Sicherheitsdienst Bundesbank

  • Hallo Liebe Forenmitglieder,

    hat jemand Erfahrung wie es mit einer Anstellung im Sicherheitsdienst der Bundesbank ist?

    Ich möchte mich nach meiner Umschulung zur FKSS gerne dort Bewerben ,hat man überhaupt eine Chance auf eine Anstellung ,ist das eventuell sehr Begehrt diese Stellen?

    Wie könnte so ein Einstellungsgespräch ablaufen bzw.auch Test.

    Kommt noch Arzt Untersuchung dazu,wie sieht es dann mit Waffe aus wenn man nicht über § 7 Waffensachkunde verfügt ....ich weiss viele Fragen aber würde mich sehr Interessieren .Auch wie oder welche Haupttätigkeiten es dort gibt.

    Bezahlung und sonstige soziale Leistungen?

    Danke euch ersteinmal recht Herzlich:thumbup:

    Viele Grüße und sicheren Dienst

  • Zur Bundesbank als Arbeitgeber kann ich nicht viel beitragen. Wenn die einen eigenen Sicherheitsdienst haben wirst du vermutlich nach deren Tarif bezahlt. Was wahrscheinlicher ist das die einen externen SD beauftragt haben. Dann wirst du nach dem Tarif bezahlt wie die angestellt wirst. Z. B. wenn du die Fachkraft hast aber als 34a angestellt wirst dann wirst du auch so bezahlt.

    Ich habe meine Waffensachkunde über der Arbeitgeber gemacht. Ich war damals in der firmeneigenen Schulungsstätte und habe ein paar Tage den Stoff geübt den man mir vorgegeben hat und am Ende eine Prüfung gemacht, das war's. Natürlich wirst du noch überprüft ob in deinem bisherigen Leben etwas gegen die Waffensachkunde spricht. Wenn du z.B. mal einen bewaffneten Bankraub begangen hast, dann wird es schwer.

    Ich hab mir damals bevor ich zur Schulungsstätte gefahren bin ein Buch über die Waffensachkunde gekauft. Das wäre aber nicht nötig gewesen da vieles aus dem Buch für den Job nicht relevant ist z. B. Waffensachkunde im Zusammenhang der Jagd oder sammeln von Waffen oder Munition.

  • Das wäre aber nicht nötig gewesen da vieles aus dem Buch für den Job nicht relevant ist z. B. Waffensachkunde im Zusammenhang der Jagd oder sammeln von Waffen oder Munition.

    Da der Fragenkatalog für die Waffensachkundeprüfung vom Bundesverwaltungsamt vorgegeben ist und grundsätzlich für alle Bedürfnisfälle gilt, ist ein Buch zum Unterstützen des Lernens je nach Lerntyp sicherlich nicht schlecht, z.B. wenn man abends beim Lernen noch eine Frage hat und kein Dozent greifbar ist.


    Grundsätzlich ist die Materie für jemanden, der sich für die Thematik interessiert ziemlich einfach. Für jemanden, der sich damit noch nie beschäftigt hat und den es eigentlich auch nicht interessiert, kann es durchaus spannend sein, da Waffenrecht leider nicht zwangsläufig etwas mit Logik zu tun hat.


    Aber ich bin auch der Meinung, dass es mehr auf den Dozenten und dessen Eignung ankommt als auf ein Buch.

    Für alle Kontaktaufnahmen an das Team gilt: Es genügt in der Regel EIN Teammitglied anzuschreiben, um Hilfe zu bekommen. So genanntes "Flooding", d.h. das Anschreiben gleich mehrerer oder aller Teammitglieder, führt zu KEINER schnelleren Beantwortung der Anfrage. Es erschwert im Gegenteil die Bearbeitung und somit die kompetente Hilfestellung.


    Team_Signatur

  • Sicherungskräfte Bundesbank = Einstufung im Einfachen Dienst, Entgeltgruppe 3 (wie auch Sicherungskräfte BND etc.) = Brutto je nach Erfahrungsstufe, vermutlich bei Dir die unterste Erfahrungsstufe. Weiter brauchst Du eine Sicherheitsüberprüfung, wahrscheinlich Ü2. Zur Waffe wurde schon alles geschrieben.


    Die Stellen sind begehrt. Jedoch hast Du als FSuS chancen, da die meisten sich mit geringwertiger Bildung (daher auch "Einfacher Dienst") bewerben.


    Insgesamt zu wenig Geld für eine FSuS. Meine Meinung.

  • Ich habe mich auch mal dafür interessiert, da ein ehem. Kollege dorthin gewechselt ist und dann stolz erzählt hat, er verdient nun +3000€ netto. Der ehem. Kollege hat gelogen.


    Sicherheitsdienstleistungen bei der "Deutsche Bundesbank" werden armseelig entlohnt. Das zieht sich fast durch alle Ausschreibungen im öffentl. Dienst bzgl. Sicherheitsdienstleistungen. ich wollte da nicht arbeiten.

