Walther PPS

  • ... wer mit acht Schuss nicht auskommt, dem ist nicht zu helfen!


    Der Spruch wird nicht besser, je öfter man ihn wiederholt.


    Oder um es offen zu sagen: Bullshit!


    Wir arbeiten in der [lexicon='Sicherheitsbranche'][/lexicon] reaktiv, d.h. unser Gegenüber bestimmt im dümmsten Fall Umfang, Intensität und Dauer einer (bewaffneten) Auseinandersetzung.


    Um alle denkbaren Eventualitäten abzudecken, die in den verschiedensten möglichen Einsatzszenarien im Sicherheitsgewerbe auftreten könnten, wäre also eine super schiessbare, leichte, perfekt verdeckt führbare, mit einem 30+ Patronen fassenden Magazin ausgestattete Kurzwaffe, mit der ich aber auch noch auf größere Distanzen gut treffen kann optimal.


    Dass es das nicht gibt, ist klar. Also ist alles von da an abwärts ein Kompromiss, den ich eingehen muss und für spezielle Anwendungen benötigt man entsprechend angepasste und geeignete Werkzeuge.
    Die Magazinkapazität ist einer der wesentlichen Kompromisse, wenn es um das verdeckte Führen geht. Die Grifflänge ist das, was eine Waffe "unsichtbar" werden lässt.


    Daher wird die PPS im ernsthaften Einsatz auch "nur" mit dem 6-schüssigen Magazin geführt werden, was sie zu einer 7-schüssigen Waffe macht.
    Ja, damit kann man leben und ja, damit lassen sich aufgrund der "Häufigkeit" der notwendigen Schusswaffeneinsätze in D vermutlich auch ziemlich alle Situationen meistern.
    Aber es kann dennoch im ungünstigsten Fall vorkommen, dass man mehr Munition benötigt. Das muss dann halt mit Reservemagazinen und geeigneter Taktik kompensiert werden.
    Unnötig auf Magazinkapazität verzichten ist zumindest dumm. Und solche Sprüche machen das auch nicht besser. :whistling:


    /rant off, das musste sein, sorry... ;)



    Lasst mal euer fachkundiges Gemecker los !



    Da gibt's nicht viel zu meckern. Spätestens mit der PPQ stellt Walther mittlerweile echt akzeptable Pistolen mit Schlagbolzenschloss her.
    Der Abzug ist unbestreitbar besser als beim Platzhirsch Glock, dafür ist die Glock das bessere "Waffensytem", wenn man verschiedene Waffengrössen einsetzt und z.B. die Firmenbewaffnung als langjährige Investition sieht.


    Bei den Subkompakten Einreihern gibt es mittlerweile befeuert durch den CCW-Nutzerbedarf aus den USA ein recht brauchbares Angebot, wobei es sogar mit der PPQ und der Glock 43 zwei europäische Anbieter gibt (was ich US-Produkten bevorzuge).
    Ich selbst habe mich im Nutzungssegment, das die PPQ ausfüllt, für eine Glock 43 entschieden, auch wenn das beim Schritt aus dem "System Glock" hinsichtlich Bauform und genutzten Magazinen nicht zwingend erforderlich gewesen wäre. Aber auch beim Abzugsverhalten und Griffstück (Winkel, grundsätzliche Form) wäre eine unnötige Umgewöhnung notwendig gewesen.


    Insofern wäre die Frage, welche anderen Waffen eventuell noch dienstlich eingesetzt werden und falls es Waffen aus dem Walther-Portfolio sind, wann und ob der Umstieg z.B. von einer P99 auf eine P99C Sinn ergibt oder ob der Umstieg auf eine PPS notwendig bzw. geboten ist. Gleiches würde auch bei der Wahl zwischen Glock 17/19, 26 und 43 gelten.


    Wenn man darauf nicht achten muss, ist die PPQ meiner Meinung und (zugegeben recht begrenzten) praktischen Erfahrung nach eine gute Alternative. YMMV.



    Hier noch ein recht aktueller Test der PPQ M2 aus der Visier:


    Walther_PPS_VISIER_03_Maerz_RGB_2016.pdf

  • Der Spruch wird nicht besser, je öfter man ihn wiederholt.


    ... und ich bleibe dabei: für bestimmte Einsatzgebiete ist die kleine Waffe hervorragend geeignet.

  • Mir ist die Waffe zu klein. Ist auch persönlich nicht mein Favorit unter den Waffen.
    Aber letztendlich liegt es wirklich immer an der zu bestreitenden Situation, mal kann 1 Schuss reichen und mal ist ein kompletter Grenadierzug notwendig.
    "Lageabhängigkeit" ist hier das Stichwort;-)


  • ... und ich bleibe dabei: für bestimmte Einsatzgebiete ist die kleine Waffe hervorragend geeignet.


    Es geht ja nicht um Eignung oder Nichteignung von subkompakten, einreihigen Waffen sondern um den Spruch "Wer mit acht Schuss nicht auskommt, dem ist nicht zu helfen!". :!:


    Eine sehr gut verdeckt führbare Waffe ist für bestimmte Einsatzgebiete eventuell zwingend notwendig. Dann führt an so einem Format eben nix vorbei.


