Azubi fühlt sich verarscht - was könnte man tun ?

  • Kurz noch ein Einwurf von mir, eigentlich eher ein freundschaftlicher Hinweis:
    Deine Posts sehen vom Schriftbild gut aus, aber ich würde Dich trotzdem bitten, das Wort "ja" auch so zu schreiben.


    "Ya" mag im Chat, in der Jugendsprache etc. vielleicht völlig normal sein - ich kriege allerdings die Krise, wenn ich sowas lese.


    Danke!

  • Und ich die Kriese wenn ich höre das sich ein Azubi von einem Vorgesetzten nichts sagen lassen will .
    Nicht falsch verstehen , ich finde auch vieles was Du geschrieben hast bedenklich und finde ein Azubi
    sollte nicht ganz soviel arbeiten . Aber Du bist schon 20 und hast Dich für diesen Beruf entschieden
    und in diesem Beruf wird es immer so sein das Du alles geben musst. Ich kenne keine Sicherheitsfirma
    in der es anders läuft .
    Also vielleicht lieber ein ruhiger Bürojob ?
    Und mit der Einstellung mir hat keiner was zu sagen kommst Du auch nicht weit .


    Gruß Andy

  • Wir haben Weihnachten (fast) ... und da sind alle lieb (fast)


    Zum Thema: Aus welchem Grund fahren heutzutage Polizisten in Zivil auf Arbeit?
    Genau -> zum Schutz ihrer Persönlichkeit...
    Und die haben wir auch.
    Wenn es in der Firma keinen "Sozialbereich" gibt, ist das noch lange kein Grund, eine volluniformierte Anfahrt zu verlangen...
    Es sei denn... der AG bezahlt das ab Verlassen der Wohnung!!!

  • Hallo zusammen,


    ich habe zwar nicht die ganzen drei Seiten zu diesem Thema gelesen, doch manche Antworten hier stimmen schon bedenklich!


    Tragen von Dienstkleidung:
    Wenn der Chef wünscht, dass Dienstkleidung auf dem Weg zur Arbeit getragen wird, muss er für die Zeit bezahlen = Arbeitszeit, ansonsten besteht mit Sicherheit keinerlei Verpflichtung dazu, schließlich ist der Arbeitsweg Freizeit.


    Arbeits- und Ruhezeiten:
    § 5 des Arbeitszeitgesetzes schreibt eine Ruhepause von mindestens 11 Stunden zwischen Arbeitsschichten vor. Das Bewachnungsgewerbe fällt dabei nicht unter die Ausnahmen. Die wöchentliche Freizeit regelt der Tarifvertrag.
    Weiterhin sind nach § 11 des gleichen Gesetzes mindestens 15 Sonntage im Jahr dienstfrei und für jeden geleisteten Sonntagsdienst ein freier Tag zu gewähren.


    Mit Ausnahme der o. g. 11 Stunden Ruhezeit sind Abweichungen zu diesem Gesetz per Tarifvertrag möglich, jedoch darf das Gesamtergebnis der Abweichung keinesfalls schlechter als die gesetzlichen Ansprüche sein.


    Arbeitsvertrag Azubi:
    Wenn der Azubi über 18 ist, zählt das Jugenschutzgesetz nicht mehr. Das Berufsbildungsgesetz jedoch gilt für alle Azubis. Generell isnd Arbeitsverträge von Azubis an den Tarifvertrag des jeweiligen Bundeslandes angelehnt, sonst würde die IHK den Vertrag gar nicht zulassen.


    MfG
    Faschusi


    MfG
    Faschusi

    Der beste Weg die Zukunft vorherzusehen ist es, sie zu gestalten!

  • Erkläre mir bitte warum die IHK einen Ausbildungsvertrag nicht zulasse soll....blödsinn.


    Wenn das Unternehmen als Ausbildungsbetrieb zugelassen ibt es darin auch keine Probleme. Schließlich sind die Verträge von der IHK vorgefertigt.

