12 Stunden Schichten

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  • Hallo,


    Wer von euch arbeitet oft 12 Stunden oder wie viele Stunden monatlich?


    Verdienst?

    Bezahlung oft nur lächerliche 11€ brutto die Stunde.


    Selbst man man maximal 228 Stunden im Monat Arbeitet und das bei Steuerklasse 1 rechnet selber was daraus kommt. das Geld reicht es trotzdem nicht. Geschweige den für spätere Rentenansprüche. Nichts hat man am ende. ich kann manche leute jetzt verstehen warum arbeiten in Deutschland schon lange nicht mehr lohnt.


    Ich arbeite meistens in 12 Stunden dienste und oft unter miserablen Bedingungen.

    Arbeitgeber kümmern sie sich nur um ihre eigene hintern. Hauptsache es kommt Geld in deren Kasse.


    Teilt wie mich eure ehrliche Erfahrungen mit nur so kann es mehr Spaß machen.

  • Gut der Stundenlohn variiert je nach Bundesland und der endsprechenden Qualifikation bzw. der Anforderung die der Kunde hat. Man hat jederzeit die Möglichkeit sich durch Schulungen zu verbessern. Auch wenn Corona einem das gerade etwas schwierig macht ist es nicht unmöglich.

  • Fynarium ja gut aber dafür kommste auch aus Raum München oder? Da kosten vorallem die Mietpreise sehr hoch. Aöles ist teuer dort unten. Ich komme aus Wuppertal hier ist das Leben noch teilweise etwas billiger.

  • Hallo zusammen,

    arbeiten sie auch jeden Tag 12er Stunden? Ich zb. komme locker im monat auf ca. 200 Stunden inkl. reichlich Pausen.

    Fynarium sie bekommen auch spesen oder?

  • Mach was aus deiner Situation z.B. Berufsausbildung zur SSS / FSS oder Aufstiegsfortbildung zur GSS / MSS


    Such dir nach bestandener Qualifikation einen Arbeitgeber, der Mitarbeiter auf diesem Niveau sucht.


    Dort sind dann je nach Bundesland grosse Unterschiede im Einkommen spürbar.


    Beispiel Bundesland NRW


    Berufliche Fortbildung

    GSS = 16,26€

    MSS = 18,54€


    Berufliche Ausbildung

    SSS = 16,75€

    FSS = 17,14€


    Es lohnt sich!

  • Na ja, 12 Stunden Dienste sind ganz normal.ch

    Habe ich bei meiner letzten Firma 19 Jahre gemacht, auch14,5 Stunden waren einige Jahre normal.

    Immer nur ein Objekt in dem ich ein Vierteljahrhundert gelebt habe.

    Ich war mehr dort als zuhause.

    Bezahlung ab 2011 Brancchen Mindestlohn Wachgewerbe, 7,50 Euro.

    Vorher deutlich darunter 6, 26 Euro.

    Später wurde der gesetzliche Mindestlohn gezahlt, der für alle gilt.

    Stunden je Monat nicht unter 260 bis über 340, so war es doch noch etwas Geld, was nach Steuer übrig blieb.

    Ich war zufrieden, jetzt arbeite ich für ein anderes Unternehmen auch 12 Stunden, nach GÖD Tarif Niedersachsen.

    ver.di existiert in Niedersachsen nicht mehr.

  • Und der Auftraggeber hat nie etwas gesagt, 340 Stunden sind doch mehr als an der Grenze?

