutto die Stunde Geschirr abräumt,Blumen gießt und nebenbei noch so Fenster und Türen zu macht und abschließt ??

    "Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"

  • Hallo Frank,

    was ist denn Deine Antwort an Revolvermann? Soll er die Ausbildung machen oder nicht?


    Auch bei 9 EUR brutto bzw. ca. 18 EUR Verrechnungssatz wird es schon bei einem einzigen 24/7-Posten bzw rund 157.000 EUR pro Jahr irgendwann bei mehrjähriger Laufzeit interessant, in Technik zu investieren und die Putze wieder ihre Arbeit machen zu lassen. Die kann auch Geschirr abräumen, Fenster schließen, die Tür absperren und braucht weder Unterrichtung noch Sachkundeprüfung.


    Diese Tätigkeiten sind die Folge einer Entscheidung für Wachpersonal aber nicht die Grundlage der Entscheidung.


    Gruß

  • Hallo Walpode,



    eine "Putze" kriegst du aber nicht soo Billig lach du übersiehst da wohl, daß die Reinigunsgkraft selber zwar noch weniger bekommt als wir pro Stunde, ihre Firma dafür aber weitaus mehr verrechnet.


    Und für 8000 bis 10.000 € im Monat 3 oder sogar 4 "TZ- Arbeiter" für Lau zu haben, rechnet sich sehr wohl für die Kunden :-)


    Oder um es mal an einem konkreten Beispiel zu zeigen:


    Da sitzt ein Wachmann für 10,85 € die Stunde an der Pforte und macht da von 7 Uhr bis 15 Uhr den Wareneingang MO-FR .

    Kosten für den Kunden 3.443,- € für diese Zeit pro Monat abzüglich eingespartes Geld für den eigenen MA 5.340.- € bleiben als Gewinn immer noch 1.897,- € für den Kunden übrig.


    Du verstehst, was ich meine ?? 8)

    "Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"

  • Wer als FSS keine Stelle gefunden hat die nicht mindestens mit GSSK dotiert ist, dem kann man kaum helfen.

    Entweder ist er zu faul zum suchen oder zu unflexibel.


    Wenn ich Luft- und Raumfahrttechnik studiere und dann aber nur in10 km Umkreis von meinem Dorf im Odenwald arbeiten möchte, dann finde ich auch nichts anständiges.


    Ich kenne nicht einen einzigen (fähigen!) der mit GSSK/SKSS/FSS keinen anständigen Job gefunden hat und seine Ausbildung bereut.

  • Ich pflichte Alexander Lukas völlig bei. Das größte Problem bei dem ganzen Herumgejammere von vielen ist, dass diese mit meist möglichst wenig Aufwand viel haben und / oder erreichen wollen...und das klappt in KEINER Branche. Vielleicht sollte man auch einmal erst schauen, was man selbst (an sich) verändern kann (und ggf. sogar sollte und muss!). Es gibt heutzutage so viele Entwicklungsmöglichkeiten als FKSS in Relation zu früher. Nur schauen viele eben nicht über den berühmten ""Tellerrand" hinaus und jammern lieber wie schlecht alles ist, während sie weiter auf der Stelle treten, statt sich zu fragen, was man selsbt verändern kann und sollte, damit es für einen besser wird. ;-) Aber ja...all das hat was mit "Arsch hoch bekommen" und Aufwand, bzw. Energie zu tun die man aufbringen muss...da ist jammern und nörgeln natürlich leichter. Ändern tut es aber nichts, bis auf dass die eigene Unzufriedenheit noch wächst.

  • Er erzählt hier von Tariflohn 10,56€ als FSS. Völliger Unsinn.

    Und auch ansonsten sind gerne die anderen Schuld.


    Schulungsträger = Müll

    Leihfirmen = Alles Abzocker

    Arbeitsamt = bringt nur miese Vermittlungsvorschläge

    Unternehmen = alle Scheiße.


    Kein Wort darüber ob er sich selbst mal bemüht hat etwas zu unternehmen. Solche Kollegen kenne ich zur Genüge.

    Passiv durchs Leben gehen, nichts leisten aber super Arbeitsbedingungen erwarten.

    Ich weiß schon, warum das Arbeitsamt immer die absolute Ultima Ratio ist um an Personal zu kommen.

    Nur wenn wirklich gar nichts mehr funktioniert sollte man sich Personal vom Amt holen.

  • Auch ich muss hier Alexander Lukas Beipflichten, der Stundenlohn ist auch immer eine Frage des Verkaufens.

    Es gibt einige Firmen die Fachkräfte suchen ( Berlin ) und die werden auch dementsprechend entlohnt.

    Ich habe selbst nur mit meiner SKP bei diversen Vorstellungsgesprächen einen Stundenlohn ausgehandelt von 12,50 Euro.

    Von nichts kommt nichts.

    Wer natürlich seine Ausbildung hat und denkt, es kommen ihm die Jobs ins haus geflogen, brauch sich nicht wundern, das er auf der Strecke bleibt.

    Abgesehen davon kommt es natürlich auch darauf an was man leistet, nur weil man eine Fachkraft ist kann man auch nicht erwarten den Faulenzerjob zu bekommen, frisch runter von der Schule oder eben Umschulung, die Umschulung besteht fast nur aus Schule ( 6 Moante Praktikum ), als Arbeitgeber möchte man auch sehen was der Mitarbeiter leisten kann.