  • Hallo,


    da muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben....:-)


    Zunächst einmal der Tarifvertrag für Arbeitnehmer (KEINE Beamten ) des Bundes:


    https://www.bmi.bund.de/Shared…_blob=publicationFile&v=6



    Die in der Stellenanzeige genannte Entgeltgruppe 3 beginnt bei:

    a) 2.355,99 €

    und endet bei

    f) 2.822,87 €


    BRUTTO-Lohn.

    Dazu kommen dann noch die tariflichen Zulagen für Wechseldienst usw. (siehe obigen Link TV).


    Achtung !!


    Auch im ÖD gibt es wie im Wachgewerbe 12 Stunden-Schichten !


    Von daher ist also die Angabe von 3.000,- € Netto nicht unmöglich, aber wie eben auch in unserem Gewerbe sehr vom Wohlwollen der Dienstplanung (und der Mit-Kollegen abhängig).


    Ob man sich also da einen "Gefallen" tut, zu wechseln, sollte man sich gründlich überlegen.

    "Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"

  • Es ging nicht um Wohlgefallen oder dergleichen sondern um ein Grundgehalt von +3000€ netto bei 160Std. im Monat ohne Zulagen/Zuschläge etc.


    Das war eine dreiste Lüge wie der Rest den der Kollege so erzählt hatte. Trotzdem bin ich der Überzeugung das sein Wechsel besser war wie bei der alten Firma zu bleiben. Jetzt kann er dort seine Märchen erzählen.

  • Hallo,

    danke erst einmal für eure Meinungen und Posts....aber so immer wird noch nicht klar ob sich eine Anstellung dort lohnt...es wird gesagt die Stellen sind begehrt dann widerum aber auch für eine Fachkraft Stelle schlecht bezahlt...man darf nicht vergessen man arbeitet dort nur ..160Std.

    Wo findet man das im Sicherheitsdienst,nicht so üblich die Anzahl der Stunden.

    Was hat man den noch so für Vorteile bei der Bundesbank als Arbeitgeber?

    Niemand hier dabei der dort Arbeitet oder arbeitete?

    Bin Dankbar für jeden Post.....und euch ein schönes WE

    :thumbup::)

  • Hallo,


    hast du dir den TV denn nicht durchgelesen ??


    160 Stunden sind "auf dem Papier".....im Realen Leben siehe TV....

    "Wo wir sind klappt nichts.........aber wir können nicht überall sein........"

  • JJa

  • Du scheinst ja noch frisch zu sein im Gewerbe. Für mich wäre es nichts. Aber das sollte dich nicht irritieren. Was hindert dich dran es dort zu versuchen oder dich dort zu bewerben? Ist nur ein Arbeitsplatz. Gibt wichtigeres.

  • Du scheinst ja noch frisch zu sein im Gewerbe. Für mich wäre es nichts. Aber das sollte dich nicht irritieren. Was hindert dich dran es dort zu versuchen oder dich dort zu bewerben? Ist nur ein Arbeitsplatz. Gibt wichtigeres.

    Hallo Danke für deine Antwort

    Warum wäre es nichts für dich?

    Rein Interesse halber gefragt!

    Grüße

  • Hallo,


    also ich habe mich mehrfach im Bereich Öffentlicher Dienst beworben und auch den gesamten Bewerbungsprozess durchlaufen.


    D.h.


    -Führungszeugnis beantragen


    -Schufa Auskunft beantragen


    -Erklärung über Lebensverhältnisse verfassen (Eigenauskunft zu finanziellen Verpflichtungen wie Mobilfunkvertrag, Mietvertrag etc.)


    -Nachweis der körperlichen Fitness (Nachweis der Mitgliedschaft in einem Fitnesstudio, Deutsches Sportabzeichen absolviert)


    -Bewerbung vorbereiten (beglaubigte Kopien sämtlicher Unterlagen, Bewerbungsfotos etc.)


    -Bewerbung schreiben und versenden


    -Start des Konditionstraining für den anstehenden Sporttest


    -Einstellungstest inkl. psychologischem Test


    -Sporttest


    -Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch


    -Vorstellungsgespräch


    Wie du siehst, wird zumindest hier in der Region schon einiges gefordert für eine solche Stelle. Anfangs 40-50 Bewerber und am Ende noch 3-4 potentielle AN.


    Damals hätte ich mich auch gefreut, halt naiv und voller Motivation. Jetzt sehe ich das anders. Komische Fragen im (Kreuzverhör) Vorstellungsgespräch mit +10 Fragestellern etc. und das alles für -2300€ Brutto und 12 Std. Dienste.


    Bei der Bundesbank mag es vielleicht etwas anders aussehen aber, die ist mir Km-technisch auch zu weit entfernt ca. 2,5 - 3 Std. Fahrweg.

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