System zur Verwaltung von Hausverboten

  • Aus aktuellem Anlass…


    Wie ist die Verwaltung von Hausverboten bei euch organisiert? Habt ihr dafür ein entsprechendes System, mit entsprechender Zugriffsberechtigung und Protokollierung? Nutzt ihr einfach eine Excel Tabelle oder Ähnliches?

    Kennt jemand evtl. sogar eine entsprechende Software für diesen Zweck?



    Ich weiß, dass wir bei der Bahn eine entsprechende Software hatten, über welche die Abfrage erfolgte. Da hier aber ohnehin immer die Leitstelle zwischengeschaltet war, habe ich von den Details keine Ahnung.



    Ich weiß aber auch von Objekten / anderen Dienstleistern, bei denen nur mit einer Excel Tabelle gearbeitet wird, was ich aus verschiedenen Gründen und Perspektiven unglücklich / schwierig empfinde.


    Eine kurze Suche nach entsprechender Software war allerdings auch verhältnismäßig erfolglos.

    Gibt es einfach keine Software für diesen Zweck, weil sie nicht gebraucht wird? Sind Excel Listen eigentlich state of the art und meine Sicht/Ansprüche sind da einfach falsch? Oder gibt es Software, die ich bislang nicht gefunden habe?



    Ich meine bei den Anwendungsbereichen keine Werkschutz Objekte, die vielleicht eine Hand voll Hausverbote haben, sondern eher Bereiche mit öffentlichem Verkehr, bei denen Hausverbote und Verstöße gegen selbige regelmäßig vorkommen.

  • Moin,


    entweder wie Fynn schreibt oder aber auch direkt über ein Videomanagementsystem.


    In dem Shoopingcenter in dem Du arbeitest wird es bestimmt eine Videoüberwachung geben.

    Im Normalfall lässt sich über eine Alarmregel ein Bild der Person einspielen und daraufhin gibt es eine Benachrichtigung an die Zentrale oder den Sicherheitsmitarbeiter direkt via SMS, Push oder über ein Funkgerät.


    Detail:
    Da hier keine Personenbezogenen Daten gespeichert werden, auch relativ einfach mit dem Datenschutz umzusetzen.

    Das Bild zeigt am Ende "nur" eine Person.


    Aber:
    Das System mag auch gepflegt werde.


    Ansonsten mit Listen arbeiten, auch diese Daten unterliegen einer Speicherfrist.


    Tom

  • Die Argumentation mit der Kamera Überwachung kann ich nicht wirklich nachvollziehen.


    Ja, es gibt ein recht modernes Kamera System. Die Gesichter der Personen mit Hausverbot aufzuzeichnen und diese Datenbank mit jeder Besucher*in abzugleichen und dabei zu argumentieren, dass dabei kein personenbezogenes Datum betroffen wäre, finde ich mehr als schwierig.


    Abgesehen davon, dass ich einem erkannten Gesicht ja auch einen Namen und weitere Daten zuordnen müsste, um eine Anzeige stellen zu können. Außerdem müsste ebenso hinterlegt sein wie lange das Hausverbot besteht, da diese Daten und auch die Bilder nach Ablauf wieder gelöscht werden müssen.



    Irgendwie hätte ich erwartet, dass es 2023 mehr gibt als eine einfache Excel Tabelle. Werde ich mich wohl doch mal daran machen, etwas eigenes zu schreiben...

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