    Gruss
    Ghost


    Seiner eigenen Würde gibt Ausdruck, wer die Würde anderer Menschen respektiert.
    R.v.Weizsäcker

  • Zitat von ghostguard

    Erkläre mir bitte warum die IHK einen Ausbildungsvertrag nicht zulasse soll....blödsinn.


    Wenn das Unternehmen als Ausbildungsbetrieb zugelassen ibt es darin auch keine Probleme. Schließlich sind die Verträge von der IHK vorgefertigt.


    Weil die zuständige IHK den Ausbildungsvertrag prüft und sicherlich nicht freigibt, wenn gegen gesetzliche Regeln verstoßen wird.

    Der beste Weg die Zukunft vorherzusehen ist es, sie zu gestalten!


  • Korrektur zu den 11 Stunden:
    Gemäß Mantelrahmentarifvertrag für unser glorreiches Gewerbe genügt dem Wachmann eine Ruhezeit von 9 (in Worten neun) Stunden Ruhezeit, wenn innerhalb von drei Wochen ein Ausgleich erfolgt.


    MfG
    Faschusi

    Der beste Weg die Zukunft vorherzusehen ist es, sie zu gestalten!

  • Zitat von Faschusi

    Weil die zuständige IHK den Ausbildungsvertrag prüft und sicherlich nicht freigibt, wenn gegen gesetzliche Regeln verstoßen wird.


    Da wird überhaupt nichts freigegeben.


    Der Vertrag kommt bereis von der HK.
    Vielleicht solltest Du dich einfach mal darüber Informieren. Dann könntest Du dir den Atem für diese Diskussion hier sparen.

    Gruss
    Ghost


    Seiner eigenen Würde gibt Ausdruck, wer die Würde anderer Menschen respektiert.
    R.v.Weizsäcker

  • Zitat von ghostguard

    Da wird überhaupt nichts freigegeben.


    Der Vertrag kommt bereis von der HK.
    Vielleicht solltest Du dich einfach mal darüber Informieren. Dann könntest Du dir den Atem für diese Diskussion hier sparen.


    Ich bin zwar ein bisschen verantwortlich für ca. 50 Azubis und im Prüfungsausschuss IHK, aber lassen wir es, Du hast recht!

    Der beste Weg die Zukunft vorherzusehen ist es, sie zu gestalten!

  • Also bevor ich einen neuen Thread eröffne, frage ich lieber hier nochmal nach - wieder ein ähnliches Problem.....


    Also letzten Monat hab ich genau 162 Stunden gearbeitet ( 176 Stunden "sollen!!!" erbracht werden ) Heißt 14 Stunden zu wenig.
    Nunja das ist ja nicht mein Problem...
    Nun hat sich jemand in der Firma gedacht - dann macht er halt nächsten Monat die 14 Stunden - heißt diesen Monat habe ich 190 Stunden als Azubi.
    Ich arbeite wiedermal 6 Tage am Stück mit 56 Stunden.....


    Also meine Frage : Kann man das Monatlich ausgleichen ? Ich glaube NEIN.
    Bsp : Januar mach ich 100 Stunden ( 76 weniger als normal ) dann kann man mir doch nicht zum Februar +76 Stunden geben weil ich im Januar weniger gearbeitet habe - das ist doch nicht mein Verschulden wenn die Dienstplanung fehlläuft.


    Es geht mir einfach nur ums Recht.
    Muss ich eine 6 Tage Woche durchmachen von 56 Stunden ?
    Muss ich den Monat mit 28 Tagen mit 190 Stunden durchziehen ?


    Ich weiß meine Einstellung ist nicht die beste für den Job - aber so wie ich behandelt werde möchte ich nur das machen, was ich machen MUSS und nicht mehr.
    Ich möchte in dem Berufszweig auchnicht weiterarbeiten es ist mir zuviel privater Streß aufgekommen - ständig muss ich Termine absagen weil ich dann doch noch arbeiten muss - ich hab oft geschluckt in der letzten Zeit aber jetzt mach ich es nichtmehr mit.
    Ich habe Respekt davor dass manche hier im Forum ihre 220 Stunden oder mehr Arbeiten - aber es liegt nicht in meinem Interesse das auch zutun mir geht es darum eine abgeschlossene Ausbildung zu haben mit möglichst wenig Einsatz ( Minimalprinzip ). Es geht mir einfach nur um den Ausbildungsschein.



