Datenschutzbeauftragte

  • Hallo,


    gibt es hier Personen die eine Qualifizierung zum Datenschutzbeauftragten (TÜV geprüft) gemäß §§ 4g, 4F BDSG absolviert haben und damit innerhalb eines Sicherheitsunternehmens arbeiten?


    Grüße

  • Ich arbeite zwar nicht in einem Sicherheitsunternehmen aber ich bin Datenschutzbeauftragter und arbeite für unterschiedlichste Unternehmen. Worum geht es?

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Hallo,


    mich interessiert, in wie weit sich die Qualifikation zum Datenschutzbeauftragten innerhalb von Unternehmen in der privaten Sicherheit oder auch außerhalb wie z.B. eigener Werkschutz etc. integrieren lassen.


    Ich habe den Stellenmarkt nun eine gewisse Zeit beobachtet, hin und wieder werden Arbeitsplatze in Kombination Datenschutzbeauftragter, Objektschutz und Sicherheitstechnik (auch QMB) angeboten. Was wären weitere denkbare Felder?


    Grüsse

  • Die Ausbildung dauert in der Regel 4 - 5 Tage und beinhaltet eine Prüfung. Meines Erachtens ist das aber lediglich ein Kompetenznachweis. Der DSB muss Wissen über Datenschutzrecht, Risikomanagement, Managementsysteme und Datensicherheit/IT-Sicherheit mitbringen. Siehe auch Art. 37 Abs. 5 DSGVO:

    "Der Datenschutzbeauftragte wird auf der Grundlage seiner beruflichen Qualifikation und insbesondere des Fachwissens benannt, das er auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis besitzt, sowie auf der Grundlage seiner Fähigkeit zur Erfüllung der in Artikel 39 genannten Aufgaben."


    Das lernt man in der Regel nicht in einer Woche. Eine Qualifikation im Job ist nach der Ausbildung also sinnvoll. Ich denke gerade in einer solchen Funktion kann gilt das Prinzip des lebenslangen Lernens.

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Hallo,


    ich bin mir nicht sicher was Sie genau damit meinen:


    "Eine Qualifikation im Job ist nach der Ausbildung also sinnvoll."


    Gruss

  • Hallo,


    damit meine ich, dass man nach einem einwöchigen Kurs mit Sicherheit kein fertiger Datenschutzbeauftragter ist, sondern dieser lediglich einen Grundstein legt. Ich würde nicht empfehlen mit dem Zettel in der Hand direkt die Funktion zu übernehmen, sondern gewissermaßnahen in die Rolle zu wachsen.


    VG

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Hallo,


    "Ich würde nicht empfehlen mit dem Zettel in der Hand direkt die Funktion zu übernehmen, sondern gewissermaßnahen in die Rolle zu wachsen."


    Das ist mir schon klar. Aber ich bin da ehrlich gesagt noch ziemlich unbedarft und stelle mal ganz kess die Frage „Wie wird es denn gemacht?" Vielleicht können Sie das weiter ausführen.


    Meine Ausgangsfrage bezog sich auf Personen die mit dieser Qualifikation in oder für ein Sicherheitsunternehmen tätig sind. Meistens lohnt sich ja aus verschiedenen Gründen ein eigener Datenschutzbeauftragter nicht oder man möchte lieber einen externen bestellen aus diversen Gründen.


    Ich interessiere mich für die Möglichkeiten, die diese Qualifikation mit sich bringt.


    Ich habe z.B. in der Vergangenheit verschiedene bundesweite Stellenangebote durchgeschaut innerhalb des Bewachungsgewerbes bin ich ehrlich gesagt auf nichts gestoßen.


    Hin und wieder trifft man aber dann doch auf Anzeigen in der Kombination "Objektschutz + Datenschutzbeauftragter". Diese Stellen sind dann aber außerhalb der privaten Sicherheitswirtschaft wie z.B. in Lebensmittelketten, Warenhausketten, Industrie etc. Mögliche Tätigkeitsfelder sind dort z.B. Überwachung mittels Video- und Sicherheitstechnik sowie Schulung von Mitarbeitern. Gefragte Qualifikation laut Ausschreibung sind dort Beruflicher Abschluss, Erfahrung im Objektschutz und Mitarbeiterführung, Datenschutzbeauftragter oder Auditor, Technisches Verständnis und Kenntnisse in der Sicherheitstechnik.


    Grüsse

  • Das Bewachungsgewerbe ist meiner Erfahrung nach tatsächlichen nicht besonders affin für das Thema. Ich finde das kritisch, weil sehr viele Unternehmen eigentlich einen DSB bräuchten, weil sie z. B. Wächterkontrollsysteme einsetzen. Aber da scheint Mut zur Lücke zu bestehen.


    Ich kenne eine Reihe von Datenschutzbeauftragten, die kommen eher aus der IT, andere sind Juristen, manche kommen aus der Arbeitssicherheit, ich bin eher aus dem Prozess- und Risikomanagement. Insofern ist die Beschreibung aus den Stellenausschreibungen schon passend. Ich sehe allerdings einen Konflikt. Und auch Ihre bisher Laufbahn und Kompetenzen halte ich für eine solide Basis. Wichtig ist ein risikobasiertes Denken, technisches Verständnis und der Wille das Datenschutzrecht zu durchschauen.


    Wie man dann in dir Rolle Wächst: Lesen, mit Erfahrenen arbeiten und machen. :)

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Hallo,


    Fynnarium


    "Ich mach gerade die Ausbildung bei der IHK zu IT-Sicherheitsbeauftragten.
    Arbeite in einem sehr großen Sicherheitsunternehmen."


    Was ist der Hintergrund zu dieser Fortbildung? Könntest du etwas dazu schreiben? Wurdest du von deinem Unternehmen unterstützt/gefördert oder machst du diese Fortbildung eigeninitiativ? Was sind deine Ziele /Absichten? Hast du einen IT-Hintergrund? Wenn ich mich richtig erinnere hast du mal Konditor gelernt. Ich bin neugierig.


    KrisensicherWerden

    Vielen Dank für deine Antworten.


    Beste Grüsse

  • Ich zahle die 2000€ für die Ausbildung selbst.
    Hintergrund ist, das ich seit 25 Jahren mit IT zu tun habe.
    So hab ich mit 11 mein erste Programm geschrieben, damals in BASIC.
    Ich erhoffe mir dafür in Zukunft, besser aufgestellt zu sein.
    Die IT hällt ja auch immer mehr Einzug in das Securitygewerbe.

    So wird gerne mit NFC gearbeitet, als Chip oder so.
    Es kostet mich wenige sec. das System zu überlisten.
    So was muss Firmen doch aufgezeigt werden.
    Die halten das für Modern und Sicher.
    Da man in Deutschland ohne Zertifikat nicht gehört wird, versuche ich das über diesen Weg.
    Ich bin mit der Ausbildung noch nicht mal fertig, kommen schon Jobangebote rein.

  • Hallo,


    das hört sich doch mal nach nem Plan an! Ist wirklich so wie du Sagst/schreibst. Ohne Papier ist man hier nichts.


    Ich finde das von dir jedenfalls eine sehr coole Sache und wünsche ganz viel Erfolg!


    Beste Grüße

  • Neu erstellte Beiträge unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.