    Wir haben bei uns auch einen externen Dienstleister (Werkschutz) im Einsatz. Wie viele Stunden dort geschoben werden geht uns als Kunden (leider) nichts an. Man kann es ansprechen, wenn es auffällt, aber reinreden kann man als Auftraggeber nicht, selbst wenn tarifliche Standards nicht eingehalten werden. Die Dienstleister sind vertraglich verpflichtet sich an alle geltenden Regelungen (ArbZG + Tarifvertrag) zu halten, Verstöße sind aber nicht durch uns zu ahnden oder zu verfolgen. So sieht es zumindest unsere Rechtsabteilung und wir sind keine kleine Firma. Klar kann man auf direktem Weg schonmal dem Objektleiter fragen ob er das jetzt echt so durchziehen will, da kann schon auch mal was bewegt werden, aber wenn er aufgrund Krankenstand oder Personalmangel sonst Unterbesetzungen hat, dann werden die Leute eben auch mal verheizt. Eine Handhabe dagegen hat man dann nicht.

  • Und der Auftraggeber hat nie etwas gesagt, 340 Stunden sind doch mehr als an der Grenze?

    Im Grunde hat es den Auftraggeber nicht zu interessieren und braucht ihn auch nicht zu interessieren wie der Dienstleiter sein Personal einsetzt.

    Das das arbeitsrechtlich nicht in Ordnung ist sollten die MA's des Dienstleisters eigentlich selber wissen. Es ist ja eine Sache das aufgrund von geringem Personalbestand wegen Krankheit oder mangels Bewerber es zu hohen Stunden zahlen kommt oder ob es einer der Dienstleister ist der nur $ Zeichen in den Augen hat und seine MA's verheizt.

    Nur der Kollege da der 340Stunden im Monat und 12Std Schichten mit Plus stunden für Normal hielt und es scheibar hält ganz schön ausbeuten lassen.

  • Ganz klares Nein weder sind 340 Stunden im Monat normal noch 12Std Schichten. Und was definitiv ein NoGo ist sind langer 12Std am Stück zu arbeiten. Den da kann sich ein Arbeitgeber ganz schön in die Nesseln setzten sollte der Mitarbeiter auf dem Weg nach Hause einen Unfall haben.

  • Wer sitzt denn in eurer Rechtsabteilung????????

    Selbstverständlich könnt ihr dagegen was tun. IHR seid die Auftraggeber! Nichteinhaltung vertraglich vereinbarter Pflichten -> Konventionalstrafe bis Kündigung.

  • Es gibt halt auch die Mitarbeiter die unbedingt die Stunden wollen, nach langen Problemen hat der Dienstleister bei uns endlich ausreichend Personal aufgebaut, mit dem Ergebnis, dass natürlich die Stunden für die MA runter gingen. Viele hat es gefreut nur noch max. 180 - 190 Stunden arbeiten zu müssen (und vor allem kaum noch 12er), aber es gab tatsächlich auch welche, die deswegen gekündigt haben weil es sich unter 240 Stunden ja "nicht lohnt". Bei uns wird übrigens GSSK Tarif gezahlt + eine Objektzulage.


    Ist auch die Frage, wie gut eine SMA noch nach solchen Schichten, noch Qualitätiv arbeiten kann.

    12er sind einfach brutal. Es mag ja Objekte geben wo der MA zweimal am Tag die Schranke aufmachen muss und das war's, aber so ist es eben oft nicht. Dass die Leute da müde sind, Fehler machen usw., ist schon fast vorprogrammiert.

  • Im Grunde spielt es keine Rolle wo man die 12Std abreißt. Ist es ein Objekt wo man wie schon mal gesagt nur zwei mal am Tag die Schranke aufmacht geht es auf die Psyche da man sich a total unterfordert fühlt und kämpft mit der Langeweile. Hat man eins wo man locker 50 Besucher und 20 LKWs abwickelt weiß man am ende nicht mehr wo einem der Kopf steht.

    12 Std muss ich nicht immer haben und schon gar nicht über 180 Std.


    Was will man den, Arbeiten um zu Leben oder Leben um zu Arbeiten. Und ich denke wir Opfern schon genug Lebenszeit und mit auch Gesundheit im dem Job.