    Wer als Fachkraft nur den Mindestlohn im wach und Sicherheitsbereich bekommt macht grundlegendes Falsch.

    Jeder meiner Beiträge spiegelt lediglich meine Persönliche Meinung wieder.

    Kritik ist gerne gesehen solange sie Sachlich bleibt.

  • Hm, ich wäre vorsichtig jemand zu verurteilen ohne alle Hintergründe zu kennen. Und auch aus dem Fenster lehnen sollte man sich nur wenn man sich sicher ist. Lohn für die Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist nach Tarif in Schleswig Holstein z.B. 10,90 Euro. Als gar nicht so weit weg von den Angaben des Threadersteller. Quelle : https://www.darkbird.de/Service/Tarif.aspx Stand 01.04.2019

    Und auszuhandeln funktioniert dort auch nicht, wo aufgrund der Konkurrenzsituation ein Stundenlohn niedrig kalkuliert werden muss. Hier in Bayern sind übrigend die meisten mir bekannten Fachkräfte auf 3c eingestuft d.h. GSSK - Lohn.


    LG

    Harando

  • Hm, ich wäre vorsichtig jemand zu verurteilen ohne alle Hintergründe zu kennen.

    Niemand wurde hier verurteilt. Die unangenehme Wahrheit, von der Alexander Lukas und Azubi75 sprachen, ist in jeder Branche Lebensrealität. Von nichts, kommt nichts, gilt auch im Sicherheitsdienst. In diesem Forum wird so oft über den Lohn geklagt. Ich frage mich, ist die Entlohnung eine Überraschung? Nein. Wenn ich die Ausbildung zur Fachkraft mache, weiß ich doch vorher, was der Tariflohn in meiner Heimat ist und wie stark der Markt meine Qualifikation nachfragt. Ich kann also entscheiden, ob sich für die Differenz eine Weiterbildung lohnt oder eben nicht. Am Ende ist der Tariflohn die untere Grenze des Verdienstes. Wer sich seiner Fähigkeiten und Stärken bewusst ist, der kann diese auch vermarkten. In den Unternehmenssicherheiten dieses Landes haben auch Fachkräfte und Meister eine Chance. Nur diese Jobs stehen natürlich nicht im securitytreff-Forum oder auf Facebook. Darum muss man kämpfen, sich vernetzten und bereit sein, sich zu verändern. Nicht weniger, so habe ich es verstanden, wollten Alexander Lukas und Azubi75 sagen.

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Also hier wurde schon verurteilt. Auch wenn die Aussagen allgemein gehalten wurden, so war das Ziel erkennbar. Weiterhin richtig lesen hilft. Ich habe den Betrag für die FSS angegeben weil oben bezweifelt wurde ob die Angaben des Threaderstellers passen können. Jeder in dieser Branche weiss was er verdient. Ich finde es überheblich jeden zu unterstellen, sollte jemand nicht die passende Stelle haben war er nur faul und nicht richtig vernetzt. Nicht allen FSS und SSS und MFSS stehen die gleichen (persönlichen) Möglichkeiten zur Verfügung. Ansonsten halte ich deinen Thread (Krisensicherwerden) für die typische Aussage von Leuten die in dieser Branche Geld mit der Ausbildung verdienen, und Ihre Threads auch sehr oft als Werbeplattform durch beschönigen von Problemen in dieser Branche nutzen. Unkritisches Betrachten ist einseitiges Denken.


    Das ist meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger. Denn im Gegensatzt zu den oben stehenden Meinungen sehe ich mir beide Seiten an. Nebenbei sei gesagt, dass ich das Video auch nicht exemplarisch für die gesamte Branche sehe.


    Harando

  • Revolvermann


    Wenn du die Ausbildung im richtigen Unternehmen machst, dürfte sie eine der spannensten und abwechslungsreichsten Ausbildungen überhaupt sein. Beim richtigen Arbeitgeber wirst Du auch nach der Ausbildung Perspektiven haben dich weiterzuentwickeln. Als Weiterbildung bietet sich der Meister für Schutz und Sicherheit an. Auch wenn diese Qualifikation z.Zt. am Markt nicht explizit im größeren Rahmen angefragt wird, so ist doch bei genauerer Betrachtung der Branche die Zukuftsperspektive für Meister sehr positiv.

    Leider gibt es auch schwarze Schafe in dieser Branche die Ihre Auszubildenden ausnutzen. Aber jemand der diesen Job ernst nimmt, kann auch während der Ausbildung die Ausbildungsstätte wechseln. Aussitzen hilft hier nicht wirklich. Alles in allem muss man sich der Nachteile dieser Ausbildung und der nach der Ausbildung folgenden Tätigkeit bewusst sein. Dafür hat man eine abwechslungsreiche Tätigikeit mit vielfältigen Weiterentwicklungsmöglichkeiten, und eine Tätigkeit die mir pers. viel Spass macht.


    LG Harando

  • Ein AG kauft sich in ein Objekt massiv unter Wert ein und wundert sich dann das sie die gestiegenen Personalkosten nicht tragen können... setzen deswegen Mitarbeiter sogar unter Druck? Hm das kommt mir doch SEHR bekannt vor....