    Ich hab angeboten (NUR) 182 Stunden zu machen was ja immernoch zuviel wäre für den Schnitt den ich im Monat erbringen muss.
    Nein es ist nicht möglich wurde mir gesagt...


    Versteht ihr meine Frage ? Man kann doch nicht den Vor-Monat mit dem jetzigen Ausgleichen - der Monat ist Geschichte dafür hab ich gehalt bekommen fertig aus.


    Bin ziemlich aufgebracht gerade entschuldigt bitte mögliche grammatikalische Fehler meinerseits.


    Grüße mrniceeee

  • Moin zusammen,


    ich lese mir jetzt nicht noch mal alles durch und frage deswegen direkt:


    Wie lange dauert Deine Ausbildung eigentlich noch?


    Gruß
    Dirk



    P.S.: In diesem Fred kann ich ne ganze Menge nicht verstehen! :roll:

    Die letzten Worte des Wachmanns: "Hallo? Ist hier jemand?"

  • Dein Arbeitgeber ist ja eine harte Nuss :lol: .


    Das Thema -176 Stunden- führt immer wieder zu Missverständnissen, soweit mir bekannt ist das der Durchschnitt (Gesamtstunden im Jahr/ 12 Monate). Da gibt es logischerweise immer Abweichungen. Dazu kommt das sich diese Stundenanzahl auf die 5-Tage-Woche bezieht. Ob du als Vorgabe die 5-Tage-Woche oder 6-Tage-Woche hast steht in deinem Arbeitsvertrag.


    Also nach dieser Vorgabe (5-Tage-Woche) hättest du im Januar 168 Stunden arbeiten müssen. Wenn Du die Minderstunden nicht verursacht hast, kann dir niemand als "Strafe" die Stunden in nächsten Monat draufbrummen. Nur zum Verständnis Urlaub oder Krankheit zählt nicht unter Minderstunden verursachen. Du bist ein Angestellter und kein freier Mitarbeiter, denn da wird nur das bezahlt was wirklich produktiv ist.


    Ich denke du solltest schnellstens wieder das Gespräch mit dem Betriebsrat suchen, ich glaube da hantieren einige bei der Planung die von der Thematik Sollstunden, Arbeitszeitgesetze etc. recht wenig Ahnung haben.


    Gruß WR

  • Also meine Ausbildung geht regulär noch 2 Jahre - 1 Jahr hab ich jetzt hinter mir.
    Ich möchte aber verkürzen, heißt wenn alles gut geht bin ich in 1,5 Jahren fertig.
    Schultechnisch überhaupt kein Problem - hab vor einer Woche Zwischenzeugnis bekommen und wenn das so weiter läuft, muss ich mir
    für meinen Schnitt keine Sorgen machen.


    Hmmm momentan weiß ich echtnicht wie ich die Situation handhaben soll...
    Betriebsrat ist nur am Montag in der Firma - mein Problem ist aber die jetztige Woche...
    Undzwar soll ich von Sonntag bis Samstag durcharbeiten.
    Das wäre für mich ja kein Problem wenn es denn mal eine Ausnahme wäre oder
    ich einen entsprechenden Ausgleich bekäme.
    Aber da ich nächste Woche Urlaub habe und die Geschichte wegen letztem Monat
    meint mein Arbeitsgeber es ist das mindeste was ich tun kann.


    So... Donnerstag hätte ich eigentlich frei gehabt - dann wäre ich bei einem 182 Monat.
    Wäre mir vom Ding her auch ein bisschen zuviel weil der Monat ja auchnur 28 Tage hat
    aber ich hätte es tolleriert wie so oft.
    Nunja jetzt wurde mir mein freier Tag genommen und ich hab somit 190 Stunden.
    Jetzt sind wir bei der Situation, dass ich sage ich arbeite nicht und mein AG meint ich MUSS.