  • 12 Std. Arbeitszeit/Schichten sind rechtlich nur zulässig


    • in absoluten Notfallsituationen (sicherlich die Ausnahme)


    • mit erheblichem Umfang an Arbeitsbereitschaft


    Heisst konkret 2/3 Arbeitszeit und 1/3 der Restzeit rumlümmeln im wachen Zustand. Alles andere wäre ein Verstoß gegen das ArbZG.


    Der Auftraggeber kann und darf hier nicht einfach die Augen verschließen, er hat eine Fürsorgepflicht. Das Gewerbeaufsichtsamt und/oder die Berufsgenossenschaft sollte informiert werden.


    Was die Arbeitnehmer wollen ist uninteressant, es gibt Gesetze. Wenn ich als AN darum bettel das meine Rechte mit Füssen getreten werden, dann sollte ich mich nicht wundern wenn der AG das tut.


    Daher würde mich interessieren, ob die Mehrstunden mit 25% (ab Stunde X / regionaler Tarifvertrag) vergütet wurden?


    Ich gehe davon aus das die Mitarbeiter, geblendet vom "schnellen Taler" (Ironie), um ein paar hundert Euro betrogen wurden.

    😂😂😂



  • Na wir haben die ganzen Jahre freiwillig so gearbeitet, wir wollen Geld, Freizeit können wir auch arbeitslos machen.

    Ich war dort Objektleiter, Behörde Landespolizei Liegenschaft.

    Da kam nie irgendwas an Frage wegen unserer Stunden.

    War ja auch nicht schlimm, Pforte eben, 1 Rundgang in der Nacht, so etwa 45 Minuten.

    Fernseher vorhanden, kleine Küche, man ist alleine da in der Schicht, hat seine Ruhe.

    Wenig Publikumsverkehr in der Nacht. Ich arbeite seit 1994 nur nachts.

    Internet funktioniert auch, was will man mehr?

    Nachdem unsere Bude letztes Jahr insolvent war, wurde neu ausgeschrieben,

    jetzt werden mit neuer Firma 3 Schichten gemacht, die kommen nur auf 180 Stunden.

    Ich hätte ja bleiben können, war mir zuwenig.

    Jetzt fahre ich statt 5km zur Arbeit 30km, aber wieder 12 Stunden Dauernachtschicht.:thumbup:

    Wechsel hat gut funktioniert, ohne Ausfalltag.

    Insolvenzverwalter hat meine 67 Urlaubstage die ich noch hatte ausgezahlt.

    Konnte ab 2017 keinen Urlaub länger als 3 Tage am Stück mehr machen, Personalmangel.

    Dann 2 Nächte arbeiten, dann wieder Urlaub.😁

    War ne gute Zeit.

    Die neue Firma sagt auch max. 228 Stunden, hatte ich noch nie, 240+

    krieg ich immer.

  • @heidewitzka,

    18 - 23 Uhr Betrieb, dann bis 5 Uhr fernsehen, kochen, essen, Computer daddeln.

    Dann 1 oder 2 Stunden Betrieb, Feierabend oder morgen.

    Überstunden gab es bei uns nicht, 9,19 gesetzlicher Mindestlohn, sonst nichts.

    Auch für mich als Objektleiter keine Extrazahlungen.

    Dienstpläne wurden dezentral von den einzelnen Objektleitern für ihre Objekte erstellt.

    Stand in unserem Ermessen die Firma einzuweihen, oder eben nicht.

    Von mir haben die nur selten einen Plan erhalten.

    Geschäftsführer kam bei uns zweimal vorbei, einmal 2011 als die den Mindestlohn nicht zahlen wollten.

    Dann nochmal bei der Insolvenz.

    Einsatzleiter waren ebenso selten da, ich hab das alles geregelt, 25 Jahre lang.

    Das einzige wo ich mich geweigert habe, waren Neueinstellungen, sollte ich auch mal machen.

    Und Entlassungen, da habe ich auf Einsatzleiter bestanden, gibt ein Arbeitsvertrag als Pförtner nicht her.;)

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