    Aber so eine Waffe wäre mit einem 20-Schuss-Magazin eben deutlich besser als mit einem 6-schüssigen. Aber da das nicht funktioniert, muss man eben den Kompromiss der deutlich reduzierten Magazinkapazität eingehen, um eben andere Eigenschaften im Schwerpunkt zu nutzen - hier eben die Führbarkeit.
    Bereits mit dem 8-schüssigen Magazin ist sie aber schon nicht mehr so einfach verdeckt führbar wie mit dem bündig abschliessenden 6-schüssigen Magazin, insofern ist der Spruch sogar in mehrfacher Hinsicht Murks, denn realistisch ist die Waffe bis zum ersten Nachladen eben "nur" 7-Schüssig.
    Und 8 (+1) Schuss können in manchen Situationen schlichtweg zu wenig Munition sein. Das entscheidet im Fall der Fälle nicht der Träger durch die Wahl seiner Waffe sondern der oder die Angreifer durch seinen/ihren Angriff. Trotzdem kann die Entscheidung, so eine Waffe zu führen, eben lageabhängig notwendig sein.


    Aber dafür gibt es eben die Möglichkeit, Magazine zu wechseln und Reservemagazine mitzuführen - insofern ist dem, der mit acht Schuss nicht auskommt eben doch zu helfen...

  • Mir ist die Waffe zu klein.


    Wenn man sich kopfmässig nicht selbst im Weg steht, lässt sich mit den Dingern aber erstaunlich gut schiessen... und vor allem auch treffen!


    Sobald ich mich mal darauf eingelassen hatte, bekomme ich damit praktisch genauso gute Ergebnisse zusammen wie mit einer "richtigen Pistole".


    Ist auch persönlich nicht mein Favorit unter den Waffen.


    Solche einreihigen subkompakten Modelle sind halt Nischenlösungen für bestimmte Anforderungen.
    Für andere Aufgaben sind andere Formate geeigneter. "One Size fits all" gibt's auch bei Waffen nicht so richtig.


    Ich setze letztendlich mittlerweile 4 verschiedene Grössen für verschiedene Auftragsarten ein - der Argumentation dazu ist auch die Waffenbehörde gefolgt und hat die entsprechend begründeten Bedürfnisse ohne mit der Wimper zu zucken akzeptiert - grade jetzt als letztes für eine Glock 43 im hier diskutierten Format - schliesslich ist grade Sommer.

  • Aber ... eben ..., um eben ... - hier eben. eben "nur"...dafür gibt es eben ... eben doch...


    :S


    Stilistische Glanzleistung, und Bearbeiten ist nicht mehr möglich... :whistling:
    Ich schieb's einfach mal auf den körperlichen Gesamtzustand nach 800 km Autofahrt und die Uhrzeit, sorry... :sleeping::D

  • Hallo Forengemeinde!
    Ich mag seit jeher auf die leeren Flaschen und Dosen schießen. Das ist aber meine beste Unterhaltung in der Freizeit. In der Wohnung habe ich Walther LG400 Anatomic Expert, rechts M-Griff. Mit dem Kauf der Waffe bin ich sehr zufrieden. Sie ist ganz leicht und schön hergestellt. Jedes Wochenende verbringe ich beim Biertrinken im Bekanntenkreis auf meiner Terrasse. Hier sitzen wir bequem. Unter dem Tisch liegt immer eine Kiste Bier und schießen wir leidenschaftlich auf Dosen. Als die Firma Alu Terrassenüberdachung Wunschterrasse mir hier ein größeres Fenster einmontiert hatte, die sich einfacher breiter öffnen lässt, haben wir die Möglichkeit, aus dem Fenster zu schießen, ohne nach Draußen ausgehen zu müssen. Diese Änderung finde ich wunderbar. Ich bin in der Lage, zielsicher bis 50 Meter auf eine Dose zu schießen. Die Waffe kostete zwar nicht wenig, trotzdem lohnt es sich. Es unterliegt keinem Zweifel, dass ich euch unvergessliche Erlebnisse mit Walther LG400 Anatomic Expert garantieren kann. Ansonsten ist die Waffe mit Alu-Kartusche mit Manometer, was besonders wichtig für mich ist.
    Beste Grüße.

  • Wenn der Satz "Es unterliegt keinem Zweifel, dass ich euch unvergessliche Erlebnisse mit Walther LG400 Anatomic Expert garantieren kann. " von den falschen Leuten gelesen wird, könnte er angesichts der aktuellen Sicherheitslage und der Ereignisse der letzten Tage Probleme bekommen - auch wenn es nur um ein Luftgewehr geht.


    Ich kann es auch drastischer ausdrücken: Das sind genau die Leute, die wir im Sicherheitsgewerbe NICHT brauchen!

  • Ob das nicht wohl eher ein automatisierter Spam-Bot ist?


    So themenfremd und sinnentfremdet wie hier geantwortet wurde, hoffe ich innig, dass es sich hier um kein vernunftbegabtes Wesen handelt... :rolleyes:

  • er wird sich dazu nicht mehr äußern können, wars ein Bot gut, wars keiner, dann am Prinzip der Branche vorbei und auch gut....

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