    Schwierige Situation...


    Hab auchschon ettliche Dinge dokumentiert.


    19 Stunden Schicht weil Ablöse nicht kam.
    16 Stunden Schicht regulär. ( Minus eine Stunde Pause wobei keine Pause vorhanden war )
    Bis 22.30 Uhr arbeiten und morgens um 6 Uhr wieder bei der Arbeit sein. ( 2 Stunden Nachhauseweg + eine Stunde wieder zur Arbeit )
    uvm....

  • ..ist mir bekannt,m dass es keine einfache sache ist seinen lehrbetrieb anzuschwärzen, auf der anderen seite wäre dann abzuwägen, wie weit man sein ego beiseite schieben kann/muss/soll. ich könnte es nicht!


    das was dir wiederfährt ist NICHT rechtens. so einfach ist das. brechnung regelarbeitszeit: 40h/woche mal 4,3 ergiebt 172 stunden. so berechnet man die regelarbeitszeit bei einer 40 /h woche!(dies nur mal so am rande!)


    von der nicht eingehaltenen ruhezeit einmal abgesehen(wie von dir geschildert) muss der arbeitgeber dir die möglichkeit geben, deine von dir geforderte arbeitszeit abzuleisten. problem: als auszubildender hat man in diesem sinne gar keine arbeitszeit, da sder azubiu zum lernen und nicht zum arbeiten da ist, aber das ist wieder ein anderes thema!


    will der arbeitgeber ein nacharbeiten einfordern, muss er die rechtliche grundlage hierfür schaffen. dies wäre mit arbeitszeitkonten möglich. problem hier: selbst wenn arbeitszeitkonten bestehen, so gelten immer noch die gesetzlichen ruhezeiten!


    ergo: geh zu einem arbeitsrechtler der gewerkschaft und lass dich mal ordentlich beraten! bist du nicht in der gewerkschaft, dann geh in die gewerkschaft!


    p.s. wie dir von geneigter stelle bestimmt bestätigt werden kann, bin ich KEIN GEWERKSCHAFTSVERTRETER......



    ricon

  • Zitat von ricon

    p.s. wie dir von geneigter stelle bestimmt bestätigt werden kann, bin ich KEIN GEWERKSCHAFTSVERTRETER......


    Bestätige hiermit 8)


    (Recht hatter trotzdem)

    "Was ich anpacke, klappt immer..... ...manchmal
    Mike Lowrey - Bad Boys


    Team_Signatur

  • Guten Morgen,


    so da bin ich wieder - bevor ich einen neuen Thread eröffne schreib ich lieber hier rein, der Titel passt ja noch =)



    Kurze Zuammenfassung ( für die, die den Thread nicht mitverfolgt haben ) :


    - Azubi im 2`ten Lehrjahr
    - 21 Jahre alt
    - unglücklich mit der Situation



    Also es geht darum, dass ich meiner Meinung nach zuviel arbeite.


    Dieser Monat hat 31 Tage - ich hab davon (eigentlich) 9 Tage frei.
    Eigentlich sind es aber keine freien Tage da ich ya bis morgens um 7 uhr arbeite an meinem "freien" Tag.
    Also hab ich diesen Monat nur 4 Tage an denen ich wirklich nicht arbeite....


    So jetzt kommts - von den letzten 12 Samstagen hatte ich keinen frei jeden Samstag 12`er Schicht.
    So jetzt hab ich mich seit 2 Wochen auf mein freies Wochenende gefreut ( hätte frei gehabt Samstag, Sonntag und Montag )...
    Jetzt ist der neue Dienstplan eingetroffen ( eben gerade ), aus diesem Dienstplan geht hervor - dass ich jetzt doch Samstag und Sonntag arbeiten muss.
    Das wäre dann der 13`te Samstag hintereinander - kann ich da irgendwas machen ?
    Ich bin diesen Monat wiedermal auf 188 Stunden - habe aber mit meinem Chef vor Monaten geredet und ihm klargemacht ,
    dass ich nicht mehr arbeiten will, als gefordert,
    heißt zwischen 170 und 174 Stunden im Monat.


    Was sind meine Möglichkeiten ? Ich bin doch nicht dazu verpflichtet Überstunden zu tätigen - als Azubi.
    Ich find es eine Frechheit mir meine einziges freies Wochenende zu nehmen seit beginn dieses Jahres.
    Sonst hab ich meist Donnerstag und Sonntag frei. Diesmal hab ich schon soviel geplant fürs Wochenende endlich mal Freunde wiedersehen und dann sowas.


    Welche Möglichkeiten habe ich meine Situation zu verbessern ?
    Im Notfall muss ich die Trumpfkarte ziehen - den gelben Schein.
    Aber damit schieb ich das Problem nur zum nächsten Mitarbeiter und das möchte ich auch nicht.


    Vielleicht sollte ich mal meinen AG anrufen und ihm das Angebot machen, dass ich entweder Samstag oder Sonntag arbeite aber nicht an beiden Tagen. Dann wäre ich aber immernoch bei 180 Stunden.....

  • Zitat von mrnice00

    Im Notfall muss ich die Trumpfkarte ziehen - den gelben Schein.
    Aber damit schieb ich das Problem nur zum nächsten Mitarbeiter und das möchte ich auch nicht.


    Mal ganz pragmatisch, ohne Wertung wegen blaumachen:
    Auch wenn du keinen gelben Schein bringst, wenn du frei haben willst muss auch ein anderer Mitarbeiter dran glauben.
    Von daher sehe ich in dieser Hinsicht keinerlei Unterschied.

    "Was ich anpacke, klappt immer..... ...manchmal
    Mike Lowrey - Bad Boys


    Team_Signatur

  • Zitat von guardian_bw

    Mal ganz pragmatisch, ohne Wertung wegen blaumachen:
    Auch wenn du keinen gelben Schein bringst, wenn du frei haben willst muss auch ein anderer Mitarbeiter dran glauben.
    Von daher sehe ich in dieser Hinsicht keinerlei Unterschied.


    Da hast du Recht.....
    Trotzdem bringt mich diese Erkenntnis nicht weiter.
    Wir inner Firma haben ja auch die Mitarbeiter die gerne mehr Stunden hätten, aber stattdessen werde ich zum Dienst verdonnert weil
    ich eine billige Arbeitskraft bin. Und somit die Firma Profit macht.


    Also ich wiederhole eine meiner Fragen gerne nochmal : Habe ich das Recht zu sagen - dass ich nicht arbeiten werde/will - weil ich nicht dazu verpflichtet bin Überstunden zu machen ?

  • Zitat von mrnice00

    Also ich wiederhole eine meiner Fragen gerne nochmal : Habe ich das Recht zu sagen - dass ich nicht arbeiten werde/will - weil ich nicht dazu verpflichtet bin Überstunden zu machen ?


    Die Aussage so ist einfach falsch, du kannst zu Überstunden herangezogen werden dieses muss aber in den nächsten 4 oder 6 Wochen mit Freizeit ausgeglichen werden.


    Sollte es allerdings permanent vorkommen und übertrieben werden kannst du dich auch weigern oder aber eine Bezahlung der geleisteten Stunden verlangen. Es ist im Grunde ganz einfach im Jahresdurchschnitt müssen 172 Std. pro Monat dabei rauskommen. Sonntags - und Feiertagsstunden sowie Nachtarbeit sind ebenfalls entweder mit Freizeit auszugleichen oder eben per Zuschläge.


    Je nach Firma und Seriösität kann man das mündlich regeln und absprechen anderfalls wird dir da nur der Weg zum Anwalt bleiben um dein Recht durchzusetzen. Du selber solltest dir allerdings in solchen Dingen keine Fehler erlauben und deiner Firma die rechtliche Handhabe geben dich zu kündigen.


    Wenn du den Gelben in Anspruch nimmst besprech das wenigstens mit deinen Kollegen ob sie die Stunden machen vielleicht machen wollen, aber übertreib es bitte nicht. Viele vergessen auch das im Grunde solche Geschichten der Allgemeinheit schaden, die Krankenkasse hat kosten und irgendwo müssen sie dann wieder einsparen und wenn man wirklich was hat guckt man in die Röhre.


    lg


    Coke

  • So da bin ich mal wieder mit ein paar neuen Fragen im Gepäck.


    Vorgeschichte :


    Ich hatte schonmal Ärger bekommen, weil ich mich nach einer Krankschreibung nicht gesund gemeldet habe,
    warum auch wenn ich bis zum 28`ten krankgeschrieben bin und mich nicht weiter melde ist doch logisch dass ich meinen
    Dienst zum 29`ten wieder antreten kann. Aber okay dieser Fall trat wieder ein.......


    .....letzten Dienstag lies ich mich krankschreiben für genau einen Tag , so am darauffolgenden Tag war ich wieder halbwegs gesund und wollte, zur
    Arbeit gehen also rief ich Morgens am Mittwoch um 7 Uhr in der Zentrale an ( öffnet um 6 uhr ), und teilte den Zentralisten mit, dass ich heute ( Mittwoch )
    wieder fit bin und zur Arbeit gehen kann - diese sagten mir dass ich heute meinen Dienst antreten soll von 14 uhr bis 22 uhr....
    Warum denn auch nicht steht ya in meinem Dienstplan seit mehreren Wochen...... alles okay...
    So ich hab mich kurz schlafen gelegt bin zur Arbeit gegangen und gegen 16:30 ruft mein Chef auf das Diensthandy an.


    So jetzt kommt es - er hat angeblich versucht mich zu erreichen ( Handy kaputt ) und zuHause war ich nicht zu erreichen da ich geschlafen habe....
    So er WOLLTE mir mitteilen, dass ich nicht hätte zur Arbeit kommen müssen..
    Diese 2 Stunden und 30 Minuten die ich bei der Arbeit war fallen komplett weg - laut seiner Aussage bin ich umsonst zur Arbeit gegangen an meinem freien Tag.
    Er wollte mir nämlich frei geben für den Tag an dem ich gearbeitet habe und mich DAFÜR am Wochenende einsetzen.....


    Thema Wochenende :


    Ich hatte seit 3-4 Monaten KEINEN! Samstag mehr frei - und wenn ich mal ein Wochenende frei gehabt hätte ( 2mal kam dieses vor ) dann wurde ich im Endeffekt doch noch eingesetzt meist Samstag und Sonntags....
    So dieses passiert mir nächstes Wochenende wieder.... Da ider Tag an dem ich bei der Arbeit war für 2.30 Stunden wegfällt fehlen mir Stunden und ich muss am Wochenende eingesetzt werden....


    Wie sieht es Versicherungstechnisch aus für die 2 Stunden und 30 Minuten die ich bei der Arbeit war..
    Es war eine Baustellenbewachung mit vielen Gefahrenquellen - War ich zu dieser Zeit versichert....
    Wenn nicht kann ich im Nachhinein jemanden dafür verantwortlich machen ?
    Oder jemanden einschalten ?


    Ich komme der Firma entgegen springe an Wochenenden für Kollegen ein - gehe daraufhin in die Firma und verlange auch mal wieder ein freies Wochenende - Chef meint er kümmert sich darum - meldet sich nicht und ist für MICH 2 Wochen nicht erreichbar. So läuft das nur ab in meiner Firma.
    Und ich Trottel mach mir mein Leben schwer dadurch - Streß pur - schlechte Laune und das alles wegen Arbeit....


    Also Wochenende werde ich definitiv nicht arbeiten - ich habe keine Zeit, dass ist mir zu kurzfristig.


    Entschuldigt mögliche Sinn und Grammatikfehler bin momentan etwas aufgebracht und durch den Wind.



    Grüße